DE56452C - Treibriemenaufleger mit selbstthätiger Verschlufskapsel für den Auflegefinger - Google Patents
Treibriemenaufleger mit selbstthätiger Verschlufskapsel für den AuflegefingerInfo
- Publication number
- DE56452C DE56452C DENDAT56452D DE56452DA DE56452C DE 56452 C DE56452 C DE 56452C DE NDAT56452 D DENDAT56452 D DE NDAT56452D DE 56452D A DE56452D A DE 56452DA DE 56452 C DE56452 C DE 56452C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rod
- contact finger
- belt feeder
- automatic locking
- belt
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000002775 capsule Substances 0.000 title claims 3
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H7/00—Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
- F16H7/24—Equipment for mounting belts, ropes, or chains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. December 1889 ab.
Der auf eine im Gang befindliche Scheibe zu legende Riemen M, von einem Auflegefinger
/ getragen, wird dadurch auf die Scheibe gebracht, dafs diese den gegen sie gedrückten
Riemen und auch den zwischen ihrem Umfange und dem Riemen liegenden Auflegefinger
ergreift, worauf dieser dem Scheibenumfang folgt, bis die Stange durch Anschlagen
gegen die Triebwelle an einem weiteren Nachfolgen gehindert ist. Nun löst sich der Auflegefinger
J selbstthätig von der Stange und folgt der Scheibe so lange, bis ihn der Riemen
freiläfst, worauf er wieder an die Stange zurückgezogen wird, da er mittelst einer elastischen
Verbindung H an die Stange angeschlossen ist.
Die hohle Stange A ist mit dem Griff B und dem Kopf C versehen. Der Kopf ist gelenkig
mit der Kappe D verbunden Unterhalb des Kopfes C ist um die Stange eine
Schraubenfeder E gelegt, die auf einen Ring F drückt. An F greifen zwei Zugstangen G an,
deren oberes Ende mittelst kleiner Zapfen gelenkig mit der Kappe -D verbunden ist. Hierdurch
wird die Kappe stets auf den Kopf C gezogen, kann aber davon zurückgeschlagen
werden, Fig. 5.
Im Innern der Hohlstange A befindet sich ein elastisches und biegsames Band H, das am unteren
Ende auf geeignete Weise mit der Stange verbunden und an dessen oberem Ende der Auflegefinger J mittelst des Ballens K befestigt
ist. Das Band H zieht J mit seinem Ballen K stets auf das Kopfende der Stange A,
und da die Kappe mit einer dem Ballen K entsprechenden Höhlung versehen ist und durch
die Feder E ebenfalls auf das Kopfende von A gezogen wird, so wird der Auflegefinger /
sicher zwischen Stange und Kappe eingeklemmt und so festgehalten, dafs er rechtwinklig zur
Stange steht, während er durch einen Zug aus dem Kappenverschlufs ausgelöst werden kann.
Nahe an der Stange ist der Auflegefinger mit einer Scheibe oder einem breiten Rande L
versehen.
Der Arbeiter ergreift den aufzulegenden Riemen M, Fig. 6, hebt ihn aus der Lage I
in die Lage II, Fig. 8, und drückt ihn gegen die Scheibe, indem er gleichzeitig den vorstehenden
Theil von J auf den Umfang der Scheibe legt. Der Riemen wird von der
Scheibe erfafst und mit herumgenommen, bis die Stange A in die (punktirte) Lage III, Fig. 8,
kommt. Der durch die Zugstangen G und die Feder E bewirkte Verschlufs der Kappe D gestattet
den Austritt der Kugel K aus dem Kopf der Stange A, Fig. 10, und der Auflegefinger
kann der Riemscheibe weiter folgen bis in die Lage IV, wo der Riemen den Scheibenumfang
verläfst und den Auflegefinger freigiebt. Durch eine kleine Seitenbewegung, Fig. 11, kommt
der Stift gänzlich aus dem Bereich von Scheibe und Riemen und wird von dem elastischen
Bande H wieder zurückgezogen, trifft mit dem Ballen K in das Lager am Kopf C der
Stange A und kann durch Umschlagen der Kappe D wieder rechtwinklig zur Stange befestigt
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Treibriemenaufleger, bei welchem der zum Ergreifen des Riemens dienende Auflegefinger J durch eine mittelst Feder und Zugstangen geschlossen gehaltene Kapsel D so lange festgehalten wird, bis nach Anstofsen der hohlen Stange A an die Welle der Riemscheibe sich die Kapsel D selbstthätig öffnet und den Finger J sammt dem in A befestigten elastischen Bande H mitlaufen läfst.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56452C true DE56452C (de) |
Family
ID=330893
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56452D Expired - Lifetime DE56452C (de) | Treibriemenaufleger mit selbstthätiger Verschlufskapsel für den Auflegefinger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56452C (de) |
-
0
- DE DENDAT56452D patent/DE56452C/de not_active Expired - Lifetime
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