DE564338C - Vorrichtung zum Bremsen des Fadens auf Textilmaschinen, insbesondere auf allen Arten von Wirk- und Strickmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Bremsen des Fadens auf Textilmaschinen, insbesondere auf allen Arten von Wirk- und Strickmaschinen

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DE564338C
DE564338C DET38942D DET0038942D DE564338C DE 564338 C DE564338 C DE 564338C DE T38942 D DET38942 D DE T38942D DE T0038942 D DET0038942 D DE T0038942D DE 564338 C DE564338 C DE 564338C
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DE
Germany
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thread
knitting
braking
machines
lever
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DET38942D
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TEXTIL SYNDIKAT GmbH
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TEXTIL SYNDIKAT GmbH
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
    • D04B15/44Tensioning devices for individual threads
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B15/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B15/38Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Bremsen des Fadens auf Textilmaschinen, insbesondere auf allen Arten von Wirk- und Strickmaschinen Gegenstand der Erfindung ist eine Verbesserung und weitere Ausbildung einer Vorrichtung zum Bremsen des Fadens auf Textilmaschinen, insbesondere auf allen Arten von Wirk- und Strickmaschinen, nach Patent 516 186, durch welche Weiterbildung eine selbsttätige Einregelung der Bremswirkung erzielt wird. Eine selbsttätige Regelung der Fadenspannung ist bei Spulmaschinen zwar bereits bekannt, doch besitzt diese bekannte Vorrichtung eine scherenartige Ausbildung, derart, daß die beiden Schenkel in dem Gestell der Vorrichtung um senkrechte Achsen drehbar gelagert sind und mit ihren einen Enden gewissermaßen die Griffschenkel der Schere bilden, während die anderen Enden das Scherenmaul bilden.
  • Eine Vorrichtung nach der Erfindung besitzt keine scherenartige Ausbildung, sondern ihr wesentlichster Teil ist ein um eine waagerechte Achse schwenkbarer Hebel, der an seinem einen Ende eine Bremsscheibe und an seinem anderen Ende eine Rolle trägt. Wesentlich für die Vorrichtung nach der Erfindung ist ferner die durch das Vorhandensein der Tornisterbremse, wie solche auch bei einer Vorrichtung nach dem Hauptpatent 516 186 vorhanden ist, besondere Ausbildung des schwenkbaren Hebels. Beim Arbeiten mit einer Vorrichtung nach der Erfindung findet demnach auch stets nur gegebenenfalls ein Schwenken des Rollenhebels um seine waagerechte Drehachse statt, niemals aber ein scherenartiges öffnen der Vorrichtung, so daß die- Vorrichtung nach der Erfindung ihrem ganzen Aufbau nach in sehr erheblichem Maße von der bekannten scherenartigen Spannvorrichtung für Spulmaschinen abweicht.
  • Dies ergibt sich auch daraus, daß eine Vorrichtung zum Bremsen des Fadens nach der vorliegenden Erfindung, ebenso wie die Bremsvorrichtung nach dem Hauptpatent, eine aus Glas, Porzellan, Metall oder anderen Baustoffen bestehende Scheibenbremse und im Anschluß an diese Bremse eine Tornisterbremse mit einem unverrückbar . angeordneten Bremsbelag aus Filz oder ähnlichem Stoff besitzt und der Faden auch bei der Bremsvorrichtung nach der Erfindung zunächst durch die Scheibenbremse hindurchgeführt und hierauf über die Tornisterbremse hinweggeführt wird.
  • Während nun aber bei einer Vorrichtung nach dem Hauptpatent der obere Teil der Scheibenbremse auf deren unterem Teil frei aufruht, wird bei der Vorrichtung nach der Erfindung der eine Teil der Scheibenbremse von dem einen Arm eines an der Grundplatte der Vorrichtung schwenkbar gelagerten Hebels getragen, der mit seinem anderen Arm über die Tornisterbremse hinausragt und an diesem Arm einen Fadenleiter aus Metall, Glas, Porzellan oder irgendeinem anderen geeigneten Baustoff trägt, über den der durch die Bremsvorrichtung hindurchgeführte Faden hinüber und nach unten läuft. Der Faden liegt somit mit einer gewissen Spannung gegen den Fadenleiter an, und wenn die -Sparinung des Fadens zwischen Verbrauchs-und Bremsstelle das gewünschte Maß überschreitet, wird der Druck des Fadens auf den Fadenleiter größer, und der schwenkbare Hebel wird alsdann derart gedreht, daß die Scheibenbremse etwas gelüftet wird, wodurch dann die Spannung des Fadens sogleich wieder vermindert ,,wird. Bei einer Vorrichtung nach der Erfindung wird daher entsprechend dem von dem Faden auf den Fadenleiter des schwenkbaren Hebels ausgeübten Druck die Bremswirkung der Vorrichtung selbsttätig eingeregelt.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Bremsvorrichtung nach der Erfindung in Fig. i im Längsschnitt und in Fig. 2 in perspektivischer Aufsicht dargestellt.
  • Die dargestellte Vorrichtung besitzt wie die Vorrichtung nach dem Hauptpatent eine Grundplatte a, die mit einer Schraube b auf einem Teil c des Maschinenrahmens befestigt ist. Auf der Grundplatte a sind ebenfalls wieder in irgendeiner beliebigen Art und Weise drei aus Glas, Porzellan öder anderen Stoffen bestehende Ösen d, e und f befestigt, durch die der zu bremsende Faden g in Richtung der eingezeichneten Pfeile hindurchgeführt wird.
  • Zwischen den Ösen d und e trägt die Grundplatte d mittels schwalbenschwanzförmiger Führungen den von einer Platte h gebildeten einen Teil einer Scheibenbremse aus Glas oder irgendeinem anderen Baustoff.
  • Zwischen den Ösen e und f ist, wie bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent, die Tornisterbremse angeordnet, deren im wesentlichen halbzylinderförmiger Belag i aus Filz oder ähnlichem Stoff über den gewölbten Teil k der Grundplatte a liegt und mit seinen freien Enden in zwei Nuten der Grundplatte d hineingepreßt ist und durch Stifte L in diesen Nuten festgehalten wird.
  • Aus der Grundplatte a, und zwar bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel aus dem Teil k der Grundplatte, ragen nach beiden Seiten zwei Zapfen m heraus, die gegebenenfalls an ihren Enden mit Köpfen versehen sein und aus eingeschraubten Schraubenbolzen bestehen können.
  • Um die beiden Zapfen nt greift mit Nuten yt ein im wesentlichen gabelförmiger Hebel o, der die insbesondere aus Fig. z ersichtliche Gestalt besitzt und somit um die Zapfen na schwenkbar ist.
  • Der Hebel o trägt an seinem vorderen Ende die Gegenplatte p der Platte h, welche Platte p aus dem gleichen oder einem anderen Baustoff wie die Platte h bestehen kann. Die Platte p, die wie die Platte h einen rechteckigen Querschnitt besitzt, sitzt in einer mit schwalbenschwanzförmigen Nuten versehenen Tragplatte q, die sich mit einem kugelförmigen Wulst q' gegen den einen Arm des Hebels o abstützt. An der Platte q ist ein Schraubenbolzen r befestigt, der den Hebel o durchdringt. Zur Festlegung der Platte q, p an dem Hebel o dient eine auf den Bolzen r aufgeschraubte Mutter s mit ebener oder kugelförmiger Grundfläche, mit der sie gegen den Hebel o anliegt. Eine in beliebiger Weise ausgebildete Gegenmutter t sichert die Befestigungslage der Mutter s.
  • Damit sich die Platte q, p nicht um ihren Befestigungsbolzen r gegenüber dem Hebel o verdrehen kann, ist an der Metallplatte q noch ein Stift u befestigt, der durch eine Bohrung des Hebels o hindurchgreift.
  • Auf dem vorderen Ende des Hebels o sitzt noch ein in seiner Größe einstellbares Gewicht v, das dazu beiträgt, daß die Platte p mit einer gewissen Kraft gegen die andere Platte h der Scheibenbremse-angedrückt wird.
  • Zwischen den über die Tornisterbremse hinausstehenden Armen des Hebels o ist noch ein fester Zylinder oder eine Rolle w aus Metall, Glas oder Porzellan angeordnet, und der durch die Bremsvorrichtung hindurchgehende Faden g ist so geführt, daß er über diesen einen Fadenleiter bildenden Teil w hinüber-und nach unten läuft.
  • Im Betriebe wird die Vorrichtung mit Hilfe des Gewichts -v so eingeregelt, daß durch die Scheibenbremse h, p und die Tornisterbrernse i die gewünschte Bremsung des Fadens erfolgt, also der Faden g mit einer gewissen Spannung die Bremsvorrichtung verläßt. Erhöht sich diese Spannung über das eingestellte Maß, so übt der Faden g einen verstärkten Druck auf den Fadenleiter w aus, und dies hat zur Folge, daß der Hebel o in Richtung des Pfeiles -x um die Zapfen s* verschwenkt wird: Infolgedessen wird die Platte p der Scheibenbremse etwas von der Platte h abgehoben, also die Bremswirkung der Scheibenbremse verringert, was zur Folge hat, daß auch die gesamte Bremswirkung der Vorrichtung verringert und demgemäß die Spannung des Fadens g selbsttätig wieder verkleinert wird. Sobald die Spannung des Fadens g wieder auf die gewünschte Größe gesunken ist, hört der Überdruck auf den Fadenleiter w auf, und die Scheibenbremse schließt sich wieder vollständig. Es findet also stets entsprechend dem von dem Faden auf den Fadenleiter w des Hebels o ausgeübten Druck eine selbsttätige Einregelung der Bremswirkung der Vorrichtung statt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Bremsen des Fadens auf Textilmaschinen, insbesondere auf allen Arten von Wirk- und Strickmaschinen, nach Patent 516 186, bei welcher der Faden zunächst durch eine Scheibenbremse hindurchgeführt und hierauf über eine Tornisterbremse geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil (p) der Scheibenbremse (p, h) von dem einen Arm eines an der Grundplatte (a) der Vorrichtung schwenkbar gelagerten Hebels (o) getragen wird, der mit seinem anderen Arm über die Tornisterbremse (i) hinausragt und an diesem Arm einen Fadenleiter (w) trägt, über den der durch die Bremsvorrichtung hindurchgeführte Faden (g) hinüber- und nach unten läuft.
DET38942D 1929-08-03 1931-06-02 Vorrichtung zum Bremsen des Fadens auf Textilmaschinen, insbesondere auf allen Arten von Wirk- und Strickmaschinen Expired DE564338C (de)

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DET37348D DE516186C (de) 1929-08-03 1929-08-04 Vorrichtung zum Bremsen des Fadens auf Textilmaschinen, insbesondere auf allen Artenvon Wirk- und Strickmaschinen
DET38942D DE564338C (de) 1929-08-03 1931-06-02 Vorrichtung zum Bremsen des Fadens auf Textilmaschinen, insbesondere auf allen Arten von Wirk- und Strickmaschinen

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DET38942D DE564338C (de) 1929-08-03 1931-06-02 Vorrichtung zum Bremsen des Fadens auf Textilmaschinen, insbesondere auf allen Arten von Wirk- und Strickmaschinen

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DE564338C true DE564338C (de) 1932-11-17

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DET38942D Expired DE564338C (de) 1929-08-03 1931-06-02 Vorrichtung zum Bremsen des Fadens auf Textilmaschinen, insbesondere auf allen Arten von Wirk- und Strickmaschinen

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DE516186C (de) 1931-01-19

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