DE562401C - Chiffrier- und Dechiffrierschreibmaschine - Google Patents

Chiffrier- und Dechiffrierschreibmaschine

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DE562401C
DE562401C DEO18056D DEO0018056D DE562401C DE 562401 C DE562401 C DE 562401C DE O18056 D DEO18056 D DE O18056D DE O0018056 D DEO0018056 D DE O0018056D DE 562401 C DE562401 C DE 562401C
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    • G09C3/00Typewriters for ciphering or deciphering cryptographic text
    • G09C3/04Typewriters for ciphering or deciphering cryptographic text wherein the operative connections between the keys and the type-bars are automatically and continuously permuted, during operation, by a coding or key member
    • G09C3/06Typewriters for ciphering or deciphering cryptographic text wherein the operative connections between the keys and the type-bars are automatically and continuously permuted, during operation, by a coding or key member the connections being mechanical

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Description

Die Erfindung betrifft eine Chiffrier- und Dechiffrierschreibmaschine mit einer Reihe von durch Tastenhebel zu verstellenden Typenrädern und einem über die Tpyenräder laufenden Wagen für die Chiffrierung und Dechiffrierung von Telegrammen o. dgl. Es sind bereits Chiffrier* und Dechiffrierschreibmaschinen bekannt, doch weisen diese vielfach den Nachteil auf, daß die Chiffren zu den auf den Tasten vermerkten Zeichen in ständig gleichen oder wenigstens in in einem geschlossenen Kreislauf wiederkehrenden Beziehungen stehen. Hierdurch entsteht die Gefahr, daß das Geheimnis der Chiffrierung von Unbefugten verhältnismäßig leicht zu brechen ist.
Diesem Übelstand hilft nun die die Erfindung bildende Maschine ab. Die Beziehungen zwischen den Tastenzeichen und den
ao Chiffren werden hier bei jedem Zurückschieben des Wagens geändert, so daß eine Dechiffrierung der Botschaft durch Unbefugte vollkommen ausgeschlossen ist. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß beim Zurückschieben des über die Typenräder laufenden Wagens in seine Anfangsstellung ein zu jedem Typenrad gehöriges, durch die Wagenrückbewegung gedrehtes, mit Zahnlücken eigenartiger Größe und Anordnung versehenes Wechselrad mit dem entsprechenden Typenrad in Eingriff gebracht und so eine ganz unregelmäßige Neueinstellung der Typenräder bezüglich der Schreibmaschinentasten bewirkt wird.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes zeigt beispielsweise die Zeichnung, und zwar ist
Abb. ι ein Querschnitt der Maschine, welcher den beweglichen Wagen, einige Wechselräder, umlaufende Zahnräder, Typenräder, Zwischenräder und andere damit in Verbindung stehende Teile darstellt,
Abb. 2 eine teilweise geschnittene Vorderansicht ohne Wagen und Tasten,
Abb. 3 eine Hinteransicht, teilweise im Schnitt,
Abb. 4 ein Schnitt von hinten gesehen, welcher die Setzfäder und die Kettensteuerung für den beweglichen Wagen darstellt,
Abb. S eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, welche Teile der Wechselräder, Typenräder und anderer damit in Verbindung stehender Teile, jedoch nicht die Zahngetriebe zeigt,
5624Oi
Abb. 6 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, welche die umlaufenden Zahn- und Zwischenräder, jedoch nicht die Wechselräder darstellt,
Abb. 7 eine schaubildliche Gesamtansicht der Maschine ohne Deckel, die in einigen Einzelheiten von den Abb. ι bis 6 abweicht. In den Abbildungen stellt ι den Maschinenrahmen mit den Querträgern 2 dar, welche
ίο mit Lagern für die die umlaufenden Teile tragenden Wellen versehen und am vorderen und hinteren Ende des Rahmens angeordnet sind. Der bewegliche Wagen 3 ist am hinteren Ende mit einem Hammer 4 und einem Nocken 5, ferner mit einer Steuerung für die Papierförderung 6, Farbbandrollen 7 und einer Farbbandfördereinrichtung 8 und Lagern 9 ausgerüstet. Der Nocken 5 steuert die Papierförderung 6 und die Farbbandfördereinrichtung 8. Die Steuerung erfolgt durch den Wipphebel 10, der eine Rolle ioa trägt und eine Sperrklinke 11 der Farbbandfördereinrichtung 8 und eine Sperrklinke 12 der Papierförderung 6 in Tätigkeit setzt. Schließlich befindet sich auf dem Wagen noch ein Handhebel 13, der die Ein- und Ausrückung der Wechselräder 39 besorgt. Der bewegliche Wagen 3 ist geschlitzt oder teilweise offen, damit der Hammer 4 und der Wipphebel 10 eingesetzt und betätigt werden kann und damit ferner das Farbband und der Papierstreifen unter dem Hammer 4 vorbeizuführen ist, wobei der Hammer während des Schreibens auf Farbband und Papier aufschlägt.
Der Nocken 5 ist in Lagern 9 schwenkbar gelagert und setzt eine nicht gezeigte Registersperrklinke in Tätigkeit, die an dem Wagen angelenkt ist und die Typenräder während des Schlages des Hammers 4 festhält. Der Wa-
4.0 gen 3 ist auch mit einer Sperrklinke 14 versehen, welche seine Bewegung während des Schreibens steuert. Zu beiden Seiten verschiebt sich der Wagen in einer fortlaufenden Führung 15, während er andererseits durch eine durchlaufende runde Stange 16 und eine durchlaufende viereckige Stange 17 geführt wird. Der Wagen trägt ferner einen Ansatz 18, welcher die Bewegung des fortschreitenden Wählerrades steuert. Der feste Wagen, der nicht dargestellt ist, befindet sich am Ende der Maschine nahe der Tastatur und ist ähnlich wie der bewegliche Wagen ausgerüstet. Es fehlen jedoch die führenden Teile, der Ansatz 18 und der Handhebel 13. Zur Anordnung der Reihen von Typenrädern, Wechselrädern und umlaufenden Zahnrädern besitzt die Maschine eine Mehrzahl von Wellen, von denen 16, 17, 19, 20, 21 und 22 die Maschine in ihrer ganzen Länge durchlaufen. Die entsprechenden Lager befinden sich in den Querträgern 2. Die Achsen 16, 20, 21 und 22 sind fest. Auf diesen Achsen laufen die darauf befindlichen Teile um. Die Welle 19 trägt eine Reihe umlaufender Zahnräder und dreht sich in geregelter Weise. Die Welle 17 ist hin und her drehbar. Sie betätigt den Hammer 4 und den Nocken 5 auf dem beweglichen Wagen 3 und dem nicht gezeigten festen Wagen. Eine feste Achse 23 ist auf einem schwenkbaren Unterrahmen 26 gelagert, den sie in seiner ganzen Länge durchläuft. Dieser Rahmen 26 trägt auch eine Welle 25, die an der Vorderseite der Maschine über diesen herausragt, während eine Welle 24, welche ähnlich gelagert ist, an beiden Enden der Maschine herausragt und drehbar und in der Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist. Die Welle 25 läuft hin und her, während der schwenkbare Unterrahmen 26 an- der festen Achse 22 angelenkt ist, die durch die Querträger 2 getragen wird. Der schwenkbare Rahmen 26 ist so geformt und eingerichtet, daß er während des Schwenkens je nach Bedarf die Zahnräder auf den Wellen 19, 23 und 21, 24 in oder außer Eingriff bringt. Die umlaufenden Zahnräder 21/ auf der Welle 19 (Abb. 1) tragen starke Zähne 28 und Lücken 29 und sind je mit einem Zahnrad 30 versehen. Die Welle 19 besitzt ein Sperrstück 31 (Abb. ι bis 6). Die Welle 20 trägt Reihen go Typenrädern 32, welche mit Zahnrädern 33 aus einem Stück bestehen oder verbunden sind. Die Welle 21 trägt Reihen von Zwischenzahnrädern 34 und Klinken 35. Die Welle 25 ist mit einem festen Triebrad 88 versehen (Abb. 2), welches sie unter der Wirkung der Tasten in Drehung versetzt. Ferner trägt die Welle 25 ein laufendes Wählerrad 36 (Abb. 5), das nacheinander mit den Zahnrädern 33 der Typenräder 32 durch Zwischenräder 34 in Eingriff kommt und sie in die Schreibstellung bringt. Eine Zwischenzahnrad 37 greift in jedes Zahnrad 30 ein, wenn der schwenkbare Unterrahmen 26 sich aufwärts bewegt. Auf dem schwenkbaren Unterrahmen 26 ist ein federnder Sperrklinkenhebel 38 befestigt, der mit den Rädern 37 auf der Welle 23 zusammenarbeitet. Auf der Welle 24 befinden sich die Wechselräder 39 (Abb. 1), welche auf ihrem Umfange in ungleichmäßigem Abstande befindliche Zähne besitzen und mit dreiflächigen Nocken 40 und einem vollständigen inneren Zahnkranz 41 versehen sind. Die Welle 24 trägt ferner Sperrhebel 42, welche in den inneren Zahnkranz 41 eingreifen können. Ein mit Schlitzen versehener Teil 43 stützt die umlaufenden Zahnräder 27, wenn die Klinke 14 beim Anhalten des Wagens 3 an diese anschlägt. 44 (Abb. 2 und 5) ist eine durchlaufende, von den Tastenhebeln 45 (Abb. 5) bewegte Stange, während 46 (Abb. 2 und 5) eine ebenfalls ge-
meinsame Stange ist, welche durch eine Nokkenfläche 47 eines jeden Tastenhebels 45 bewegt wird. 48 ist ein in Lagern 49 (Abb. 2) schwingender Teil, der einen mit einem Schlitz versehenen Block 50 (Abb. 5) trägt, welcher auf einer aus einem in sich verdrehten flachen Streifen gebildeten Schraube 51 hin und her wandert und hierdurch die Umdrehung des Zahnrades 52 bewirkt, das an einem Ende der Schraube 51 angeordnet ist und mit dem Rade33„ in Eingriff steht. Das andere Ende der Schraube 51 liegt in dem Lager 53 des Trägers 54. Die Welle 24 trägt ferner am vorderen Ende der Maschine ein Zahnrad 55 und am hinteren Ende der Maschine ein Zahn rad55a (Abb. 3). Außerdem befinden sich auf der Welle 24 Rillen 56 (Abb. 5), in die ein Triebrad 57 eingreift, welches auf einer Welle 58 angeordnet und mit Hilfe einer seitlich der Maschine befindlichen Kurbel 58ß o. dgl. anzutreiben ist. Die Welle 24 trägt schließlich eine Stellscheibe 59, welche dazu dient, der Welle 24 eine Drehbewegung zu erteilen. Durch Drehung des Zahnrades 57 ist eine Längsbewegung der Welle 24 herbeizuführen, da dieses, wie gesagt, in die Rillen 56 der Welle 24 eingreift. Verstellt man die Kurbel 58" hinsichtlich gewisser Merkpunkte auf der Scheibe 59^ (Abb. 7), so kann jede Wechselradgruppe nicht nur getrennt, sondern nacheinander unabhängig von den übrigen verstellt werden, wenn die Welle24 axial verschoben wird. 60 (Abb. 2 und 5) ist ein Rahmen, der einen schwingenden Teil 48 trägt, wobei der darin befindliche Schlitz 61 die Bewegung der gemeinsamen Stange 46 erlaubt. 63; (Abb. 2) und 6τ,α (Abb. 3 und 4) sind Rei-■ hen von Setzrädern, deren jede aus fünf Rädern besteht, die auf ihrem Umfange Zeichen tragen. Jedes Setzrad ist mit einem Zahnrad 64, 64a versehen, welches mit den Zahnrädern 55, 55a in Eingriff kommen kann, wenn sich die letzteren in der entsprechenden Stellung befinden. Die Setzräder 63, 03a können jedes für sich auf den entsprechenden Wellen 65, 05a umlaufen, die auf Stützen 66, 66tt gelagert sind. 67 (Abb. 2) ist ein auf der Welle 17 angeordneter Nocken, welcher den Hammer 4 und den Nocken 5 betätigt. Die Feder 68 ist einerseits an dem Nocken 67 und andererseits an einem Bolzen 69 auf dem Rahmen befestigt. Ein Stoßhebel 70 dreht sich auf einer Welle 71, wenn er durch die Feder 72 bewegt wird, nachdem der Nocken 73 der verschiedene Nocken tragenden Stange 74 den Hebel bei Aufwärtsbewegung der Stange außer Eingriff gebracht hatte. Der Nocken 75 spannt die Feder 68, wenn die Stange 74 sich senkt. Die Feder 72 zieht den Stoßhebel 70 bis zum Eingriff zurück, wodurch der Nocken 67 unter dem Zug der Feder 68 gesperrt bleibt. Bei der nächsten Aufwärtsbewegung stößt der Nocken 73 der Stange 74 wieder gegen den Hebel 70, bringt ihn außer Eingriff mit dem Nocken 67 und bewirkt eine Drehung der Nockenwelle 17, wodurch der Hammer 4 und der Nocken 5 in Tätigkeit gesetzt werden. Der Nocken 76 auf der Stange 74 steuert die Sperrklinke 77, welche die Bewegung des auf der Welle 19 sitzenden Sperrades 78 regelt. Die mit Nocken versehene Stange 74 wird durch die gemeinsame Stange 44 bewegt, die ihre Bewegung durch die Tastenhebel 45 erhält.
Die Abb. 3 und 4 zeigen die Bewegungs-Übertragung von dem beweglichen Wagen 3 auf die Welle 24. Ein Kettenrad 78 ist so angeordnet, daß es frei umläuft und die Welle 79 nicht in Drehung versetzt, wenn sich der bewegliche Wagen 3 während des Schreibens ihm nähert. Die Kette 80 ist am einen Ende mit dem beweglichen Wagen 3 verbunden, während sie am anderen Ende an einer federgetriebenen Trommel 81 angreift. Mit dem Kettenrad 78 steht die Kette 80 dauernd im Eingriff. Wenn die Welle 79 bei dem von Hand aus erfolgenden Rückschieben des Wagens 3 zur Vorderseite der Maschine in Drehung versetzt wird, so wird ein auf der Welle 24 angeordnetes, vollkommen gezahn- go tes Rad 82 durch die Winkelräder 83 und 84 und ein zusammen mit dem Winkelrad 84 auf der Welle 86 angeordnetes Rad 85 gedreht, so daß die Wechselräder und die damit zusammenarbeitenden Teile in Umlauf gesetzt werden und eine neue Einstellung bewirkt wird. Am hinteren Ende der Maschine kann eine Kupplungseinrichtung vorgesehen sein, die durch einen schwenkbaren, von Hand aus zu bewegenden Hebel o. dgl. in Tätigkeit gesetzt wird, wobei die Welle 24 freikommt und eine Verschiebungsbewegung ausführen kann.
Wie Abb. 5 zeigt, sind die Wechselräder 39 in geschlossenen Gruppen zu sechs auf der Welle 24 angeordnet, wo sie mit Hilfe von Sperrhebeln 42, die durch Klemmschrauben 42ß gesichert sind, festgehalten werden. Die Sperrhebel 42 kommen nämlich beim Vorwärtsschieben der Welle 24 mit dem inneren Zahnkranz 41 jeder Gruppe in Eingriff. Jede Gruppe kann, sofern sie nicht durch den in den Zahnkranz 41 eingreifenden Sperrhebel 42 auf der Welle 24 festliegt, unabhängig gedreht werden. Die Maschine hat für jedes Typenrad 32 ein Wechselrad 39 und alle notwendigen Zwischenteile. Jedes Typenrad 32 arbeitet bei der Herstellung der Chiffrierung mit den Wechselrädern zusammen. Zwei Typenräder 32a, 32j werden jedoch von den Wechselrädern 39 nicht beeinflußt.
Der feste, nicht gezeichnete Wagen ist über dem Typenrad 32α angeordnet und dient zur
Herstellung der unchiffrierten Kopie des Telegramms. Das Typenrad 326 dient zum Schreiben der unchiffrierten Anschrift auf der Außenseite des die Chiffrierung tragenden Streifens. An dem Rahmen ist eine Sperr- und Haltevorrichtung angeordnet, welche den beweglichen Wagen währenddessen in der vorderen Stellung hält. Die Sperrvorrichtung wird ausgelöst, indem man an dem Handxo hebel 13 zieht, wodurch der Wagen zurückgebracht wird. Während der Herstellung der Chiffrierung bewegt sich der bewegliche Wagen 3 von der schreibenden Person fort und wird von dieser am Ende seines Weges wieder zurückgeschoben.
Bei der Benutzung der Maschine wird ein Papierstreifen in Führungen sowohl am feststehenden als auch am beweglichen Wagen 3 eingelegt, so daß er an der Unterseite des Farbbandes vorbeigeht und von der Papierfördereinrichtung 6 (Abb. 1) gefaßt wird, welche aus Rollen 6a, 6b besteht, die sich über die notwendige Länge der Maschine erstrekken. Wenn sich der bewegliche Wagen 3 am äußersten Ende seines Weges in größter Entfernung von der schreibenden Person befindet, so nimmt der schwenkbare Unterrahmen 26 die in Abb. 1 gezeigte unterste Stellung ein, wobei das Rad 37 mit dem Rad 30 außer Eingriff, dagegen mit dem Rad 39 in Eingriff steht. Dies wird durch geeignete Mittel, wie z. B. einen den schwenkbaren Unterrahmen 26 in seiner gehobenen Stellung haltenden Auslösehebel bewirkt, der durch den beweglichen Wagen am Ende seines Vorwärtsganges gesteuert wird. Wenn sich der schwenkbare Unterrahmen 26 in der obengenannten Stellung befindet, so greifen die Wechselräder 39 nicht in die Zwischenräder 34 ein. Die Zwischenräder 37 stehen ebenfalls mit den umlaufenden Zahntriebrädern 30 außer Eingriff, während das laufende Wählerrad 36 in ein Zwischenrad 34 eingreift. Dies wird durch die Abwärtsbewegung der linken Seite des schwenkbaren Unterrahmens 26 um die Welle 22 bewirkt. Das Zahnrad 5S0 (Abb. 4) am hinteren Ende der Maschine ist ebenfalls in Eingriff mit dem Setzzahnrad 04a, während das Zahnrad 55 in das Setzrad 64 (Abb. 2) go nicht eingreift. Befinden sich die Teile in dieser Stellung, so werden die Wechselräder 39 durch Bewegung der Welle 24 mittels der Stellscheibe 59 wie folgt in eine bestimmte Ordnung gebracht. Die Sperrhebel 42 auf der Welle24 und die inneren Zahnkränze 41 jeder Gruppe von sechs Wechselrädern sind so angeordnet, daß die Sperrhebel 42 nacheinander in die inneren Zahnkränze4i eingreifen. Wenn man von dem hinteren Ende der Maschine ausgeht, so ist der erste Sperrhebel 42 (nicht dargestellt) auf der Welle 24 mit dem entsprechenden inneren Zahnkranz stets in Eingriff. Wenn die Stellscheibe 59 sich in der in Abb. 5 gezeigten Stellung befindet, so sind alle anderen Sperrhebel 42 mit ihren entsprechenden inneren Zahnkränzen 41 außer Eingriff. Wenn die Stellscheibe 59 durch Verschiebung der Welle 24 nach außen bewegt wird, so findet der Eingriff der Sperrhebel 42 nacheinander statt. Er wird dann aufrechterhalten. Jetzt befindet sich das Zahnrad 55a mit einem Setzzahnrad Ö4a in Eingriff, so daß das erste Setzzahnrad in die erste Stellung bewegt wird, wenn man die Stellscheibe 59 dreht und die erste Gruppe von Wechselrädern 39 in eine bestimmte Stellung bringt. Wenn sich die Welle 24 durch Drehung der mittels der Kurbel $8a bewegten Welle vorwärts schiebt, so kommt die zweite Gruppe von Wechselrädern mit ihrem Sperrhebel 42 in Eingriff, während die erste Gruppe in der gesperrten Stellung verbleibt. Das Zahnrad 55a ist jedoch mit dem ersten Setzzahnrad Ö4fl außer Eingriff und mit dem zweiten Setzzahnrad 6^a in Eingriff gekommen usw. Diese Einrichtung bewirkt, daß bei einem Fünfbuchstabensatz ein Wechsel eines einzigen Buchstabens die verhältnismäßige Stellung aller fünf Wechselradgruppen verändert, wobei jedoch der Telegrammsatz fehlerfrei zum Zwecke der Durchsicht und Kontrolle aufgesetzt bleibt. Gegen Schluß der Setzarbeit wird die Welle 24 weiter nach außen bewegt, bis das Zahnrad 5ζα sich jenseits des letzten Setzzahnrades Ö4a bewegt, so daß die Welle 24 während der Arbeit der Maschine ohne Beeinflussung der Setzräder 03α frei umlaufen kann. Diese letzte Bewegung der Welle 24 kann zur Steuerung eines Sperrteiles verwendet werden, der alle Tasten 45 sperrt, bis das Zahnrad 55 von den Setzrädern 63 frei ist. Hierauf kann jede Taste 45 in Tätigkeit gesetzt werden. Der Zweck dieses Satzes besteht darin, die Zahnanordnung längs der Linie der Wechselräder, die mit den Zahnrädern der Typenräder in Eingriff kommen, wenn der bewegliche Wagen 3 nach der Vorderseite der Maschine zurückgeschoben wird, vorher zu bestimmen. Da jedes Wechselrad eine verschiedene Anzahl von in verschiedenem Abstand befindlicher Zähne besitzt, so ist das Ergebnis dieses Satzes sehr wirkungsvoll. Jede Gruppe von sechs Wechselrädern ist mit einem vollständig gezahnten Rade 87 (Abb. 5) versehen, das mit keinem der obengenannten Zwischenräder in Eingriff steht, aber mit einer Federsperrung versehen ist, die sich an dem Maschinenrahmen befindet. Diese Einrichtung hat den Zweck, eine bestimmte Anfangsstellung aufrechtzuerhalten, wenn die Sperrhebel 42 nicht in die inneren Zahnkränze 41 eingreifen. Die Setzräder 6$a können abgedeckt und dem
Blick entzogen werden. Die hierzu erforderlichen Mittel können so ausgestaltet sein, daß die Setzräder 63,, gegen Bewegung gesperrt werden, wenn sie abgedeckt sind. Bei diesem Satz handelt es sich um den Nullsatz der Maschine. Er wird zwischen dem Absender und dem Empfänger vorher eingestellt und braucht dem Empfänger nicht in einer chiffrierten Botschaft mitgeteilt zu werden. Häufiger Wechsel ist unnötig. Der Hebel 13 dient nicht nur als Handgriff zur Zurückführung des beweglichen Wagens 3 zur Vorderseite der Maschine, er ist auch derart schwenkbar an dem beweglichen Wagen 3 befestigt und mit einer Daumenplatte ιτ,α versehen, daß der Hebel, wenn auf ihn ein Druck ausgeübt wird, eine Sperrung öffnet, welche den beweglichen Wagen am äußersten Ende seines Weges festhält. Be\Or dies jedoch eintritt, findet bei dem ersten Druck auf den Hebel 13 ein Anheben des schwenkbaren Unterrahmens 26 statt, damit die Wechselräder 39 und die Zwischenräder yj in die Zwischenräder 34 und die Zahntriebräder 30 eingreifen und gleichzeitig das laufende Wählerrad 36 von dem Zwischenzahnrad 34 freikommt. Die Einrichtung arbeitet dabei so, daß ein voller Eingriff der Räder 39, 34 und 37> 3° eintritt, bevor der Wagen 3 freikommt. Wenn der bewegliche Wagen 3 vorwärts gezogen wird, so treibt die Kette 80 (Abb. 4) das Kettenrad 78 und die Zahnräder 83,84 und 85 an. Infolgedessen wird das vollgezahnte Rad 82 in Umdrehung versetzt, welches seinerseits die Wechselräder 39 und durch die Zwischenräder 34 die Typenräder 32 und durch die Zwischenräder 37 und 30 die Zahnräder 27 dreht. So wird eine neue Anordnung der Typenräder 32 und der Zahnräder geschaffen. Da die Zahnräder 27 mit Lücken 29 versehen sind, die dem beweglichen Wagen 3 beim Schreiben ein Überspringen oder Überlaufen von einigen Typenrädern erlauben, so wirken die Wechselräder 39 unmittelbar und durch andere Teile auf die Herstellung der Chiffrierung ein. Die Einwirkung auf die Herstellung der Chiffrierung erfolgt so also gleichzeitig auf verschiedene Weise. Wenn der bewegliche Wagen 3 auf seinem Wege den vorderen Anschlag erreicht, welcher fest oder beweglich sein kann, und die beschriebenen Sperrungen noch nicht freigegeben sind, erfolgt eine Einstellung der Setzräder 63 (Abb. 2) nach einem Schlüsselwort, und zwar in ähnlicher Weise, wie dies bei der Einstellung des Nullsatzes beschrieben wurde. Das Zahnrad 55 befindet sich jetzt in der Stellung, in welcher es in das Zahnrad 64 der Setzräder 63 eingreift. Da dieser Satz vorgenommen wird, wenn sich die Wechselräder 39 im Eingriff befinden, so ist seine Wirkung von der, welche durch den Nullsatz herbeigeführt wird, vollständig verschieden.
Ist das Telegrammsatz- oder Schlüsselwort vollständig aufgesetzt, so wird die Stellscheibe 59 herausgezogen, bis das Zahnrad 55 von dem letzten Setzrad frei ist. Da dann auch das Zahnrad 64 frei ist, so kann die Welle 24 wieder gedreht werden, ohne daß sie dabei die Setzräder 63 beeinflußt. Der schwenkbare Unterrahmen 26 wird dann durch Betätigung einer Fingerplatte i36, welche die Sperrvorrichtung an der Vorderseite der Maschine steuert, freigegeben, so daß er aus der Eingriffsstellung herausfällt. Die Schreibarbeit nimmt dann ihren Fortgang. Am Ende jedes Weges des beweglichen Wagens tritt ein Wiedereingriff der Wechselräder und der Zwischenmechanik ein, während die Zahnräder 27 und die Typenräder 32 selbsttätig wieder eingestellt werden. Die Welle 24 wird von Hand aus bei zwei Gelegenheiten gedreht. Diese Bewegungen werden von den Setzrädern 63 und 63a zuverlässig registriert. Die Welle 24 wird auch durch 85 ■ den Rückgang des beweglichen Wagens 3 in Drehung versetzt, ohne daß die Setzräder 63 und 03a in Mitleidenschaft gezogen werden. In allen diesen Augenblicken kann das Zahnrad 55 mit dem Zahntrieb einer geeigneten Zählvorrichtung, wie z.B. 89 (Abb.7), in Eingriff kommen, welche die Aufgabe hat, die letztgenannten Umdrehungen zu registrieren. Um die Maschine in eine Stellung zurückzubringen, in welcher sie zum Chiffrieren oder Dechiffrieren eines Telegramms betriebsbereit ist, wird der Umdrehungszähler 89 durch Betätigung der Stellscheibe 59 entgegengesetzt zur Bewegung während des Schreibens auf Null zurückgedreht. Die Setzräder 63 werden durch eine umgekehrte Bewegung der Stellscheibe 59 und des Zahnrades 57 in ihre ursprüngliche Stellung zurückgebracht. Um ein Telegramm zu dechiffrieren, läßt man den vorher festgelegten Nullsatz auf der Maschine und setzt das in dem offenen Text angegebene Telegrammsatzoder Schlüsselwort auf, bevor man mit dem Schreiben der Dechiffrierung beginnt. Nachdem dies getan ist, wird eine Kopie der zu übersetzenden Chiffrierung auf den an dem festen Wagen befindlichen Streifen aufgeschrieben, während die dechriffrierte Ausfertigung auf den am beweglichen Wagen 3 befindlichen Streifen geschrieben wird.
Die Zahnräder 27 arbeiten mit der Sperrklinke 14 zusammen, wodurch der Lauf des beweglichen Wagens 3 über die Typenräder 32 gesteuert wird. Abb. 1 zeigt eine Arbeitsweise, bei der die Welle 19 gedreht wird, damit die feste Klinke 14 w;eitergleiten kann. Es gibt jedoch auch andere Mittel, damit man
das gewünschte Ergebnis erreichen kann, nämlich einen Fortschritt des beweglichen Wagens 3 mittels eines zweiten Teiles oder mit Hilfe von Teilen, welche durch die Wechselräder 39 in Tätigkeit gesetzt werden. So kann eine Auslöseklinke und ein Zahnrad mit beweglichen Zähnen Verwendung finden, wobei die Steuerung durch Nocken erfolgt, die an einem Rade sitzen, welches durch die Wechselräder 39 bewegt werden kann. Die Wechselräder 39 können so verändert und derart in der Maschine angeordnet sein, daß sie die Arbeit sowohl der Wechselräder als auch der Zahnräder 27 verrichten. Die feste Klinke 14 ist an dem beweglichen Wagen 3 angebracht und so angeordnet, daß sie in einer Stellung der Welle 19 hinter einen Zahn 28 greift und durch die Lücke 28a gleitet, wenn die Welle 19 durch die Sperrklinke Tj (Abb. 2) freigegeben und gedreht wird. Die Zahnräder 27 sitzen so auf der Welle 19, daß die Zähne 28 und die Lücken 28e gegenüber dem von der Klinke 14 durchlaufenen Wege versetzt sind, so daß eine Lücke 28a in dem einen Rade mit einem Zahn 28 des nächsten Rades in Linie liegt, außer wenn eine Lücke 29 auftritt. Da die Welle 19 während des Schreibens umläuft, so muß sie am einen Ende mit einer Anzeigescheibe und einem Pfeil (nicht gezeigt) versehen sein, so daß sie, nachdem die Maschine in der vorher beschriebenen Weise in die Nullstellung zurückgedreht worden ist, wieder in die Anfangsstellung gebracht werden kann. Die Welle 19 steht still, wenn, die Wechselräder 39 arbeiten. Während dieser Zeit lauf en aber die Zahnräder 27 auf der Welle 19 um. Die Welle 19 ist über ihre ganze Länge geschlitzt und mit einer keilförmigen Sperrleiste 31 (Abb. 6) versehen, die auf geeignete Weise ausgelöst wird, damit die Zahnräder 27 sich drehen können. Die Sperrleiste tritt in die Sperrstellung, bevor die Zwischenräder 37 mit den Zahnrädern 30 außer Eingriff kommen. Die Auslösebewegung kann durch den Steuerhebel 13 oder einen geeigneten Teil am beweglichen Wagen 3 bewirkt werden. Die Rückkehr in die Sperr lage kann durch eine an der Welle 19 angeordnete Feder und einen heraus ragen den Teil der Sperrleiste 31 erfolgen.
Die Typenräder 32 und ihre Zahnräder 33 sitzen lose auf der Achse20. Sie werden jedoch auf dieser infolge ihres dauernden Eingriffes in das Zwischenrad 34 in Registerstellung gehalten. Die Registerstellung dieses Zwischenrades 34 ist durch den Eingriff der Klinke 35 auf der Achse 21 gesichert. Die Klinke 35 ist mit zwei Auslösehebeln 3 5a, 356 versehen. Der Auslösehebel 35O löst die Klinke 35 aus, wenn die dreiflächigen Nocken eingreifen. Dies ist der Fall, wenn das Wechselrad 39 bis zum Eingriff in das Zwischenrad 34 angehoben wird. Die Flächen des Nockens 40 sind so ausgebildet, daß die Sperrklinke 35 nur dann ausgelöst wird, wenn 6g ein Zahn des Wechselrades 39 mit einem Zahn des Zwischenrades 34 in Eingriff steht. Andererseits wird die Klinke 35 augenblicklich dann wieder eingelegt, wenn dieser Zahneingriff durch einen freien Zwischenraum auf dem Wechselrad 39 oder sein Ausschwenken aus der Eingriffsstellung aufgehoben ist. Der Auslösehebel 35^ löst die Klinke 35 aus, wenn der Ansatz 18 des beweglichen Wagens 3 an ihn anstößt, sobald der Wagen bei seinem Lauf über die Typenräder an einem Anschlag zur Ruhe kommt. Hierdurch können die Typenräder 32 mit Hilfe des laufenden Wählerrades 36 am Wagen gedreht werden. Das laufende Wählerrad 36 ist gleitbar auf der Welle 25 angeordnet und wird durch den Ansatz 18 auf dem Wagen mitgenommen, so daß es mit den aufeinanderfolgenden Rädern 34 in Eingriff gebracht wird, wenn sich der Wagen gegen das Hinterende der Maschine bewegt. Da der Ansatz 18 sich mit dem beweglichen Wagen 3 bewegt, so bringt es eine Klinke 35 in die Sperrlage und gibt die nächste frei usw. Das Schreiben erfolgt mit Hilfe des bekannten 'wahlweisen Umlaufes des Buch- go stabenträgers. Der gewählte Buchstabe wird durch den Anschlag der Taste 45 an das obere Ende oder unter den Hammer gebracht. Dies erfolgt durch den Nocken- oder Tastenhebel 45, welcher die Schraube 51 in Drehung versetzt. Die Nockenflächen 47 bestimmen die Größe und Richtung der Bewegung der gemeinsamen Stange 46, die bei ihrer Bewegung in ähnlicher Weise die Bewegung des geschlitzten Blockes 50 steuert, der die Schraube 51 in Drehung versetzt. Die Schraube 51 ist mit einem Zahnrad 52 versehen, das mit dem Zahnrad 33a des Typenrades 32^ in Eingriff steht. Dies ist das einzige Typenrad, welches von den Tastenhebeln 45 durch unmittelbaren Zahntrieb bewegt wird. Die vierkantige Welle 25 ragt an der Vorderseite der Maschine heraus und ist mit einem Zahnrad 88 versehen, das in das Zahnrad 52 eingreift oder von diesem freikommt, wenn der schwenkbare Rahmen 26 seine Teile in die Eingriffsstellung oder in die Freistellung bringt. Die Zahnräder 88, 52 sind während des Schreibens dazwischengeschaltet. Hierdurch wird der wahlweise Umlauf, der durch das Niederdrücken eines Tasten- oder Nockenhebels 45 hervorgerufen wird, auf das laufende Wählerrad 36 und so auf die .Typenräder 32, 32^ übertragen.
Die Typenräder 32, 32a, 32^ sind in einer Anordnung dargestellt, welche sie in einer Maschine haben würden, die eine Einrichtung
zur Regelung der Vokalhäufigkeit besitzt. Hierbei trägt jedes Rad zwei Buchstabenkreise, deren einer fünf Vokale in vierfacher Wiederholung und deren anderer zwanzig Konsonanten enthält. Die die Vokalkränze einstellenden Hebel sind dabei über eine gemeinsame Welle mit einer Umschalttaste verbunden.
Die Bewegung, welche notwendig ist, damit die Hammer auf die richtigen Buchstabenkreise schlagen, besteht aus einer einfachen Verschiebungsbewegung ähnlich der, durch welche bei einer Schreibmaschine die großen Buchstaben oder Ziffern in Erscheinung treten. Die Bewegung wird beiden Wagen mitgeteilt. Der in der Beschreibung als fest bezeichnete Wagen kann also ebenfalls eine solche kleine Bewegung ausführen. Um die Bewegung in einfacher Weise hervorzurufen, wirken die fünf Hebel, welche den Vokalen entsprechen, auf eine gemeinsame Stange, die durch eine Umschalttaste gesteuert wird, die der Welle 20 eine Längsbewegung erteilt, so daß jedesmal, wenn ein Vokal angeschlagen wird, die notwendige Bewegung eintritt.
Die Wellen 24 und 25 führen eine Radialbewegung um die Welle 22, aus. Der Rahmen ι oder der Querträger 2 sind geschlitzt oder in irgendeiner anderen Weise so eingerichtet, daß diese Bewegung möglich ist.
Gemäß Abb. 7 befindet sich die Stellscheibe 59 auf einer Welle 24,,, die von der in Abb. 5 gezeigten Welle 24 verschieden ist. Diese Anordnung ermöglicht die Verwendung eines Zahnrades 55 an beiden Enden der Welle 24 zwecks Eingriffes in die Schlüsselwortsetzräder, die an jedem Ende angeordnet sind. Da die Welle 24,, mit der Welle 24 in Getriebverbindung steht, so ist die Wirkung die gleiche, als wenn man die Welle 24 drehen würde.
Die Gruppierung der Buchstaben eines Telegramms wird durch zeitweise Vergrößerung der Geschwindigkeit des Papierstreifens bewirkt. Diese Geschwindigkeitsänderung erfolgt durch eine Vorrichtung, welche im Falle einer Zehnbuchstabengruppe ein zehnzähniges, nicht dargestelltes Sperrad besitzt, an dessen Mittelteil ein Zahn von diesen zehn höher ist als die zehn Zähne auf den äußeren Teilen, die im übrigen gleiche Höhe besitzen. Das Sperrad wird von der Welle 17 durch eine Lagerhülse getragen, auf der es umläuft. Ein Ende des Papierförderhebels 10 liegt über dem Sperrad. Dieses Ende ist in zwei Stellungen seitlich beweglich und kann entweder mit den gleichförmig gezähnten Teilen oder mit dem einen hohen Zahn aufweisenden Teil zusammenarbeiten, wenn während der Chiffrierung Zehnbuchstabengruppen gebildet werden sollen. Das andere Ende des Hebels ίο besitzt eine Klinke 12, welche in das Papierfördersperrad 6a eingreift, das sich auf der Spindel der Papierfördereinrichtung befindet. Im Falle einer Fünfbuchstabengruppe werden zwei hohe Zähne angeordnet. Bei diesen Einrichtungen fällt die Förderung des Streifens durch den Necken 5 fort.
Der Umdrehungsbogen zwischen den gezähnten und mit Lücken versehenen Rädern ist derart, daß toter Gang vermieden wird. Die Zahnteilung der Zahnräder der Maschine, welche, die Arbeit der Typenräder bewirken, ist von höchster Wichtigkeit. Außer der Zahnteilung müssen die verhältnismäßigen Umfangslängen der miteinander in Eingriff stehenden Räder gewählt sein, daß ein richtiges Arbeiten zwischen den Typenrädern, den Wechselrädern und den übrigen umlaufenden Zahnrädern gewährleistet ist.
Die Maschine kann an Stelle einer einzigen Tastatur mehrere Tastaturen besitzen. Die verschiedenen Einzelteile können Veränderungen erfahren.

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Mechanische Chiffrier- und Dechiffrierschreibmaschine mit einer Reihe von durch Tastenhebel zu verstellenden Typenrädern und einem über die Typenräder laufenden Wagen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zurückschieben des Wagens in seine Anfangsstellung mit jedem Typenrad (32) ein zugehöriges, durch die Wagenrückbewegung gedrehtes, mit Zahnlücken eigenartiger Größe und Anordnung versehenes Wechselrad (39) in Eingriff gebracht und so eine Neueinstellung der Typenräder bezüglich der Tastenhebel bewirkt wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Reihe im Wege eines Anschlages am Wagen befindlicher, während des Schreibens umlaufender, auf einer gemeinsamen Welle fest angeordneter, mit unregelmäßigen Zahnlücken versehener Sperräder (28), die je nach ihrer Stellung die Weiterbewegung des Wagens verhindern oder ein Vorrücken um ein n° oder mehrere Typenräder zulassen.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung der Sperräder mit der gemeinsamen Welle beim Zurückziehen des Wagens in seine Anfangsstellung aufgehoben wird und die Sperräder mittelbar oder unmittelbar mit je einem der die Typenräder verstellenden Wechselräder in Eingriff gebracht und infolg'edessen ebenfalls verstellt werden.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselradkränze
zu Gruppen auf gemeinsamen Trommeln angeordnet sind.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wechselradtrommein je mit einem inneren Zahnkranz (41) versehen und auf ihrer Welle (24) in die inneren Zahnkränze in Eingriff zu bringende Mitnehmer (42) befestigt sind.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer auf der Welle so angeordnet sind, daß sie bei Längsverschiebung der Welle nacheinander in die Zahnkränze der aufeinander-■ folgenden Wechselradtrommeln eingreifen und dann darin verbleiben.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein am einen Ende der Wechselradwelle (24) befestigtes Zahnrad (55a) bei der Längsverschiebung der Welle nacheinander mit je einem zu einer Gruppe gehörenden," Buchstaben tragenden Setzrad (63,,) in Eingriff kommt, so· daß die Wechselradwelle durch Drehung jedesmal auf einen bestimmten Buchstaben einzustellen ist (Nullsatz der Maschine).
8. Maschine nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein am anderen Ende der Wechselradwelle befestigtes Zahnrad (55) bei weiterer Längsverschiebung der Welle nacheinander mit je einem zu einer anderen Gruppe gehörenden, Buchstaben tragenden Setzrad (63) in Eingriff kommt, so daß die Wechselradwelle durch Drehung jedesmal auch auf einen bestimmten Buchstaben der Wechselräder dieser Gruppe einzustellen ist (Schlüsselsatz der Maschine).
9. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch von den Wechselrädern stets unabhängige, nur zu den Tastenhebeln in Beziehung stehende Typenräder (32ß und 2>2b) zur Herstellung der Anschrift und anderer Angaben in gewöhnlicher Schrift und eine Vorrichtung zum Festhalten des beweglichen Wagens über diesen Typenrädern.
10. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem zur Herstellung des chiffrierten und dechiffrierten Textes dienenden beweglichen ein zur gleichzeitigen Herstellung einer Kopie in gewöhnlicher Schrift dienender fester Papierträger vorgesehen ist.
11. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein mit dem Wagen auf einer kantigen, von den Tastenhebeln um einen der angeschlagenen Taste entsprechenden Winkel zu drehenden Welle
(25) wanderndes, nacheinander mit den Typenrädern (32) in Eingriff kommendes und die Typenräder bei Drehung der Welle einstellendes Wählerrad (36).
12. Maschine nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellen der Wechselräder und etwaiger Zwischenräder auf einem schwenkbaren Rahmen
(26) gelagert sind, in dessen einer Stellung die Wechselräder unmittelbar oder mittelbar mit den Typenrädern und den Sperrädern in Eingriff stehen, während sie in der anderen Stellung des Rahmens von den Typen- und Sperrädern frei sind.
13. Maschine nach Anspruch 1, die eine Aufteilung der Buchstabengruppen des ursprünglichen Textes bei der Chiffrierung in andere Gruppen zuläßt und bei der Dechiffrierung umgekehrt arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende des Schreibpapierförderhebels (10) auf einem Antriebsrad reitet, das außer den Förderzähnen gleicher Höhe ein oder mehrere Förderzähne größerer Höhe aufweist, die einen größeren Ausschlag des Papierförderhebels und damit eine Förderung des Papierstreifens über eine größere Strecke bewirken.
14. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Zähne größerer Höhe des Antriebszahn- go rades sich nur über einen Teil der Zahnradbreite erstrecken, während der andere Teil des Zahnrades nur Zähne gleicher Höhe aufweist und bei der der Schreibpapierförderhebel seitlich verschiebbar ist, so daß er entweder auf dem einen oder dem anderen Teil des Antriebszahnrades reiten und somit die Gruppenaufteilungseinrichtung ein- oder ausgeschaltet werden kann.
15. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Typenräder zum Zwecke einer Einfügung von Vokalen in den Chiffretext je zwei Typenkränze tragen, von denen der eine fünf viermal wiederholte Vokale und der andere 20 Konsonanten aufweist, wobei die die Vokalkränze einstellenden Hebel über eine gemeinsame Welle mit einer Umschalttaste verbunden sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEO18056D 1928-04-04 1929-03-28 Chiffrier- und Dechiffrierschreibmaschine Expired DE562401C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB10219/28A GB320315A (en) 1928-04-04 1928-04-04 Improvements in and relating to means or apparatus for coding and de-coding messages

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Publication Number Publication Date
DE562401C true DE562401C (de) 1932-10-25

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ID=9963788

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DEO18056D Expired DE562401C (de) 1928-04-04 1929-03-28 Chiffrier- und Dechiffrierschreibmaschine

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US (1) US2046276A (de)
DE (1) DE562401C (de)
FR (1) FR672442A (de)
GB (1) GB320315A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1225903B (de) * 1961-05-25 1966-09-29 Hamburger Hochbahn Ag Einrichtung zum Zaehlen der eine Tuer, Sperre od. dgl. passierenden Personen

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DE1225903B (de) * 1961-05-25 1966-09-29 Hamburger Hochbahn Ag Einrichtung zum Zaehlen der eine Tuer, Sperre od. dgl. passierenden Personen

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Publication number Publication date
GB320315A (en) 1929-10-04
FR672442A (fr) 1929-12-27
US2046276A (en) 1936-06-30

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