DE56140C - Feuerbüchse für Flammrohrkessel mit Unterfeuerung - Google Patents

Feuerbüchse für Flammrohrkessel mit Unterfeuerung

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DE56140C
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Germany
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underfiring
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flame tube
tube boilers
grate
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Expired - Lifetime
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DENDAT56140D
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English (en)
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O. albert und R. loest in Halle a. S
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B7/00Steam boilers of furnace-tube type, i.e. the combustion of fuel being performed inside one or more furnace tubes built-in in the boiler body

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellte Neuerung an Flammrohrkesseln bezweckt eine vollkommene Ausnutzung der Heizfläche an Flammrohren und eine möglichst rauchfreie Verbrennung des Brennmaterials.
Zu diesem Zwecke wird an der Stirnwand zunächst eine oben ovale, unten der Rundung des Aufsenkessels angepafste Feuerbüchse a angebracht, in deren Boden die Flammrohre wie gewöhnlich eingenietet sind. Diese Feuerbüchse α hat nach unten zu eine der Rostfläche entsprechende Oeffnung b, unter welcher der Rost r, entgegengesetzt der gewöhnlichen Anordnung von hinten nach vorn geneigt, angebracht ist. Der Rost selbst ist dreitheilig, so dafs jede Lage ]/3 der ganzen Rostfläche ausmacht. Wird nun die Kohle, wie in Fig. 2 ersichtlich, durch seitliche Oeffnungen auf die höchste Platte c, Fig. 1, der Rostanlage aufgeschüttet, dann, nachdem sie sich etwas erwärmt hat, nach vorn auf die dritte bezw. zweite Rostfläche, und endlich, nachdem sie ganz durchgebrannt ist, auf die erste gezogen, so wird erzielt, dafs das auf 2/3 der Rostfläche sich bildende Kohlenoxydgas bei dem Passiren der ersten vorderen Rostfläche zu Kohlensäure verbrennt.
Eine vollständige Verbrennung der auf der hinteren Rostfläche lagernden Kohlen ist nicht möglich, da eine Temperatur von 14000C. wegen der Strahlung der Gase gegen die Kesselwandung nicht erreicht wird. Auf dem ersten Drittel der Rostfläche dagegen verbrennen die Kohlen zu Kohlensäure, weil die Gase hier durch Strahlungen nicht abgekühlt werden, sondern nur durch Leitung beim Durchstreichen des Flammrohres eine Temperaturerniedrigung erhalten. Dadurch nun, dafs die zu Kohlenoxydgas verbrannten Gase über eine Rostfläche mit höherer Temperatur hinweggeführt werden und so der Verbrennung zu Kohlensäure unterliegen, wird eine vollständig rauchfreie Verbrennung hergestellt. Die Ablagerung der Flugasche in den Rauchröhren wird möglichst vermieden, da die Asche sich vor denselben stofsen und auf die erste Rostfläche fallen wird. Auch sind die Flammrohre zu jeder Zeit leicht zugänglich, mithin auch öfter wie bisher und ohne Schwierigkeit zu reinigen.
Durch Unterfeuerung der niedrigsten Stelle des Kessels wird auch ein lebhafter Wasserumlauf erreicht und eine vollständigere Ausnutzung der Heizfläche in den Flammrohren, welche schräg im Kessel (mit einer Steigung nach hinten) liegen, herbeigeführt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Flammrohrkesseln mit nach hinten steigenden Flammrohren: die Einrichtung einer oben ovalen, unten der Rundung des Kesselmantels angepafsten, an die Flammrohre sich anschliefsenden Feuerbüchse α mit einer Oeffnung b, welche durch Feuerbrücken d und e nach hinten bezw. vorn begrenzt wird, in Verbindung mit einem seitlich gespeist werdenden, von vorn nach hinten ansteigenden, dreitheiligen Rost ι, 2 und 3, an dessen dritte Lage noch eine Platte c zum Vorwärmen der Kohle grenzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER IiEICHSDRUCKEREI.
DENDAT56140D Feuerbüchse für Flammrohrkessel mit Unterfeuerung Expired - Lifetime DE56140C (de)

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