DE561409C - Waagebalken aus synthetischen Stoffen, wie Kunstharz oder Hartgummi - Google Patents

Waagebalken aus synthetischen Stoffen, wie Kunstharz oder Hartgummi

Info

Publication number
DE561409C
DE561409C DET37879D DET0037879D DE561409C DE 561409 C DE561409 C DE 561409C DE T37879 D DET37879 D DE T37879D DE T0037879 D DET0037879 D DE T0037879D DE 561409 C DE561409 C DE 561409C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balance beam
hard rubber
synthetic resin
synthetic
balance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET37879D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toledo Scale Manufacturing Co
Original Assignee
Toledo Scale Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toledo Scale Manufacturing Co filed Critical Toledo Scale Manufacturing Co
Priority to DET37879D priority Critical patent/DE561409C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE561409C publication Critical patent/DE561409C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Force In General (AREA)

Description

  • Waagebalken aus synthetischen Stoffen, wie Kunstharz oder Hartgummi Die Erfindung betrifft einen Waagebalken aus synthetischen Stoffen, wie Kunstharz oder Hartgummi.
  • Solche Waagebalken sind an sich bekannt. Die bisher vorgeschlagenen Waagebalken haben aber keinen Eingang in die Praxis finden können, weil sie zu empfindlich gegenüber den Verschiebungen des Laufgewichtes sind, die auf dem Waagebalken angebrachten Anschläge entweder abgebrochen oder gelockert werden, Einstellkerben bereits nach kurzer Zeit abgenutzt werden und das zur Herstellung der Waagebalken benutzte Material sich leicht wirft und seine Form verliert, so daß die Waage bereits nach kurzer Zeit infolge stark verminderter Genauigkeit und Unansehnlichkeit unbrauchbar wird.
  • Um nun die den zur Zeit bekannten, aus synthetischen Stoffen hergestellten Waagebalken anhaftenden Nachteile zu beheben und den infolge ihrer leichten Bildsamkeit und chemischen Widerstandsfähigkeit an und für sich für die Herstellung von Waagebalken gut geeigneten synthetischen Stoffen ein weiteres Anwendungsgebiet zu sichern, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, als Lauffläche für das Laufgewicht eine mit den Anschlägen und Kerben zur Einstellung des Laufgewichts versehene Metallschiene zu verwenden, die in den Waagebalken von zweckmäßig j-förmigem Querschnitt eingegossen wird, während die Skalenteile in an sich bekannter Weise in den Waagebalken selbst vertieft oder erhaben eingegossen werden. Das Eingießen oder Einpressen von Metallteilen in Kunstharzmassen ist bereits bekannt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Abb. i bis q. dargestellt.
  • Es zeigen: Abb. i die Vorderansicht einer Waage mit dem erfindungsgemäßen Waagebalken, Abb.2 den erfindungsgemäßen Waagebalken mit Stehgewicht in vergrößertem @aßstäbe, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie III-111 der Abb. 2, Abb. q. ein Teilstück des Schnittes nach der Linie IV-IV der Abb. 2.
  • Wie aus den Abbildungen hervorgeht, trägt die Waage, an der der erfindungsgemäße Waagebalken beispielsweise vorgesehen ist, auf einem Unterrahmen i eine Stütze 2, von der mittels Lager der Haupthebel 3 getragen wird. Auf diesen Hebel stützt sich gelenkig ein Spreizgestell 4., das mit Haltern zur Aufnahme eines Warenaufnehmers 5 ausgerüstet ist. Das gegenüberliegende Ende des Hebels 3 reicht in ein nach oben sich erstreckendes Gehäuse 6, das ebenfalls auf dem Unterrahmen i befestigt ist. Der am Hebel befestigte Nasengelenkzapfen 7 erfaßt ein Lager am unteren Ende eines Verbindungsgliedes B. Das obere Ende dieses Gliedes erfaßt gelenkig einen Zapfen 9, der in einem Arm befestigt ist, welcher einen Bestandteil des Pendels io bildet. Dieses Pendel ist im Innern- des Gehäuses 6 angebracht und enthält ein Nabenstück i i, eine Hängestange 12 und ein an dieser befestigtes Pendelgewicht 13. An der Pendelnabe i i ist ein Zeiger 14 befestigt, der sich an einer ortsfesten, innerhalb des Gehäuses befestigten Teilscheibe 15 vorbeibewegt, um das Gewicht der im Warenaufnehmer befindlichen, durch das Pendel ausgeglichenen Last anzuzeigen. Am Spreizgestell 4 ist eine Hängestange 16 befestigt, an die sich gelenkig das eine Ende des Parallelogrammlenkers 17 anschließt. Das andere Ende dieses Lenkers erfaßt gelenkig einen im Unterrahmen befestigten ortsfesten Bolzen 18. Durch dieses Gestänge wird in bekannter Weise die waagerechte Lage des Warenaufnehmers gesichert. Ein gelenkig an den Hebel angeschlossener Kolben i9 bewegt sich in einem Ölbremstopf 2o, um die Schwingungen der Waage zu dämpfen.
  • Am Hebel 3 ist seitlich zu diesem des Balken 21 befestigt. Die Art und Weise der Benutzung dieses Balkens bei Waagen dieser Gattung ist bekannt. Bei der in Abb. 2 gezeichneten Ausführung besitzt der Balken einen etwa j-förmigen Querschnitt. Die Skalenteile 22 und 23 sind, wie bei gußeisernen Waagebalken schon bekannt, in den Steg des Balkens eingegossen. Diese vertieftenTeilstriche und Ziffern können dann mit einer leicht gefärbten Füllmasse oder mit Farbe ausgefüllt werden, um mehr ins Auge zu fallen.
  • Die aus synthetischen Stoffen, wie Kunstharz oder Hartgummi, bestehenden Waagebalken, die in Stahlformen gegossen werden, sind an sich für Wiegevorrrichtungen vorzüglich geeignet, weil sie durch Säure- oder Alkalidämpfe nicht angegriffen werden. Sie haben jedoch den Nachteil, daß sie sich leicht abnutzen. Um nun dieser Abnutzung vorzubeugen, wird erfindungsgemäß in den oberen Teil des Balkens 21 eine Schiene 24 eingelegt. Diese Schiene 24 besteht zweckmäßig aus hochwertigem Stahl und dient dazu, das Stellgewicht 25 zu tragen und zu führen. In dieser Schiene sind auch die Anschläge 26 und die Kerben 27 vorgesehen.
  • Fernerhin ist die Schiene noch mit Löchern 28 versehen, durch die der Werkstoff beim Gießen des Waagebalkens fließt. Auf diese Art und Weise wird die Schiene in eine unverrückbare Lage gebracht, so daß die vorgesehenen Stellgewichtsanschläge oder Kerben ihre Lage gegenüber den Teilungen nicht verändern können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Waagebalken aus synthetischen Stoffen, wie Kunstharz oder Hartgummi; dadurch gekennzeichnet, daß als Lauffläche für das Laufgewicht (25) eine mit den Anschlägen (26) und Kerben (27) zur Einstellung des Laufgewichts versehene Metallschiene (24) in den Waagebalken (21) von zweckmäßig j-förmigem Querschnitt eingegossen ist, während die Skalenteile in an sich bekannter Weise in den Waagebalken (21) selbst vertieft oder erhaben eingegossen sind.
DET37879D 1929-11-17 1929-11-17 Waagebalken aus synthetischen Stoffen, wie Kunstharz oder Hartgummi Expired DE561409C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET37879D DE561409C (de) 1929-11-17 1929-11-17 Waagebalken aus synthetischen Stoffen, wie Kunstharz oder Hartgummi

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET37879D DE561409C (de) 1929-11-17 1929-11-17 Waagebalken aus synthetischen Stoffen, wie Kunstharz oder Hartgummi

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE561409C true DE561409C (de) 1932-10-13

Family

ID=7560065

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET37879D Expired DE561409C (de) 1929-11-17 1929-11-17 Waagebalken aus synthetischen Stoffen, wie Kunstharz oder Hartgummi

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE561409C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE561409C (de) Waagebalken aus synthetischen Stoffen, wie Kunstharz oder Hartgummi
DE1619038U (de) Waage mit schiebegewicht insbesondere bienenstockwaage.
AT101802B (de) Selbstanzeigende Wage.
DE677890C (de) Als oberschalige Laufgewichtswaage ausgebildete Haushaltswaage
DE357273C (de) Laufgewichtswaage
DE66194C (de) Tafelwaage mit Laufgewicht
AT124674B (de) Waage mit selbsttätigen Lastausgleichsvorrichtungen.
DE865664C (de) Fahrbare Wiegevorrichtung fuer hydraulische Bindemittel
DE503283C (de) Neigungswaage mit zwei kraftschluessig miteinander gekuppelten Neigungspendeln von gleichem Drehmoment
DE740428C (de) Neigungswaage mit Zusatzgewichten
DE555503C (de) Abfuellwaage mit kippender Lastschale und einem besonderen Hilfswaagebalken
DE397971C (de) Selbsttaetige oder selbstanzeigende Wiege- und Preisberechnungswaage mit nachgiebigem Waagebalken aus Blattfedern
DE906151C (de) Praezisionswaage
AT101828B (de) Einrichtung an Laufgewichtswagen mit Verschiebung des Laufgewichtes durch Mitnehmer od. dgl.
DE547837C (de) Unter- und UEbergewichtswaage
DE504641C (de) Kranwaage fuer Wippkrane
DE512474C (de) Daempfungsvorrichtung an Waagen
DE627039C (de) Untergestell fuer Waagen
DE970242C (de) Laufgewichtswaage
DE469798C (de) Justiervorrichtung an Neigungswaagen
DE1449925B2 (de)
DE898972C (de) Winkelhebel fuer Brueckenwaagen
DE531597C (de) Waage zur Bestimmung des Gewichts je Laengen- oder Flaecheneinheit von streifenfoermigen Waren
DE635356C (de) Neigungswaage
DE621157C (de) Kranwaage, insbesondere fuer Laufkatzenkrane