DE56102C - Geldmünzenbehälter mit Zählvorrichtung - Google Patents

Geldmünzenbehälter mit Zählvorrichtung

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Publication number
DE56102C
DE56102C DENDAT56102D DE56102DA DE56102C DE 56102 C DE56102 C DE 56102C DE NDAT56102 D DENDAT56102 D DE NDAT56102D DE 56102D A DE56102D A DE 56102DA DE 56102 C DE56102 C DE 56102C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coins
counting device
coin
coin holder
slot
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56102D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. HOCK, Königlicher Rentbeamter, in Deggendorf, Niederbayern
Publication of DE56102C publication Critical patent/DE56102C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D9/00Counting coins; Handling of coins not provided for in the other groups of this subclass
    • G07D9/002Coin holding devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Wenn die Geldmünzen in Behältern, welche aus kreisrunden oder halbkreisförmigen, dem Durchmesser der einzelnen Münzsorten entsprechenden Rinnen bestehen, auf ihren Rand gestellt werden, so lassen sie sich in diesen Rinnen zu Geldsäulen zusammenpressen, und es kann dann der Werth der letzteren aus dem Ergebnifs ihrer Längenmessung festgestellt werden, ohne dafs die Münzen dem Behälter entnommen zu werden brauchen.
Auf der Zeichnung ist der Einfachheit wegen nur eine einzige Rinne dargestellt, und es hängt von der Zahl der Münzsorten eines Landes ab, wie viele solcher Rinnen zu einem ganzen Behälter vereint werden.
Fig. ι zeigt den Querschnitt nach A-B der Oberansicht, Fig. 2, Fig. 3 die zur Messung vorgeschobene Münzsäule von oben und Fig. 4 den Längenschnitt hierzu. *,
Der Boden der Rinne a, auf welcher die Münzen mit ihrem Rande stehen, ist der ganzen Länge nach mit einem Schlitz versehen. Unterhalb dieses Schlitzes ist eine auf den Falzen bb gleitende Tafel c angebracht, welche vorn durch die Stirnwand e der Rinne nach aufsen ragt und rückwärts eine senkrecht zu ihr stehende, in der Rinne sich bewegende Scheibe d trägt. Diese bildet, fest mit der Tafel c durch einen Hals verbunden, mit ihr zusammen einen Schieber, der seine Führung auf b b und mittelst des Halses von c d im Schlitz der Rinne hat. Die Tafel c ist mit Werth - Theilstrichen versehen, d. h. in Abständen, welche der Dicke der jeweiligen Münzsorte entsprechen, sind Striche angebracht, und diesen sind Ziffern beigegeben, welche den der Zahl der Striche entsprechenden Geldwerth bezeichnen. Am vorderen Ende der Tafel kann man auch noch mit grofsen Lettern die in der Rinne enthaltene Münzsorte angeben. Die Breite der Tafel gestattet die Anbringung der Ziffern in grofser Deutlichkeit für jede einzelne Münze.
Das Ablesen des Werthes der zu messenden Münzenmenge geschieht vorn bei e durch die hier zunächst sichtbare Ziffer. Da hierbei die Stärke der Stirnwand mit in Betracht kommt, so mufs bei der Herstellung der Scala vom Schieber d ab zunächst der der Stärke von e entsprechende Raum, dann ein solcher für ein Stück der jeweiligen Münze leer bleiben, worauf erst die Striche nach der Stärke der einzelnen Münzen mit Werthangabe folgen.
Will man zur Messung einer in der Rinne enthaltenen Münzenmenge schreiten, so braucht man also nur die Tafel am vorderen Ende des Behälters herauszuziehen, so dafs die Münzenmenge nach vorn fest zusammengeschoben wird, und dann die der Wand e nächststehende Ziffer abzulesen, welche den im Münzbehälter befindlichen Geldinhalt genau bezeichnet. Der Inhalt kann auf diese Weise festgestellt werden, ohne dafs der Behälter von seinem Standort, z. B. dem Kassenschrank, herausgenommen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Geldmünzenbehälter mit Zählvorrichtung, bestehend aus einer kreisrunden oder halbkreisförmigen, dem Durchmesser der einzelnen Münzsorte entsprechenden und am Boden mit einem Längsschlitz versehenen Rinne, unter welcher sich eine Tafel c mit Werth-Theilstrichen, und in welcher eine Scheibe d sich bewegt, wobei c und d, durch einen Hals fest mit einander verbunden, zusammen einen mittelst des letzteren im Schlitz geführten Schieber darstellen, durch den die Münzen gegen die Stirnwand e geprefst werden und von dessen Theilung ihr Werth abgelesen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56102D Geldmünzenbehälter mit Zählvorrichtung Expired - Lifetime DE56102C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE56102C true DE56102C (de)

Family

ID=330585

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT56102D Expired - Lifetime DE56102C (de) Geldmünzenbehälter mit Zählvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE56102C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6174983B1 (en) 1998-11-12 2001-01-16 C. K. Witco Corporation Silicone terpolymers with high refractive indices

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6174983B1 (en) 1998-11-12 2001-01-16 C. K. Witco Corporation Silicone terpolymers with high refractive indices

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