AT120572B - Rechenmaschine, besonders für Verwechslungsrechnungen. - Google Patents

Rechenmaschine, besonders für Verwechslungsrechnungen.

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AT120572B
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Gustav Tauschek
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Gustav Tauschek
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  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rechenmaschine, besonders für Verwechslungsrechnungen. 



   Die Erfindung betrifft eine Rechenmaschine, welche vornehmlich befähigt ist, Verwechslungrechnungen, d. h. Rechnungen, wie sie beim Verwechseln von Geldsorten u. dgl. vorzunehmen sind, in möglichst rascher und einfacher Weise zu vollführen. Naturgemäss beschränkt sich das Verwendunggebiet einer derartigen Maschine nicht nur auf   Durchführungen   solcher Verwechslungsrechnungen, sondern könnte die Maschine auch zur Vornahme anderer   ähnlicher   Rechenoperationen und darüber hinaus zu   Buehhaltungsarbeiten   benutzt werden. 



   Ein Beispiel einer Verweehslungsreehnung, zu deren Durchführung die Maschine in erster Linie in Betracht kommt, möge ihre Aufgabe und Wirkungsweise erläutern :
Ein Kunde kommt zum Schalter einer Bank, überreicht : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> 112 <SEP> Noten <SEP> zu <SEP> 1000 <SEP> Mark
<tb> 323 <SEP> ", <SEP> 100 <SEP> "
<tb> 57 <SEP> o <SEP> 50 <SEP> XX
<tb> 961 <SEP> 20 <SEP> 
<tb> 778 <SEP> " <SEP> " <SEP> 10 <SEP> "
<tb> 170 <SEP> ee <SEP> 11 <SEP> 5 <SEP> fi
<tb> 
 
 EMI1.2 
 besteht, die   Stückzahlen   der Noten jeder einzelnen Kategorie mit deren Nennwert zu multiplizieren und dann die so ermittelten Markbeträge zusammenzuzäheln.

   Angeschrieben würde diese   Rechenaufgabe   
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 
<tb> 
<tb> 112 <SEP> x <SEP> 1000 <SEP> = <SEP> 112. <SEP> 000
<tb> 323 <SEP> x <SEP> 100 <SEP> = <SEP> 32. <SEP> 300
<tb> 57 <SEP> x <SEP> 50= <SEP> 2.850
<tb> 961 <SEP> x <SEP> 20 <SEP> = <SEP> 19.220
<tb> 778 <SEP> # <SEP> 10 <SEP> = <SEP> 7.780
<tb> 170 <SEP> x <SEP> 5= <SEP> 850
<tb> 175. <SEP> 000
<tb> 
 Anderseits müsste er die vom Kunden als Gegenwert geforderten Noten gleichfalls mit dem Nennwert, also 35.000   X   5 multiplizieren, um zur Kontrolle festzustellen, ob der übergebene Wert gleich dem übernommenen ist. 



   Die Durchführung dieser vorangeführten Rechenoperation stellt den ersten Teil der Aufgabe der Maschine dar. Es ist aber zweckmässig, der Maschine noch eine weitere Funktion aufzuerlegen, nämlich die, die vom Kassier übernommenen bzw. abgegebenen Geldsorten ihrer Stückzahlen und ihrem Nennwert nach zusammenzuzählen und so jeweils in getrennten Zählwerken den Kassenstand nach einzelnen Geldsorten und nach derselben Stückzahl und Wert aufzuzeigen. 



   Zur Lösung der vorangeführten Aufgaben sieht die Erfindung einerseits eine besondere Art des Zusammenbaues von bei Rechenmaschinen an sich bekannten und gebräuchlichen Elementen, wie Einstellwerken, Zählwerken und Schreibwerken, vor, anderseits wird durch eine eigenartige Ausbildung der Einstellwerke bewirkt, dass die mit Hilfe dieser Einstellwerke eingebrachten Beträge in den an die Einstellwerke   angeschlossenen Zählwerken   einem bestimmten Verhältnis nach vervielfacht oder geteilt eingezählt werden, ohne dass besondere, dieses   Vervielfaehungs-bzw.   Teilungsverhältnis festlegende Organe von der Bedienungsperson besonders geschaltet oder überwacht werden müssen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Letzteres wird besonders einfach und   zweckmässig   dadurch erreicht, dass zwischen Einstellwerk und Zählwerk Übersetzungsglieder angeordnet sind, deren Übersetzungsverhältnis dem Verhältnis der Teilung oder Vervielfachung entspricht, die die im Zählwerk zuzuzählende Zahl gegenüber der im Einstellwerk eingestellten Zahl erfahren soll. 



   Aus den Zeichnungen ist die   beispielsweise Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes ersichtlich, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Schema des Zusammenbaues der   Einstelle und Zählwerke, Fig. 8   einen Schnitt durch eines der Einstellwerke samt denselben zugeordneten Zählwerken. Die weiteren Figuren zeigen Einzelheiten. 



   Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind der Anzahl der in Frage kommenden Geldsorten entsprechend viele   Einstelllwerke   1 in der Maschine vorgesehen und enthält jedes dieser Einstellwerke eine Mehrzahl von Einstellorganen 2. Das erste Einstellwerk la kommt beispielsweise für die Noten zu 1000 Mark, das zweite   1b   für die Noten zu 100 Mark usw., das letzte   Einstellwerk 1ffür   die Noten zu 5 Mark in Betracht. 



  Zur Betätigung der Einsteliwerke können Tasten, Schieber, aber auch mit Lochkarten od. dgl. zusammenarbeitende Fühler usw. Verwendung finden. In vorliegendem Beispiel sind der Einfachheit halber von Hand aus zu verstellende Schieber gewählt. Jedes dieser Einstellwerke beeinflusst zwei Zählwerke 3 und   4,   u.   zw.   derart, dass   im Zählwerk 3   der im Einstellwerk eingebrachte Betrag in seiner wahren Grösse registriert wird, während   imZählwerk4 die Zu- bzw. Abzählung   in einem vervielfachten bzw.   geteilten Masse   erfolgt. 



   Die Form der Zählwerke ist aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich. Auf einer gemeinsamen Achse sitzen die Zahlenräder   5,   die mit Zahnrädern 6 verbunden sind, welche ihrerseits mit Zahnstangen 7 kämmen. Diese Zahnstangen 7 stehen in Verbindung mit den Einstellhebeln   8,   so dass die Bewegung der Einstellhebel sich über sie auf die Zahlenräder überträgt. Zum Zweck des Zehnertransportes sind an den Zahlenrädern gekerbte Scheiben 9 vorgesehen, die in bekannter Weise mit   Zehnerübertragungsrädchen   10 zum Zusammenwirken kommen. Diese Zehnerübertragungsräder 10 wirken auf Zwischenräder 11, welche ihrerseits über eine sägezahnförmige Klauenkupplung mit den Zahnrädern 6 dadurch mit den Zahlenrädern 5 der nächsthöheren Stelle in Verbindung stehen.

   Eine Feder   12 drückt   das Zahlenrad 5 gegen das Zwischenrad 11, welches auf der   Zählwerksachse   in einem Stift 13 ein Widerlager findet. Die Zahnstangen 7 sind so ausgebildet, dass sie sowohl mit einem Rad des Zählwerkes 3 als auch mit einem solchen des Zählwerkes 4 gleichzeitig gekuppelt werden können. Die Zahnstange ist mit zwei Schlitzen versehen,   in welche Führungsstifte-M und. ?   eines in Lagern 20 verschiebbaren Trägers 21 eingreifen. Eine Feder 22 zieht die Zahnstange 7 und damit den Einstellhebel 8 in die höchste Lage, so dass die Zahnstange entkuppelt ist. 



   Das in Fig. 2 gezeigte Einstellwerk mit den   Zählwerken 3 und 4 wäre   bespielsweise dazu bestimmt, Zwanzigmarknoten zu registrieren.   Das Übersetzungsverhältnis,   in welchem der   Einstellhebel   über die Zahnstange 7 auf die Zahnräder 6 der beiden Zählwerke 3 und 4 einwirkt, ist daher so gewählt, dass sich die 
 EMI2.1 
 zuzuzählen, so würde der Einstellhebel in seiner Nullstellung zuerst niedergedrückt werden, um die Zahnstangen mit den Zahnrädern 6 zu kuppeln, worauf seine Verschiebung um drei Einheiten erfolgen würde. Das Zahlenrad des Zählwerkes 3 würde sich um drei Einheiten drehen, das des Zählwerkes 4 jedoch um sechs Einheiten, da die den beiden Zahlenrädern zugeordneten Zahnräder ein Grössenverhältnis 2 : 1 aufweisen.

   Wäre ein Betrag abzuzählen, dann würde der Einstellhebel in nicht gedrückter Stellung um die entsprechende Anzahl von Einheiten verschoben, sodann gedrückt und in die   Nullstellung zurückgeführt   werden, so dass die Zahlenräder eine Drehbewegung in dem der Addition entgegengesetzten Sinne durch- 
 EMI2.2 
 spielsweise die Zahnräder 6 gleich gross gehalten werden, dafür aber die Abständer der Zahlen auf den Zahlenrädern der Zählwerke andere sein (Fig. 5). Es könnte dann schliesslich unter Weglassung der für das   Teilungs- oder Vervielfachungsverhältnis   in Frage kommenden Zahlen des Ziffernrad des Zählwerkes   4   so ausgebildet sein, wie es Fig. 6 zeigt. Es ist dieses Zahlenrad beispielsweise für ein Verviel-   faehungsverhältnis   1 : 5 bestimmt.

   Bei Zählwerken, die durch Messung elektrischer Ströme arbeiten, könnte ferner das Teilen oder Vervielfachen   durch Einschalten von Widerständen in die zu   den   Zählwerken 3   bzw. 4 führenden Leitungen usw. erfolgen. 



   Ausser diesen erwähnten   Einstell-und Zählwerken   sind in einem Wagen   14,   der in seiner relativen Lage gegenüber den einzelnen Einstellwerken veränderlich ist, zwei Zählwerke untergebracht, deren Schaltung gleichfalls von den Einstellwerken bewirkt wird. Das erste dieser beiden Zählwerke 15 ist dazu bestimmt, die bei einer Operation aus den Einstellwerken zu entnehmenden Beträge Schritt für Schritt zu sammeln und sobald der Wagen in der Endstellung, also gegenüber dem   Einstellwerk 1f angelangt   ist und auch die dort registrierte Zahl aufgenommen hat, den Endbetrag der Operation aufzuzeigen.

   Das zweite Zählwerk 16 kommt in gleicher Weise zur Verwendung, nur mit dem Unterschied, dass hier das Ergebnis jeder Operation nach deren Beendigung nicht gelöscht wird, sondern aufgespeichert bleibt, so dass der Stand dieses Zählwerkes jeweils den Kassenstand dem Werte nach angibt. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 zustellen sein. Dadurch würde im Zählwerk 3a gleichfalls die Zahl 112 zum dort registrierten Betrag zugezählt werden, während im Zählwerk   4a   die Zahl 112 in tausendfacher Vervielfachung, somit 112.000 zugezählt werde.

   Das Zählwerk 15 des Wagens, der sieh in dieser Arbeitsphase dem Einstellwerk la gegenüber befindet, würde den Betrag 112.000 aufzeigen und   im Zählwerk 16   würde derselbe zum vorhan- 
 EMI3.2 
 zuerst die Einstellhebel, ohne dieselben   niederzudrücken,   auf die Zahl 35.000 stellen, die Hebel sodann drücken und sie in die Nullage   zurückführen.   Der Betrag 35. 000 würde dadurch in seiner wahren Grösse von der Stückzahl der Noten, die im Zählwerk 3 erscheint, abgezogen werden und   verfünffacht   würde seine Subtraktion in den Zählwerken 4, 15 und 16 erfolgen, so dass das Zählwerk 15 auf Null gelöscht wird, wodurch sich die Kontrolle über die Richtigkeit der Rechnung und Verwechslung ergibt. 



   Zur Hebung der Übersichtlichkeit sind die Abstände der Schieber-oder Tastenreihen zwischen zwei Einstellwerken grösser gewählt als innerhalb eines   Einstellwerkes. Zweckmässig   sind auch die Zählwerke   4a-e fÜr   den   Noten-bzw. Münzbetrag gegenüber   dem Einstellwerk um so viel Stellen versetzt, als dem Stellenwert der Noten-bzw. Münzeinheit des betreffenden Einstellwerkes entspricht. In dem angeführten Ausführungsbeispiel ist das Zählwerk 4a um drei Stellen, das   Zählwerk 4b um zwri   Stellen, das Zählwerk   4e, 4d und 4e   um je eine Stelle   gegenüber   ihren Einstellwerken versetzt. 



     Es könnten naturgemäss die beschriebenen   Zählwerke   mitDruckwerken inbekannter Weise zusammen-   wirken, so dass die Operation und die sich ergebenden Resultate gleichzeitig auch niedergeschrieben werden können. Die   Erfindung könnte auch   dazu benützt werden, für bekannte Beträge die Anzahl der Noten bestimmter Kategorien zu ermitteln, in denen der Betrag ausgezahlt werden kann. Die Übersetzungsglieder zwischen Einstellwerk und Zählwerk würden dann in umgekehrter Weie arbeiten und den ein- 
 EMI3.3 


Claims (1)

  1. hängig sind.
    3. Rechenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die voneinander unabhängigen Einstellwerke (la-f), deren jedes eine der Stellenzahl des zugeordneten Zählwerkes entsprechende Anzahl von Schieber-oder Tastenreihen enthält, in einem gemeinsamen Feld angeordnet sind.
    4. Rechenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im gemeinsamen Schieberoder Tastenfeld u. dgl. zwecks Hebung der Übersichtlichkeit die Abstände der Schieber-oder Tastenreihen zwischen zwei Einstellwerken grösser sind als innerhalb eines solchen. EMI3.4 von den Einstellwerken beeinflusst werden.
    6. Rechenmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden im versehieblichen Summenwerk gelagerten Zählwerke (15, 16) unabhängig voneinander gelöscht werden können.
    7. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Einstellwerk, welches für eine Noten-oder Münzensorte bestimmt ist, auf zwei festliegende (3, 4) sowie zwei verschiebliche, im additiven und subtraktiven Sinne arbeitende Zählwerke (15, 16) mit Zehnerübertragung einzuwirken vermag, wobei in einem der beiden festliegenden Zählwerke (3) die Münzen oder Noten ihrer Stückzahl, im andern festliegenden (4) und in den beiden beweglichen Zählwerken (15, 16) aber ihrem Betrag nach eingezählt werden.
    8. Rechenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zählwerke (4a-e) für den Noten-bzw. Münzenbetrag gegenüber dem Einstellwerk um so viel Stellen versetzt liegen, als dem Stellenwert der Noten- oder Münzeinheit entspricht.
AT120572D 1929-07-26 1929-07-26 Rechenmaschine, besonders für Verwechslungsrechnungen. AT120572B (de)

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