DE561002C - Kultivator mit in zwei oder mehr Querreihen angeordneten Werkzeugen - Google Patents

Kultivator mit in zwei oder mehr Querreihen angeordneten Werkzeugen

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DE561002C
DE561002C DENDAT561002D DE561002DD DE561002C DE 561002 C DE561002 C DE 561002C DE NDAT561002 D DENDAT561002 D DE NDAT561002D DE 561002D D DE561002D D DE 561002DD DE 561002 C DE561002 C DE 561002C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B69/00Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
    • A01B69/003Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Kultivator mit seitenverschieblichen Scharen.
Es ist bekannt, bei landwirtschaftlichen Maschinen die Werkzeuge seitenverschieblich zu machen, und zwar die nebeneinander arbeitenden Werkzeuge, um den Abstand veränderlich machen zu können, oder bei aufeinanderfolgenden verschiedenartigen Werkzeugen, um sie in gleiche Spur zu bringen. ίο Die Erfindung besteht demgegenüber darin, durch Verschieben die Schare der rückwärtigen' Scharreihen eines Kultivators, insbesondere beim Arbeiten am Hang, jederzeit in die Mitte zwischen die Furchen der vorderen Scharreihen einstellen zu können, zu welchem Zwecke die ganzen hintereinanderliegenden Scharreihen gegeneinander verschieblich sind.
Bei den bekannten Kultivatoren mit zwei
oder mehreren hintereinanderliegenden Schar-
ao reihen sind die Schare so angebracht, daß die Schare der hinteren Reihen zwischen denen der vorderen zum Eingriff kommen. Wenn diese Maschinen auf hängendem Gelände verwendet werden, so gleitet der hintere Teil mehr oder weniger nach unten zu ab, so daß die Maschine schräg zu ihrer Bewegungsrichtung steht. Da die Schare hintereinander stehen und eine gewisse Entfernung voneinander besitzen, so kommen die hinteren Schare infolge der Schrägstellung der Maschine mehr oder weniger versetzt gegen die vorderen zum Eingriff, und es entstehen ungleich voneinander entfernte Furchen.
Diesem Mangel wird durch die Erfindung abgeholfen.
Die Erfindung ist in den Abb. 1 und 2 in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Schareb sind an Querschienen« befestigt, welche am Rahmen des Gestells c in Führungslaschen d parallel in Richtung ihrer Längsachse verschiebbar gelagert sind, wobei eine Scharreihe feststehen kann. Sie können mittels eines Hebelse oder einer anderen Vorrichtung während des Arbeitens verstellt werden. Der Hebele ist vorn am Gestelle im Punkt g drehbar angelenkt und mit den Scharschienen α durch einen Bolzen h verbunden. Zu diesem Zwecke besitzt der HebeLe einen Schlitz/, in welchem sich beim Verstellen der Scharreihen der Bolzen h bewegen so kann. Am hinteren Ende besitzt der Rahmen des Gestells c einen bogenförmigen Abschluß/ mit Kerben, in welche der Hebele eingreift. Das Ende des Hebels e ist zu einer Handhabe ausgebildet.
Beim Arbeiten mit der Maschine auf ebenem Felde wird der Hebel e geradegestellt, d. h. so, daß die hinteren Schare genau in Mittelrichtung zwischen die vorderen zu stehen kommen (Abb. 1).
Wenn jedoch beim Arbeiten auf bergigem Gelände die Maschine abgleitet und sich schräg zu ihrer Bewegungsrichtung einstellt, wodurch, wie schon vorstehend angedeutet, eine ungleich weite Furchenentfernung entsteht, so braucht man nur nach Abb. 2 den Hebele aus den Kerben des Bogens/ auszuheben und so weit nach links oder rechts zu drücken, d. h. die Scharreihen so zu verstellen, daß die Entfernung der Furchen voneinander gleich groß ist. Diese Verstellung läßt sich während des Arbeitens leicht durchführen und der jeweiligen Abgleitung der Maschine anpassen.
Die Verstellung der Scharreihen läßt sich auf verschiedene Weise erzielen. Bei zweireihigen Maschinen z. B. kann die vordere Reihe feststehen und die hintere Reihe in ihrer Längsrichtung verschiebbar sein oder umgekehrt. Es können auch beide verschiebbar sein, dann aber gegeneinander. Bei drei- und mehrreihigen Maschinen kann jede beliebige Reihe feststehen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Kultivator mit in zwei oder mehr Querreihen angeordneten Werkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge einer Querreihe fest und der anderen Querreihen während des Betriebes gemeinsam seitenverschieblich angeordnet sind.
2. Kultivator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die verschiebbaren Werkzeuge tragenden Schienen seitenverschieblich im Rahmen gelagert und durch einen Handhebel einstellbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT561002D Kultivator mit in zwei oder mehr Querreihen angeordneten Werkzeugen Expired DE561002C (de)

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DE561002C true DE561002C (de) 1932-10-08

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