DE56040C - Querverbindung bei einem Langschwellen-Oberbau - Google Patents

Querverbindung bei einem Langschwellen-Oberbau

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DE56040C
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DE
Germany
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superstructure
cross connection
long sleeper
track holder
old
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT56040D
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English (en)
Original Assignee
G. DICKERTMANN in Berlin S.W., Friedrichstrafse 3 I
Publication of DE56040C publication Critical patent/DE56040C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B3/00Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails
    • E01B3/16Transverse or longitudinal sleepers; Other means resting directly on the ballastway for supporting rails made from steel
    • E01B3/22Longitudinal sleepers; Longitudinal sleepers integral or combined with tie-rods; Combined longitudinal and transverse sleepers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem im Patent No. 52549 beschriebenen Oberbau sind die Langschwellen aus alten Fahrschienen gebildet. Letztere liegen mit den Köpfen nach unten, so dafs die Stege parallel laufen und die Füfse die Auflagerfläche für die Fahrschiene bezw. für die Unterlagsplatten derselben bilden. Bei dieser Anordnung hat es sich als wünschenswerth herausgestellt, dafs die untere Auflagerfläche der Langschwellen eine gröfsere werde und auch ein bequemeres Unterstopfen möglich sei.
Zu diesem Zwecke sind die die Langschwelle bildenden beiden alten Fahrschienen flachkantig mit den Köpfen nach aufsen liegend angeordnet. Die Füfse können entweder flach vor einander stofsen oder stehen, wie in der Zeichnung dargestellt, von einander entfernt und sind durch geeignete Profileisen α1 bl, wie Fig. 1 und 3 zeigen, mit einander verbunden.
Die Fahrschiene e ruht auf bügeiförmig gebogenen Unterlagsplatten d, welche mit beiden auf der Unterseite befindlichen Rippen d] d1' hinter die Füfse der Altschienen α und b greifen. Die äufseren Enden der Unterlagsplatte d legen sich gegen die Köpfe der Schienen α und b, so dafs der auf der Fahrschiene lastende Druck gleichmäfsig auf die Langschwelle übertragen wird.
Die Befestigung der Fahrschiene nebst Unterlagsplatte auf der Langschwelle erfolgt mittelst der Schraubenbolzen gg, welche durch die Klemmplatten mm hindurch mit ihrem Kopf hinter den Steg der Altschienen α und b greifen. Die Klemmplatten m m, welche gleich denjenigen des Patents No. 52549 gestaltet sind, greifen mit ihrem unteren vierkantigen Theil m in gleich geformte Löcher der Unterlagsplatten d ein. Der obere Theil der Schraubenbolzen g g ist unterhalb des Gewindes vierkantig, so dafs sich der einmal eingesetzte Schraubenbolzen nicht drehen kann und so ein Lösen des Kopfes dieses Bolzens im Steg der Altschienen hindert, sowie ein Anziehen der Schraubenmutter ermöglicht.
Der obere Spurhalter h wird durch den Bolzen g befestigt. Das Ende des Spurhalters greift mit einem Ansatz in eine Vertiefung der Klemmplatte m ein, so dafs der Schraubenbolzen g durch den Spurhalter nicht auf Abscheerung beansprucht wird.
Der untere Spurhalter i legt sich mit seinem gekröpften Ende an den Steg der einen Altschiene an und wird hier gleichfalls durch den Bolzen g festgehalten, so dafs die Querverbindung zwischen den beiden Langschwellen ebenso wirkt, wie im Haupt-Patent. Es ist ersichtlich, dafs die Altschienen auch mit ihren Füfsen stumpf vor einander stofsen können. Ebenso können die Altschienen umgekehrt liegen, d. h. mit den Füfsen nach aufsen. Die Unterlagsplatten erhalten in beiden Fällen alsdann eine dementsprechende Form.
Aus der Zeichnung des Haupt-Patents ergiebt sich, dafs die horizontalen Glieder des
Parallelogramms (Spurhalter) nicht in einer Verticalebene zu liegen brauchen, sondern gegen einander versetzt sein können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Abänderung des im Patent-Anspruch des Patents No. 52549 gekennzeichneten Oberbaues dahin, dafs die Altschienen α und b flachkantig liegen, wobei der obere Spurhalter h mittelst eines Ansatzes in die Klemmplatte m eingreift und durch die Schienenschraube g gehalten wird, während der untere Spurhalter i sich mit seinem gekröpften Ende an den Steg der Altschiene anlegt und mit dem oberen Spurhalter durch dieselbe Schraube g befestigt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT56040D Querverbindung bei einem Langschwellen-Oberbau Expired - Lifetime DE56040C (de)

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