DE560382C - Verfahren zur Nassbehandlung von losen Kunstseidenstraehnen - Google Patents

Verfahren zur Nassbehandlung von losen Kunstseidenstraehnen

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DE560382C
DE560382C DE1930560382D DE560382DD DE560382C DE 560382 C DE560382 C DE 560382C DE 1930560382 D DE1930560382 D DE 1930560382D DE 560382D D DE560382D D DE 560382DD DE 560382 C DE560382 C DE 560382C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D10/00Physical treatment of artificial filaments or the like during manufacture, i.e. during a continuous production process before the filaments have been collected
    • D01D10/04Supporting filaments or the like during their treatment
    • D01D10/0427Supporting filaments or the like during their treatment as hanks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Synchronisation In Digital Transmission Systems (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM !.OKTOBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 29 a GRUPPE
J. P. Bemberg A.-G. in Wuppertal-Oberbarmen
Verfahren zur Naßbehandlung von losen Kunstseidensträhnen
Zusatz zum Patent 551
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1930 ab Das Hauptpatent hat angefangen am 20. Mai 1928.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach Patent 551 538. Dieses Verfahren besteht darin, daß die losen Kunstseidensträhne ungefitzt der Einwirkung bewegter Behandlungsflüssigkeiten ausgesetzt werden. Hierbei wird eine Verwirrung der Fadenschichten vermieden, d. h. die Fäden bleiben in ihrer ursprünglichen, auf der Spinnmaschine erzeugten Verkreuzung.
Es hat sich gezeigt, daß die auf diese Weise behandelten und darauf getrockneten Strähne beim Abwinden Schwierigkeiten zeigen, da die einzelnen Fadenbündel aneinander haften und Einzelfädchen zerrissen werden, obwohl die Strähne in der allgemein üblichen Weise vor der textlien Behandlung der Einwirkung feuchter Luft ausgesetzt wurden.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren, um die auf diese Weise behandelte Kunstseide in vereinfachter und besonders schonender Weise weiterzuverarbeiten. Das Garn wird, so wie es von der Naßbehandlung herkommt, in Strähnform und in nassem Zustand auf Windekronen gelegt und von diesen direkt ohne vorheriges Umwinden mittels Ringzwirnmaschinen auf Kötzerspulen unter Zwirnung aufgewickelt. Solange das Garn naß ist, läßt es sich störungsfrei abwinden. Durch die Zwirnung werden die nassen Fadenbündel in sich geschlossen, so daß sie weniger Haftfähigkeit aneinander aufweisen. Sie zeigen daher nach dem Trocknen nicht mehr die erwähnten Übelstände, sondern ergeben beim Abwickeln eine flusenfreie Kunstseide.
Das Abwickeln in nassem Zustand hat einmal den Vorteil des leichtemund flusenfreien Ablauf ens des Fadens vom Strähn, da die Fäden in nassem Zustand nur leicht aneinander haften. Das beim bekannten Verfahren übliche Anschlagen fällt damit ebenfalls fort. Während des Zwirnens kleben sodann die feuchten Einzelfädchen unter der Wirkung der Spannung und Verdrehung zusammen, so daß der Faden nach der Trocknung einen geschlossenen Charakter annimmt. Man kann daher bei diesem Verfahren auch das Schien«- ten oder Präparieren, welches den Faden schließt und ihn widerstandsfähig für die textile Weiterverarbeitung macht, unterlassen.
Das Garn kann auf den Kötzerspulen getrocknet werden, insbesondere dann, wenn diese einen elastischen Belag, beispielsweise Filz oder Gummi, aufweisen, da dann der Faden, ohne unzulässig beansprucht zu werden, der bei der Trocknung auftretenden Schrumpfung folgen kann. Man kann das
Gaffl aBer auch erst nach dem Umwinden in Strähnform trocknen.
Wesentlich für die Erfindung ist, daß die Zahl der Arbeitsgänge und damit die mechanische Beanspruchung des Fadens vor der Zwirnung auf ein Mindestmaß beschränkt werden, denn der Fäden ist vor der Zwirnung den Beanspruchungen gegenüber viel empfindlicher als nachher, weil die Einzelfädchen lose nebeneinanderliegen, während sie durch die Verzwirnung zu einem geschlossenen und daher widerstandsfähigen Faden vereinigt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Naßbehandlung von losen Kunstseideristrähnen nach Patent 551 538, dadurch gekennzeichnet, daß die ungedrehte Kunstseide unmittelbar aus dem nassen Strähn abgezwirnt wird.
DE1930560382D 1928-05-19 1930-06-14 Verfahren zur Nassbehandlung von losen Kunstseidenstraehnen Expired DE560382C (de)

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DE560382T 1930-06-14
DE564342T 1930-07-24

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GB363958A (en) 1931-12-31
CH156714A (de) 1932-08-31
GB365016A (en) 1932-01-14
GB312034A (de) 1929-11-21
DE564342C (de) 1932-11-17

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