DE560320C - Verfahren zur Herstellung von mit Zement abbindenden Belagsplatten aus Glas - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von mit Zement abbindenden Belagsplatten aus Glas

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DE560320C
DE560320C DEM115730D DEM0115730D DE560320C DE 560320 C DE560320 C DE 560320C DE M115730 D DEM115730 D DE M115730D DE M0115730 D DEM0115730 D DE M0115730D DE 560320 C DE560320 C DE 560320C
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    • C03C17/22Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with other inorganic material
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von mit Zement abbindenden Belagsplatten aus Glas Die Verkleidung von Mauern, Fußböden u. dgl. mit Glasplatten hat bisher Schwierigkeiten bereitet, weil Glas mit Zement, Gips und ähnlichen Bewurfstoffen keine feste und dauerhafte Bindung eingeht. Man hat deshalb bereits vorgeschlagen, die Rückseite der Glasplatten durch chemische oder mechanische Einwirkung aufzurauhen, um dem Zement einen mechanischen Angriff zu ermöglichen; ebenso hat man bereits vorgeschlagen, die Glasplatten mit einem Überzug zu versehen, der gegen die Feuchtigkeit des Zements oder Gipses beständig und Träger von Zuschlagsstoffen ist, welche die Plattenrückseite derart unregelmäßig und uneben gestalten, daß sie sich in dem erhärtenden Zement fest und unlösbar verankern. Insbesondere hat man zu letzterem Zwecke vorgeschlagen, auf die Glasplatte eine Mischung aufzustreichen, welche neben den erwähnten Zuschlagsstoffen und färbenden Beimengungen auch noch Silicate und Fluorverbindungen enthält, letztere zu dem Zweck, um eine Aufrauhung der Plattenriickseite zu veranlassen, und die man nach dem Aufbringen zusammen mit - der Glasplatte erwärmte, um ihre Abbindung mit dem Glas herbeizuführen.
  • Die Erfindung beruht nun auf der Erkenntnis, daß es gelingt, einen sowohl mit dem Glas als auch mit Zement und Gips eine feste Bindung eingehenden, das Glas aber nicht korrodierenden Überzug herzustellen, und zwar dadurch, daß man (las Gemisch eines Natriumsilcats und eines Metalloxyds verwendet, das sich durch Erwärmung in ein auf Glas fest haftendes Metallsilicat umwandelt und die bestrichene Platte alsdann langsam auf etwa too° erhitzt. Als Metalloxyde im Sinne der Erfindung kommt vornehmlich das Zinkoxyd in Frage, ferner die Oxyde von Aluminium, Magnesium und sonstigen Metallen, deren Oxyde an sich geeignet sind, bei Mischung mit einem Alkalisilicat und geeigneter Erwärmung sich in ein sich mit Glas fest verbindendes Metallsilicat umzuwandeln. Die meisten dieser Metalloxyde wirken hierbei gleichzeitig als Farbstoffe, welche der Glasplatte einen farbigen Untergrund erteilen, so daß sie sich in ihrem Aussehen demjenigen gebrannter und glasierter keramischer Belagsplatten nähert. Daneben kann man den Mischungen zu Färbungszwecken auch noch Titanoxyd, Lithopon, Eisenoxyd oder sonstige Pigmente beimengen.
  • Die Erfindung besteht also darin, daß ein von glaskorrodierenden Bestandteilen freies Gemisch eines Natriumsilicats und eines in ein Metallsilicat umwandelbaren Metalloxyds aufgestrichen und die Platte hierauf langsam auf etwa zoo° erhitzt wird. Es empfiehlt sich, die Erhitzung in zwei sich unmittelbar aneinander anschließenden Stufen vorzunehmen, beispielsweise die bestrichene Platte zunächst mehrere Stunden auf eine Temperatur von .Io° C und dann r bis 2 Stunden lang auf eine Temperatur von zoo° C zu erwärmen. Diese Erwärmung ist von wesentlicher Bedeutung; denn die beschriebene Wirkung wird nicht bzw. nur höchst unvollkommen erzielt, wenn man die bestrichene Platte der gewöhnlichen Lufttrocknung bei Zimmertemperatur überläßt.
  • Ein gemäß der Erfindung hergestellter Überzug haftet fest und unveränderlich an dem Glas. Er wird auch nicht durch das Befeuchtungswasser der Einbettungsmasse chemisch oder physikalisch verändert und geht mit Zement und Gips eine mechanisch dauerhafte und unlösbare Bindung ein, ohne daß die Rückseite der Glasplatte durch Fluorverbindungen o. dgl. künstlich aufgerauht und mit die mechanische Haftung bewirkenden Zuschlagsstoffen belegt werden muß.
  • Besonders günstige Ergebnisse erzielt man wie folgt: Man mischt ioo g einer Natriumsilicatlauge von 32° Be mit 30 g Zinkoxyd und erhält so eine ziemlich flüssige Paste, welche man mit Hilfe eines Spachtels in diinner Schicht auf eine Glasplatte aufstreicht. Die so behandelte Platte wird einige Stunden lang auf eine Temperatur von q.0° und dann i bis 2 Stunden lang auf eine Temperatur von ioo° C erwärmt. Nach dieser Behandlung haftet der Überzug fest auf der Platte, welche mit Hilfe von Gips oder Zement auf die zu bekleidende Fläche aufgekittet werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines glatten, durch die Einbettungsmasse nicht veränderlichen und unmittelbar mit ihr abbindenden silicathaltigen Überzuges auf Wand- und Bodenbelagsplatten aus Glas, dadurch gekennzeichnet, daß ein von glaskorrodierenden Bestandteilen freies Gemisch eines Natriumsilicats und eines durch Erwärmung in ein mit Glas abbindendes Metallsilicat umwandelbaren Metalloxyds, z. B. Zinkoxyd, aufgestrichen und die Platte hierauf langsam auf etwa ioo° erhitzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus io Gewichtsteilen eines Natriumwasserglases von 32° Be und 3 Gewichsteilen Zinkoxyd bestehendes Gemenge auf die Glasplatte aufgestrichen und diese hierauf zunächst einige Stunden auf eine Temperatur von q.0° und darauf anschließend kürzere Zeit auf eine Temperatur von ioo° C erwärmt wird.
DEM115730D 1931-06-13 1931-06-13 Verfahren zur Herstellung von mit Zement abbindenden Belagsplatten aus Glas Expired DE560320C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2588550A1 (fr) * 1985-10-11 1987-04-17 Serre Jacques Materiau a base de pierre naturelle telle que lave et verre
EP1632341A1 (de) * 2004-09-01 2006-03-08 MC-Bauchemie Müller GmbH & Co. Chemische Fabriken Schützende Beschichtung und Verfahren zu deren Herstellung

Cited By (3)

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FR2588550A1 (fr) * 1985-10-11 1987-04-17 Serre Jacques Materiau a base de pierre naturelle telle que lave et verre
EP1632341A1 (de) * 2004-09-01 2006-03-08 MC-Bauchemie Müller GmbH & Co. Chemische Fabriken Schützende Beschichtung und Verfahren zu deren Herstellung
WO2006024452A1 (de) * 2004-09-01 2006-03-09 MC-Bauchemie Müller GmbH & Co. Chemische Fabriken Schützende beschichtung und verfahren zu deren herstellung

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