DE559015C - Selbsttraenke fuer Weidevieh - Google Patents

Selbsttraenke fuer Weidevieh

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DE559015C
DE559015C DER81477D DER0081477D DE559015C DE 559015 C DE559015 C DE 559015C DE R81477 D DER81477 D DE R81477D DE R0081477 D DER0081477 D DE R0081477D DE 559015 C DE559015 C DE 559015C
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DE
Germany
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cylinder
piston
pump
self
grazing cattle
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Expired
Application number
DER81477D
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English (en)
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GERHARD ROTHKOETTER
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GERHARD ROTHKOETTER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K7/00Watering equipment for stock or game
    • A01K7/02Automatic devices
    • A01K7/022Pumps actuated by the drinking animal

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Selbsttränken für Weidevieh, bei denen ein Trog dadurch gefüllt wird, daß das Vieh eine Wippe betritt und mit dieser den Kolben eines Pumpwerkes bewegt, sind bekannt. Man hat auch schon die Pumpe oberhalb des Erdbodens angeordnet. Endlich sind versenkbare Pumpvorrichtungen für Bohrschächte bekannt, bei denen der zugleich als Stoßbohrer dienende Zylinder auf dem feststehenden KoI-
«o ben auf und ab bewegt wird. Mit solchen Vorrichtungen können nur - unreine Flüssigkeitei gefördert werden, für Tränkwasser kommen sie also nicht in Frage.
Das Wesentliche der vorliegenden Erfin-
»5 dung besteht darin, daß an dem schwanen halsförmig gebogenen, oberirdischen Teil eines Rohrbrunnens ein feststehender Kolben angebracht ist, an dem sich, der an einer Wippe angelenkte Pumpenzylinder auf und ab bewegt. Hierdurch wird dieselbe Wirkung erzielt, als wenn tier Kolben in einem feststehenden Zylinder auf und ab bewegt wird. Die neue Tränke arbeitet ohne Überwachung zuverlässig, weil das Wasser von oben hereinkommt und nicht, wie bei den bekannten Ausführungen, von unten her. Wenn sich bei Ausführungen, bei denen die Pumpe im Brunnen steht, Gras oder Unreinigkeiten zwischen die Ventile setzen, was dort leicht möglich ist, so läßt die Pumpe das Wasser fallen. Bei der neuen Pumpe dagegen, bei der das Wasser von oben hereinkommt, kann dieses nicht zurücklaufen. Gras usw. kann nicht in den Zylinder kommen, wenn er mit einem Sieb abgedeckt ist. Da das Tränkbecken sich vor dem Zylinder befindet, können dia Tiere mit dem letzteren auch nicht in Berührung kommen, zumal wenn die Pumpe durch eine Umzäunung geschützt ist, was selbstverständlich leicht bewirkt werden kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. 1 zeigt die gesamte Einrichtung in Seitenansicht und senkrechten Schnitten. Abb. 2 zeigt einen Teil des PumpenzylLnders von vorn gesehen. Abb. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den Kolben in größerem Maßstabe.
Ein Rohrbrunnen bekannter Art ist an seinem oberen, aus dem Boden herausragenden Ended! schwanenhalsförmig gebogen und wird durch einen Bock 6 unterstützt. Vor diesem Schwanenhals befindet sich die auf und ab schwingbare Wippe c. Das nach unten gekehrte Ende des Schwanenhalses α ist an der Mündung als Pumpenkolben d ausgebildet. Über diesen Kolben, ist der Pumpenzylinder e geschoben, der mittels der Hebelarme/,g an die Wippe c angelenkt ist. An de;\ beiderseitigen Ohren h des Zylinders sind über Rollen / laufende Seile k angebracht, die mit einem Gegengewicht/« beschwert sind. Auf der Wippe c steht der Wassertrog ti.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende : Wenn das Tier die Wippe betritt, sinkt das an dem Pumpenzylinder angelenkte Ende der Wippe mit dem Pumpenzylinder herunter, und das über dem Kolben stehende Wasser wird, durch die Tülle ρ in den Trog ti fließend, aus dem Pumpenzylinder herausgedrückt. Nachdem das Tier seinen Durst gelöscht hat, wird es die Wippe wieder verlassen, und diese geht, gezogen durch das Gegengewicht m, wieder in ihre Ruhelage zurück. Dabei steigt das Wasser, welches beim Niederdrücken der Wippe aus dem Rohrbrunnen in den unteren Teil des Zylinders gesaugt worden ist, wieder in den oberen Teil des Zylinders, und der Vorgang kann sich nun beliebig oft wiederholen.

Claims (2)

PatentansprüCHE:
1. Selbsttränke für Weidevieh, dadurch gekennzeichnet, daß an dem schwanenhalsförmig gebogenen, oberirdischen Teil eines Rohrbrunnens ein feststehender Kolben angebracht ist, an dem sich der an einer Wippe angelenkte Pumpenzylinder auf und ab bewegt.
2. Selbsttränke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben aus einem am Ende des Steigrohres befestigten Flansch besteht, in dem ein Einlaß- und ein Auslaßventil vorgesehen sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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