DE355263C - Selbsttaetige Traenkvorrichtung fuer Vieh - Google Patents

Selbsttaetige Traenkvorrichtung fuer Vieh

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DE355263C
DE355263C DEA34803D DEA0034803D DE355263C DE 355263 C DE355263 C DE 355263C DE A34803 D DEA34803 D DE A34803D DE A0034803 D DEA0034803 D DE A0034803D DE 355263 C DE355263 C DE 355263C
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ERNST ACHENBACH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K7/00Watering equipment for stock or game
    • A01K7/02Automatic devices
    • A01K7/022Pumps actuated by the drinking animal

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Es sind selbsttätige Tränkvorrichtungen für Vieh bekannt, bei denen das Vieh beim Herantreten an den Trog durch sein Gewicht eine Plattform herunterdrückt und dadurch einen Kolben in einem Luftzylinder bewegt, wodurch Wasser in den offenen Trog gefördert wird. Die Luft wirkt lediglich als Druckübertragungsmittel auf das Wasser, und es wird infolgedessen stets so viel Wasser in den Trog ge- »o fördert, als dem Herunterdrücken der Plattform, d. h. dem Gewicht des Tieres, entspricht. Dies ist unwirtschaftlich, weil damit ein großer Wasserverbrauch verbunden ist, insofern als auch bei geringem Durst des Tieres die ganze Wassermenge in den Trog strömen muß. Auch dauert es bei tiefem Grundwasserstand verhältnismäßig lange, bis das Wasser in den Trog hochgedrückt ist.
Gemäß der Erfindung ist nun die Menge des zu fördernden Wassers nicht von dem Gewicht des Tieres, sondern von der Zeit, während welcher es trinken will, abhängig gemacht, indem ein Druckluftsammler vorgesehen ist, dessen Druckluft das Wasser erst, dann fördert, wenn das Tier den Deckel des Troges öffnet. Durch Schließen des Deckels wird die Einwirkung der Druckluft auf das Wasser unterbrochen. Das Gewicht des Tieres wird nur dazu ausgenutzt, um den Druckluftsammler aufzufüllen.
An sich ist es bekannt, durch Öffnen des Trogdeckels den Wasserzufluß vom Trog zu steuern, jedoch ist diese Einrichtung bisher nur verwendet worden bei solchen Tränken, bei denen das Wasser ständig unter Druck, wie bei einer Wasserleitung steht.
Die Wirkungsweise geht aus der Zeichnung Abb. ι hervor. Abb. 2 stellt die Draufsicht dar. Das Vieh betritt die Plattform α und drückt die beiden Kolben b und c in den Zylindern d und e abwärts. Die Luft wird durch das Ventil f in den Zylinderteil g und aus diesem, sobald ein gewisser Druck erreicht ist, durch Ventil h, welches mit Feder versehen ist, in den Akkumulator i hineingepreßt. In diesem sammelt sich also ein gewisser Überdruck. Hebt nun das Vieh den Trogdeckel hoch, so wird durch Gestängeübertragung I ein am Rohr m befindlicher Hahn η geöffnet, wodurch die Preßluft, das in Behalter 0 befindliche Wasser durch das Steigerohr -p in den Trog q drückt. Hierbei schließt j sich - das am Behälter 0 angebrachte Ventil r.
j Sobald das Vieh getränkt ist, fällt der Trog-
deckel, begünstigt durch ein am Gestänge angebrachtes Gewicht G, und der Hahn η schließt sich gegen den Akkumulator, während er sich nach außen öffnet, da er zwei Kanäle besitzt.
Nun kann die im Wasserbehälter und im Rohr m befindliche Preßluft durch die Öffnung s entweichen. Das im Steigerohr angebrachte Ventil t verhindert ein Leerlaufen desselben.
Das Ventil r öffnet sich, und der Behälter füllt sich wieder mit Wasser. Die in dem Zylinderteil g zurückgehaltene Preßluft kommt dadurch zur Wirkung, daß sie in dem Zylinder e den Kolben c und damit die Plattform wieder hebt. Hierbei öffnet sich die Klappe u und der Zylinder d füllt sich von neuem mit Luft.
Im Akkumulator verbleibt ein gewisser Überdruck, welcher eine erhöhte Leistung bewirkt und auch ein Tränken des Jungviehes ermöglicht.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Tränkvorrichtung für Vieh, bei der durch das Gewicht des Tieres mittels eines Luftzylinders Wasser in den Trog gefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem Luftzylinder erzeugte Preßluft in einem Drucksammler aufgespeichert wird, der von dem Deckel des Troges derart gesteuert wird, daß nur so lange Wasser in den Trog strömt, als der Deckel geöffnet ist.
2. Tränkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Luftzylinder (d) und dem Sammler (i) ein Zwischenbehälter (g) eingeschaltet ist, der mit diesen durch Rückschlagventile (f, g) mit einem zweiten, durch das Gewicht des Tieres betätigten Luftzylinder (e) ständig in Verbindung steht.
3. Tränkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach beendetem Tränken das Zurückfließen des Wassers aus dem Förderrohr (fi) nach dem Wasserraum (0) durch einRückschlagventil (t) verhütet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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