DE558950C - Kontrollkasse fuer zusammengehoerige, eine beliebige Anzahl von Gegenstaenden betreffende Registriervorgaenge, besonders fuer Gepaeckaufbewahrungsstellen - Google Patents

Kontrollkasse fuer zusammengehoerige, eine beliebige Anzahl von Gegenstaenden betreffende Registriervorgaenge, besonders fuer Gepaeckaufbewahrungsstellen

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DE558950C
DE558950C DEK106134D DEK0106134D DE558950C DE 558950 C DE558950 C DE 558950C DE K106134 D DEK106134 D DE K106134D DE K0106134 D DEK0106134 D DE K0106134D DE 558950 C DE558950 C DE 558950C
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Karl August Lehmann
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Krupp Stahl AG
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C27/00Computing machines characterised by the structural interrelation of their functional units, e.g. invoicing machines

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  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Kontrollkasse für zusammengehörige, eine beliebige Anzahl von Gegenständen betreffende Registriervorgänge, besonders für Gepäckaufbewahrungsstellen Es sind Registrierkassen bekannt, bei denen die Registrierung zusammengehöriger Vorgänge an einer Anzahl von Gegenständen, z. B. der Annahme und Ausgabe von Gepäckstücken, der Prüfung von Materialien, die einer bestimmten Behandlung unterworfen sind usw., in einzelnen Kassengängen erfolgt, von denen jeder je einem Vorgang zugeordnet ist.
  • Die Registrierung verfolgt hierbei den Zweck, die Gesamtzahl bzw. Summe der im Laufe einer Geschäftsperiode behandelten Gegenstände und Betragswerte zu ermitteln und je einen gemeinsamen Beleg für die zusammengehörigen Vorgänge herzustellen.
  • Gemäß der Erfindung wird die Beachtung der bei einer Registrierung solcher Art notwendigen verschiedenen Einstellhandhabungen dadurch gesichert, daß zwischen den Einstellmitteln der Kasse Verblockungen vorgesehen sind, durch welche einerseits bei der Registrierung eines Vorganges, z. B. der Annahme der Gepäckstücke, die Fortschaltung des Stückzahladdierwerkes, die Nichteinstellung des Betragswertes und der Abdruck auf dein Beleg ohne Betragsangabe, und andererseits bei der Registrierung eines folgenden Vorganges, z. B. Ausgabe der Gepäckstücke, die Nichtfortschaltung des Stückzahladdier-Werkes, die Einstellung des Betragswertes und der Abdruck, auf einer anderen Stelle des Belegs erzwungen wird.
  • Eine als Beispiel dienende Ausführungsform der Erfindung ist an einer Registrierkasse für Gepäckaufbewahrungsstellen dargestellt. In der Zeichnung zeigt Fig. r das Tastenbild der Kasse, Fig. 2 die Zetteleinlegev orrichtung, Fig. 3 ein Druckbild des Beleges und Fig. ,4 und 5 Seitenansichten der Tastenverblockungen.
  • Die dem Ausführungsbeispiele der Erfindung zugrunde liegende Registrierkasse ist, wie Fig. z zeigt, mit einer Reihe Schlüsseltasten i i, die für die einzelnen Gepäckbeamten bestimmt sind, einer Reihe (Annahme-) Stückzahltasten z2, einer mit A bezeichneten Sondertaste 13 und zwei Reihen Betragstasten 14 ausgerüstet. Die Sondertaste A dient dazu, das Addierwerk für die Stückzahl 15 (Fig.4), das durch eine Schauöffnung 16 (Fig. r) ablesbar ist, einzurücken. Und zwar erfolgt die Einrückung nur bei der Registrierung der Annahme der Gepäckstücke, bei der Registrierung der Ausgabe bleibt es ausgeschaltet, obwohl auch hier wie bei der Annahme der Stückzahlbetrag auf dem Gepäckzettel zum Abdruck gelangt. Die Bedienung der Kasse erfolgt in der Weise, daß bei der Annahme die betreffende Stückzahltaste 12, die Sondertaste A und die dem bedienenden Beamten zugeordnete Taste i i gedrückt wird. Auf den eingelegten Gepäckzettel erfolgt der Abdruck in der in Fig.3 mit 10 bezeichneten Zeile »Annahme« ; er enthält das Datum, die laufende Nummer des Kassenganges, die Bezeichnung des Gepäckbeamten und die Stückzahl der angenommenen Gepäckstücke. Bei der Ausgabe werden die dem zu zahlenden Betrag entsprechenden Betragstasten 14 (Fig. i) und die betreffenden Tasten 12 und i i gedrückt, nachdem der Gepäckzettel, der in der Annahmezeile io bereits bedruckt ist, eingelegt worden ist. Der Abdruck erfolgt in der mit 2o bezeichneten Zeile »Ausgabe« ; er enthält im Gegensatz zu dem Abdruck für die Annahme auch den Betragswert.
  • Um den Abdruck bei der Ausgabe ohne Zutun des Bedienenden selbsttätig an der vorgeschriebenen Stelle stattfinden zu lassen, ist eine besondere Einrichtung vorgesehen, die in Tätigkeit tritt, wenn eine der Betragstasten 14 gedrückt wird.
  • Auf einer Welle 17 (Fig. 2) ist an Armen 18 ein Querbalken i9 gelagert, der unter der Wirkung einer Feder 21 an einem Ausleger22 der Tastensperrschwinge 23 für die Betragstasten 14 anliegt. Mit einem der Arme 18 ist ein Arm 2,4 fest verbunden, dessen freies Ende durch eine Stange 25 mit einem an einem Zapfen 26 gelagerten Arm 27 gelenkartig verbunden ist. Ein mit dem letzteren starr verbundener Daumen 28 arbeitet mit einem radialen Flansch 29 eines auf einem Zapfen 30 gelagerten Zahnsektors 31 zusammen, der einerseits mit einer Verzahnung 32 der Zettelförderrolle 33, andererseits mit einem von einer Hubscheibe 34 kraftschlüssig beeinflußten Antriebshebel 35 in Eingriff steht. Der in den Einführungsschlitz 36 eingelegte Zettel 37 wird durch eine Gegenrolle 38 an die Förderrolle 33 gepreßt. Die Gegenrolle 38 ist an einem Hebel 39 gelagert, der durch einen Lenker 41 mit einem von einer an der Hubscheibe 34 gelagerten Rolle 42 beeinflußten Hebel 43 verbunden ist. Unter der Wirkung einer Feder 44 legt sich der Hebel 43 in der Ruhestellung der Kasse an die Rolle 42 an, wobei die Gegenrolle 38 von der Förderrolle 33 abgehoben ist. Der Hebel 35 steht unter dem Einfluß einer Feder 45.
  • Solange keine Betragstaste 14 gedrückt ist, also bei Annahmekassengängen, nimmt der Daumen 28 die gezeichnete Lage ein, in der er (las Segment 31 hindert, sich um den Zapfen 3o zu bewegen und die Förderrolle 33 zu drehen, sobald der Hebel 35 bei Beginn des Kassenganges von seiner Hubscheibe 34 freigegeben wird. Der eingelegte Zettel 37 verharrt also während des ganzen Kassenganges in seiner Lage, in welcher sich seine Annahmezeile io (Fig.3) genau dem Druckstempel 46 (Fig. 2) und den eingestellten Typen 47 gegenüber befindet, so daß der Abdruck in dieser erfolgt.
  • Durch Drücken einer Betragstaste i.t, das einem Ausgabekassengang vorausgeht, wird die Tastensperrschwinge 23 nach oben und der Querbalken i9 nach hinten bewegt. Dies hat eine Bewegung der Arne 24., 27 und des Lenkers 25 und eine Drehung des Daumens 28 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinne zur Folge, wobei der Daumen 28 den Flansch 29 freigibt, so daß die Förderrolle 33 in Tätigkeit treten kann. Zu Beginn des Kassenganges gibt die Hubscheibe 34 den Hebel 35 frei, wobei sich dieser und die Förderrolle 33 unter der Wirkung der Feder 45 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinne drehen. Eine Wirkung auf den eingelegten Zettel wird hierbei jedoch nicht ausgeübt, da die Gegenrolle 38 sich noch in ihrer unwirksamen Stellung befindet. Kurz darauf wird auch der Hebe143 von der Rolle 42 freigegeben, so daß die Gegenrolle 38 unter Wirkung der Feder 44 den eingelegten Zettel 37 an die Förderrolle 33 andrückt. Nunmehr wird der Antriebshebel 35 durch die Hubscheibe 34 in seine Ausgangslage zurückgeschwenkt, wobei die Förderrolle 33 eine entsprechende Teildrehung im Uhrzeigerdrehsinne vollführt. Diese ist so bemessen, daß der eingelegte Zettel 37 um den Abstand zwischen der Annahme- und Ausgabezeile gehoben wird und seine Ausgabezeile 20 (Fig. 3) in die Drucklinie gelangt. Es erfolgt jetzt die Druckbewegung des Druckstempels 46 (Fig. 2), die den Abdruck der eingestellten Werte-also auch den des Betragswertes - in der Ausgabezeile hervorruft. Am Schlusse des Kassenganges gelangt auch die Gegenrolle 38 in ihre Ausgangslage zurück, so daß der bedruckte Zettel der Kasse entnommen werden kann.
  • Eine andere Ausführungsform der Vorrichtung für die Bewegung des eingelegten Zettels . in die Ausgabezeile in Abhängigkeit von den Betragstasten ist ebenfalls in Fig.2 dargestellt. Die Stange 25 ist um das Stück ,.8 verlängert und durch einen Zapfen 4.9 mit einem in der Richtung des Einführschlitzes beweglichen Schieber 51 gelenkartig verbunden. Der Schieber 51 trägt am oberen Ende ein Anschlagstück 52, gegen welches sich der eingelegte Zettel 37 legt. Ist keine Betragstaste 14 gedrückt, so nimmt das Anschlagstück 52 die gezeichnete Lage ein, in welcher sich die Annahmezeile io (Fig. 3) in der Drucklinie befindet; wird eine Betragstastei4. (Fig. 2) gedrückt, so wird (las Anschlagstück 52 vermittels der Stange 25, 4.8 nach oben bewegt, so daß die Ausgabezeile 2o (Fig. 3) in die Drucklinie gelangt.
  • Werden die beiden vorstehend beschriebenen Ausführungsformen für die Zettelförderung in der in der Fig.2 dargestellten Weise gemeinsam an der Kasse angebracht, und erhält der Druckstempel 46 eine zweimalige Druckbewegung, so kann ein Abdruck an drei verschiedenen Stellen des Gepäckzettels hervorgerufen werden. Dies ist besonders dann erforderlich, wenn der Zettel mit einem eine zweite Ausgabezeile 5o enthaltenden Abriß 53 (Fig. 3) versehen wird, welcher dein Gepäckeigentümer als Quittung für den gezahlten Betrag ausgehändigt wird. Bei dieser Anordnung wirkt die Einrichtung in der Weise, daß der Zettel bei Annahinekassengä ngen nicht be-,vegt wird, da weder das Anhlagstück 52. (Fig.2) gehoben noch der Daumen 2S aus seiner Sperrstellung bewegt wird. Bei der zweimaligen Druckbewegung trifft der -Druckstempel 46 zweimal dieselbe Stelle des Zettels, nämlich die Annahmezeile io (Fig.3), so daß nur ein einziges Druckbild entsteht. Wird der Zettel 37 darauf bei der Ausgabe der Gepäckstücke erneut in die Kasse eingeführt und eine Betragstaste 14 (Fig. 2) gedrückt, die das Anschlagstück 52 nach oben verstellt, so bewirkt die erste Druckbewegung des Druckstempels -.6, welche erfolgt, noch bevor die Förderrolle 33 im Uhrzeigersinne zurückgedreht wird, den Abdruck in der Ausgabezeile 2o (Fig. 3). Hierauf wird der Zettel 37 durch die Förderrolle 33 (Fig. 2) und Gegenrolle 38 so bewegt, daß seine zweite Ausgabezeile 5o (Fig. 3) in die Drucklinie gelangt, in welcher die zweite Druckbewegung des Druckstempels 46 (Fih. 2) den Abdruck bewirkt.
  • Uni die Gesamtzahl der aufbewahrten Gepäckstücke richtig zu zählen, obwohl jede Stückzahl zweimal, nämlich bei der Annahme und bei der Ausgabe, durch die Tasten 12 (Fig. i) eingestellt wird, erfolgt die Fort-Schaltung des Stückzahladdierwerkes 15 t Fig. d.), wie oben schon angedeutet, nur bei der Annahme der Gepäckstücke. Das Stückzahladdierwerk 15 wird durch eine Schaltklinke 5.1. fortgeschaltet, indem der die Klinke 54 tragenden Schwinge 55 mittels einer Stange 56 eine der eingestellten Stückzahl entsprechende Teildrehung erteilt wird. Die Stange 56 umfaßt mit einem Schlitz 57 einen Zapfen 58 des den Stückzahltasten 12 (Fig. 1) zugeordneten Stellgliedes 59 (Fig.4). Das letztere dient in bekannter Weise zur Einstellung der zugehörigen Anzeige- und Typenräder, es behält während des Ruhezustandes der Kasse seine vomvoraufgegangenen Kassengange herrührende Einstellung bei. In seiner litllstellung nimmt es die in Fig. -. dargestellte Lage ein.
  • An die Stange 56 ist mittels Zapfens 61 ein mit dem Zapfen 58 zusammenarbeitendes Kupplungsglied62 angelenkt, das einen durchlochten Bolzen 63 trägt, in dem eine an der Taste A mittels Zapfens 64 angelenkte Stange 65 geführt ist. Eine um das untere Ende der Stange 65 gewundene Feder 66 sucht einen Anschlag 67 der Stange 65 in Berührung mit dem Bolzen 63 zu halten.
  • Die Taste A wird durch einen von einer Feder 68 beeinflußten Sperrhebel 69, der durch eine Nase 7 1 mit dem Zapfen 64 zusammenarbeitet, in der niedergedrückten Lage gehalten. Die Löschung der Taste A erfolgt am Ende des Kassenganges durch die für alle Tasten gemeinsame Löschwelle 72, indem diese mittels eines Anschlages 73 auf einen Stift 74 eines mit dem Sperrhebel 69 durch eine Stange 75 verbundenen Hebels 76 auftrifft. Wird die Sondertaste A gedrückt, so legt sich das Kupplungsglied 62 unter Spannung der Feder 66 mit seiner unteren Schmalfläche auf den Stift 58 auf, es sei denn, daß der Stift 58 beim vorangegangenen Kassengange in die Nullstellung, wie gezeichnet, eingestellt worden ist. Sobald während des Kassenganges das Stellglied 59 bei seiner Neueinstellung die Nullstellung erreicht, legt sich die hintere Fläche 77 des Kupplungsgliedes 62 vor den Zapfen 58 des Stellgliedes 59, wodurch die Stange 56 mit dem Stellgliede 59 fonnschlüssig gekuppelt ist. Wird nun das Stellglied 59 in seine neue, der gedrückten Stückzahltaste 12 (Fig. i) entsprechende Stellung übergeführt, so überträgt sich seine Bewegung auf die Schaltschwinge 55, die das Stückzahladdierwerk 15 um den betreffenden Betrag weiterschaltet. Nach Löschung der Taste A und Ausklinkung des Kupplungsgliedes 62 durch die Feder 66 geht auch die Schaltschwinge 55 samt der Stange 56, unter der Wirkung einer Feder 78 in ihre Ausgangslage zurück.
  • Damit die Fortschaltung des Stückzahladdierwerkes 15 nur bei der Annahme, also wenn keine Betragstaste gedrückt ist, stattfinden kann, ist eine gegenseitige Sperrung zwischen den Betragstasten 1.4 und der Sondertaste A vorgesehen. Die Sondertaste A ist auf der Blockwelle 79 #Fig. 4) schwingbar gelagert; sie trägt an einem hinteren Ausleger 8i einen Sperrschieber 82, der unten an der Welle i7 geführt ist und eine Sperrkante 83 aufweist, die mit dem von den Tastensperrschwingen 22, 23 (F ig. 2) für die Betragstasten 1.4 beeinflußten Querbalken i9 zusammenarbeitet.
  • Wird die Sondertaste A (Fig. 4.) gedrückt, so wird der Sperrschieber 82 gehoben, wobei sich die Sperrkante 83 hinter den Querbalken i9 legt und das Drücken einer Betragstaste verhindert. Wird dagegen eine Betragstaste 14 gedrückt, so gelangt der Querbalken i9 über die Sperrkante 83, wodurch die Taste A gegen Niederdrücken gesperrt ist.
  • Um das Niederdrücken entweder der Sondertaste A (Annahme) oder einer Betragstaste 14 (Ausgabe) zu erzwingen, sind die den Kassengang auslösenden Schlüsseltasten i i (Fig. i) durch einen Sperrschieber 84. (Fig. 5), der sich mit einem Ausleger 85 hinter die obere Kante 86 der Tastensperrschwinge 87 für die Schlüsseltasten i i legt, gesperrt. Der Sperrschieber 8.1. ist an einem auf der Blockwelle 79 befestigten Arm 88 angelenkt. Gegen den letzteren legt sich ein Ansatz 89 des von der Betragstastensperrschwinge 22, 23 beeinflußten Querbalkens i9. Wird eine Betragstaste 1.4 gedrückt, so wird vermittels des Querbalkens i9 und des Armes 88 der Sperrschieber e4 nach oben verstellt, so daß sein Ausleger 85 die Sperrschwinge 87 der Schlüsseltasten i i freigibt. Dieselbe Wirkung tritt ein, wenn die Sondertaste A (Fig. 4) gedrückt wird. Der Ausleger 81 dieser Taste arbeitet mit einem auf der Welle 79 starren Anschlag 9i zusammen. Wird die Taste A gedrückt, so nimmt der Ausleger 8i den Anschlag 9i mit, wodurch die Welle 79 so gedreht wird, daß der Sperrschieber 84 durch den Arm 88 ebenfalls in die Freigabestellung gehoben wird.
  • Es erhellt, daß durch die beschriebenen Verblockungen einerseits bei -,#.usgabekassengängen die Einstellung der Betragstasten 14 und der Abdruck des Betrages in der Ausgabezeile des Gepäckzettels und andererseits bei Annahmekassengängen die Einstellung der Sondertaste A die Fortschaltung des Stückzahladdierwerkes und der Abdruck in der Annahmezeile des Zettels gesichert ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontrollkasse für zusammengehörige, eine beliebige Anzahl von Gegenständen, z. B. Gepäckstücken, betreffende und in je einem besonderen Kassengange erfolgende Registrierv orgänge, gekennzeichnet durch zwischen den Einstellmitteln (i i bis 1.4) der Kasse vorgesehene Verblokkungen (79, 82, 84), durch welche einerseits bei der Registrierung eines Vorganges (Annahme der Gepäckstücke) die Fortschaltung des Stückzahladdierwerkes (15), die 1N ichteinstellung des Betragswertes und der Abdruck auf dem Beleg (37) ohne Betragsangabe und andererseits bei der Registrierung eines zugehörigen Vorganges (Ausgabe der Gepäckstücke) die Nichtfortschaltung des Stückzahladdierwerkes (15), die Einstellung des Betragswertes und der Abdruck auf einer anderen Stelle des Beleges (37) erzwungen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenverschiebung zwischen der Annahmezeile (io) und der Ausgabezeile (2o) des eingeführten Beleges (37) durch eine beim Ausgabekassengang in Tätigkeit gesetzte Fördervorrichtung (33 bzw. 52) selbsttätig bewirkt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kassengang auslösenden Tasten (ii) durch ein Glied (84) gesperrt gehalten werden, das entweder durch Drücken einer Sondertaste (A), welche die Einrückung des Stückzahladdierwerkes (15) bewirkt, oder durch Drücken der die Zeilenförderung des eingeführten Beleges (37) hervorrufenden Betragstasten (14) in die Freigabestellung gebracht wird, und daß' zwischen der Sondertaste (A) und den Betragstasten (14) eine gegenseitige Sperrung (19, 83) angeordnet ist, welche bewirkt, da$ außer den Stückzahltasten (12) und den Freigabetasten (i i) jeweils nur die Sondertaste (A) oder die Betragstasten (14) gedrückt werden können. ' Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sondertaste (A) mit einem Kupplungsgliede (62) zwischen der Schaltschwinge (55) für das Stückzahladdierwerk (15) und dem Stellgliede (59) der Stückzahltastenreihe (12) kraftschlüssig in der Weise verbunden ist, daß das Kupplungsglied (62) bei nicht gedrückter Taste (A) ausgeschaltet ist, beim Drücken der Taste (A) jedoch so unter Federspannung gesetzt wird, daß es in die Kupplungsstellung übergeht, wenn das Stellglied (59) während seiner Neueinstellung in die Nullstellung zurückgelangt. 5. Kontrollkasse für zusammengehörige, eine beliebige Anzahl von Gegenständen, z. B. Gepäckstücken, betreffende und in je einem besonderen Kassengange erfolgendeRegistriervorgänge, dadurch gekennzeichnet, daß der stets in gleicher Lage eingeführte Beleg (37) durch eine von einer bestimmten Tastenart (Betragstasten 14) eingerückte Fördervorrichtung (33) in eine andere Lage verschoben wird, um den Abdruck an einer von der normalen Druckzeile (io) verschiedenen Stelle (2o) des Beleges zu erhalten. 6. Registrierkasse für zusammengehörige, eine beliebige Anzahl von Gegenständen, z. B. Gepäckstücken, betreffende und in je einem besonderen Kassengange erfolgende Registrierv orgänge, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Lage des eingeführten Beleges bestimmender Anschlag (52) durch Einstellung einer bestimmten Tastenart (Betragstasten 14) verstellt wird, tun den Abdruck an einer von der normalen Druckzeile (ro) verschiedenen Stelle (2o) zu erhalten. .Vorrichtung nach. Anspruch 2, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Lage des eingeführten Beleges (37) bestimmender Anschlag (52) verstellt und eine Fördervorrichtung (33) für den Beleg (37) eingerückt wird, wenn eine bestimmte Tastenart (Betragstasten (r4) eingestellt wird, um einen zweifachen Abdruck auf von der normalen Druckzeile (Annahmezeile ro) verschiedenen Stellen (20, 5o) des Beleges (37) zu erhalten. Vorrichtung nach Anspruch 7 für die Registrierung zweier zusammengehöriger Vorgänge, dadurch gekennzeichnet, daß bei stets zweimaliger Druckbewegung des Druckstempels (46) auf ein und demselben Beleg (37) bei dem ersten Kassengange ein einfacher und bei dem zweiten Kassengange ein doppelter Abdruck erzielt wird, indem der Druckstempel (.46) beim ersten Kassengange in an sich bekannter Weise zweimal dieselbe Stelle (Annahmezeile z o), bei dem zweiten Kassengange infolge der Verstellung durch den Anschlag (52) und die Fördervorrichtung (33) nacheinander zwei andere Stellen (Ausgabezeilen 2o und 5o) des eingeführten Beleges (37) trifft.
DEK106134D 1927-09-25 1927-09-25 Kontrollkasse fuer zusammengehoerige, eine beliebige Anzahl von Gegenstaenden betreffende Registriervorgaenge, besonders fuer Gepaeckaufbewahrungsstellen Expired DE558950C (de)

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