DE55877C - Selbsttätige Sicherheitsvorrichtung zum Abwerfen der Treibriemen bei Unglücksfällen - Google Patents

Selbsttätige Sicherheitsvorrichtung zum Abwerfen der Treibriemen bei Unglücksfällen

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DE55877C
DE55877C DENDAT55877D DE55877DA DE55877C DE 55877 C DE55877 C DE 55877C DE NDAT55877 D DENDAT55877 D DE NDAT55877D DE 55877D A DE55877D A DE 55877DA DE 55877 C DE55877 C DE 55877C
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DE
Germany
Prior art keywords
safety device
spring
lever
belt
rollers
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55877D
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English (en)
Original Assignee
E. STERN in Köln a. Rh., Aachenerstr. 48 und F. ZIRKWITZ in Köln-Deutz, Freiheitstr. 47
Publication of DE55877C publication Critical patent/DE55877C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H7/00Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
    • F16H7/22Belt, rope, or chain shifters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die dargestellte Sicherheitsvorrichtung zum selbstthätigen Abwerfen der Riemen tritt schon dann in Thätigkeit, wenn der Arbeiter oder sonst Jemand sich gefährlichen Theilen der Maschine nähert und die daselbst angebrachten Schutzgitter durchbiegt. Zur Erreichung dieses Zweckes sind die gefährlichen Theile der Maschine mit einem Drahtnetz verbunden, welches mit der Sicherheitsvorrichtung in Verbindung steht, und dessen einzelne Drähte durchgebogen werden, wenn der Arbeiter mit der Hand oder mit einem anderen Körpertheil jenen gefährlichen Stellen nahe kommt. Der Riemen wird dann auf einen Rechen geworfen, welcher die Leerscheibe vertritt.
Die Vorrichtung selbst besteht aus der Büchse A, welche mit entsprechenden Lappen zum Befestigen an einem Balken, Träger öder einem anderen Maschinentheil versehen ist. Innerhalb der Büchse A ist eine Feder C angeordnet, welche sich gegen den Deckel A* der Büchse A stützt und mittelst des an der Stütze / gelagerten Hebels H zusammengeprefst wird. Die Ausdehnung der Feder C wird durch einen Stift m begrenzt. Für den Hebel H ist in A ein Schlitz 5 angebracht. Das hintere Ende C * der Feder C ist mit einer Stange ρ verbunden, welche durch die Oeffhung A2 des Deckels A α hindurchgreift und an ihrem vorderen Ende den Riemenführer k trägt. An der Büchse A ist mittelst Winkel b b1 der bogenförmige Rechen B befestigt, welcher eine Anzahl Stifte g mit kegelförmigen Rollen h trägt. Der Halbmesser des Rechens ist um einige Millimeter kleiner als der Halbmesser der zugehörigen Riemscheibe. Der Deckel A1 trägt auf einem Stift q, Fig. 6, eine Feder r, welche seitlich gegen die Stange ρ drückt und diese mit dem Kerb t in die Oeffnung A2 des Deckels A1 einhängt. Zum Auslösen der Stange ρ und der Feder C ist die Oeffnung A2 länglich geformt, und der Auslösehebel u hat in einem Schenkel einen senkrecht zum Schlitz A2 liegenden länglichen Schlitz v, während der andere Schenkel mit einem Draht w verbunden ist, der mit den einzelnen Drähten \ \ des Drahtnetzes zusammenhängt, Fig. 7.
Wird durch Zug am Draht w der Hebel u in der Richtung des Pfeiles I, Fig. 6, und dadurch die Stange ρ in der Richtung des Pfeiles II bewegt, so wird die Stange ρ frei, und die Feder C führt den Riemen R auf die Rollen h. Durch Zusammenpressen der Feder C wird die Sicherheitsvorrichtung wieder in die zur Thätigkeit bereite Lage und der Riemen R von der Riemenführung D auf die Riemscheibe gebracht. Zur Erleichterung des Abschiebens des auf den Rollen h laufenden Riemens bei der Einstellung der Vorrichtung ist ein besonderer, über den Rollen h liegender Rechen O angeordnet, welcher mit der Stange ρ verbunden ist. Zum Zwecke des Zusammendrückens der Feder C kann der Hebel H mit einem am Stangenende angreifenden Draht verbunden sein.
Die Vorrichtung wirkt, da nur das Auslösen der Stange ρ erforderlich ist, wozu eine Bewegung derselben von höchstens 1 bis 2 mm
nöthig ist, äufserst leicht und versagt nie. Aufserdem ist die Vorrichtung nach stattgehabter Wirkung leicht wieder einzurücken und kann beliebig in ihrer Lage verlegt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine selbstthätige Sicherheitsvorrichtung zum Abwerfen von Riemen von den Riemscheiben, gekennzeichnet durch die in der Büchse A eingeschlossene Feder C, welche mit der Riemenführung k verbunden ist, und deren Stange ρ mit ihrem Einschnitt t durch eine Feder r in der länglichen Oeffnung j42 der Büchse A bei zusammengeprefster Feder gehalten wird, so dafs nach einer seitlichen Bewegung der Stange ρ mittelst des Hebels u die Feder C sich ausdehnt und den durch den Riemenführer k
    geführten Riemen
    von der Antriebs- bezw. Betriebsscheibe auf die am Rechen B angeordneten und die Losscheibe ersetzenden Rollen h wirft.
    Bei der unter i. gekennzeichneten Sicherheitsvorrichtung zum selbsttätigen Abwerfen von Riemen die Verbindung des die Sicherheitsvorrichtung bethätigenden Hebels u mit einem an der Arbeitsmaschine angeordneten Drahtnetz %% in solcher Weise, dafs beim Durchbiegen eines Drahtes dieses Netzes der Hebel u bewegt wird und dadurch die Sicherheitsvorrichtung in Wirkung tritt.
    Bei der unter i. gekennzeichneten Sicherheitsvorrichtung zum selbsttätigen Abwerfen von Riemen die Anordnung des Rechens O oberhalb der Rollen In zum Wiederabschieben des auf den Rollen η laufenden Riemens beim Wiedereinrichten der Vorrichtung.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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