DE558686C - Vorrichtung zum Steifen von Filzplatten - Google Patents

Vorrichtung zum Steifen von Filzplatten

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DE558686C
DE558686C DEO18852D DEO0018852D DE558686C DE 558686 C DE558686 C DE 558686C DE O18852 D DEO18852 D DE O18852D DE O0018852 D DEO0018852 D DE O0018852D DE 558686 C DE558686 C DE 558686C
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felt
stiffening
way
adjustable
plates
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Expired
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DEO18852D
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FRIEDRICH OHRNDORF
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FRIEDRICH OHRNDORF
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H17/00Felting apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Steifen von Filzplatten Filz läßt sich deshalb nur unter besonderen Schwierigkeiten steifen, weil wegen der ihm im allgemeinen eigentümlichen hohen Dichte die Steife nur langsame in ihn eindringt. Es ist deshalb erforderlich, .die Oberfläche des Filzes der Steifemasse genügend lange darzubieten. Will man Filzplatten in an sich bekannter Weise fortlaufend durch ein Steifebad führen, so sind die sonst für leichtere und weniger dichte Materialien gebräuchlichen Führungseinrichtungen nicht anwendbar, denn dort werden einerseits z. B. durchbrochene Bänder, Gliederketten u. dgl. verwendet, die eine genaue Führung von schweren Filzplatten nicht sichern würden, anderseits wird bei anderen bekannten Steifevorrichtungen das Material zwischen zwei Bändern geführt, die die Werkstücke von oben und unten halten. Bei Filzen genügen aber die hierbei allein noch frei bleibenden Seitenkanten nicht, um .eine völlige Durchdringung mit Steife zu gewährleisten, weil die Oberfläche zu gering ist. Zur Verwendung kommen beim Erfindungsgegenstand endlose, undurchbrochene Triebtücher, die in bekannter Weise in der Höhe und seitlich verstellbar angeordnet sind. Auf ihnen liegen die Filzplatten flach auf, und ihre obere Flachseite ist der Einwirkung des Steifemittels frei zugänglich. Da nun innerhalb nur eines Tränkbades und in nur einem Arbeitsgang das vollständige Durchsteifen der Platten erfolgen soll, muß die Platte währenddes Arbeitsganges gewendet werden. Die Führung durch das Bad wird beim Gegenstand der Erfindung deshalb wie folgt vorgesehen: Die Filzplatten werden von einem oberen Band in der einen Längsrichtung des Steifebottichs gefördert, hierbei liegt .die eine Flachseite der Platten dem Steifemittel offen. Von diesem oberen Triebtuch fallen die Platten an dessen Ende durch eigene Schwerkraft auf ein darunterliegendes, entgegengesetzt laufendes Fördertuch, das .die Platten durch das Bad zurückführt. Das untere Tuch überragt in bezug auf Längserstreckung beiderseits das obere Tuch. Der Filz wird daher beim Fall vom oberen Tuch auf das untere abgefangen, gewendet und weiterbefördert, um schließlich aus dem Bad herausgeführt und einer bekannten Ausquetschvorrichtung übergeben zu werden. Beim Transport in dieser Richtung liegt die andere Flachseite nach oben offen. Um die Wendung des Filzes beim Übergang von ,dem oberen Tuch auf das untere sicherzustellen, werden die Endrollen einstellbar ausgebildet, so daß für jede Filzstärke die günstigste Stellung erreichbar wird, d. h. der Filz wird bei seinem Fall stets sicher von dem unteren Fördertuch aufgefangen und derart beim Auftreffen vorgeschoben, daß die Wendung erfolgen muß. Je nach der Stärke und der eigenen Steifigkeit der Filzplatte ist somit eine besondere Winkelstellung der Triebtücher zueinander und eine besondere Größe der Fallhöhe erforderlich. Erst diese Ausbildung der Wendevorrichtung ermöglicht es, bekannten Wendevorrichtungen gegenüber Filzplatten beliebiger Stärke im Steifbad fortlaufend zu wenden und hierbei .gleichzeitig auch den Vorzug einer selbsttätigen Wendung zur Anwendung zu bringen. Ein Wenden von Hand würde eine Herausnahme der Filzplatte aus dem Bad erfordern und hätte damit eine Abkühlung der bereits ein-Z, gesteiften Platte zur Folge, die Steifung des Werkstückes würde dadurch ungleichmäßig, außerdem wäre mehr Handarbeit notwendig, was verteuernd wirkte.
  • Auf der Zeichnung ist eine Einrichtung nach der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
  • Abb. r ist eine Seitenansicht, Abb. z eine Draufsicht, Abb. 3 und d. stellen eine Einzelheit dar. Es ist a der mit .der Arbeitsmasse angefüllte Bottich. In diesem sind zwei antreibbare endlose Transportbänder. b und c übereinander angebracht. Das untere Transportband b läuft an dem einen Ende- um die Rolle d, am anderen Ende um die Rolle e und wird dazw ischen von den Rollen f undg, deren Lager mittels der Griffe h in der Höhe verstellbar und in .der jeweils gewählten Höhenlage feststellbar sind, in die Arbeitsmasse eingetaucht gehalten. Die Lager der Rollee sind in der Längsrichtung des Bottichs a in Führungen verstellbar gelagert und können mittels der Winden i längs der .Führung eingestellt werden, womit sich das endlose Band b bei gegebener Einstellung der Rollen f und g beliebig spannen läßt. Das obere Band c läuft am einen Ende um die Rolle k, am anderen Ende um die Rolle 1. In die Arbeitsmasse eingetaucht gehalten wird es mittels der Rollen nz und ia, deren Lager mittels der Griffe o in der Höhe verstellbar sind. Die Lager der Endrolle 1 sind zwecks Spannens des Bandes c in der Längsrichtung des Bottichs a geführt und mittels der Winden p verstellbar. Die Vorrichtung für den Antrieb der beiden Bänder b und c besteht aus ' dem Riementrieb q, den die Rollen d und k in entgegengesetzten Umlaufrichtungen antreibenden Zahnrädern r und s, dem Kettentrieb t, dem Getriebe u und -den von demselben ausgehenden Kettentrieben v, 7v und x, welche die sonst noch.anzutreibenden Rollen antreiben. Für die beiden Bänder b und c ist noch je eine an beiden Enden mittels der Griffe v nach zwei Richtungen verstellbare Rolle z vorgesehen. Jedes Lager jeder dieser Rollen ist hierzu beispielsweise in einer Führung z' auf- und abwärts verstellbar, und außerdem ist die Führung mit dem Lager quer zur Rollachse gleichfalls mittels :des jeweiligen Griffes y schwingbar. Man kann infolgedessen jede Rolle z an jedem Ende unabhängig von dem anderen Ende heben oder senken oder in der Längsrichtung des Bottichs hin und her verstellen oder Verstellungen beider Arten in voneinander unabhängigen Massen gleichzeitig vornehmen. Hierdurch wird es möglich, jedes der beiden Bänder b und c, wenn es schief zu laufen droht, geradlaufend zu halten bzw. wenn es schon schief läuft, wieder zum Geradlaufen zu bringen.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Das zu bearbeitende Filzstück wird rechts oben auf die obere Hälfte des oberen Bandes, c gelegt und wird von ihr von rechts nach links zunächst abwärts, ,dann wieder aufwärts in und durch die Arbeitsmasse mitgenommen. Wenn es am linken Ende des oberen Bandes c ankommt und darüber hinausläuft, so sinkt es durch sein Eigengewicht um die Rolle L herum abwärts. Dabei gelangt zuerst sein in der Laufrichtung vorderer Teil rauf die darunter befindliche obere Hälfte des unteren Bandes b, welches, von links nach rechts laufend, ihn nach rechts mitnimmt, und so gelangt schließlich ganz von selbst :das ganze Filzstück, indem es über die Endrolle L des oberen Bandes hinwegläuft, auf die obere Hälfte des unteren Bandes b, und zwar, wie besonders zu beachten ist, jetzt mit derjenigen Fläche als obere Fläche, welche vorher beim Transport auf dem Band c untere, d. h. auf dem Band liegende Fläche war. Die beiden Durchläufe eines Filzstückes schließen also ohne weiteres und unmittelbar aneinander an, ohne daß dazu auch nur die geringste Bedienung erforderlich wäre, denn auch das erforderliche Wenden erfolgt völlig selbsttätig dadurch, daß das Filzstück sich durch sein Eigengewicht umbiegt. Das auf dem unteren Band b schließlich rechts oben ankommende fertiggetränkte Filzstück läuft hierauf selbsttätig durch eine Wringmaschine bekannter Art hindurch aus der Einrichtung heraus. Die Wringmaschine wird einerseits von der Endrolle d für das Band b und andererseits von einer darüber angeordneten, geführt gelagerten und unter einem abwärts gerichteten Preßdruck stehenden Rolle z" gebildet. Auch,der Anschluß des Auswringens erfolgt ohne die geringste Bedienung, denn alle auf dem Band b transportierten Filzstücke sind bereits die erforderlichen zwei Male, zwischendurch gewendet, durch die Arbeitsmasse gelaufen, wobei die Tränkung auf beiden Seiten erfolgte, so daß ein allseitiges Eindringen der Steifemasse gewährleistet ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Steifen von beliebig starken Filzplatten in einem Arbeitsgang, dadurch gekennzeichnet, daß zwei endlose, undurchbrochene, in bekannter Weise in der Höhe und seitlich verstellbare Triebtücher die Filze derartig -durch das Tränkbad führen, daß im Hinweg auf dem oberen Triebtuch die eine Flachseite der Platten dem Steifemittel zu-Bänglich liegt, auf dem unteren Triebtuch im Rückweg sodann die andere Flachseite, wobei eine selbsttätige Wendung der Filzplatte dadurch gesichert wird, daß die versetzt angeordneten Endrollen der Triebtücher zueinander einstellbar ausgebildet sind.
DEO18852D 1931-02-17 1931-02-17 Vorrichtung zum Steifen von Filzplatten Expired DE558686C (de)

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DE558686C true DE558686C (de) 1932-09-26

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