DE55813C - Stanze zum Einpressen des Metalluntertheils (Mechanik) in den Hornoberfheil von Stulpenknöpfen - Google Patents
Stanze zum Einpressen des Metalluntertheils (Mechanik) in den Hornoberfheil von StulpenknöpfenInfo
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- DE55813C DE55813C DENDAT55813D DE55813DA DE55813C DE 55813 C DE55813 C DE 55813C DE NDAT55813 D DENDAT55813 D DE NDAT55813D DE 55813D A DE55813D A DE 55813DA DE 55813 C DE55813 C DE 55813C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D19/00—Producing buttons or semi-finished parts of buttons
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Stanze, mittelst welcher der metallene Untertheil
(Mechanik) der Manschettenknöpfe in den Hornobertheil derselben eingeprefst wird.
Das bisher angewendete diesbezügliche Verfahren bestand darin, dafs in die in den Horntheil
gemachte Vertiefung Zinn oder ein anderes Löth- oder Bindemittel eingegossen und in
dasselbe der Metalluntertheil eingelegt wurde, wodurch der Horntheil (eigentliche Knopf) mit
dem Metalltheil (Mechanik) zusammen verbunden bezw. verlöthet wurde.
Um nun die Verbindung dauerhafter und äufserlich gefälliger zu machen, sowie behufs
Erzielung eines billigeren und schnelleren Herstellungsverfahrens schlagen wir vor, die oben
erwähnten Bestandtheile durch mechanische Einpressung zu verbinden.
Die zu diesem Zwecke von uns neu erfundene Stanze ist in beiliegender Zeichnung dargestellt,
und zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht derselben,
Fig. 2 den senkrechten Schnitt,
Fig. 3 die Stanze bei abgenommenen Kopftheilen A B und geöffneten Seitenflügeln,
Fig. 4 die Ansicht von oben auf die , Stellung Fig. 3,
Fig. 5 die Seitenansicht des unbeweglichen halbcylindrischen Theiles in der Richtung des
Pfeiles in Fig. 3.
Die Stanze besteht aus drei gesonderten Haupttheilen, und zwar aus den zwei ganz
gleichen Kopftheilen A und B und dem Mittelstück C. Die zwei Kopftheile A und B erscheinen
als Stahlwürfel, in welchen sich eine derartige cylindrische Vertiefung befindet, dafs
die beiderseitigen cylindrischen Verlängerungen des Mittelstückes C genau' in die cylindrischen
Vertiefungen V der beiden Kopftheile AB hineinpassen.
Das Mittelstück C der Stanze besteht aus dem unbeweglichen Theil C1 und den gleichgestalteten,
symmetrisch (links unten und rechts oben) angeordneten und um einen Stift a
drehbaren halbcylindrischen Seitenflügeln C2 und C3, welche mittelst dieses Stiftes mit dem
unbeweglichen Theil C1 verbunden sind und in zugeklapptem Zustande an den letzteren sich
genau anlegen. Sowohl in den beiden halbcylindrischen Endstücken des unbeweglichen
Theiles C1 als auch in den beiden Seitenflügeln
C2 C3 befinden sich Aussparungen e,
welche im zugeklappten Zustande zusammenfallen (Fig. 2). Aufserdem ist die volle Fläche
des unbeweglichen Theiles C1 oberhalb der Aussparung e etwas ausgenommen und mit
einem kurzen Stift s versehen, auf welchen der metallene Knopfuntertheil aufgehängt wird. An
den unbeweglichen Theilen ist zu beiden Seiten je ein Riegel r r angebracht, welcher die
Seitenflügel in zugeklappter Lage sichert, bei seiner Verschiebung jedoch (wie in Fig. 3) die
Flügel C2 C3 freigiebt, so dafs sie geöffnet
werden können.
Die Anwendung der Stanze geschieht in folgender Weise:
Man legt in die cylindrische Vertiefung V der beiden trennbaren Kopftheile A B der
Claims (1)
- Stanze je ein Stück des Hornknopfobertheiles, sodann giebt man in das geöffnete Mittelstück, und zwar in die beschriebene Einkerbung e des unbeweglichen Mitteltheiles C1 je ein Stück des mit zwei Zähnen \ versehenen Metalluntertheiles (Mechanik) U, in der Art, dafs das in den Knopfobertheil einzupressende Stück aus dem Mitteltheil hervorragt, und schliefst die Seitenflügel C2 C3, sowie die Riegel r r (wie schon erwähnt, hängt dabei der Metalluntertheil an dem Stift s). Sodann werden die beiden mit dem Knopfobertheil versehenen Stanzenkopftheile A B auf das Mittelstück C aufgesetzt und die Stanze wird vorerst auf einem bereitgehaltenen Koksfeuer erhitzt.Nach genügender Erwärmung wird die Stanze in eine Presse gebracht, mittelst welcher der metallene Knopfuntertheil in den Hornobertheil eingeprefst wird.Nunmehr werden die Kopftheile A B entfernt, Riegel r r verschoben und die Seitenflügel umgeklappt; man kann jetzt den fertigen Knopf herausnehmen.Patenτ-Anspruch:Eine Stanze zum Einpressen des Metalluntertheiles (Mechanik) in den Hornobertheil der Manschettenknöpfe, bei welcher zwei Kopftheile A B auf die cylindrischen Endstücke eines Mitteltheiles C aufgesetzt werden und zur Aufnahme der Hornobertheile dienen, während die Untertheile zwischen den beiden halbcylindrischen Theilen (dem feststehenden Theil C1 und den drehbaren Seitenflügeln C2 bezw. C3) eingeklemmt, in Aussparungen e eingeschlossen und auf dem Stift s eingehängt sind, so dafs sie nur mit dem einzupressenden Theil \ aus dem cylindrischen Mittelstück hervorragen. 'Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55813C true DE55813C (de) |
Family
ID=330312
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55813D Expired - Lifetime DE55813C (de) | Stanze zum Einpressen des Metalluntertheils (Mechanik) in den Hornoberfheil von Stulpenknöpfen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55813C (de) |
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0
- DE DENDAT55813D patent/DE55813C/de not_active Expired - Lifetime
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