DE35956C - Sicherheitsnadel - Google Patents
SicherheitsnadelInfo
- Publication number
- DE35956C DE35956C DENDAT35956D DE35956DA DE35956C DE 35956 C DE35956 C DE 35956C DE NDAT35956 D DENDAT35956 D DE NDAT35956D DE 35956D A DE35956D A DE 35956DA DE 35956 C DE35956 C DE 35956C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- needle
- legs
- safety pin
- resilient
- leg
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000004048 modification Effects 0.000 claims 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 claims 1
- 238000005034 decoration Methods 0.000 description 4
- 210000000481 breast Anatomy 0.000 description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C1/00—Brooches or clips in their decorative or ornamental aspect
Landscapes
- Adornments (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. November 1885 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheitsnadel, welche unmittelbar mit einem Brustshmuck
oder einem anderen Zierrath verbunden werden kann. '
. Bei dieser Sicherheitsnadel wird die eigentliche Nadel beim Schliefsen oder Oeffnen zwischen
zwei gegen einander federnde Glieder hindurchgezwängt.
Auf beiliegender Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Nadel dargestellt, und
zwar zeigt Fig. 1 einen Brustschmuck mit Nadel, von der Rückseite aus gesehen, Fig. 2
einen Querschnitt nach x-x der Fig. 1, Fig. 3 eine Broche mit Einrichtung, um die Nadel
aus der geschlossenen Lage herauszudrücken, Fig. 4 einen Längsschnitt der Fig. 3 nach y-y,
Fig. 5 eine Broche, von der Rückseite gesehen, mit veränderter Einrichtung zur Sicherung der
Nadel; Fig. 6 und 7 zeigen vergrößerte Einzelheiten dazu.
Den Hauptkörper des Schmuckes, Fig. 1, 2, 3 und 4, bildet ein lyraförmiger Rundstab b b\
der in entsprechender Weise verziert sein kann. An einem Schenkel b der Lyra sind die
Blätter d, Fig. 1, Vorderplatten rf1 oder sonstige
ornamentale Theile des Schmuckes unmittelbar aufgelöthet, Fig. 1, oder durch Niete e, Fig. 2,
befestigt; der andere Schenkel bl, wenigstens der gröfsere untere Theil desselben, steht mit
den Verzierungen in keiner Verbindung. Beide Schenkel b und b1 sind kurz vor ihrem unteren
Ende bei δ2, Fig. 2, ziemlich dicht an einander
gebogen, so dafs der freie Zwischenraum kleiner als die Nadel α dick ist. Das Metall, aus welchem
die Schenkel bb1, oder wenigstens der
Schenkel b1 hergestellt ist, mufs einige Federkraft
besitzen, damit der Zwischenraum bei b 2
so viel, als zum Durchgang der Nadel α nöthig ist, erweitert werden kann, und damit nach
dem Durchgange derselben der Schenkel b1 auch wieder in die ursprüngliche Lage zurückfedert.
Die Nadel α ist gelenkartig um den oberen
Theil der Lyra drehbar; das Gelenk c ist kugelförmig und mit einer Bohrung gleich der
Schenkeldicke versehen. Damit das Gelenk c nicht seitwärts auf den Schenkeln sich verschieben
kann, sind die Stiftchen i i zu beiden Seiten des Gelenkes c in die Schenkel eingebohrt
und befestigt.
Die obere Blattverzierung d"1 ist in den vorliegenden
Beispielen, Fig. 1 bis 4, der Einfachheit halber unmittelbar am Gelenk c befestigt,
doch ist diese Befestigungsart selbstredend von keiner Bedeutung, die Verzierung könnte auch
an den Schenkel b gelöthet sein.
Um die Broche oder denjenigen Schmuckgegenstand, welcher mit der soeben beschriebenen
Nadel versehen ist, an der Kleidung zu befestigen, durchsticht man in bekannter Weise
mit der herausgehobenen Nadel a, Fig. 4, das betreffende Kleidungsstück, jedoch so, dafs die
dem Zwischenraum b2 entsprechende Stelle der Nadel freibleibt, drückt alsdann die Broche
auf die Nadel a, so dafs letztere sich durch b und b1 bei £2 hindurchzwängt, den Schenkel
b1 also zur Seite federn läfst und in den
von den Schenkeln b b1 und der Blattverzierung d, Fig. 2, gebildeten Raum hineingelangt.
Da der Schenkel b1 nach dem Durchgang der Nadel α sogleich wieder zurückfedert, so wird
die Nadel vollständig in b b1 d eingeschlossen
und die Broche kann sich nicht von selbst öffnen.
Bei der in Fig. ι und 2 dargestellten einfachsten
Ausführung dieses Verschlusses ist es behufs Abnehmens der Broche nöthig, die Feder b b1 durch Auseinanderdrücken der
Schenkel von Hand oder mittelst der Nadel a zu öffnen, damit die Nadel frei wird; bei der
in Fig. 3 und 4 dargestellten Anordnung kann dagegen das Oeffnen der Schenkel mit Hülfe
eines besonderen Drückers bewirkt werden. Dieser Drücker besteht aus einem zweiarmigen
Hebel ff1, der in einem mit der Schmuckplatte d1 verbundenen kleinen Kloben f2 mittelst
kurzen Stiftes g drehbar gelagert ist. Das untere Ende f des Hebels ist zu einem Blattornament
ausgebildet, das obere Endey1 liegt,
wenn die Nadel eingelegt ist, dicht hinter derselben. Dreht man das BIaH1/ aus der punktirten
in die ausgezogene Stellung, Fig. 4, so drückt der Arm/"1 das untere Ende der Nadel a
bei b2 heraus, und die Nadel α wird frei.
Beim Eindrücken der Broche in die Nadel wird auch ff1 wieder in die gerade Stellung
zurückgebracht.
Fig. 5 bis 7 zeigen eine andere Ausführung der Erfindung. Die beiden klemmenden
Schenkel sind in zwei kleine Kölbchen / verwandelt, welche sich in den Cylindern h verschieben
können. Spiralfedern k hinter den Kölbchen / pressen letztere stets nach aufsen.
Die Cylinder h sind mittelst eines kurzen Böckchens m auf der Ornamentplatte ds des
Schmuckes befestigt. Die Nadel α dreht sich in dem Gelenk c2, das freie Ende derselben
.zwängt sich beim Schliefsen zwischen die abgerundeten
Köpfe der Kölbchen / hindurch in den von letzteren und m gebildeten Zwischenraum
, Fig. 7; beim Oeffnen in der Pfeilrichtung tritt die Nadel wieder aus diesem Zwischenraum
heraus. Die Sicherung ist also ganz wie die bei Fig. 1 bis 4 beschriebene.
Die vorliegende Sicherheitsnadel hat den Vortheil, gar keiner Hülfsmittel aufser einem
leichten Druck beim Oeffnen und Schliefsen zu bedürfen, ist daher sehr dauerhaft und zuverlässig.
Sie kann in einfachster Form oder verziert und mit Schmuckgegenständen verbunden
ausgeführt werden.
Claims (4)
1. Eine Sicherheitsnadel für Schmucksachen u. dergl., welche beim Schliefsen mit ihrem
freien Ende zwischen zwei federnde Körper vollständig hindurchgezwängt wird und in
einen von letzteren und einem festen Theil des Schmuckgegenstandes gebildeten Raum
hineintritt, während beim Lösen das Umgekehrte stattfindet.
2. An einer solchen Nadel die in Fig. 1 und 2
dargestellte Verbindung der federnden Schenkel b b1 mit der Nadel a, die durch b2
zwischen die Schenkel hindurchgezwängt wird und in den von den drei Theilen b bx d
gebildeten Raum eintritt.
3. An einer solchen Nadel der in Fig. 3 und 4 dargestellte Hebel ff1 zum Herausdrücken
der Nadel in Verbindung mit den unter Anspruch 2. genannten Theilen.
4. An. einer solchen Nadel die in den Fig. 5
bis 7 dargestellte Abänderung der Sicherung, bestehend aus den Cylindern h mit
federnden Kolben /.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE35956C true DE35956C (de) |
Family
ID=311792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT35956D Expired - Lifetime DE35956C (de) | Sicherheitsnadel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE35956C (de) |
-
0
- DE DENDAT35956D patent/DE35956C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE35956C (de) | Sicherheitsnadel | |
| EP0339123A1 (de) | Armband, insbesondere Uhrenarmband | |
| DE72794C (de) | Durch Zusammendrücken zu öffnende Klammer | |
| DE1911117B2 (de) | Greifklemme zum anheben von stahlplatten oder dgl | |
| DE822025C (de) | Gürtelschließe | |
| DE226822C (de) | ||
| DE201992C (de) | ||
| DE66994C (de) | Sicherheitsverschlufs für Busen-, Hut- und dergl. Nadeln | |
| DE30900C (de) | Taillenverschlufs | |
| DE183194C (de) | ||
| DE69423878T2 (de) | Anschlussvorrichtung für ein Uhrarmband | |
| DE1813929C3 (de) | VerschluBschnalle für einen Sicherheitsgurt | |
| DE189650C (de) | ||
| DE241385C (de) | ||
| DE174409C (de) | ||
| DE177084C (de) | ||
| DE55813C (de) | Stanze zum Einpressen des Metalluntertheils (Mechanik) in den Hornoberfheil von Stulpenknöpfen | |
| DE186674C (de) | ||
| DE2133032A1 (de) | Armbandverschluss | |
| DE92681C (de) | ||
| DE141432C (de) | ||
| DE195798C (de) | ||
| DE805629C (de) | Damen-Strumpfhalter | |
| DE2154552A1 (de) | Schliesse fuer ein identifizierungsarmband od.dgl | |
| DE55104C (de) | Scheere mit Schnittsicherung |