DE265152C - - Google Patents
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- DE265152C DE265152C DENDAT265152D DE265152DA DE265152C DE 265152 C DE265152 C DE 265152C DE NDAT265152 D DENDAT265152 D DE NDAT265152D DE 265152D A DE265152D A DE 265152DA DE 265152 C DE265152 C DE 265152C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B27/00—Hand tools, specially adapted for fitting together or separating parts or objects whether or not involving some deformation, not otherwise provided for
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 265152 -. KLASSE 87«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1913 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein behälterartiges Werkzeug, daß beim Nieten von
eisernen Brücken oder anderen Eisenkonstruktionen Anwendung finden soll.
Das neue, behälterartig hergestellte Werkzeug besteht im wesentlichen aus einem Paar von Greifern, durch welche ein heißes Niet erfaßt und in solcher Weise festgehalten werden kann, daß · das Schaftende desselben leicht ίο und sicher in das in dem betreffenden Eisenteil befindliche Nietloch eingeführt werden kann.
Das neue, behälterartig hergestellte Werkzeug besteht im wesentlichen aus einem Paar von Greifern, durch welche ein heißes Niet erfaßt und in solcher Weise festgehalten werden kann, daß · das Schaftende desselben leicht ίο und sicher in das in dem betreffenden Eisenteil befindliche Nietloch eingeführt werden kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung veranschaulicht. In derselben zeigt
Fig. ι eine Oberansicht und
Fig. ι eine Oberansicht und
Fig. 2 eine Seitenansicht des Werkzeuges.
Fig 3 zeigt einen senkrechten Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 2.
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung, durch welche die beiden Flankenteile
des Behälters des Werkzeuges zueinander festgestellt werden können.
Mit A, A sind die beiden Seiten- oder Flankenteile des Werkzeuges bezeichnet,
welche vorzugsweise aus Eisenblech, Drahtgewebe, durchlochtem oder netzartig gestaltetem
Metall oder anderem Material hergestellt werden, welches sich leicht in die gewünschte
Gestalt biegen läßt, und welches Hitze zu widerstehen vermag, wie beispielsweise Asbesttuch
o. dgl.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind die beiden Seitenteile A, A aus Eisenblech
hergestellt und von der Gestalt eines halben Trichters, dessen Wandungsfläche sich von
oben nach unten hin allmählich vermindert. Beide Seitenteile bilden mithin zusammen
einen senkrecht gespaltenen trichterförmigen Behälter, dessen hintere Kanten As sich in
irgendeinem geeigneten Winkel, beispielsweise in etwa 40 bis 45 °, zu den vorderen Kanten
A a erstrecken. Genannter Behälter könnte
auch aus zwei nach unten hin sich verjüngenden zusammenlaufenden Wandungen gebildet
sein, die gegeneinander bzw. auseinander zu bewegen sind. Die einander zugekehrten Randteile
des Behälters sind um einen Draht B herumgefalzt, der aus einem einzigen Stück
besteht, und dessen Enden sich bei C, C befinden.
Genannter Draht ist in die entsprechende Gestalt gebogen und erstreckt sich über den
oberen Rand D, D des Behälters, alsdann an den vorderen Rändern abwärts, darauf längs
des Bodens E, von hier aus an den hinteren Rändern des Behälters bei F aufwärts bis zu
den gekrümmten Teilen G, G, von wo aus er in den Handgriff H übergeht. Der Teil H1 des
letzteren ist flach gedrückt, um leichter gebogen werden zu können bzw. federnd zu wirken, so
daß die beiden Seitenteile A des Behälters auseinandergedrückt werden.
Die Teile E des Drahtes besitzen eine leichte Schrägung in einem entsprechenden Winkel
zur vorderen Seite des Behälters; sie sind des weiteren flach gedrückt und bei I, I entsprechend
gekrümmt, um sich der runden Außenfläche eines Bolzen- oder Nietschaftes an-
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passen zu können, welcher letztere in der Zeichnung mit / bezeichnet ist. Zufolge des
Umstandes, daß die Teile E, E von entsprechender Schrägung mit Beziehung zu den vorderen
Rändern des Behälters sind, gelangt der an seiner Unterseite flache Kopf des Nietes zu
einer solchen Auflage auf genannten Teilen des Drahtes, daß der Schaft des Nietes mit
seinem unteren Ende gegen die vordere Fläche
ίο des Behälters hin gerichtet ist bzw. annähernd
in Ebene mit derselben zusammenfällt. Wenn daher ein Niet in ein Loch in einem Eisenkonstruktion
steil eingeführt werden soll, welches etwas versteckt liegt oder sonstwie schwieriger zugänglich ist, so wird zufolge der
eben genannten Anordnung der Drahtteile E, E des Werkzeuges ein leichteres Einstecken des
Nietes in das betreffende Loch ermöglicht, namentlich auch dann, wenn sich das Loch unmittelbar
an einem Flansch 0. dgl. befindet. Bei L, L ist das Eisenblech des behälterartigen
Werkzeuges entsprechend ausgeschnitten, so daß der Nietkopf ungehindert in seine
Lage an den Teilen E, E des Drahtes B fallen kann.
Bei M, M sind die Seitenwandungen des Behälters leicht einwärts gebogen. Die beiden
Teile des Drahtes, welche den Handgriff zu bilden haben, sind durch eine schwingende
Lasche N in entsprechender Lage zueinander festzustellen. Die Lasche N besitzt einen mit
einem Auge versehenen Block O, der nabenartig auf dem einen Teile des Handgriffes B
drehbar sitzt. Im Block O ist eine mit Innengewinde
versehene Durchbohrung vorgesehen, durch welche das eine mit entsprechendem Gewinde versehene Ende der Lasche N hindurchzuschrauben
ist. Mit P1 ist das Gewinde des Teiles P der Lasche N bezeichnet. Zur
Feststellung der Lasche in entsprechender Einstellungslage im Block O dienen Muttern Q.
Diese Einstellung der Lasche ist dann vorzunehmen, wenn Niete von verschiedenem Durchmesser mittels des Werkzeuges erfaßt
und eingesetzt werden sollen. Die Breite der im Behälter gebildeten Spalten R, R ist gleich
weit von oben bis unten und derartig eingestellt oder bemessen, daß sie einem Bolzen
oder einem Niet von mittlerer Größe entspricht, wobei das Werkzeug auch für solche
Niete zu verwenden ist, die im Durchmesser etwas größer oder kleiner als die erwähnte
mittlere Größe sind.
Die Handhabung des Werkzeuges vollzieht sich wie folgt: Nach entsprechend vorgenommener
Einstellung der Lasche N am Block O werden die beiden Teile A des Behälters derartig
aneinandergeschlossen, daß die Spalten R, R desselben von geringerer Breite als der
Durchmesser eines Nietkopfes sind. Beim 6c Niederfallen eines heißen Nietes aus der darüber
befindlichen Schmiede in das Werkzeug schiebt sich der Schaft des Nietes zwischen
dem hinteren Schlitz R des Behälters durch und gleitet in demselben abwärts, bis der 6j
Kopf des Nietes die aus Fig. 2 ersichtliche Stützlage einnimmt. In dem Falle, in welchem
das Niet derartig abwärts fällt, daß der Kopf desselben nach abwärts gerichtet ist,
wird bei stattfindender Berührung des Nietes mit den oval einwärts vorspringenden Teilen
M, M der Behälterwandungen ein Drehen oder Kippen derselben herbeigeführt, so daß
das Schaftende derselben zwischen den Spalten R richtig in die gekrümmten Innenflächen
der Bodenteile E des Drahtes einfällt. Sobald dies geschehen ist, werden die Teile B des
Handgriffes gegeneinandergedrückt, nachdem die Lasche N ausgelöst ist. Das Niet wird
nun beim Gegeneinanderdrücken der Handgriffteile derartig festgehalten, daß es sicher in
das betreffende Nietloch eingeführt werden kann. Die Lasche N wird nachher wieder in
entsprechenden Sicherungseingriff gebracht, um die betreffende Spaltbreite des Behälters herzustellen.
Claims (4)
1. Behälterartiges Werkzeug zum Ergreifen von Nieten und Einführen derselben
in Eisenkonstruktionsteile, gekennzeichnet durch zwei Wandungshälften (A1A),
die gegeneinander zu bewegen sind und eine Führungs- sowie Aufnahmestelle für
das Niet ο. dgl. besitzen.
2. Ausführungsform des Werkzeuges nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandungshälften (A, A) die Gestalt eines halben Trichters haben und an
ihrer schmälsten Stelle die Vorrichtung zum Aufnehmen und Festhalten des Nietes
besitzen.
3. Ausführungsform des Werkzeuges nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß,die Wandungshälften (A, A) an den Schenkeln einer Pinzette befestigt
sind.
4. Ausführungsform des Werkzeuges nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die das Niet bei seinem Festhalten stützenden Bodenteile (E) des Werkzeuges
zu den vorderen Rändern (A2) des behälterartigen Teiles des Werkzeuges geneigt
sind, so daß der Schaft des Nietes gegen die vordere Fläche des Behälters hin gerichtet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE265152C true DE265152C (de) |
Family
ID=522409
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT265152D Active DE265152C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE265152C (de) |
-
0
- DE DENDAT265152D patent/DE265152C/de active Active
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