DE263091C - - Google Patents

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DE263091C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L11/00Making chains or chain links of special shape
    • B21L11/005Making ornamental chains

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)
  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V^ 263091 — KLASSE 49 h. GRUPPE
HAMM & DÜRR in PFORZHEIM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1911 ab.
Der Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zur Herstellung von Doppel- bzw. deutschen Panzerketten.
Von den bekannten Maschinen dieser Art, bei denen das Drahtstück in die beiden letzten Kettenglieder eingeführt und zur Gliedform gebogen wird, unterscheidet sich die neue Maschine dadurch, daß die obere um ihre eigene Achse drehbare Zange das neue Glied erfaßt,
ίο die Nadel die bereits gebildete Kette zur Seite schiebt und die untere Zange das Glied am gegenüberliegenden Ende zum Überführen des pliedes in die Panzerform erfaßt, es aber zum Einführen eines neuen Drahtstückes wieder freigibt.
Es wird durch vorliegende Erfindung er reicht, deutsche Panzerketten mit rein automatisch fertig gedrehten und gerichteten, mit glatten, dicht aneinander schließenden Gliederenden herzustellen, die zum maschinellen Löten ohne jede Nacharbeit fertig sind, was gegenüber den bekannten Herstellungsweisen dieser Art Ketten insbesondere aus Draht mit Loteinlage eine wesentliche Verbilligung des Erzeugnisses mit sich bringt. Ferner kann die Kette infolge ihrer Herstellungsart auch in ungelötetem Zustand Verwendung finden, was bei den bisher bekannten maschinellen Herstellungsarten eng gehängter Ketten vollständig ausgeschlossen war.
Auf der Zeichnung zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht teilweise im Schnitt in dem Zeitpunkte, wo die Drehzange c und Haltezange b direkt übereinander stehen,
Fig. 2 eine Vorderansicht mit dem für das neu zu bildende Glied vorgeschobenen Draht i, sowie Halten der Kette h durch Zange d und des zuletzt gedrehten Kettengliedes durch Zange c,
Fig. 3 eine Seitenansicht zu Fig. 2, .
Fig. 4 eine Seitenansicht der die Kette bildenden Werkzeuge in ihrer Anfangsstellung,
Fig. 5 das durch Zange c in Panzerform gedrehte letzte Glied, sowie das Halten desselben Gliedes durch Zcnge b, währenddem die Nadel f die Kette h seitwärts hält.
Das für das Doppelpanzerglied erforderliche Drahtstück i wird durch die beiden zuletzt gebildeten Panzerglieder (Fig. 2, 3) hindurchgeschoben und danach durch einen Dorn g in bekannter Weise nach unten durchgebogen und von den einander gegenüberstehenden, in horizontaler Richtung beweglichen Formbacken a, a1 in Ankerform gebracht.
Das so . hergestellte Ankerglied wird nunmehr von der in horizontaler und vertikaler Richtung verschieb-, sowie um ihre eigene Achse drehbaren Zange c erfaßt, worauf die Formbacken a, a1 auseinander gehen, während die Nadel f die bereits gebildete Kette auf die Seite schiebt, um der unteren Zange b
ein Erfassen dieses Gliedes am gegenüberliegenden Ende zu ermöglichen. Hierauf wird nun durch Drehung der Zange c das Ankerglied in die Panzerform gebracht, wobei es gleichgültig ist, ob das Verdrehen bzw. das Halten durch die obere c oder die untere Zange b herbeigeführt wird. Die Zange b gibt nun das zuletzt gebildete Kettenglied frei, während Zange, c dasselbe noch so lange festhält, bis Zange d die Kette k erfaßt hat und zugleich der zum nächstfolgenden Kettenglied erforderliche Draht durch die zwei vorhergehenden fertig gestellten Panzerglieder durchgeschoben ist, danach der Arbeitsgang sich wiederholt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Maschine zur Herstellung von Doppel-Panzerketten, bei denen das Drahtstück in die beiden letzten Kettenglieder eingeführt und zur Gliedform gebogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die urn ihre eigene Achse drehbare Zange (c) das neue Glied erfaßt, die Nadel (f) die bereits gebildete Kette zur Seite schiebt und die Zange (b) das Glied am gegenüberliegenden Ende zum Überführen des Gliedes in die Panzerform erfaßt, es aber zum Einführen eines neuen Drahtstückes wieder freigibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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