DE40544C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Spaten, Gabeln, Schaufeln und dergl - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Spaten, Gabeln, Schaufeln und dergl

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DE40544C
DE40544C DENDAT40544D DE40544DA DE40544C DE 40544 C DE40544 C DE 40544C DE NDAT40544 D DENDAT40544 D DE NDAT40544D DE 40544D A DE40544D A DE 40544DA DE 40544 C DE40544 C DE 40544C
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DENDAT40544D
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English (en)
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P. LlEN in Mümling-Grumbach im hessischen Odenwald
Publication of DE40544C publication Critical patent/DE40544C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H7/00Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons
    • B21H7/02Making articles not provided for in the preceding groups, e.g. agricultural tools, dinner forks, knives, spoons spades; shovels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

L 7
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Neue vorliegenden Verfahrens besteht darin, dafs bei Schaufeln, Gabeln, Spaten und ähnlichen landwirthschaftlichen Geräthschaften die Tülle, in welcher der Stiel befestigt wird, mit dem Geräth selbst aus einem einzigen Stück Metall gewalzt wird, wodurch, den früheren Herstellungsweisen gegenüber, neben bedeutend gröfserer Haltbarkeit auch noch eine nicht unwesentliche Reduction des Herstellungspreises erzielt wird.
Der Gang der Fabrikation ist folgender:
Der Eisen- oder Stahlblock A von länglich rechteckigem Querschnitt, Fig. 5, wird an seinem einen Ende , glühend gemacht und hierauf zwischen die Prefsbacken B und B1 gebracht, Fig. i. Die Prefsbacke B1 ist feststehend, die· Prefsbacke B dagegen wird durch das auf der rotirenden Welle D sitzende Excenter C auf- und abbewegt. Beide Prefsbacken sind gleichgestaltet und ist ihre Construction aus Fig. 2, welche die Prefsbacke in Vorderansicht und im Längsschnitt zeigt, ersichtlich.
Beim Heruntergehen der oberen Prefsbacke B wird nun das glühende, zwischen beiden Prefsbacken befindliche Ende des Stahlblockes zusammen geprefst , so dafs dasselbe die aus Fig. i, 6 und 8 ersichtliche Gestalt annimmt und einen konisch geformten Kopf bildet. Da die Prefsbacken zuerst an der Stelle angreifen, wo sich der Hals dieses Kopfes befindet, so wird bei dem weiteren Zusammendrücken das Metall nach vorn gedrückt, wobei jedoch dasselbe, da die Aushöhlung der Prefsbacken nach vorn immer weiter wird, an dieser Stelle nicht mit den Backen in Berührung tritt, sondern in einem gewissen Abstandevon diesen stehen bleibt.
In dem Moment, wo durch die Prefsbacken der Kopf gebildet wird, wird durch das Excenter E der Dorn F vorgeschoben. Derselbe wird durch das Zahnradgetriebe G in rasche Umdrehung um seine Achse gesetzt und drückt sich beim Vorschieben durch das Excenter E in das glühende, weiche Metall ein, so dafs an dieser Stelle eine tiefe Aushöhlung (Loch) e in dem Kopf entsteht, Fig. 8.
Der Stahl- bezw. Eisenblock 'hat jetzt die in Fig. 6 in Aufsicht und in Seitenansicht dargestellte Gestalt. Ist derselbe nicht mehr genügend warm, so wird er wieder von neuem erhitzt und nun zwischen das durch Fig. 3 und 4 dargestellte Walzenpaar gebracht.
Das Kaliber dieser Walzen ist ein von allen bis jetzt bekannten Walzenkalibern abweichendes, indem dasselbe nicht in gleichmäfsiger Ausdehnung um die ganze Walze läuft, sondern konisch zuläuft, so dafs durch das Kaliber an der Stelle, wo die kleinste Ausdehnung desselben mit der gröfsten zusammentrifft, ein Absatz oder eine Schulter Q. gebildet wird, Fig. 4.
Den Augenblick, in welchem die Walzen die Stellung einnehmen, dafs durch deren Kaliber die gröfste Oeffhung zwischen beiden gebildet wird, benutzt nun der betreffende Arbeiter, um den Stahlblock mit dem in eben beschriebener Weise bearbeiteten Ende unter die Walzen einzuschieben. Bei der weiteren Umdrehung der letzteren in der durch einen Pfeil angegebenen Richtung werden sich nun schliefslich die Schultern Q. in den eingeprefsten Hals des Stahlblockes A legen.
In gleichem Moment wird der Dorn j, welcher mit seiner Spitze in das vorhin durch den Dorn F gebildete Loch e tritt, durch das
■Excenter H vorgeschoben, so dafs er durch das Walzenkaliber hindurchtritt, während über demselben der Stahlkopf zu einer vorn in zwei Federn auslaufenden Tülle, wie in Fig. 7 und 7 a dargestellt, durch die Walzen ausgewalzt wird. Wie aus Fig. 8 ersichtlich, ist nämlich der unter den Prefsbacken B und B1 hergestellte Kopf kein runder, sondern ein ovaler, so dafs das Loch e nach oben und unten von sehr starken bezw. dicken, seitlich dagegen von dünnen'Metallwänden umschlossen wird. Infolge dieser ungleichen Wandstärke entstehen beim Auswalzen in der Tülle zu beiden Seiten derselben vorn zwei Schlitze, Fig. 7a, durch welche Federn S S gebildet werden.
Nachdem die Tülle auf diese Weise hergestellt ist, wird der bis jetzt noch unbearbeitete Stahlkörper A zu einem Spaten, einer Gabel oder sonst einem ähnlichen Gegenstande in der bekannten Weise ausgeschmiedet.
Spaten und Schaufeln wurden bisher fast ausschliefslich nur mit nach hinten offener Tülle und nur ein kleiner Theil mit geschlossener Tülle, aber ohne Feder angefertigt, und zwar wurde letztere aus zwei Lappen zusammengeschweifst, so dafs dieselbe also nicht, wie bei vorliegender Construction, vorn zwei Federn bildete, zwischen welche der Stiel eingeklemmt wird.
In den hinten offenen Tüllen hält der Stiel sehr schlecht, während sich bei den bisher mittelst Handarbeit angefertigten geschlossenen Tüllen ohne Federn der Herstellungspreis viel zu hoch stellt.

Claims (2)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    i. Bei der Herstellung von Spaten, Gabeln, Schaufeln und ähnlichen Geräthen das Verfahren, die hinten geschlossene, vorn in zwei Federn auslaufende Tülle, welche zur Aufnahme des Stieles dient, aus demselben Stück Eisen oder Stahl mit dem Geräthe in der Weise herzustellen, dafs der Theil des Metallblockes, aus welchem die Tülle angefertigt werden soll, zunächst zwischen Prefsbacken eingekröpft und durch einen sich vorschiebenden Dorn mit einer centralen Lochung versehen und hierauf zwischen Walzen mit konischen Kalibern in Verbindung mit einem sich vorschiebenden Dorn zur Tülle ausgewalzt wird, während das Geräth selbst später aus dem bisher unbearbeiteten Theile des Stahlblockes ausgeschmiedet wird.
  2. 2. Die diesem Verfahren dienende Maschine, bestehend:
    a) in der Anordnung der Prefsbacken B und B1 in Verbindung mit dem um seine Achse rotirenden Dorn F in der Weise, dafs während durch die genannten Prefsbacken das zwischen diese gebrachte Metall zu einem Kopf zusammengeprefst wird, durch das spätere Vorgehen des rotirenden Domes F eine Aushöhlung e in eben diesem, noch zwischen den Prefsbacken befindlichen Kopf hervorgebracht wird;
    b) in der Verbindung der mit konisch verlaufenden Kalibern versehenen Walzen WW1 mit dem sich vorschiebenden Dorn j, auf welchem der zwischen die Walzen W W1 eingebrachte, mittelst eben unter a) gekennzeichneten Mechanismus hergestellte Kopf des Metallstückes A zu einer Tülle ausgewalzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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