DE110246C - - Google Patents
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- DE110246C DE110246C DENDAT110246D DE110246DA DE110246C DE 110246 C DE110246 C DE 110246C DE NDAT110246 D DENDAT110246 D DE NDAT110246D DE 110246D A DE110246D A DE 110246DA DE 110246 C DE110246 C DE 110246C
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- Germany
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- cylinder
- heated metal
- disk
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C26/00—Rams or plungers for metal extruding; Discs therefor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
- Press Drives And Press Lines (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Metallbearbeitung, mechanische.
Zusatz zum Patente 83388 vom 30. Januar 1894.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. April 1898 ab.
Längste Dauer: 29. Januar 1909.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf diejenige Art von Apparaten, welche den Gegenstand
des Patentes 83388 bilden und aus einem Cylinder bestehen, aus dem das erhitzte Metall durch eine Matrize herausgedrückt
wird.
Das erhitzte Metall wurde in den Prefscylinder eingegossen und eine gewölbte, gewellte
oder ausdehnbare Verschlufsscheibe zwischen den hydraulischen Kolben und das erhitzte
Metall eingesetzt. Diese Scheibe verhindert, dafs das erhitzte Metall zwischen den
Stempel und die Wände des Prefscylinders rückwärts eindringt.
Bei der Ausführung der vorliegenden Erfindung wird anstatt einer gewölbten, gewellten
oder sonst geeignet geformten, eine flache Scheibe angewendet, deren Durchmesser
gleich oder annähernd gleich der lichten Weite des Prefscylinders ist. Zur leichteren Einbringung
der Scheibe ist die Bohrung des letzteren hinter dem Theile, welcher das plastische Metall enthält, allmählich erweitert
bezw. abgeschrägt. Durch diese Anordnung wird die Scheibe ohne mühsame Handgriffe
leicht und sicher centrirt.
Beim Vorangehen des Prefskolbens wird die Scheibe in die Bohrung des Prefscylinders
hineingeprefst und dadurch ein Eindringen des erhitzten Metalles zwischen den Stempel und
die Wand verhütet.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigen:
Fig. ι einen Horizontalschnitt eines Apparates für die Herstellung von Draht, Stangen
und Stäben, an welchem die vorliegende Erfindung angewendet ist. Dieselbe zeigt die
Lage der Bestandteile unmittelbar nach der Anbringung der Scheibe,
Fig. 2 einen theilweisen Horizontalschnitt des hinteren Theiles des Prefscylinders,
Fig. 3 denselben Horizontalschnitt, jedoch nachdem der hydraulische Kolben die Verschlufsscheibe
in den cylindrischen Theil der Presse etwas vorgedrückt hat,
Fig. 4 eine Vorderansicht der Verschlufsscheibe,
Fig. 5 eine Seitenansicht derselben.
α ist der Prefscylinder, in dessen cylindrischem Theile sich das zu behandelnde erhitzte
Metall χ befindet. Auf letzteres drückt ein hydraulischer Kolben b, dessen konisches Ende
in eine entsprechend geformte Vertiefung des erhitzten Stempels b1 pafst, vor welchem sich
die Verschlufsscheibe c befindet. Das erhitzte Metall α wird durch die von den Backen dl
festgehaltene Matrize d gedrückt und tritt aus derselben als Draht, Stange oder Stab χ1 von
dem gewünschten Querschnitte heraus.
Die Theile sind insoweit den bisher bekannten und gebräuchlichen ähnlich.
Nach der vorliegenden Erfindung wird der ..Querschnitt der Scheibe c nicht wellig ge-
wählt, sondern, wie aus Fig. 4 und 5 ersichtlich, flach und von demselben oder annähernd
demselben Durchmesser wie der cylindrische Raum -α1 der Presse-. Aufserdem wird das
dem hydraulischen Kolben zugekehrte Ende a1*
des Prefscylinders, welches sich vor dem das erhitzte Metall χ enthaltenden cylindrischen
Theile a1 befindet, konisch erweitert.
Durch diese Erweiterung des Theiles al
wird die Einsetzung der Verschlufsscheibe c in den cylindrischen Theil α1 des Prefscylinders
leicht und ohne besondere Vorsicht ■ ermöglicht.
Der vorangehende hydraulische Kolben b drückt die Scheibe c in den cylindrischen
Theil αl des Prefscylinders a, wodurch ein
Eindringen des erhitzten Metalles zwischen den Stempel b1 und die Wand des Raumes a1
verhütet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .■·;;. ·,·,·Eine Ausführungsform der durch das Patent 83388 geschützten Presse zur Herstellung von Stäben, Stangen, Draht u. s.w., dadurch gekennzeichnet, dafs an Stelle einer gewölbten oder gewellten Platte K eine ebene Platte c vom Cylinderdurchmesser benutzt und behufs Ermöglichung ihrer Einführung der Prefscylinder im hinteren Theile seiner Oeffnung konisch erweitert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE110246C true DE110246C (de) |
Family
ID=380074
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110246D Active DE110246C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE110246C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938184C (de) * | 1942-03-04 | 1956-01-26 | Ver Leichtmetall Werke Ges Mit | Verfahren zum Strangpressen von zur Grobkornbildung neigenden Metallen, insbesondere Leichtmetallen |
-
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- DE DENDAT110246D patent/DE110246C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE938184C (de) * | 1942-03-04 | 1956-01-26 | Ver Leichtmetall Werke Ges Mit | Verfahren zum Strangpressen von zur Grobkornbildung neigenden Metallen, insbesondere Leichtmetallen |
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