DE974553C - Grubenausbaurahmen aus drucknachgiebig gegeneinander verspannten Segmenten - Google Patents
Grubenausbaurahmen aus drucknachgiebig gegeneinander verspannten SegmentenInfo
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- DE974553C DE974553C DEL22545A DEL0022545A DE974553C DE 974553 C DE974553 C DE 974553C DE L22545 A DEL22545 A DE L22545A DE L0022545 A DEL0022545 A DE L0022545A DE 974553 C DE974553 C DE 974553C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
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Description
- Grubenausbaurahmen aus drucknachgiebig gegeneinander verspannten Segmenten Die Erfindung bezieht sich auf Grubenausbaurahmen aus drucknachgiebig gegeneinander durch paarweise angeordnete Spannverbindungen bekannter Art, z. B. Schellen, mit Schrauben,, verspannten Segmenten, und zwar sowohl Rinnen- wie Doppel-T-P rofilen.
- Die Erfindung bez-vveckt, einen. Nachteil der bekannten Konstruktionen dieser Art, der darin: besteht, daß bei dem im. Zuge der Druckaufnahme erfolgenden Ineinanderschieben der Segmente die Klemmlast der Spannverbindungen an sich, konr stant bleibt, zu beseitigen. Diese Tatsache macht es nämlich unmöglich, die mit der Querschn:ittsverkleinerung des: Ausbaurahmens und der gleichzeitigen Vergrößerung der überlappung der Segmente an sichr gegebene größere Belastungsmöglichkeit der Segmente auszunutzen. Vor allem ist deshalb der Widerstand, dien die SpannN@erbindungen: dem Absinken des Rahmens entgegensetzen, zwar unmittelbar nach dem Setzen: des Rahmens ausreichend, im weiteren Verlauf aber zu gering.
- Es sind verschiedene Vorschläge gemacht worden, gemäß denen die die Segmente drucknachgiebig aneinander anschh.ließ-enden Verspannungsvorrichtungen. mit zusätzlichen. Bremsvorrichtungen, ausgerüstet werden, sollen, die beim Ineinandergehen der Segnen e den Verspannungsdruck dieser Vorrichtungen erhöhen. Das bedeutet aber eine zusätzliche., unter Umständen außerordentlich. hohe Beanspruchung der Verspannungsvorrichtungen, die die Anwendbarkeit solcher Maßnahmen beschränkt und insbesondere auch die Verspannungsvorrichturngen verteuert.
- Die Erfindung löst die Aufgabe, den Einsinkwiderstand, mit dem Ine:inandergehen der Segmente plan.mäß,ig in erwünschter Weise, ohne eine zusätzliche Beanspruchung der Verspannungsvorrichtungen, zu vergrößern: bzw. die Lastaufnahme zu steigern unter Voraussetzung eines Abbremselements in Gestalt eines an dem einen der Segmente angebrachten, beim Einschiebvorgang auf Zug beanspruchten langgestreckten Elements. Dieses an dem in bezug auf die Einsinkrichtüng vorwärts liegenden Ende des einen der beiden Segmente bzw. der rückwärts liegenden der paarweise verwendeten Verspannvorrichtungen befestigte - langgestreckte Element von in seiner Längsrichtung zunehmendem Querschnitt erstreckt sich dann - dem Segment, an welchem sein rückwärtiges Ende befestigt ist, anliegend - bis Tiber die Stirnseite des an diesem gleitenden Segments. Auf den vorspringenden Teil des langgestreckten Elements wird ein sich gegen die Stirnfläche des einsinkenden Segments abstützender Bremskörper aufgesetzt, welcher sich im Zuge des Einsinkvorganges mit zunehmender Verformung auf das langgestreckte Element aufschiebt.
- Das lamggestreckbe Element besteht z. B. aus einem sich in seiner Längsrichtung entsprechend dem erwünschrben. fortlaufenden: Anstiieg der Lastaufnabme verstärkenden Flacheisen; welches ein entsprechend profiliertes bzw. entsprechende B.reitenabmessungen aufweisendes. Loch des darauf verschobenen Bremskörpers durchdringt. Zwischen diesen. und däs End ie des absinkenden Profils ist eine vorzugsweise lose eingelegte Abstützplatte eingeschaltet.
- Der Bremskörper kann, in der verschiedensten Weise - möglichst: kompakt und widerstandsfähig - ausgebildet sein, z. B. im Falle eines Flacheisens als damit zusammenwirkendes Element aus elinem Rohrabschnitt oder Ringkörper bestehen, der durch, Futterstücke bis auf einen, das langges treckte Element aufnehmenden Scbilitz ausgefüllt ist, so d-aß die Abbremswirkung an: den Seitenkanten des langgestreckten Elements stattfindet oder ,--. gemäß einer vorzugsweisen Ausführungsform - um ein vorzeitiges Starr- und damit Wirkungsloswerden, der Vorrichtung zu verhindern, z. B. als Rohrabschnitt, der sich: im Zuge der Verschiebung verformt und. hierdurch die dann den großen Flächen des. langgestreckten. Körpers gegenübzrliegendem, die in den Rohrkörper eingeschweißte Bremselemente auf diese Flächen. zur Wirkung bringt.
- Im Falle einfies Ausbaurahmens von Rinnen- oder Glockenprofil liegt der langgestreckte Körper in dem Profilinneren dies fertigen Ausbaurahmens außen, so daß er in keiner Weise stört. Im Falle von Ausbauprofilen von I-Profil kann der langgestreckte Körper zwischen: dem Profilstegen, zweckmäßiger aber einseitig in dem nach, der Strecke zu liegenden: Einsprung dies im Ausbau innenliegenden. Profils liegen. Diese Anordnung ergibt den Vorteil, daß die Beanspruchungen durch, den Bremskörper an der dem Raibungssdh.luß gegenüberliegenden Seite des, Rahmens angreifen und derart den durch diese ausgeübten Knickbeanspruchungen entgegenwirken. Es kann jede oder auch nur die eine'oder andere überlappungsstelle des Ausbaurahmens mit der neuen:, die Klemmlast beim Ineinanderschieben der Segmente progressiv steigernden Bremswirkung gemäß der Erfindhmg ausgerüstet sein. .
- In: dien, Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der- Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i im Seitenansicht und Abb. a im Schnitt gemäß Linie A-B der Abb. i die Anwendung der Erfindung auf einen. Ausbaurahmen aus Rinnenprofilen; Abb. 3 und q. zeigen: im entsprechender Darstellung die erfindungsgemäße Anordnung bei einem Ausbaurahmen aus Doppel-T-Profilen: m,it zwischen den Profilen angeordneter Bremsvorrichtung; Abb. 5 und 6 zeigen, ebenefalls in. entsprechender Darstellung die demgegenüber vorzuziehende Anordnmng der Bremsvorrichtung an der Innenseite des Ausbaurahmens; Abb. 7 veranschaulicht in Richtung des Pfeiles C der Abb. i gesehen eine Ausführungsform des langgestreckten: Bremselements als solche, und Abb. 8 ist ein Schnitt gemäß Linie D-E der Abb. 7, der eine beiGpielsweiseAusbildungsmöglichkeit des Bremskörpers erkennen läßt.
- In den, Abb. i und z sind mit a und b zwei drucknachgiebig gegeneinander mittels üblicher SpannvorTiohtungen. c und d verspannte Stoßsegmente eines Ausbaurahmens von: Rinnenprofil bezeichnet.
- An der hierbei oberen,, c, dier in der in: der Einsinkrichtung rückwärts liegenden der beiden SpannveTbindungeri ist in geeigneter Weise, gemäß dem Ausführungsbeispiel an. dem Bügel, diesen umgreifend, der langgestreckte Fladheisenkörper e befestigt. Zwischen das stirnseitige Ende f dies Segmnen@ts a und einen, auf d'as: langgestreckfe Spann element, e aufgesetztem, noch zu beschreibenden: Bremskörper g ist ein Mitnahmeelemen.t h eingeschaltet, über welches: das Segment a im Zuge seiner Verschiebung liängs des Segments b auf den Bremskörper g drückt und hierdurch den Bremskörper auf das langgestreckte, sich fortlaufend, verbreiternde oder verstärkend ie Element e unter sich entsprechend- der Verbreiterung vergrößernden Widerstand aufschiebt. Der Bremskörpez besteht gemäß dem Ausführungsbeispiel aus einem starken Rdhrabschnmtt k, .in, dem durch eingeschweißte Teile i, i" Bremsflächen gebildet sind; die sich, bei Verformung des Ringes diurch die aufsp.reizende Wirkung des in, ihm eingebauten Elements auf dessen obere und untere Fläche mit zunehmendem Reäbungsschluß aufpressen. Das Maß der fortlaufenden Erhöhung des Reibungsschlusses ist durch die keilförmige Verbreiterung des Körpers e gegeben, die planmäßig bemessen werden kann und z. B. im Verhältnis i : ioo liegt. Eine weitere Regelmöglichkeit ergibt: sich, dürah Bemessung der Länge dies auf dem langgestreekten Körper versdhiebl.idhen, Bremskörpers.
- Die Abb. 3 und' q. veranschaulichen in gleicher Darstellung einerstes Ausführungsbeispiel der Anordnung, die sich im Falle von, Ausbausegmenten von I-Profil ergibt. Hierbei ist der langgestreckte Körper e ebenfalls an dem gemäß denn Au@-führungsbeispiel oberen Spannbügel c', jedoch innen befestigt und erstreckt sich zwischen den Stegen der beiden Profile. Die Anordnung des Bremskörpers g und seine Abstützung an der Stirnseite dies oberen Profils ä ist die gleiche.
- Gemäß Abb. 5 und 6 ist das langgest.reckte Element e in das im Ausbaurahmen innenliegende der Profile eingelegt, so daß die Abbremsung auf der dem Reibflächen der Profile gegenüberliegenden Seite wirkt und; damit das bei der Ausführungsform nach Abb. 3 und 4 möglicherweise auftretende Abknickmomernt des unteren Stempels ausgeschaltet ist.
- Nach Rauben dies Ausbaurahmens kann das langgestreckte Element ohne Schwierigkeiten abgenommen und wieder verwendet werden.. Der Bremskörper wird dann: von ihm abgeschlagen und kann, da er einen denkbar billigen. Bauteil darstellt, als Schrott verworfen, gegebenenfalls aber auch wieder-geTichtet werden..
- Se-lbstrye,rständliidh ist die Erfindung nicht auf die vorstehend im einzelnen : beschriebenen und in den Abbildungen, dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern es. sind: demgegenüber zahlreiche Abänderungen möglieht, ohne von ihrem Grundgedanken abzuweichen. So kann: das langge,streckte Element untrer entsprechender Ausbildung des darauf verschiebliichem Körpers' statt aus einem Flacheisen auch durch, einen in anderer Weise, z. B. keilförmig profilierten Körper gebildet sein.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Grubenausbaurahmen aus drucknachgiebig gegeneinander verspannten Segmenten mit einer zusätzlichen - eine mit dem Ineinandergehen der Segmente immer stärkere Abbremsung des Verschiebevorganges bzw. der Klemmlast bewirkenden - Vorrichtung in Gestalt eines an dem einen der Segmente angebrachten, beim Einschiebvorgang auf Zug beanspruchten langgestreckten Elements, dadurch gekennzeichnet, daß das - an dem in bezug auf die Einsinkrichtung rückwärts liegenden Ende des einen der beiden Segmente bzw. der rückwärts liegenden der paarweise verwendeten Verspannvorrichtungen befestigte - langgestreckte Element von in seiner Längsrichtung zunehmendem Querschnitt sich - dem Segment, an welchem sein rückwärtiges Ende befestigt ist, anliegend - bis über die Stirnseite des an diesem gleitenden Segments erstreckt und daß auf den vorspringenden Teil ein sich gegen die Stirnfläche des letzteren Segmentes abstützender Bremskörper aufgesetzt ist, welcher sich hin Zuge des Einsinkvorganges mit zunehmender Verformung auf das langgestreckte Element aufschiebt.
- 2. Grubenausbaurahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbremsvorrichtung aus einem entsprechend dem erwünschten fortlaufenden Anstieg dei- Lastaufnahme sich allmählich verstärkenden Flacheisen und einem darauf verschobenen, mit einem entsprechend profilierten bzw. Breitenabmessungen aufweisenden Loch versehenen Bremskörper besteht, der einer am Ende des einsinkenden Profils angebrachten Abstützplatte anliegt.
- 3. Grubenausbaurahmen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbremsvorrichtung aus einem sich in der Längsrichtung verbreiternden Flacheisen und einem darauf aufgeschobenen und sich mit der Druckaufnahme verschiebenden, einen entsprechend profilierten Schlitz aufweisenden Bremskörper besteht.
- 4. Grubenausbaurahmen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremskörper durch einen Rohr- oder Ringabschnitt gebildet wird, von dem sich Bremsorgane in einander gegenüberliegender Anordnung auf die großen Flächen des Flacheisens zu erstrecken, die bei der im Zuge der Verschiebung des Bremskörpers erfolgenden Verformung des Rohrabschnitts mit zunehmender Wirkung auf den langgestreckten Körper wirksam werden.
- 5. Grubenausbaurahmen aus Rinnenprofilsegmenten nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das langgestreckte Element in der im fertigen Ausbaurahmen nach dem Gebirge zu liegenden offenen Seite des Binnenprofils liegt.
- 6. Grubenausbaurahmen aus Segmenten von Doppel-T-Profil nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das langgestreckte Element zwischen den beiden sich ineinanderschiebenden Profilen liegt.
- 7. Grubenausbaurahmen aus Segmenten von Doppel-T-Profil, dadurch gekennzeichnet, daß das langgestreckte Element an der im Ausbaurahmen innenliegenden Seite desselben, d. h. in dem Profileinsprung des innenliegenden I-Profils, liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr..743 29i; deutsche Patentanmeldungen G 2546 VI /'5 c (bekanntgemacht am 23. 7. i953) B 2443i VI/5 c (bekanntgemacht am 26. 5. 1955) deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 346 9i8.
Priority Applications (1)
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DEL22545A DE974553C (de) | 1955-07-28 | 1955-07-28 | Grubenausbaurahmen aus drucknachgiebig gegeneinander verspannten Segmenten |
Applications Claiming Priority (1)
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DEL22545A DE974553C (de) | 1955-07-28 | 1955-07-28 | Grubenausbaurahmen aus drucknachgiebig gegeneinander verspannten Segmenten |
Publications (1)
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DE974553C true DE974553C (de) | 1961-03-16 |
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DEL22545A Expired DE974553C (de) | 1955-07-28 | 1955-07-28 | Grubenausbaurahmen aus drucknachgiebig gegeneinander verspannten Segmenten |
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DE (1) | DE974553C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1166122B (de) * | 1958-11-24 | 1964-03-26 | Bernhard Langerbein | Drucknachgiebige Verbindung fuer Segmente von Grubenausbaurahmen |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE1346918U (de) * | 1900-01-01 | |||
DE743291C (de) * | 1940-08-07 | 1943-12-22 | Berg Und Tiefbau Unternehmunge | Nachgiebiger eiserner Grubenausbau in Kreis- oder Bogenform |
-
1955
- 1955-07-28 DE DEL22545A patent/DE974553C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
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DE1346918U (de) * | 1900-01-01 | |||
DE743291C (de) * | 1940-08-07 | 1943-12-22 | Berg Und Tiefbau Unternehmunge | Nachgiebiger eiserner Grubenausbau in Kreis- oder Bogenform |
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