DE85995C - - Google Patents

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DE85995C
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pressed
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H5/00Manufacture of tubes, coops, or barrels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Zusatz zum Patente M 70593 vom 4. Januar 1893.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Dezember 1894 ab. Längste Dauer: 3. Januar 1908.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Einpressen von Kimmen in Fässer, welche miteis des durch Patent Nr. 70593 geschützten Verfahrens und mittels der durch Zusatz-Patent Nr. 85641 geschützten Einrichtung hergestellt werden.
In der Zeichnung ist eine solche Kimmenprefseinrichtung in Verbindung mit der den Gegenstand des Patentes Nr. 85641 bildenden konischen Prefsform dargestellt, und es zeigt:
Fig. ι einen Verticallängsschnitt durch eine solche Prefsform, ein halbfertiges Fafs mit Kimmenprefsvorrichtung enthaltend.
Fig. 2 ist ein gleicher Schnitt durch eine der ersteren entgegengesetzte Prefsform mit fertig geprefstem Fafs.
Die Kimmenprefsvorrichtung besteht aus zwei an ihrer Peripherie mit einer der einzupressenden Kimme entsprechend geformten Wulst versehenen Scheiben s s1, welche durch einen Zapfen t starr mit einander verbunden sind, um die richtige Entfernung der beiden Kimmen von einander zu sichern. Diese mit einander verbundenen Scheiben werden in den Hohlcylinder eingelegt, ehe das zusammengerollte Fafsblankett in die Presse gebracht wird. Da die Scheiben um die einzupressende Rinne gröfser als der lichte Durchmesser der Fafsmündungen sind, so wird der Rand der Scheiben s durch den Druck, welcher von dem konischen Ende der Presse ausgeübt wird, von innen in die Wandungen eingedrückt.
Hierbei findet kein Zerschneiden der Holzfasern, sondern nur ein Ausbiegen und ein Insichzusammenschieben derselben statt. Die Fasern können daher bei entsprechender Beeinflussung sich wieder aufrichten und strecken und ihre anfängliche Lage wieder einnehmen. Dieser Umstand wirkt insofern günstig, als dadurch bei eingelegtem Deckel die Fasern das Bestreben haben, sich immer enger an den Deckelrand anzulegen. Es wird ein festerer Abschlufs erzielt. Trotz der Rinne wird auch ferner die Fafswandung nicht geschwächt, und da der übergreifende Rand oder Frosch die unterbrochene Fortsetzung der Holzfasern ist, so kann derselbe nicht abspringen oder abgeschlagen werden, wie es z. B. bei den Fässern der Fall ist, deren Gorgel eingeschnitten oder eingedreht ist.
Die eine der beiden Scheiben s s1 ist mit einer centralen Ausdrehung oder Büchse u versehen, in welche ein ebenfalls centraler Zapfen u1 des Prefskolbens L pafst, so dafs dieser beim Vorgange sowohl die mit einander verbundenen Scheiben s s1 als auch den Holzcylinder in richtiger Lage zu einander in die konische Prefsform M mitnimmt. Indem sich nun beim Konischpressen der Fafsmantelenden diese dicht um die Scheiben s bezw. s1 schliefsen, preist sich die Wulst der letzteren in die Innenwand des Holzcylinders ein und bildet so auf einmal die ganze zur Aufnahme des Fafsbodens dienende Kimme.
Nach der Pressung des einen Konus am ■Fafsmantel, wie in Fig. ι gezeigt, ist auch die Lage der einen Scheibe s in der gepreisten Kimme gesichert und die mit einander verbundenen Scheiben s und s1 bedürfen jetzt zum Pressen der zweiten Kimme (Fig. 2). keiner weiteren Stütze oder Führung. Nachdem der Fafsmantel in der vorbeschriebenen Weise an beiden Enden fertig geprefst ist, können die vorläufigen Reifen abgenommen und die Kimmenprefsscheiben durch leichtes Aufbiegen des Fafsmantels aus diesem entfernt werden. Hierauf können die Böden eingesetzt, das Fafs bereift und in weiterer bekannter Weise fertig gestellt werden. Die Scheiben s sl können den Fafsboden selbst bilden, welcher gleich in der von ihm geprefsten Kimme verbleiben und so jeden anderen Boden ersetzen kann. Solche einprefsbare Böden brauchen nicht unbedingt aus Metall hergestellt sein, sondern dieselben können aus irgend einem stark verdichteten Stoff (z. B. Holz) bestehen, welcher den gleichen Zweck wie Metall erfüllt, so lange er härter ist als das Holz des Fafsmantels.
Die Verbindung der beiden Kimmenprefsscheiben kann verstellbar sein, so dafs die Entfernung der beiden Kimmen von einander geändert werden kann. Auch können natürlich die Kimmenprefsscheiben einzeln statt mit einander verbunden verwendet werden, besonders wenn nur einseitig konische Gefäfse hergestellt werden sollen, die am anderen Ende offen sind. Sollen beim Kimmenpressen die Prefsscheiben gleich als Böden verwendet werden, so erscheint es vortheilhaft, statt der vorläufigen Reifen sogleich Reifen anzubringen, welche auf dem Fafs verbleiben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zum Einpressen der Kimmen in Fafsmantel, welche nach dem durch Patent Nr. 70593 geschützten Verfahren und nach der durch Patent Nr. 85641 geschützten Vorrichtung hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, dafs vor dem Prefsstempel angebrachte, in bestimmter Entfernung zu einander stehende Scheiben, welche aus härterem Stoff als Holz bestehen, sich beim Pressen der Fafsmantel in die innere Wandung derselben eindrücken und welche Scheiben entweder nach dem Pressen entfernt werden oder dauernd als Böden dienend in dem Fafs verbleiben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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