DE55769C - Sack-Zubindemaschine - Google Patents
Sack-ZubindemaschineInfo
- Publication number
- DE55769C DE55769C DENDAT55769D DE55769DA DE55769C DE 55769 C DE55769 C DE 55769C DE NDAT55769 D DENDAT55769 D DE NDAT55769D DE 55769D A DE55769D A DE 55769DA DE 55769 C DE55769 C DE 55769C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- thread
- machine
- claws
- sack
- tying
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 11
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 claims description 3
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- 235000013339 cereals Nutrition 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 235000013312 flour Nutrition 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B51/00—Devices for, or methods of, sealing or securing package folds or closures; Devices for gathering or twisting wrappers, or necks of bags
- B65B51/04—Applying separate sealing or securing members, e.g. clips
- B65B51/08—Applying binding material, e.g. to twisted bag necks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
- Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Maschine zum Zubinden von gefüllten
Getreide-, Mehl- u. s. w. Säcken. Die besonderen Eigenthümlichkeiten derselben bestehen
darin, dafs sie nach einander das Zusammenfalten des oberen Sackendes und dessen Zusammenbinden
ausführt, sowie däfs das Zusammenbinden mittelst eines mit einem Klebmittel getränkten Fadens geschieht.
Durch nachstehende Beschreibung und beiliegende Zeichnung erfolgt Darstellung der
Bauart und Wirkungsweise der Maschine. Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Vorderansicht der Maschine,
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt derselben,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Maschine,
Fig. 4 ein senkrechter Schnitt derselben,
Fig. 5 ist ein waagrechter Schnitt nach Linie A-A in Fig. 3,
Fig. 6 ein waagrechter Schnitt nach Linie B-B in Fig. i,
Fig. 7 ein waagrechter Schnitt nach Linie C-C in Fig. 2, _
Fig. 8 eine Seitenansicht der Fadenführvorrichtung allein,
Fig. 9 eine Oberansicht der Sackgabel allein.
Fig. 10 eine Oberansicht des Faltenrechens für sich.
An einer Fufsplatte a, welche gegen die Deckenbalken befestigt wird, ist ein Cylinder b
angebracht, welcher am unteren Ende den verstärkten Theil b1 hat. _. Ueber b weggeschoben
ist der Hohlcylinder c, welcher mit dem Ansätze c1 von der auf b1 sitzenden
Feder d getragen wird. Am unteren Ende von c befinden sich die beiden seitwärts
gehenden Arme e e, während von oben herab auf den Schaft von c ein zweiter Hohlcylinder
f geschoben ist, welcher auf dem oberhalb e befindlichen Ansatz aufsitzt. Mittelst
eines an c befestigten Laufkeiles wird dieser Hohlcylinder c mit b verbunden, während/
auf c drehbar ist. Am oberen Theil von f sind Zähne/1 angebracht, in welche die des
Getriebes g am Vorgelege h eingreifen.
Auf e aufgeschoben sind die senkrecht nach unten stehenden Klauen i, zwischen welchen
die Federn k auf dem Bolzen /, aus einander spreizend wirkend, sich befinden. In der Mitte
der beiden Klauen i ist in Ansätzen des Hohlcylinders c eine Welle m gelagert, auf der ein
Handrad sowie die Scheibe η und das Sperrrad ο befestigt sind. Am Umfange der
Scheibe η einestheils und an den Klauen i anderentheils sind die Gurte n1 angebracht,
während in das Sperrrad 0 die Einleger ρ und u eingreifen.
Seitwärts von den Armen e ist an dem Cylinder f ein Gestelltheil q angeschraubt, auf
dem sich die Fadenrolle r sowie die Fadenleiter befinden. In dem Gefäfs s auf q ist
eine zähe, leicht erhärtende Klebmasse befindlich, durch welche der Faden r1 geleitet, sich
damit tränkt und dann durch y nach χ geführt wird. Es ist χ eine Klemme, in die der
Faden vor dem Beginn des Bindens eingeklemmt und festgehalten wird, während \ ein
von der Welle t im Gestelle q bethätigtes Messer zum Abschneiden des Fadens r1 bei y
ist. Die Länge des zum Binden nöthigen Fadens wird durch ein entsprechend übersetztes
Getriebe von der Rolle r aus bestimmt.
Am unteren Ende der Klauen i befindet sich der Rechen v, welcher an den Gliedern v1
die wechselweise stehenden Stifte trägt und in der Mitte an den die Lager der Welle m bildenden
Ansätzen angeha'ngt ist.
Unterhalb der eben beschriebenen Maschine sind auf entsprechenden Böcken die Lager w'
und w" angebracht. Von derselben läfst sich w" in der Pfeilrichtung so weit verschieben,
dafs w aufserhalb der Klaue i zu stehen kommt. Der Theil w ist eine Gabel,
die an ihrem geschlossenen Ende bei w" in eine Welle übergeht, die ein Sperrrad und
eine Handkurbel trägt. Die Lager w' und w"
sind durch Federn in senkrechter Richtung nachgebend hergestellt; es führt sich der offene
Gabeltheil in eine bei w' befindliche Klaue ein, wenn w" entgegengesetzt der Pfeilrichtung,
also gegen n>' zu geschoben wird.
Das Arbeiten mit der Maschine - erfolgt in folgender Weise: Der Cylinder c mit / und
allen zugehörenden Theilen ist nach oben geschoben (Fig. ι bis 3), wobei eine entsprechende
Riemenführung den Riemen auf die Losscheibe des Vorgeleges h gebracht hat.
Der Faden r' wird in χ eingeklemmt und w"
in der Pfeilrichtung zurückgezogen. Der gefüllte Sack wird unter die Maschine gestellt
und sein oberer Rand, indem w" wieder vorgeschoben wird, von der Gabel w gefafst, so
dafs er flach zwischen deren Schenkeln sitzt. Nachdem sich w in n>' eingeführt hat, wird
mittelst der Handkurbel w gedreht, wobei sich das Sackende darum wickelt. Hierauf
wird c mit den daran befestigten Theilen niedergelassen, so dafs die Klauen i die Gabel w
sowie die Stifte ν des Gliederrechens den Sack, der um n>
gewickelt ist, übergreifen (Fig. 2 und 4). Mittelst des Handrades auf der Welle m wird diese und somit auch Scheibe η
gedreht, wodurch das Aufwickeln der Gurte n' auf η bewirkt wird und die Klauen i, an e
hingleitend, nach der Mittellinie hin zusammengezogen werden. Dabei knicken die Glieder v'
ein und halten den Sack zusammen, worauf w wieder zurückgezogen wird. Indem nun beim
Tieferlassen von c und/ der Riemen auf die Festscheibe vom Vorgelege gebracht wird, beginnt
durch die Uebertragung von g auf/' das Drehen des Cylinders / um c; hieran
nimmt auch das Gestell q (weil an / befestigt) Theil. Die Folge ist, dafs der in der stillstehenden
Klaue i bei χ eingeklemmte Faden r' um das obere Sackende herumgeführt wird.
Wie oftmals dies geschieht, wird durch das die Welle t bethätigende Getriebe bestimmt.
Nach einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen veranlafst der auf t sitzende Daumen
f', auf ρ einwirkend, Auslösung von ρ
aus 0. Sobald dies geschieht, wird der mit ρ verbundene Auslöser u aus den an b' befindlichen
Sperrzähnen ausgehoben, und die durch das Niederlassen von c zusammengedrückte
Feder d bewirkt das Heben der gesammten Theile. Gleichzeitig erfolgt auch durch die
gespannten Federn k das Auseinanderschieben der Klauen i mit dem Rechen v, wobei sich
die Gurte n' wieder von η abwickeln. Da auch das Abschneiden des Fadens r' stattgefunden
hat, so kann der nun zugebundene, frei dastehende Sack weggenommen und gegen einen anderen vertauscht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine zum Zubinden gefüllter Säcke, gekennzeichnet dadurch, dafs ein an einem senkrecht beweglichen Hohlcylinder c befindliches Klauenpaar i in Verbindung mit einem Gliederrechen ν und der Gabel w das Zusammenfalten des oberen Sackendes ausführen und mittelst der an dem rotirenden Cylinder/ befindlichen Vorrichtung Umwickeln des zusammengefafsten Sackendes, also Zusammenbinden mit dem mit. Klebstoff getränkten Faden r' geschehen kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55769C true DE55769C (de) |
Family
ID=330272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55769D Expired - Lifetime DE55769C (de) | Sack-Zubindemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55769C (de) |
-
0
- DE DENDAT55769D patent/DE55769C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE55769C (de) | Sack-Zubindemaschine | |
| DE2816310C2 (de) | Bindeeinrichtung zum Zubinden der Öffnungen von Beuteln o.dgl. | |
| DE2706384C2 (de) | Vorrichtung zum Verschließen von Beuteln | |
| DE2646493C3 (de) | Greifvorrichtung fur gefüllte Sacke | |
| DE2135847C3 (de) | Vorrichtung zum wechselweisen Zuführen zweier unterschiedlicher Schußfäden zu den Düsen einer Webmaschine mit hydraulischem SchuBfadenelntrag | |
| DE243531C (de) | Vorrichtung zum kreuzweisen verschnüren von paketen o. dgl. sowie zum verknüpfen und abschneiden der verschnürung | |
| DE255893C (de) | ||
| DE111741C (de) | ||
| DE255143C (de) | ||
| DE127426C (de) | ||
| DE110928C (de) | ||
| WO1985003272A1 (fr) | Installation pour nouer un lien enroule autour d'une marchandise | |
| DE156497C (de) | ||
| DE28928C (de) | Sackwendemaschine | |
| DE84943C (de) | ||
| DE84512C (de) | ||
| DE123733C (de) | ||
| DE228669C (de) | ||
| DE102468C (de) | ||
| DE16564C (de) | Papierschneidemaschine zum Längs-Quer- und Schrägschneiden | |
| DE304723C (de) | Falz- und Zuführungsvorrichtung für Strohhülsenmaschinen | |
| DE262452C (de) | ||
| CH412688A (de) | Verfahren und Maschine zum Schliessen und Verschnüren eines Beutels | |
| DE2432511B2 (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Verpacken von Stapeln oder Blöcken aus flexiblen flachen Werkstücken | |
| DE56903C (de) | Cigarrenwickelmaschine |