DE28928C - Sackwendemaschine - Google Patents
SackwendemaschineInfo
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- DE28928C DE28928C DENDAT28928D DE28928DA DE28928C DE 28928 C DE28928 C DE 28928C DE NDAT28928 D DENDAT28928 D DE NDAT28928D DE 28928D A DE28928D A DE 28928DA DE 28928 C DE28928 C DE 28928C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06G—MECHANICAL OR PRESSURE CLEANING OF CARPETS, RUGS, SACKS, HIDES, OR OTHER SKIN OR TEXTILE ARTICLES OR FABRICS; TURNING INSIDE-OUT FLEXIBLE TUBULAR OR OTHER HOLLOW ARTICLES
- D06G3/00—Turning inside-out flexible tubular or other hollow articles
- D06G3/02—Turning inside-out flexible tubular or other hollow articles by mechanical means
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Supplying Of Containers To The Packaging Station (AREA)
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Description
KAISERLICHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine, welche neu genähte Säcke, deren Nähte nach
aufsen liegen, so wendet, dafs diese Nähte nach innen zu liegen kommen, und welche dabei
gleichzeitig die Säcke streckt, glättet und in Stapel legt.
Die Wirkungsweise der Maschine und die in Betracht kommenden wirksamen Werkzeuge sind
auf Blatt III dargestellt und bestehen im wesentlichen in folgendem:
Auf einem Tisch J" der Maschine liegen die zu wendenden Säcke auf einander, so dafs ihre
Oeffnungen den arbeitenden Mechanismen, in der Zeichnung nach links, zu gerichtet sind.
Vor dem Tisch befinden sich, auf einer Welle B' sitzend, zwei Paar Sackhaltefinger C' C", welche
der Breite der Säcke entsprechend von einander entfernt befestigt werden. Diese Finger liegen
beim Beginn der Arbeit auf einander, sind aber in verticaler Richtung von einander verschiebbar.
Dicht unter dem Tisch befinden sich zwei Sackwendeärme C C, die sich an ihren hinteren
Enden um Zapfen drehen und vorn zusammen und aus einander gehen, während sie sich auf
die Sackhaltefinger zu bewegen.
Der die Maschine bedienende Arbeiter steckt den zu oberst liegenden Sack χ auf die Haltefinger
C' C", welche alsdann auf einander liegen, wie in Fig. 18 gezeigt, darauf aber von
der Maschine aus einander gezogen werden, wie Fig. 19 darstellt. Infolge dessen wird die
Oeffnung des Sackes nach unten aufgesperrt, und in diesem Augenblick stofsen die Wendearme
C bei ihrer Vorwärtsbewegung gegen den Sack, schieben denselben, während er von den
Haltefingern straff gehalten wird, zwischen diesen letzteren hindurch und wenden ihn so um. Bei
ihrer Weiterbewegung gehen die Arme aus einander, streifen den gewendeten Sack von den
Haltefingern ab, spreizen ihn breit aus und führen ihn den Walzen G' G" zu, welche den
Sack fassen, ihn von den Wendearmen abziehen, glätten und einer Ablegevorrichtung Z" zuführen,
die den fertigen Sack auf den Stapelort weiter befördert. Inzwischen bewegen sich die Wendearme
wieder zurück und gehen vorn zusammen, die Haltefinger werden von der Maschine wieder
auf einander geschoben, der Arbeiter zieht einen zweiten Sack auf dieselben und das Spiel beginnt
wie vorhin von neuem.
Die Gesammtanordnung der Maschine ist auf Blatt I und II dargestellt. In dem Maschinen-rahmen
A bewegt sich ein Schlitten B, welcher die Sackwendearme C C trägt. D ist eine im
Schlitten B liegende Querstange, auf der bei a' a' geschlitzte Platten E B mittelst Stellschrauben
α α befestigt sind, Fig. 2 und 3. Die Arme C C sind an diesen Platten um die
Bolzen b drehbar angebracht; durch die Schlitze a' a' tritt eine in C eingeschraubte Führungsschraube b' hindurch, während je eine Zugfeder
F an einem Ansatz der Platten E und an den Armen C befestigt ist, welche das Bestreben
hat, die Arme C stets nach innen, d. h. zusammen zu ziehen. Wie aus Fig. 1 ersichtlich,
sind die Arme etwas nach aufsen gebogen, so dafs ihre vorderen Theile· beim Auseinanderdrücken
in parallele Lage gebracht werden. Die Arme C können durch Lösen der Schrauben
α α und Verschieben der Platten E E in seitlicher Richtung, der Breite der zu wendenden
Säcke entsprechend, auf der Stange D eingestellt werden.
Am Schlitten B sitzen ferner die Rollen HH
und die Zahnstange G,, in welch letztere das auf der Welle /' befestigte Stirnrad / eingreift.
J und J' sind zwei weitere Wellen; auf J sitzen
die feste Riemscheibe K und die losen Scheiben K' und K" (s. Fig. io, ii, 12 und 13).
An der äufseren Seite ist mit der losen Scheibe K" das Zahnrad Z fest verbunden, während ein
zweites Zahnrad Z' fest auf J aufgekeilt ist und in das Rad / eingreift. Auf der Welle /'
sitzen die festen Zahnräder M und M', von denen M in das Rad L, M' in das Rad /
eingreift. Ueber die Scheibe K läuft der Treibriemen N, der durch den Hebel O auf die
Scheibe K" hinübergeworfen wird. Dies geschieht durch die daumenförmigen Verstärkungen
PP der Welle /', welche bei deren Rotation gegen die Ansätze O' O' am Hebel O
wirken. Wenn der Riemen N auf der Scheibe K läuft, so dreht er die Welle /' und das Rad Z',
letzteres dreht das Rad Z, welches seinerseits den Schlitten B und dessen Verbindungsteile
bewegt. Wird, wie aus Fig. 10 und 11 ersichtlich,
der Riemen N durch Verschiebung des Hebels O auf die Scheibe 'K" hinübergeschoben,
so dreht er die Räder L M M' und I, letzteres rotirt aber in entgegengesetzter Richtung wie
vorhin und bewegt somit auch den Schlitten B in entgegengesetztem Sinne.
R ist ein Kipphebel mit curvenförmiger oberer Kante, auf der die Rollen H laufen und
welche auf die Sackhaltefinger C' C" einwirkt. 5 ist eine im Maschinenrahmen drehbar gelagerte
Stange, die mit verstellbaren Armen S' S' versehen ist, welche an ihren äufseren Enden
die sich lose drehenden Röllchen e e tragen, Fig. 7 und 8. An der Stange S hängt ferner
noch ein Arm T, ,der frei durch eine am Hebel
R sitzende Krampe d hindurchtritt. Beim Hin- und Hergehen des Schlittens kippt der
Hebel R auf und ab, die Krampe d nimmt dabei den Arm T mit und dreht denselben, so
dafs er und mit ihm die Arme S' S' eine senkrechte Lage einnehmen, wenn das mit ihnen
verbundene Hebelende gesenkt wird, und schräg zu liegen kommen, wenn dieses Hebelende
gehoben ist, wie in Fig. 8 in vollen und punktirten Linien gezeigt ist. Wenn die Arme S'
senkrecht stehen, so stofsen die Wendearme CC bei ihrer Bewegung mit ihren inneren Kanten
gegen die Röllchen e an und werden aus einander gedrückt, so dafs ihre vorderen Theile
in parallele Lage kommen. Beim Hochgehen des Hebels lassen die gesenkten Röllchen e
dagegen den Armen C den Weg frei, so dafs die letzteren durch die Federn F wieder in
ihre ursprüngliche Lage zurückgezogen werden.
Der Rahmen A trägt die Ständer A' A', in
welchen die Stange B' vertical verstellbar befestigt ist. Letztere trägt die in horizontaler
Richtung verstellbaren Sackhaltefinger C C. D' ist ein aus den senkrechten Stangen //,
der horizontalen Stange/' und der Querstange/" bestehender Rahmen, welcher die verstellbaren
Finger C" C" trägt. Die Finger C und C" liegen gerade über einander; C wird am besten
cylindrisch gemacht und C" mit einer Nuth
versehen, in welche sich C hineinlegen kann (s. Fig. 9). Die Stangen// bewegen sich in
Büchsen g g, die fest an einem einen Theil des Maschinenrahmens bildenden Querstück g'
sitzen. Eine Stange E' tritt frei durch die Stange /" hindurch und ist an ihrem oberen
Ende mit dem Hebel R verbunden. F' ist eine von der Stange/' getragene Rolle. Wenn
der Hebel R nach unten kippt, so nimmt er den Rahmen D' und mit ihm die Finger C"
mit nach unten, bis sie durch die Querstange g' aufgehalten werden; beim Empordrehen des
Hebels R hebt das mit einer Verstärkung versehene Ende der Stange E' den Rahmen und
dessen Theile wieder in die Höhe. Die Abwärtsbewegung des Rahmens D' kann erforderlichenfalls
noch durch Federn h h oder ein Gewicht h! unterstützt werden. ■ .
G' G' sind Walzen, deren Berührungspunkt in der Bewegungsebene der Arme C C liegt
und von denen die obere etwas nach oben federn kann; die Arme CC bewegen sich bis
dicht an die Walzen G'. H' ist ein Buffer, gegen den das Ende der Zahnstange G vor
Beendigung ihres Hubes anschlägt. /" ist ein als Hebedaumen wirkender Block auf der oberen
Kante der Zahnstange G, auf welchen die Rolle F' auf der Stange D' einwirkt.
Mit der Maschine ist eine Ablegevorrichtung Z" verbunden, die auf der im Rahmen A gelagerten
Welle Z'" sitzt. M" ist eine auf dieser Welle sitzende Schnurscheibe oder Seilrolle und N'
das Segment einer solchen, ebenfalls auf Z'" festgekeilt. Ein Seil O" ist mit seinem einen
Ende an der Scheibe M" befestigt und tritt mit dem anderen Ende, welches mit einem
Gewicht' beschwert ist, durch den Fufsboden hindurch. P' ist ein Hebel mit einer Schnurscheibe
P", über welche das mit dem hinteren Ende über das Rollensegment IV' geführte Seil R''
läuft, dessen anderes Ende an dem festen Ständer S" befestigt ist. T' ist eine ebenfalls am
Hebel P' sitzende Rolle, auf welche das auf der Welle 7' aufgekeilte Excenter Q einwirkt.
Von der Hauptantriebswelle K'" aus wird zunächst durch Vermittelung des Vorgeleges die
Welle /' mit dem Zahnrad / gedreht, letzteres greift in die Zahnstange G und bewegt somit
den Schlitten B nach vorwärts. Die Rolle H des Schlittens läuft dabei über den Hebel R
und kippt denselben vorn nach unten, wodurch, wie anfangs schon erwähnt, die Sackhältefinger.
C C aus einander gezogen werden, nachdem
der Arbeiter einen Sack aufgesteckt hatte. Die am Schlitten B sitzenden Wendearme wenden
darauf den Sack um und streichen dann an den durch den Hebel R ebenfalls hochgehobenen
Röllchen e vorbei, so dafs sie aus einander gezogen werden und den gewendeten Sack strecken.
Die Lage der verschiedenen Theile der Maschine nach vollendeter Umwendung des Sackes zeigt
Fig. 6. Hierauf kommt der Boden des gewendeten Sackes, mit den Walzen G' G' in Berührung,
die sich so drehen, dafs sie den Sack von den Armen C und den Fingern C abziehen;
hierbei läuft die Rolle F' über den Daumen /" weg und schiebt die Finger ein
wenig zusammen, damit sie den Sack leicht loslassen und derselbe nicht reifsen kann. Die
Bufferfeder H' hält die Vorwärtsbewegung des Schlittens B auf und unterstützt die Umsteuerung
desselben. Die Form der Curvenführung auf der oberen Seite des Hebels R ist derart gewählt,
dafs derselbe, nachdem die Rollen H H die vordere Erhöhung passirt haben, eine horizontale
Lage einnimmt und dieselbe so lange beibehält,-bis die erste der Rollen die hintere
Erhöhung erreicht und den Hebel niederdrückt. Dadurch werden sowohl die Röllchen e e wie
die Finger C' C" rechtzeitig nach unten gezogen und hernach wieder in die Höhe gehoben.
Das Excenter Q dreht sich mit dem Zahnrad / und drückt gegen die Rolle 2" und
bringt so durch Vermittelung des Seiles R' den Ableger Z" in die in Fig. 4 punktirt und in
Fig. 6 voll gezeichnete Lage. In dem Augenblick jedoch, wo der gewendete Sack die
Rollen G' passirt hat, springt das Excenter von der Rolle T ab und giebt den Hebel P' frei,
so dafs das Gewicht O" zur Wirkung kommt und das Rad M" und den Ableger Z", wie
Fig. 4 in vollen Linien zeigt, herumzieht und den darauf liegenden Sack in Stapel legt.
Damit die Arme C nicht gegen die Walzen G' anschlagen, sind vor den letzteren die mit
Gummiringen versehenen Rollen G" auf den Wellen G'" vorgesehen, Fig. 14 bis 16, die
paarweise über einander angeordnet sind und sich gleichmäfsig mit den Walzen G' drehen.
Die Arme C gehen aufsen an diesen Rollen vorbei, welche den Sack ergreifen und ihn den
Walzen G' weiter zuführen, während die Arme bereits ihre Rückwärtsbewegung beginnen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Sackwendemaschine, enthaltend:a) zwei Paar Sackhaltefinger C' C", welche zusammen- und von einander geschoben werden, in die Sacköffnung eingreifen und dieselbe aufspannen;b) die am Schlitten B befestigten Wendearme C C, welche bei ihrer "Vorwärtsbewegung den aufgespannten Sack wenden, sodann aus einander gehen und den gewendeten Sack strecken;c) die Walzen G' G', welche den Sack von den Armen C C und den Fingern C C" abziehen, denselben glätten und weiter befördern;d) den Ableger Z", welcher den aus den Walzen kommenden Sack aufnimmt, sich dann dreht und den Sack in Stapel legt;e) den mit Rollen HH und Zahnstange G versehenen beweglichen Schlitten B in Verbindung mit dem Buffer H' und dem Daumen /";f) den Antriebs- und Umsteuerungsmechanismen für den Schlitten, bestehend aus den Riemscheiben KK1K", den Zahnrädern Z Z' MM' und I, dem Hebel O mit Anschlägen O' 0', sowie den Daumen PP;g) den Kipphebel R mit curvenförmiger Lauffläche, welcher von den Rollen H des Schlittens B niedergedrückt wird und dadurch die Verschiebung der Sackhaltefinger C' C" und das Auseinandergehen der Wendearme C bewirkt;h) den Mechanismus zum Auseinanderdrücken der Wendearme C und Verschieben der Sackhaltefinger, bestehend aus dem Auge a am Kipphebel R, den Stangen T T S' S' mit Röllchen e e, Rahmen D', Stange E' und Rolle F';i) den Antriebsmechanismus für den Ableger Z", bestehend aus Excenter Q, Hebel P' mit Rollen P" und T', Seil R', Seilscheibensegment JV', Scheibe M" mit Seil und Gewicht O";k) den Tisch J" zur Aufnahme der zu wendenden Säcke und den Abstreifrollen G" vor den Walzen G'.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE28928C true DE28928C (de) |
Family
ID=305140
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT28928D Active DE28928C (de) | Sackwendemaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE28928C (de) |
-
0
- DE DENDAT28928D patent/DE28928C/de active Active
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