DE102468C - - Google Patents

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DE102468C
DE102468C DENDAT102468D DE102468DA DE102468C DE 102468 C DE102468 C DE 102468C DE NDAT102468 D DENDAT102468 D DE NDAT102468D DE 102468D A DE102468D A DE 102468DA DE 102468 C DE102468 C DE 102468C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/547Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a wire-like cutting member

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Vorrichtung dient zum Schneiden oder Zertheilen von Käse oder ähnlichen Materialien, ohne dabei nennenswerthe Abfälle oder Bruchstücke zu erzeugen.
Zweckmäfsig kommen bei der Vorrichtung eine Anzahl Messer und Drähte in Anwendung, welche verschiedene Form und Gröfse, entsprechend den verschiedenen Arten und Gröfsen des zu schneidenden Käses oder der zu schneidenden Käsestücke, besitzen und in Verbindung mit einem Gegenbrett in Wirkung treten.
Die Messer sind bestimmt, derartigen Käse zu zertheilen, welcher mittelst Draht nicht bequem getheilt werden kann, um glatte, saubere Flächen zu erhalten. Die Messer sind verschieden grofs, und zwar sollen die gröfseren ganze Käse, wie z. B. Goudaskäse oder Derby-Goudas oder Derbyformen zur Hälfte zerschneiden, während die kleineren keilförmige Stücke aus Käsen obengenannter Art ausschneiden sollen, ohne sie weiter zertheilen zu müssen. Diese Messer sind mit in geeigneten Führungen beweglichen Schiebern verbunden und ferner so eingerichtet, dafs sie, wenn sie nicht gebraucht werden, unter die Schneidplatte oder das Gegenbrett befördert werden. Das gröfsere Messer ist am Schieber mit beiden Enden befestigt, während das kleinere Messer, welches zweckmäfsig eine scharfe Spitze besitzt, nur mit einem Ende an seinem Schieber befestigt ist. Die Theile des Gegen- oder Schneidbrettes, welche in unmittelbarer Nähe der Schlitze liegen, durch welche die Messer hindurchbewegt werden, sind beweglich angeordnet. Die die Messer tragenden Schieber stehen mit Federn in Verbindung, welche die Aufwärtsbewegung derselben unterstützen.
Die Schneidedrähte werden durch Schlitze im Gegenbrett oder in der Schneidtafel nach oben geführt und bilden bogenförmige Schleifen, unter welche die zu schneidenden Kä'sestücke gelegt werden. Die verschiedenen Drähte sind von ungleicher Länge, um verschieden grofse Schleifen zum Schneiden von Käsestücken beliebiger Gröfse zu bilden. Die kleine Schleife dient zum Schneiden kleinerer Stücke und die grofsen zum Schneiden gröfserer Käsestücke, wobei eine zu scharfe oder kurze Krümmung der Drähte, wie sie beim Schneiden kleiner. Stücke mit langen Drähten auftreten würde, vermieden ist. Die Theile, durch welche die Schlitze für die Drahtschleifen gebildet werden, sind abnehmbar angeordnet. Die Drähte werden je an einem Ende unter dem Schneidbrett gehalten und mit dem anderen Ende sind sie je an einem Schieber befestigt, welcher in geeigneten Führungen mittelst eines Handgriffes verschoben werden kann. Wird hierzu ein grofser Kraftaufwand erforderlich, so kann auch zum Bethätigen des Drahtes ein Zahnradgetriebe in Verbindung mit einfachen Bandscheiben Anwendung finden, über welche mit den Schneidedrähten verbundene Stahlbänder gehen.
Fig. ι beiliegender Zeichnung zeigt die vordere Ansicht und Fig. 2 den Grundrifs eines mit einem Messer und drei Drähten ausgerüsteten Apparates. Fig. 3 zeigt einen Schnitt
nach der Linie 3-3 der Fig. 2 und Fig. 4 zeigt einen eben solchen Schnitt mit den Theilen in . anderer Stellung; die Fig. 5 bis 12 zeigen Einzelheiten.· Die Fig. 13 und 17 zeigen Schnitte nach den Linien 13-13 bezw. 17-17 der Fig. 2, jedoch mit abgeänderten Antriebstheilen, und die Fig. 14 bis 16 und 18. bis 21 zeigen Einzelheiten der in den Fig. 13 und 17 gezeigten Einrichtungen.
Das Unterlagbrett b ist in den Flantschen eines am Gestell α befestigten Metallrahmens gelagert. Das Messer d ist an einem Ende mit einem Stab dl drehbar verbunden, welcher zwischen zwei am Gestell α angebrachten Führungsschienen d- gleitet und am unteren Ende mit einem Griff af3 ausgerüstet ist. Das gegenüberliegende Ende des Messers d steht durch eine Lenkstange d* (Fig. 3 und 4) mit einem am Gestell bei d6 (Fig. 3) drehbar befestigten Arm d5 in Verbindung, welcher einen Längsschlitz dVi besitzt. In diesen Schlitz greift die an einem Hebel ds angebrachte Rolle dn ein, welcher Hebel an seinem Drehpunkt Laufrollen dK erhält, die sich an einer Curvenbahn oder schrägen Fläche rf8 der Böcke d1 abzurollen vermögen. Das andere Ende dieses Hebels trägt eine Schnurscheibe d13, über welche die Schnur rf14 läuft, die mit einem Ende am Gestell α und mit dem anderen am Schieber oder Griff d3 befestigt ist, unter Zwischenschaltung des einstellbaren Stäbchens oder Drahtes d°. Letzterer wird von einer Feder dx (Fig. 4) umfafst, die mit ihrem anderen Ende am Schieber d3 angreift. Diese Feder dient dazu, das Stäbchen mehr oder weniger einwärts zu ziehen, um die Schnur straff zu halten, wenn der Schieber angehoben ist, so dafs die Schnur nicht von der Scheibe d13 abgleiten kann.
Gegen den Hebel d9, welcher durch eine Lenkstange dih mit dem Bock d11 (Fig. 4) in drehbarer Verbindung steht, legt sich mittelst einer Rolle von unten ein durch Feder gehaltener und am Bock drehbar befestigter Arm dm. Die diesen Arm haltende Feder ist so stark, dafs, wenn der Griff oder Schieber d3 aus der Stellung in Fig. 3 in die Stellung Fig. 4 gehoben wird, der Hebel d9 und auch der Arm d'a in die Höhe gehoben werden.
Aus der Stellung Fig. 4 wird das Messer durch Niederdrücken, des Griffes d3 abwärts bewegt, welcher durch den Stab d1 in Verbindung mit dem Messer steht. Das andere Ende des Messers wird zwangläufig durch den auf den Arm d'° mittelst des Hebels de ausgeübten Zug abwärts bewegt. Die Bethätigung des Hebels d9 erfolgt von der Schnur d1^ aus, welche bewirkt, dafs die Laufrollen d10 an den schrägen Flächen ds herabgleiten, wobei der Arm dlf> den Hebel α?" in seiner Bewegung führt.
Wie oben erwähnt, ist es nicht immer erforderlich, dafs ein an beiden Enden erfalstes Messer benutzt wird; für einige Käsearten genügt es auch, ein einseitig gehaltenes Messer zu verwenden. In diesem Fall kommt zweckmäfsig die in Fig. 5 und 6 gezeigte Form zur Anwendung, wobei das Messer- unmittelbar am Stab-rf1 befestigt ist.
Der Schlitz, durch welchen das Messer in der Tischplatte durchtritt, wird von zwei Schienen d11 begrenzt, welche von Federn dis (Fig. 7) beeinflufst werden, die die Streifen für gewöhnlich gegen einander drücken, so dafs, wenn das Messer sich nicht im Schlitz befindet, die Schienen sich berühren, jedoch wenn das Messer abwärts bewegt wird, sich von einander entfernen. Diese Schienen d11 dienen als Unterstützungsleisten für den Käse und halten denselben um ein Geringes über der Tischplatte, so dafs beim Schneiden die beiden Stücke das Bestreben haben, sich etwas von einander zu entfernen, um. dem Messer freie Beweglichkeit zu ertheilen, und um zu verhindern, dafs Stücke zerbrechen.
Zum Halten und Bethätigen der Schneidedrähte können verschiedene Einrichtungen getroffen werden. Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform kommen drei Drähte e, f und g zur Anwendung, welche in verschiedener Weise bethätigt und gehalten werden. Die dargestellten Mechanismen sind jedoch nur beispielsweise gezeigt.
Bei der in den Fig. 8 bis 12 gezeigten Ausführungsform ist der Draht e mit einem Ende am Schieber e1 (Fig. 12) befestigt und am anderen Ende wird er von einer Klemme e2 gehalten. Der Schieber e1 bewegt sich zwischen zwei am Gestell angebrachten Führungsleisten e3 und die Klemme e- sitzt an einem Querbalken e4 des Gestelles a. Dieser Querbalken ist oben unter der Platte b gekrümmt, so dafs, wenn der Draht niedergezogen wird, er sich auf diese gekrümmte Kante legt, wie in Fig. 8 in vollen Linien gezeigt ist. Der Schieber e' hat einen Einschnitt eh (Fig. 12), in welchen ein rahmenartiger Ansatz e8 des bei e7 drehbar am Schieber angebrachten Griffes e(i sich einlegt, derart, dafs, wenn das Ende des Drahtes e in den Einschnitt e5 gelegt ist und der Griffe0 niedergedrückt wird, der Draht in dem Einschnitt zwischen Ansatz e8 und der Wandung dieses Einschnittes festgeklemmt wird. Unten ist am Schieber e1 eine unter Federdruck stehende Sperrklinke e° befestigt, welche den Griff e° unten erfafst und mit Sicherheit festhält , wenn der Draht festgelegt ist. Die Klemme e2 für das andere Ende des Drahtes (Fig. 9 und 10) besteht aus zwei Theilen e10 und e11, welche derart angeordnet sind, dafs, wenn das Ende des Drahtes e in ein Loch im Theil e11 eingeführt ist, der Draht unter dem
Theil e10 vorbeigeht. Jeder durch den Draht ausgeübte Zug wirkt schliefsend auf die beiden Theile e 10 und e11, so dafs der zwischen ihnen erfafste Draht- um so fester gehalten wird.
,Damit die Klemme e2 der Lage des Drahtes folgen kann, wenn dieser den Schnitt ausführt, um so die häufigen Krümmungen desselben ad der Angriffsstelle der Klemme zu vermeiden, ist letztere drehbar am Querbalken e4 befestigt. Eine Feder e12 wirkt derart auf die Klemme ein, dafs diese bestrebt ist, sich dem Draht zuzuwenden, damit der Draht lothrecht gehalten wird, wenn derselbe zum. Ausführen eines Schnittes angehoben ist.
Um zu bewirken, dafs der Draht für gewöhnlich unter der Platte liegt und angehoben wird, wenn er benutzt werden soll, kommt eine Feder zum Heben des Drahtes und eine Klinke zum Niederhalten desselben gegen den von dieser Feder ausgeübten Zug in Anwendung. Die Feder ist zweckmäfsig in einer Trommel e13 untergebracht, welche in einem Ausschnitt des Balkens e4 liegt und um welche ein Stahlband e14 gewickelt ist, dessen eines Ende am Schieber e1 befestigt ist (Fig. 12), derart, dafs, wenn der Schieber e1 in die tiefste Stellung bewegt ist, das Band e14 von der Trommel e13 abgewickelt ist, während die Feder im Innern der Trommel aufgewunden ist. Wird , die Feder freigegeben, so wirkt dieselbe derart entgegen, dafs das Band e14 auf die Trommel gewickelt wird und den Draht hebt.
Die Klinke e15 (Fig. 12), welche auf den Schieber e1 entgegen dem durch die Feder ausgeübten Zug wirkt, wird von einem Zahn e16 am unteren Theil des Schiebers e1 erfafst (Fig. 8 und 12). Die Klinke e15 sitzt an einem Stab e17 (Fig. 8), welcher parallel zu den Führungen e3 angeordnet ist und unten in dem Verbindungsstück zwischen den Führungsleisten und oben unter dem Rand c (Fig. 1) des Gestelles gehalten wird. Nahe dem oberen Ende dieses Stabes eu ist ein Fingerhebel e18 drehbar befestigt, welcher bestimmt ist, den Stabe17 so weit zu drehen, dafs er die Klinke e15 vom Zahn e16 unter dem Druck der Feder ein lösen kann, welche um das untere Ende des genannten Stabes gewunden ist und dazu dient, die Klinke ela im Eingriff mit dem Zahn elG zu halten. Das Anheben des Drahtes, sobard die Klinke e15 vom Schieber el freigegeben ist, wird ferner durch die Federn e20 unterstützt, welche oben auf dem gekrümmten Theil des Balkens e4 befestigt sind und zusammengedrückt werden, wenn der Draht auf die Krümmung niedergezogen ist.
Um zu verhindern, dafs der Draht sich biegt oder verkrümmt, wenn derselbe durch die Feder gehoben wird, wird derselbe durch eine Anzahl Ringe e21 gezogen, welche auf den Stab e17 geschoben werden können und mit einer Kette verbunden sind. Die Ringe werden mit der Kette durch den Schieber gehoben und liegen auf demselben.
Der Draht /, dessen Anordnung und Wirkungsweise mit Bezug auf die Fig. 13 bis 16 beschrieben ist, unterscheidet sich von dem oben beschriebenen dadurch, dafs, anstatt an einem Ende am Gestell festgelegt zu sein, er an einen beweglichen Hebel angreift, so dafs ein verhältnifsmäfsig langer Draht benutzt werden kann zum Schneiden gröfserer Stücke Käse, ohne eine unnöthig lange Bewegung des Schiebers zu benöthigen. Der Schieber fl entspricht dem Schieber e1 der letztbeschriebenen Construction, und an demselben ist das eine Ende des Drahtes / befestigt. Der Draht wird durch eine Klemme f2 gehalten, welche ebenso wie die Klemme e'2 (Fig. 9 und 10) construirt ist. Diese Klemme f'1 ist am Schieber f1 drehbar angebracht. Das andere Ende des Drahtes wird durch eine ähnliche Klemme /3 am freien Ende des bei /5 an der Console/6 drehbar gelagerten Hebels /4 gehalten. Am Hebel /4 greift ein zweiter Hebel /7 an, welcher in der Nähe seines anderen Endes mit Rollen /8 ausgerüstet ist, die an den schrägen Flächen der Console /(i gleiten können, derart, dafs, wenn das freie Ende des Hebels/7 abwärts bewegt wird, das freie Ende des Hebels /4, an welchem der < Draht / befestigt ist, gleichfalls sich abwärts bewegt. Fig. 1 3 zeigt diese Stellung, während Fig. 14 diejenige Stellung zeigt, ehe diese Bewegung eingetreten ist. Gegen die Unterseite des Hebels /' rollt sich eine an dem Federarm /10 sitzende Rolle ab, welche denselben zu heben bestrebt ist. Wird der Hebel /7 bethätigt, so wird der Federarm /10 niedergedrückt, wodurch seine Feder zusammengewunden wird.
Da die Länge der Feder, wie sie von der Bewegung des Armes/4 aufgenommen ist, bedeutend geringer ist als diejenige, welche durch den Schieber f1 aufgenommen wird, so sind Vorkehrungen erforderlich, um dem Schieber/1 eine gewisse Bewegung zu ermöglichen, ehe der Arm /4 bewegt wird , und um dem Arm /4 eine Bewegung an solcher Stelle der Schieberbewegung zu ertheilen, dafs, wenn der Schieber bis zum unteren Ende seiner Führungen gelangt ist, der Arm /4 gleichfalls in seine tiefste Stellung gelangt Zu diesem Zwecke kommt folgende Einrichtung zur Anwendung: Am gabelförmig ausgebildeten Ende des Hebels /" werden zwei Drähte oder Stäbe/11 befestigt, auf welchen die Zapfen/12 einer Scheibe /13 gleiten (Fig. 15 und 16). Ein diese Scheibe umgebender Bügel /n ist mit einem Stab / verbunden, welcher in
einem Querstab / gleitet, der die unteren Enden, der Stäbe /u mit einander vereinigt. Der Stab /I5 wird von einer Feder /'" umgeben, deren oberes Ende am Stab/1" angreift, während deren unteres Ende am unteren Ende des Stabes /I5 verbunden worden ist (Fig. 13), so dafs die Feder hebend auf die Zapfen f1'2 zusammen mit der Scheibe/13 auf die Führungsstäbe /u einwirkt. An den Schieber fl greift ein Ende des Gurtes oder der Schnur/18 an, welche über die Scheibe fls und abwärts und um die Scheibe /lu geführt ist, welche an den unteren Enden der Führungsleisten des Schiebers/1 gelagert ist. Von der Scheibe /1!) führt die Schnur weiter nach dem unteren Ende des Stabes/15, wo sie festgelegt ist, so dafs Schnur und Stab die Verlängerungen von einander bilden. Wird der Schieber/1 abwärts bewegt, so wird einestheils der Draht an einem Ende herunter gezogen , die Scheibe /I3 abwärts bewegt, und anderentheils wird die Feder /17 mehr oder weniger gespannt, so dafs der Hebel /7 keine Bewegung erhält. Kommt jedoch ein Anschlag am Stab /I5 (welcher in diesem Fall am Ende des Gurtes /u sich befindet) in Berührung mit dem Verbindungsstab/16, so werden die Stäbe /n abwärts bewegt und diese bethätigen den Hebel f und den Hebel /4, wodurch das andere Ende des Drahtes niedergezogen wird.
Die Entfernung, um welche sich der Stab/15 bewegt, ehe dem Hebel /7 Bewegung ertheilt wird, mufs so grofs sein, dafs der verbleibende Theil der Bewegung des Schiebers fl grofs genug ist, um den Hebel/4 bis in seine Tieflage zu bewegen; jedoch darf diese Entfernung auch nicht gröfser sein, da sonst die Abwärtsbewegung des Schiebers unterbrochen werden würde, ehe der Draht vollständig durch den Schlitz im Tisch b durchgezogen ist. . Der Schieber fl ist mit einer Klinke /20, einem Daumen- oder Fingerhebel/21 und einer Kette mit Ringen/22 ausgerüstet, welche in derselben Weise in Wirkung treten, wie mit Bezug auf die Fig. 8 bis 12 beschrieben.
Der Draht g, welcher zum Schneiden ganzer Käse bestimmt ist, ist an Stahlbänder gl angeschlossen, welche aus Federstahl bestehen und das Bestreben haben, sich gerade zu richten (Fig. 17, 18, 19 und 21). Diese Bänder können um eine Trommel g'2 gewunden werden, wobei sie infolge ihres Bestrebens, sich gerade zu richten, auch bestrebt sind, sich von den Trommeln abzuwickeln, sobald eine die Trommel haltende Klinke dieselbe freigiebt. Hierdurch wird der Draht in eine zum Schneiden geeignete Lage gebracht.
Die genannten Bänder werden über Rollen g3 zur Trommel geführt, und die Rollen gi dienen dazu, ein Verwickeln der Bänder zu verhindern, ohne dafs das Rad g"2 gedreht wird. .Die Rollen g* verhindern also, dafs die Federbänder in falscher Richtung sich abwickeln.
Unter der Tischplatte ist eine Metallüberbrückung g:' angeordnet, welche an ihren Enden Oeffnungen g6 besitzt, durch welche die Bänder gl durchtreten, und in welchen die Rollen gü zur Führung der Bänder bei ihrer Aufwärtsbewegung gelagert sind. Die Ueberbrückung ist ferner mit einer Anzahl Stifte g1 versehen, auf welchen der Draht g liegt, wenn die Bänder gl aufgewickelt sind (Fig. 17). Der Draht g kann an den Enden der Bänder in irgend einer geeigneten Weise befestigt sein. Bei der in den Fig. 18 und 19 gezeigten Ausführungsform ist das Ende des Gurtes umgebogen und zu einer Schleife zusammengenietet, welche einen Längsschlitz ^8 besitzt (Fig. 18). In diese Schleife ist ein gefaltetes Metallstück g9 eingelegt, welches Löcher g10, gn und g1'2 besitzt, durch die der Draht eingezogen ist. Das Metallstück g9 wird mit dem so eingezogenen Draht in die Schleife gelegt, indem es durch den Schlitz gs nach einer Seite der Schleife gezogen wird, worauf es wieder in die richtige Lage in der Schleife gebracht wird.
Mit der Trommel g 2 ist ein Kegelrad g13 (Fig. 21) fest verbunden, welches mit dem Trieb g 14 im Eingriff steht. Dieses Getriebe wird mittelst der Welle gi5 durch die Handkurbel gia bethätigt, welche am Ende dieser Welle g 15 sitzt, und dient dazu, das Band mit grofser Kraft abwärts zu ziehen, um den Käse zu zerschneiden. Auf der Welle g 15 sitzt ein Sperrrad g17, welches durch die Klinke gls gehalten wird (Fig. 1). Durch einen Druck mit dem Finger kann die Klinke ausgelöst werden, um die Gegenkraft des Bandes in Thätigkeit zu setzen, so dafs dieses sich abwickeln kann und der Draht g in die Stellung zum Ausführen des Schnittes gebracht wird.
Bei den oben beschriebenen Anordnungen ist das Querstück g5, auf welchem der Draht g in seiner untersten Lage liegt, in der Mitte mit einem Loch oder einer Aushöhlung h versehen (Fig. 8, 13, 14, 17 und 21). Diese Aushöhlungen oder Ausschnitte haben den Zweck, kleine Käsestückchen, welche durch die Schlitze gezogen werden mögen, zu verhindern, sich in der Nähe des Drahtes anzusammeln.
Um bequem zu den Drähten gelangen zu können, werden die Theile der Tischplatte unmittelbar neben den Schlitzen abnehmbar gemacht (Fig. 2). Diese beweglichen Stücke i sind zweckmäfsig an deren Kanten mit Metallbeschlagen (Fig. 20).
Anstatt eines Messers können auch deren mehrere und ebenso kann auch eine gröfsere

Claims (1)

  1. oder geringere Anzahl Drähte, als dargestellt, Anwendung finden.
    Pateντ-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Schneiden von Käse und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dafs die zum Schneiden benutzten Drähte (e,f bezw. g) oder Messer (d) an einem oder beiden Enden an auf- und niederbeweglichen „Theilen (e6, Fig. 8, f% fx, Fig. 13 und 14 bezw. Fig. 17, oder d*^1, Fig. 3 und 6) befestigt sind, wobei die für die gröfseren Käsestücke benutzten Drähte (ef bezw. g) bei der Aufwärtsbewegung eine Schleife bilden, um bei der Abwärtsbewegung die gröfsten Käsestücke mit Leichtigkeit durchschneiden zu können.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Schlitze in der Tischplatte durch bewegliche Theile (dv) begrenzt werden, welche nach Durchtreten der Schneidwerkzeuge (efgd) sich gegen einander schliefsen.
    Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schneidedraht (g) mit einem Stahlband (g1) verbunden ist, das um eine Trommel (g1) durch ein geeignetes Getriebe gewunden wird.
    Hierzu a Blatt Zeichnungen.
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