DE55645C - Vorrichtung zum Schlitzen von Pinselstielen für die Befestigung von Borstenbüscheln - Google Patents

Vorrichtung zum Schlitzen von Pinselstielen für die Befestigung von Borstenbüscheln

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DE55645C
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Germany
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slitting
tufts
bristles
handle
fastening
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55645D
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English (en)
Original Assignee
L. HERZ in Gauchsmühle, Post Hahnhof bei Altdorf, Bayern
Publication of DE55645C publication Critical patent/DE55645C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/08Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping
    • A46B3/10Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like
    • A46B3/12Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like specially adapted for paint-brushes

Landscapes

  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Befestigung von Borstenpinseln an Holzstielen erfolgt zumeist in der Weise, dafs das obere Ende des Stieles geschlitzt, d. h. am äufseren Umfange in eine Anzahl schmaler Streifen geschnitten und der innerhalb des dadurch gebildeten Kranzes verbleibende Kern herausgeschnitten wird. In den dadurch entstehenden Hohlraum werden nun die Borstenbüschel gesteckt und durch Umlegen des geschlitzten Kranzes mit Hülfe eines darum gewundenen Fadens und einer Klebmasse befestigt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, das bisher von Hand bewirkte Schlitzen mit Hülfe der nachstehend beschriebenen, in Fig. 1 bis 5 dargestellten Vorrichtung zu bethätigen.
Dieselbe besteht zunächst aus einem hohlcylindrischen, vorn in eine runde Schneide ax ausmündenden Schlitzkopf a, welcher am Umfange, und zwar auf die Länge der Schneide, mit einer Anzahl in der Achsenrichtung des Stieles angebrachter Messerchen b versehen ist. Der Schlitzkopf endigt nach hinten in eine Führungshülse c und ist mit derselben auf einer Leitstange d verschiebbar. Die letztere ist einerseits an der Tischplatte A der Maschine befestigt und endigt andererseits in eine Körnerspitze dy.
Die Hülse c trägt auf der oberen Seite eine Zahnstange e, in welche ein Zahnrad f eingreift. Das letztere wird durch Drehen einer Handkurbel g oder auch durch motorische Kraft unter Einschaltung eines Zwischenvorgeleges in Umdrehung versetzt und schiebt dadurch die Zahnstange e nebst Schlitzkopf a je nach dem Sinne der Drehung vor- oder rückwärts; durch Nuth und Feder kann hierbei eine Drehung des Kopfes α auf seiner Führungsstange verhindert werden.
Auf der entgegengesetzten Seite der Platte A ist in einem Schlitz i derselben verschiebbar ein Schlitten oder Support k angebracht, welcher durch Drehen der Leitspindel / vor- oder rückwärts bewegt werden kann. Derselbe enthält in einer waagrechten Achse mit der Spitze dx ein kegelig ausgebohrtes Futter m, welches zur Aufnahme des einen dünnen Pinselstielendes S1 bestimmt ist. Um dem Stiel einen festen Stützpunkt zu geben, bildet das hintere, cylindrische Ende der Büchse mx die Mutter für eine Stellschraube η, welche mittelst eines Handgriffes 0 oder dergleichen gedreht werden kann.
Zum Schlitzen eines Pinselstieles mit Hülfe der "vorstehend beschriebenen Vorrichtung wird in folgender Weise verfahren:
Der Stiel s wird durch Vordrehen des Supports fest zwischen die Körnerspitze dx und das Futter m geprefst und sodann die Stielschraube bis zum · Anstofsen an das Stielende vorgedreht. Durch Drehen an der Kurbel g wird hierauf der Schlitzkopf α gegen das Ende J2 gedrückt und durch die.Schneide ax
ein ringförmiger Einschnitt gemacht, während die Messerchen b den entstehenden Kranz in schmale Streifen u schneiden, welche mit ihrem unteren Ende in Verbindung mit dem Stiel bleiben. Die Bewegung des Schlitzkopfes kann durch einen Bund ν oder eine sonst geeignete Vorrichtung auf das erforderliche feste Mafs begrenzt werden. Der Kern S3 wird abgesägt und alsdann in üblicher Weise die Fertigstellung der Pinsel vollendet.
Für verschiedene Sorten Pinselstiele gelangen verschiedene Arten von Schlitzköpfen und Einsätzen m zur Verwendung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Schlitzen von Pinselstielen, gekennzeichnet durch den Schlitzkopf α, welcher am vorderen Ende in eine runde, mit axial angeordneten Messerchen b besetzte Schneide O1 ausmündet und mit Hülfe einer an ihm befestigten Zahnstange e verschiebbar ist, zu dem Zwecke, um durch Eindringen der Schneide αλ und Messerchen b in das obere Ende des feststehenden, zwischen einen Schlitten k und eine Körnerspitze J1 geklemmten Pinselstieles einen Kranz einzelner am Stiel haftender Streifen u herzustellen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55645D Vorrichtung zum Schlitzen von Pinselstielen für die Befestigung von Borstenbüscheln Expired - Lifetime DE55645C (de)

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