DE378739C - Vorrichtung zum Drehen nach Schablone - Google Patents
Vorrichtung zum Drehen nach SchabloneInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B29/00—Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
- B23B29/24—Tool holders for a plurality of cutting tools, e.g. turrets
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
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- B23Q35/08—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
- B23Q35/10—Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only
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Description
Bei der Bearbeitung von Werkstücken auf Revolverbänken gelangen für gewöhnlich die
verschiedenen Werkzeuge, wie Drehstähle, Bohrer usw., nacheinander zur Einwirkung
auf das Werkstück. Zur Abkürzung der Bearbeitungszeit ist man bestrebt gewesen, zwei oder mehr verschiedenartige Werkzeuge
auf das Werkstück gleichzeitig oder fast gleichzeitig wirken zu lassen, ohne daß dabei
ίο der die Werkzeuge tragende Revolverkopf
gedreht wird, und hat zu diesem Zwecke auch Vorrichtungen ,ersonnen, bei denen die Arbeitsstähle
an schwenkbaren Hebeln sitzen. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Verbesserung an jenen Vorrichtungen,
die zum Drehen nach mit dem Werkstück verschiebbaren Schablonen dienen, wobei die
Werkzeuge an schwenkbaren Hebeln sitzen.
Gegenüber den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird durch die Erfindung bezweckt,
zu den unter sich gleichen Drehstählen noch andere \rerschiedenartige Werkzeuge
(z. B. Bohrer) zur Ausführung der ihnen entsprechenden Maßnahmen am Werkstück zur
Anwendung gelangen zu lassen.
Dies wird dadurch erreicht, daß die das Werkstück aufnehmende, achsial nachstellbare
Spannbüchse des Reitstockes beim Vorwärtsschieben gegen einen mit einer Durchlaßöffnung
für das Werkstück versehenen Bügel einer unter Federwirkung stehenden Schablonenspindel
gedrückt wird und dadurch unter achsialer Verschiebung der letzteren ausschwenkbare Stahlhalter in die zur Erzeugung
der gewünschten Form des Werkstückes erforderliche Lage bringt, während sich gleichzeitig oder fast gleichzeitig der
Bohrvorgang abspielt.
Eine solche Vorrichtung zur Massenerzeugung gedrehter Gegenstände ist in den Abb. 1
bis 4 der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt, wobei Abb. 1 die Stellung
der Vorrichtung beim Beginn des Arbeitsvorganges, Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt
durch den Messerkopf bei dieser Stellung, Abb. 3 einen Längsschnitt durch den Messerkopf in der Arbeitsstellung des letzteren
zeigt, während aus Abb. 4 die Art der Rückführung der Vorrichtung in die Anfangsstellung
zu erkennen ist.
In dem Reitstock 1 ist die hohl ausgebilj dete Spannbüchse 2 achsial verschiebbar geführt
und kann mittels einer geeigneten Vorrichtung, beispielsweise eines Hebelgestänges,
einer Gewindeführung o. dgl. in achsialer i—Richtung vorwärts oder rückwärts bewegt
werden. Auf dieser Spannbüchse 2 sitzt eine Kappe 3, die mit der Spannbüchse durch die
Schraube 4 fest verbunden ist und eine zentrale Bohrung 5 zur Durchführung des in
Form von Stangen in die Spannbüchse 2 eingeführten Werkstückes besitzt. Um das Werkstück 6 in der Bohrung 5 der Kappe 3
festzuhalten, ist in der letzteren eine Druckschraube 7 vorgesehen. Gegenüber der Spannbüchse
2 ist mittels der Hohlwelle 8, die entj weder unmittelbar im Spindelstock einer Drehbank gelagert oder in ein Spannfutter
einer mit Hohlspindel versehenen Drehbank : eingesetzt sein kann, ein Messerkopf 9 angeordnet.
Dieser Messerkopf 9 trägt in zwei ! diametral gegenüberliegenden Längsschlitzen 10 ausschwingbare Halter 11, 12 für Werkzeugstähle
13, welche durch die Schrauben 14 ! in den Stahlhaltern 11, 12 festgespannt sind.
Die um die Ouerzapfen 15 drehbaren Werkzeughalter
11,12 stehen durch die an ihnen angebrachten Führungsstifte 16 unter dem Einfluß
von Schraubenfedern 17, welche einerseits gegen die Köpfe der Führungsstifte
16, anderseits gegen am Messerkopf 9 gelagerte Federteller 18 sich stützen und die
Stahlhalter parallel zur Achse des Messerkopfes 9 einzustellen versuchen. An den
rückwärtigen Armen der Hebel 11, 12 sind
nachstellbare Stiftschrauben 19 angebracht, welche sich gegen eine im Messerkopf 9
achsial verschiebbar gelagerte Schablonenspindel 20 stützen, deren Schablone 21 eine
der herzustellenden Form des zu erzeugenden
Drehkörpers entsprechende Gestaltung besitzt. Diese ebenfalls hohle Schablonenspindel
geht an ihrem vorderen Ende in zwei Bügelschenkel 22 über, deren Joch durch einen zur Welle 8 des Messerkopfes 9 konzentrischen
Ring 23 gebildet ist und eine den Durchtritt des stangenförmigen Werkstückes ermöglichende Bohrung 24 besitzt. In der
hohlen Schablonenspindel ist außerdem die Bohrspindel 25 angeordnet, welche an ihrem
vorderen Ende den Bohrer 26, an ihrem rückwärtigen Ende aber ein durch einen Knopf
o. dgl. gebildetes Widerlager 27 trägt, gegen das sich das eine Ende einer mit ihrem anderen
Ende gegen die Hohlwelle 8 des Messerkopfes 9 stützenden Schraubenfeder 28
legt. Innerhalb der Hohlwelle 8 des Messerkopfes 9 ist mittels Schrauben 29 ein Führungs-
und Widerlagsring 30 gelagert, gegen den sich eine Schraubenfeder 31 stützt, deren
anderes Ende an einen Bund 32 einer mit der Schablonenspindel 20, 21 auf Mitnahme verbundenen
Hohlwelle 33 sich anlegt. Die letztere greift mittels der Klauen 34 in ent- sprechende Ausnehmungen der Schablonenspindel
20, 21 und besitzt einen Längsschlitz 35, in dem ein Stift 36 der Bohrspindel 25
achsial verschiebbar ist. An den Bügelschenkeln 2'2 der Schablonenspindel sind außerdem noch mittels entsprechender Werkzeughalter
die Werkzeugstahl 37, 38 befestigt, von denen der eine zum Abstechen
des vorderen Stirnendes des Werkstückes, der andere zum Zylindrischdrehen oder zur Erzeugung
von Ringnuten nutzbar gemacht werden kann.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Das Werkstücke wird über die Reitstockkappe
3 um ein die Länge des herzustellenden Drehkörpers etwas überschreitendes Maß vorgeschoben, in der Spannbüchse 2 durch die
Schraube 7 festgespannt und dann achsial nach vorwärts bewegt. Dadurch wird das Werkstück 6 zunächst durch die Bohrung 24
des Bügelringes 23 hindurch der Einwirkung des Bohrers 26 unterworfen und mit ,einer
zentralen Bohrung 39 versehen (Abb. 1). Sobald die an der Kappe 3 der Spannbüchse 2
angebrachte Warze 40 gegen den Bügelring 23 stößt, wird bei weiterer achsialer Verschiebung
des Reitnagels 2 unter Überwindung der der Feder 31 innewohnenden Spannung
die Schablonenspindel 20, 21 nach rückwärts gedrängt, so daß nunmehr die Stifte 19 der
Stahlhalter 11, 12 an der Schablone 21 auflaufen
und dadurch die Stahlhalter so ausgeschwenkt werden, daß das Werkstück selbst kegelförmige Gestalt annimmt, bis es zuletzt
auf den Durchmesser der zentralen Bohrung abgedreht ist und alsdann auf dem Bohrer
sitzt (Abb. 3). Wird nun die Spannbüchse 2 zurückgedreht, so führt sich die Schablonenspindel 20, 21 unter dem Einfluß
ihrer Feder 31 wieder nach vorwärts, und das Werkstück würde innerhalb der Bügelschenkel
22 derart liegen, daß es nicht ohne weiteres abgenommen werden könnte. Um auch
diese Maßnahme durchzuführen, wird die Bohrspindel 25 unter Überwindung der ihrer
Feder 28 innewohnenden Spannung durch Erfassen des Kopfes 27 so weit nach vorwärts
gedrückt, daß der Bohrer 26 über dem- Bügelring
23 der Schablonenspindel nach außen tritt und das darauf befindliche Werkstück abnehmen läßt. Nach Freigabe oßr Bohrspindel
25 wird das stangenförmige Werkstück in der Spannbüchse 2 um das oben angegebene
Maß nach vorwärts verschoben, alsdann wieder festspannt, und der beschriebene Arbeitsvorgang beginnt von neuem.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Drehen nach Schablone, bei der sowohl die Schablone als
auch das Werkstück achsial verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die das
Werkstück (6) achsial nachstellbar aufnehmende Spannbüchse (2) des Reitstockes
(1) beim Vorwärtsschieben gegen go einen mit einer Durchlaßöffnung (24) für
das Werkstück versehenen Bügel (22, 23) einer unter Federwirkung (31) stehenden
Schablonenspindel (20, 21) gedrückt wird und dadurch unter achsialer Verschiebung
der letzteren ausschwingbare Stahlhalter (11, 12) in die zur Erzeugung der gewünschten
Form des Werkstückes (6) er- · forderliche Lage bringt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der
hohlen Schablonenspindel (20, 21) eine mit ihr auf Mitnahme (Stift 36) verbundene,
aber in ihr achsial verschiebbare Bohrspindel (25) angeordnet ist, die über die Welle (8) des Messerkopfes (9) nach
rückwärts hervorragt und unter dem Einfluß einer Schraubenfeder (28) steht, die den Bohrer (26) innerhalb der Stahlhalter ■
(11, 12) hält, durch Überwindung ihrer
Spannung mittels achsialen Druckes aber den Bohrer (26) über den Bügel (22, 23)
der Schablonenspindel (20, 21) vortreten läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN21061D DE378739C (de) | Vorrichtung zum Drehen nach Schablone |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN21061D DE378739C (de) | Vorrichtung zum Drehen nach Schablone |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE378739C true DE378739C (de) | 1923-07-30 |
Family
ID=7341568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN21061D Expired DE378739C (de) | Vorrichtung zum Drehen nach Schablone |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE378739C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0149994A3 (en) * | 1984-01-23 | 1987-07-22 | Max-Planck-Gesellschaft Zur Forderung Der Wissenschaften E.V. | Peeling tool for standard bolts |
| FR2713969A1 (fr) * | 1993-12-22 | 1995-06-23 | Genet Decolletage | Fraise d'usinage, notamment de décolletage. |
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- DE DEN21061D patent/DE378739C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0149994A3 (en) * | 1984-01-23 | 1987-07-22 | Max-Planck-Gesellschaft Zur Forderung Der Wissenschaften E.V. | Peeling tool for standard bolts |
| FR2713969A1 (fr) * | 1993-12-22 | 1995-06-23 | Genet Decolletage | Fraise d'usinage, notamment de décolletage. |
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