DE378739C - Vorrichtung zum Drehen nach Schablone - Google Patents

Vorrichtung zum Drehen nach Schablone

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DE378739C
DE378739C DEN21061D DEN0021061D DE378739C DE 378739 C DE378739 C DE 378739C DE N21061 D DEN21061 D DE N21061D DE N0021061 D DEN0021061 D DE N0021061D DE 378739 C DE378739 C DE 378739C
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DE
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spindle
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DEN21061D
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LEONHARD NEUWIRTH
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LEONHARD NEUWIRTH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/24Tool holders for a plurality of cutting tools, e.g. turrets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/10Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only
    • B23Q35/109Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only with a continuously turning pattern

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

Bei der Bearbeitung von Werkstücken auf Revolverbänken gelangen für gewöhnlich die verschiedenen Werkzeuge, wie Drehstähle, Bohrer usw., nacheinander zur Einwirkung auf das Werkstück. Zur Abkürzung der Bearbeitungszeit ist man bestrebt gewesen, zwei oder mehr verschiedenartige Werkzeuge auf das Werkstück gleichzeitig oder fast gleichzeitig wirken zu lassen, ohne daß dabei
ίο der die Werkzeuge tragende Revolverkopf gedreht wird, und hat zu diesem Zwecke auch Vorrichtungen ,ersonnen, bei denen die Arbeitsstähle an schwenkbaren Hebeln sitzen. Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Verbesserung an jenen Vorrichtungen, die zum Drehen nach mit dem Werkstück verschiebbaren Schablonen dienen, wobei die Werkzeuge an schwenkbaren Hebeln sitzen.
Gegenüber den bekannten Vorrichtungen dieser Art wird durch die Erfindung bezweckt, zu den unter sich gleichen Drehstählen noch andere \rerschiedenartige Werkzeuge (z. B. Bohrer) zur Ausführung der ihnen entsprechenden Maßnahmen am Werkstück zur Anwendung gelangen zu lassen.
Dies wird dadurch erreicht, daß die das Werkstück aufnehmende, achsial nachstellbare Spannbüchse des Reitstockes beim Vorwärtsschieben gegen einen mit einer Durchlaßöffnung für das Werkstück versehenen Bügel einer unter Federwirkung stehenden Schablonenspindel gedrückt wird und dadurch unter achsialer Verschiebung der letzteren ausschwenkbare Stahlhalter in die zur Erzeugung der gewünschten Form des Werkstückes erforderliche Lage bringt, während sich gleichzeitig oder fast gleichzeitig der Bohrvorgang abspielt.
Eine solche Vorrichtung zur Massenerzeugung gedrehter Gegenstände ist in den Abb. 1 bis 4 der Zeichnung in einer Ausführungsform dargestellt, wobei Abb. 1 die Stellung der Vorrichtung beim Beginn des Arbeitsvorganges, Abb. 2 einen senkrechten Längsschnitt durch den Messerkopf bei dieser Stellung, Abb. 3 einen Längsschnitt durch den Messerkopf in der Arbeitsstellung des letzteren zeigt, während aus Abb. 4 die Art der Rückführung der Vorrichtung in die Anfangsstellung zu erkennen ist.
In dem Reitstock 1 ist die hohl ausgebilj dete Spannbüchse 2 achsial verschiebbar geführt und kann mittels einer geeigneten Vorrichtung, beispielsweise eines Hebelgestänges, einer Gewindeführung o. dgl. in achsialer i—Richtung vorwärts oder rückwärts bewegt werden. Auf dieser Spannbüchse 2 sitzt eine Kappe 3, die mit der Spannbüchse durch die Schraube 4 fest verbunden ist und eine zentrale Bohrung 5 zur Durchführung des in Form von Stangen in die Spannbüchse 2 eingeführten Werkstückes besitzt. Um das Werkstück 6 in der Bohrung 5 der Kappe 3 festzuhalten, ist in der letzteren eine Druckschraube 7 vorgesehen. Gegenüber der Spannbüchse 2 ist mittels der Hohlwelle 8, die entj weder unmittelbar im Spindelstock einer Drehbank gelagert oder in ein Spannfutter einer mit Hohlspindel versehenen Drehbank : eingesetzt sein kann, ein Messerkopf 9 angeordnet. Dieser Messerkopf 9 trägt in zwei ! diametral gegenüberliegenden Längsschlitzen 10 ausschwingbare Halter 11, 12 für Werkzeugstähle 13, welche durch die Schrauben 14 ! in den Stahlhaltern 11, 12 festgespannt sind. Die um die Ouerzapfen 15 drehbaren Werkzeughalter 11,12 stehen durch die an ihnen angebrachten Führungsstifte 16 unter dem Einfluß von Schraubenfedern 17, welche einerseits gegen die Köpfe der Führungsstifte 16, anderseits gegen am Messerkopf 9 gelagerte Federteller 18 sich stützen und die Stahlhalter parallel zur Achse des Messerkopfes 9 einzustellen versuchen. An den rückwärtigen Armen der Hebel 11, 12 sind nachstellbare Stiftschrauben 19 angebracht, welche sich gegen eine im Messerkopf 9 achsial verschiebbar gelagerte Schablonenspindel 20 stützen, deren Schablone 21 eine der herzustellenden Form des zu erzeugenden
Drehkörpers entsprechende Gestaltung besitzt. Diese ebenfalls hohle Schablonenspindel geht an ihrem vorderen Ende in zwei Bügelschenkel 22 über, deren Joch durch einen zur Welle 8 des Messerkopfes 9 konzentrischen Ring 23 gebildet ist und eine den Durchtritt des stangenförmigen Werkstückes ermöglichende Bohrung 24 besitzt. In der hohlen Schablonenspindel ist außerdem die Bohrspindel 25 angeordnet, welche an ihrem vorderen Ende den Bohrer 26, an ihrem rückwärtigen Ende aber ein durch einen Knopf o. dgl. gebildetes Widerlager 27 trägt, gegen das sich das eine Ende einer mit ihrem anderen Ende gegen die Hohlwelle 8 des Messerkopfes 9 stützenden Schraubenfeder 28 legt. Innerhalb der Hohlwelle 8 des Messerkopfes 9 ist mittels Schrauben 29 ein Führungs- und Widerlagsring 30 gelagert, gegen den sich eine Schraubenfeder 31 stützt, deren anderes Ende an einen Bund 32 einer mit der Schablonenspindel 20, 21 auf Mitnahme verbundenen Hohlwelle 33 sich anlegt. Die letztere greift mittels der Klauen 34 in ent- sprechende Ausnehmungen der Schablonenspindel 20, 21 und besitzt einen Längsschlitz 35, in dem ein Stift 36 der Bohrspindel 25 achsial verschiebbar ist. An den Bügelschenkeln 2'2 der Schablonenspindel sind außerdem noch mittels entsprechender Werkzeughalter die Werkzeugstahl 37, 38 befestigt, von denen der eine zum Abstechen des vorderen Stirnendes des Werkstückes, der andere zum Zylindrischdrehen oder zur Erzeugung von Ringnuten nutzbar gemacht werden kann.
Die Handhabung und Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Das Werkstücke wird über die Reitstockkappe 3 um ein die Länge des herzustellenden Drehkörpers etwas überschreitendes Maß vorgeschoben, in der Spannbüchse 2 durch die Schraube 7 festgespannt und dann achsial nach vorwärts bewegt. Dadurch wird das Werkstück 6 zunächst durch die Bohrung 24 des Bügelringes 23 hindurch der Einwirkung des Bohrers 26 unterworfen und mit ,einer zentralen Bohrung 39 versehen (Abb. 1). Sobald die an der Kappe 3 der Spannbüchse 2 angebrachte Warze 40 gegen den Bügelring 23 stößt, wird bei weiterer achsialer Verschiebung des Reitnagels 2 unter Überwindung der der Feder 31 innewohnenden Spannung die Schablonenspindel 20, 21 nach rückwärts gedrängt, so daß nunmehr die Stifte 19 der Stahlhalter 11, 12 an der Schablone 21 auflaufen und dadurch die Stahlhalter so ausgeschwenkt werden, daß das Werkstück selbst kegelförmige Gestalt annimmt, bis es zuletzt auf den Durchmesser der zentralen Bohrung abgedreht ist und alsdann auf dem Bohrer sitzt (Abb. 3). Wird nun die Spannbüchse 2 zurückgedreht, so führt sich die Schablonenspindel 20, 21 unter dem Einfluß ihrer Feder 31 wieder nach vorwärts, und das Werkstück würde innerhalb der Bügelschenkel 22 derart liegen, daß es nicht ohne weiteres abgenommen werden könnte. Um auch diese Maßnahme durchzuführen, wird die Bohrspindel 25 unter Überwindung der ihrer Feder 28 innewohnenden Spannung durch Erfassen des Kopfes 27 so weit nach vorwärts gedrückt, daß der Bohrer 26 über dem- Bügelring 23 der Schablonenspindel nach außen tritt und das darauf befindliche Werkstück abnehmen läßt. Nach Freigabe oßr Bohrspindel 25 wird das stangenförmige Werkstück in der Spannbüchse 2 um das oben angegebene Maß nach vorwärts verschoben, alsdann wieder festspannt, und der beschriebene Arbeitsvorgang beginnt von neuem.

Claims (2)

P ATENT-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Drehen nach Schablone, bei der sowohl die Schablone als auch das Werkstück achsial verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die das Werkstück (6) achsial nachstellbar aufnehmende Spannbüchse (2) des Reitstockes (1) beim Vorwärtsschieben gegen go einen mit einer Durchlaßöffnung (24) für das Werkstück versehenen Bügel (22, 23) einer unter Federwirkung (31) stehenden Schablonenspindel (20, 21) gedrückt wird und dadurch unter achsialer Verschiebung der letzteren ausschwingbare Stahlhalter (11, 12) in die zur Erzeugung der gewünschten Form des Werkstückes (6) er- · forderliche Lage bringt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der hohlen Schablonenspindel (20, 21) eine mit ihr auf Mitnahme (Stift 36) verbundene, aber in ihr achsial verschiebbare Bohrspindel (25) angeordnet ist, die über die Welle (8) des Messerkopfes (9) nach rückwärts hervorragt und unter dem Einfluß einer Schraubenfeder (28) steht, die den Bohrer (26) innerhalb der Stahlhalter ■ (11, 12) hält, durch Überwindung ihrer Spannung mittels achsialen Druckes aber den Bohrer (26) über den Bügel (22, 23) der Schablonenspindel (20, 21) vortreten läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEN21061D Vorrichtung zum Drehen nach Schablone Expired DE378739C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0149994A3 (en) * 1984-01-23 1987-07-22 Max-Planck-Gesellschaft Zur Forderung Der Wissenschaften E.V. Peeling tool for standard bolts
FR2713969A1 (fr) * 1993-12-22 1995-06-23 Genet Decolletage Fraise d'usinage, notamment de décolletage.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0149994A3 (en) * 1984-01-23 1987-07-22 Max-Planck-Gesellschaft Zur Forderung Der Wissenschaften E.V. Peeling tool for standard bolts
FR2713969A1 (fr) * 1993-12-22 1995-06-23 Genet Decolletage Fraise d'usinage, notamment de décolletage.

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