DE720241C - Drehbank mit Vorrichtung zum gleichzeitigen Aussen- und Innenbearbeiten von Hohlkoerpern - Google Patents

Drehbank mit Vorrichtung zum gleichzeitigen Aussen- und Innenbearbeiten von Hohlkoerpern

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DE720241C
DE720241C DEB186894D DEB0186894D DE720241C DE 720241 C DE720241 C DE 720241C DE B186894 D DEB186894 D DE B186894D DE B0186894 D DEB0186894 D DE B0186894D DE 720241 C DE720241 C DE 720241C
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DE
Germany
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lathe
tailstock
workpiece
hollow bodies
boring bar
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Expired
Application number
DEB186894D
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English (en)
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BOLEY WERKZEUG U MASCHINENFABR
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BOLEY WERKZEUG U MASCHINENFABR
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/26Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for simultaneously turning internal and external surfaces of a body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description

  • Drehbank mit Vorrichtung zum gleichzeitigen Außen- und Innenbearbeiten von Hohlkörpern Für das Ausbohren von Büchsen u. dgl. auf .:irrer Drehbank stehen verschiedene Einrichtungen. zur Verfügung. Besondere Vorkehrungen sind erforderlich, wenn diese Büchsen o. dgl. innen und außen gleichzeitig fertiggedreht werden sollen. um genaue Achsübereinstimmung zwischen Außenfläche und Bohrung zu erzielen. Für diese Bearbeitungsweise ist bereits eine Einrichtung bekannt, bei der in der Spindel des Spindel Stockes einer Drehbank eine Bohrstange gelagert ist, die mit dem Längsschlitten der Drehbank gekuppelt ist und dessen Bewegung mitmacht. Das Werkstück ist dabei zwischen Spindelstock und Reitstock in hohlkegelförmigen Stirnflächen besonderer Spann aufsätze aufgenommen und abgestützt. Die Mitnahme des Werkstückes geschieht vom Spindelstock aus, wobei der Spannaufsatz am Reitstock mittels des Werkstückes gleichfalls mitgenommen wird. Das Werkzeug für-(las ausbohren ist auf der in der Hauptspinciel gelagerten und mit fortschreitender .Arbeit mehr und mehr aus ihr heraustretenden Bohrstange fliegend angeordnet.
  • Mit dieser Vorrichtung können große Genauigkeiten nur bei kurzen Werkstücken erzielt «erden, da die fliegend angeordnete Bohrstange mit dem Ausdrehwerkzeug an ihrem freien Ende aus der Achsmitte abweicht, und zwar um so mehr, je länger der Bohrweg wird. Eine doppelte Lagerung der Bohrstange bietet besondere Schwierigkeiten und ist deshalb noch nicht angewendet worden, weil für die Lagerung des äußeren Bohrstangenendes nur der Reitstock zur Verfügung steht, der zum Abstützen bzw. zur Aufnahme des Werkstückes selbst dient. Außerdem erschwert eine durchgehende, :m Reitstock abgestützte Bohrstange das Einuni Ausspannen der Werkstücke und bringt größere Zeitverluste mit sich, da hierzu entweder das ganze im Reitstock geführte lange Ende der Bohrstange erst aus dem Werk stück herausgeführt oder der Reitstock beiseite geschoben werden muß, damit das Werkstück von der Bohrstange abgezogen werden kann.
  • Gemäß der Erfindung ist eine das fliegende Ende der Bohrstange unterstützende Gegenspitze geschaffen worden, deren Stützstange durch die Reitstockpüiofe hindurchgeführt ist und die ebenfalls mit (lern Längsschlitten der Drehbank verbunden ist, an welchem auch die Bohrstange befestigt ist. Hierdurch ist die Möglichkeit geschaffen worden, auch lange Hohlkörper, z. B. Lagerbüchsen, mit größter Genauigkeit gleichzei tig innen und außen fertig zu bearbeiten; ohne daß das Ein- und Ausspannen der Werkstücke wesentlich erschwert ist.
  • Bei Bohrwerken zum Ausbohren langer, rohrartiger Werkstücke ist die Abstützung der Bohrstange auf beiden Enden bekannt. Bei diesen Maschinen wird jedoch lediglich der Bohrkopf, nicht aber auch die Bohrstange selbst verschoben. Es ist ferner bekannt, ein feststehendes Werkstück durch ein zwischen den Spitzen von Arbeitsspindel und Reitstock eingespanntes Bohrwerkzeug zu bearbeiten. Hierbei ist aber das Werkstück fliegend eingespannt; in dieser Einspannung; lassen sich aber lange Werkstücke nicht bearbeiten. Ferner zeigen die bekannten Maschinen keine Vorrichtung, mit der eine gleichzeitige Innen- und Außenbearbeitung eines Hohlkörpers vorgenommen werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestel lt.
  • Fig. t zeigt- eine Drehbank in Vorderau Sicht, teilweise im Längsschnitt, Fig.2 ist eine Draufsicht dieser Bank. Der Spindelstock4 und der Reitstock 5 sind leinten am Drehbankbett vorladend angeordnet, wie aus Fig. z ersichtlich ist. Der Längsschlitten 29 mit dem aufgesetzten Werkieugträger 28 sowie den am Längsschlitten befestigten Böcken t9 und 24 kann infolgedessen am Spindelstock und Reitstock ungehindert vorbeigleiten. Das Werkstück, als welches eine Laufbüchse I gezeichnet ist, deren Stirnflächen für das Spannen nach Kegelflächen abgeschrägt sind, ist mit Hilfe der Spannaufsätze z und 3 zwischen Spindelstock .l und Reitstock 5 gespannt und läuft während der Bearbeitung um. Der Spannaufsatz 2 ist mit der Hauptspindel S des Spindelstockes fest verbunden, während Spannaufsatz 3 zusammen mit Büchse 6 auf der Pinole 7 des Reitstockes 5 lose läuft.
  • Die angetriebene Hauptspindel 8 nimmt mittels des Spannaufsatzes z das Werkstück i und den Aufsatz 3 mit.
  • Die Pinole 7 ist im Reitstock gegen Drehung gesichert und läßt sich mit Hilfe des Hebels 9 über Welle Io, Ritzel i i und eine an der Pinole 7 angebrachte, mit dem Ritzet i i kämmende Verzahnung zwecks Ein- und Ausspannens des Werkstückes längs verschieben. Eine der Weile t o gleichachsige Feder 30 ;gestattet ein federnd und beliebig starkes Anstellen. Der axiale Spanndruck des Spannaufsatzes ,; wird über die Büchse G von dem Druckkugellager ; i auf der Pinole aufgenommen. Durch Drehen eines Hebels t z um die Drehbankspindelachse kann, wie an sich bekannt, mit Hilfe der Hohlkegelfläche 15 einer lagerten. geschlitzten Klemmbüchse t6 mit .entsprechend kegelförmiger Stirnfläche die Pinole 7 festgeklemmt werden.
  • In einer Längsbohrung nimmt die Pinole ; eine Stützstange 17 auf. Diese trägt an ihrem einen (in der Zeichnung linken') Ende eine körnerspitze t S und ist mit ihrem anderen (rechten) Ende in dem auf dem Längsschlitten befestigten Bock i <o zunächst lose gehalten. und gegen Drehung gesichert. Mit Hilfe eines Hebels 2o läßt sie sich, ähnlich wie die Pinole 7, mittels des Hebels 9 in Längsrichtung verstellen. Das Anstellen ist wiederum federnd und in der Stärke einstellbar.
  • In der Hauptspindel S (Arbeitsspindel) des Spindelstockes .f ist die Bohrstange a i gelagert. Sie trägt an ihrem rechts gezeichneten Ende den Werkzeughalter 2 5 für den Ausbohrstahl 26 mit Zentrierbohrung 27 für die körnerspitze 18. .\in anderen, linken Ende ist die Bohrstange 21 mittels des Armes 2z, der Verbindungsstange 23 und des Bockes 2¢ mit .dem Längsschlitten verbunden. Sie ist ebenfalls gegen Drehung gesichert.
  • Befindet sich der Längsschlitten in An fangsstellung, wie in der Zeichnung dargestellt, und wird ihm eine Längsbewegung; nach rechts erteilt, so wird das Werkstück i finit dem im Werkzeugträger 28 eingespannten Drehwerkzeug 33 außen überdreht, wäg . rend die über Bock 24, Verbindungsstange z3, Arm a z mitgenommene Bohrstange z l gleichfalls die V orschubbewegung des Längsschlittens mitmacht und, wahrend das Drehwerkzeug 33 die Außenbearbeitung besorgt, mittels des Werkzeuges 26 gleichzeitig das Ausbohren besorgt.
  • Ein Ausweichen oder Abbiegen der Bohrstange 21 ist nun nicht mehr möglich, da das Ende der Bohrstange über den Körner 18 und die Stange 17 nochmals im Reitstock zentrisch abgestützt ist. Das unilaufende Werkstück 1 wird durch den auf der Reit stockpinole 7 laufenden Spannaufsatz 3 sicher abgestützt und zentriert, so daß nun genaueste. einwandfreie Arbeit gewährleistet ist.
  • Nach dem überdrehen und Ausbohren des Werkstückes i wird zuerst <las Überdrehwerk zeug 3 3 zurückgezogen, dann wird die Stützstange 17 mittels des Hebels 2o ganz, l'inole 7 mit Aufsatz 3 mittels des Hebels 9 eine kleine Strecke zurückgezogen und das Werkstück i so lange von Hand gehalten unter Vermeidung einer Werkzeugbeschädigung, bis die Bohrstange = t mit dem Werk zeug 26 und gleichzeitig das Drelnverkzeug 33 durch Verschieben des i.jngsschlittens z9 nach links zurückgezogen ist und nun das Werkstück i seitlich herauszenommen wer- ach Einlegen eines neuen Werkstückes, Anstellen und Festklemmen der Pinole wird die Bohrstange mittels Stange 17 wieder abgestützt, und das Arbeitsspiel kann wiederholt werden. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehbank zum gleichzeitigen Außen-und Innenbearbeiten von Hohlkörpern, die mischen Arbeitsspindel und Reitstock eingespannt sind, mit einem Werkzeugträger für die Außenbearbeitung, der durch einen Längsschlitten verschiebbar ist, an dem auch eine in der Arbeitsspindel verschiebbare Bohrstange befestigt ist, gekennzeichnet durch eine das fliegende Ende der Bohrstange unterstützende Gegenspitze (18), deren durch die Reitstock pinole hindurchgeführte Stützstange (i ) ebenfalls an dem Längsschlitten (a9) befestigt ist.
DEB186894D 1939-04-01 1939-04-01 Drehbank mit Vorrichtung zum gleichzeitigen Aussen- und Innenbearbeiten von Hohlkoerpern Expired DE720241C (de)

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