DE511764C - Mehrspindel-Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Schraubenmaschine, mit selbsttaetig durch ein gasfoermiges oder fluessiges Druckmittel gesteuerten Klemmbacken - Google Patents
Mehrspindel-Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Schraubenmaschine, mit selbsttaetig durch ein gasfoermiges oder fluessiges Druckmittel gesteuerten KlemmbackenInfo
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- DE511764C DE511764C DEN26316D DEN0026316D DE511764C DE 511764 C DE511764 C DE 511764C DE N26316 D DEN26316 D DE N26316D DE N0026316 D DEN0026316 D DE N0026316D DE 511764 C DE511764 C DE 511764C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23B9/00—Automatic or semi-automatic turning-machines with a plurality of working-spindles, e.g. automatic multiple-spindle machines with spindles arranged in a drum carrier able to be moved into predetermined positions; Equipment therefor
- B23B9/02—Automatic or semi-automatic machines for turning of stock
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Mehrspindel-Metallbearbeitungsmaschine,
insbesondere einen Mehrspindel-Stangenautomaten zur Herstellung von Schrauben, bei dem zum Vorschub
der Arbeitsstücke Vorschubrohre mit Spannpatronen verwendet werden.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei einem solchen mehrspindeligen Stangenautomaten
die Klemmfutter durch ein gasförmiges Druckmittel zu schließen und zu öffnen. Desgleichen
ist für eine Metallbearbeitungsmaschine bereits vorgeschlagen worden, durch einen
durch ein flüssiges oder gasförmiges Druckmittel gesteuerten Kolben das Arbeitsstück einzuspannen
und die Werkstoffstange vorzuschieben. Die bei dieser bekannten Maschine vorhandene
Einrichtung ist aber nur zum Vorschub einer einzelnen Vorratsstange geeignet und verwendet
kein Vorschubrohr mit einer Spann-
ao patrone.
Bei der Mehrspindel-Metallbearbeitungsmaschine nacfi der Erfindung, bei der in an sich
bekannter Weise die Klemmbacken durch ein gasförmiges oder flüssiges Druckmittel selbsttätig
gesteuert werden, ist demgegenüber die Einrichtung so getroffen, daß durch das Druckmittel
eine zentral zwischen den einzelnen Spindeln angeordnete Vorrichtung bewegt wird,
die ihrerseits - gleichzeitig alle Werkstoffvorschubrohre und Spannpatronen steuert, so daß
der Werkstoffvorschub selbsttätig zu dem bestimmten Zeitpunkt des Arbeitskreislaufs einsetzt.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform nach der Erfindung beispielsweise dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht eines mehrspindeligen Stangenautomaten gemäß der Erfindung,
teilweise im Schnitt, und
Fig. 2 ist eine Hinteransicht hierzu.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. i, und
Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch eine Spindel nach der Linie 5-5 der Fig. 1.
Die Maschine weist einen geeigneten Rahmen 2 auf, an dessen hinterem Ende ein aufrecht
stehender Lagerbock 1 bei 3 mittels Bolzen befestigt ist. Dieser Lagerbock 1 ist zwischen
seinem Kopf und seinem Fuß vorzugsweise so ausgebildet, daß er einen Zylinder xa bildet,
von dem sich Teile nach der Vorderseite und nach der Rückseite des Hauptteiles des Lagerbockes
erstrecken (Fig. 1). Der Zylinder ia
ist in geeigneter Weise so bearbeitet, daß er einen hinteren Zylinder 4 aufnehmen kann, der
an ihm mittels Schrauben 5 befestigt ist. Der Zylinder 4 ist so ausgebohrt, daß er ein Abstandsstück
6 aufnimmt, das in seiner Lage derart sicher gehalten ist, daß es den vorderen Zylinder ia von dem hinteren 4 trennt. Das
Trennstück 6 ist zentral durchbohrt und mit einer Büchse 7 ausgestattet sowie mit einem
Bohrloch, das einen Anschlagstift 8 aufnimmt, der in eingestellter Lage mit Hilfe einer Mutter
verriegelt wird.
Eine Gleitstange 10 geht frei durch die Büchse 7 hindurch, und ihr rückwärtiges Ende
ist so abgedreht, daß sich eine Schulter ergibt; ein Kolben 11 ist auf der Stange so befestigt,
daß er an dieser Schulter anliegt. Der Kolben wird in seiner Lage mittels einer Mutter 12
sichergehalten, die auf das Ende der Stange 10 aufgeschraubt ist. In Bohrungen am rückwärtigen
Ende des Zylinders 4 ist ein Paar Anschlagstifte 13 eingesetzt, die in der Richtung
des Kolbens 11 in den Zylinder hineinragen. Diese Stifte werden mittels Muttern 14 und 15
einstellbar in ihrer Lage gehalten.
Auf dem Vorderende des Rahmens 2 ist ein Zylinder oder Spindelträger 75 befestigt, der
im vorliegenden Beispiel feststehend angeordnet ist. In geeigneter Weise ist in dem
Spindelträger 75 eine Mehrzahl von umlaufenden Spindeln 76 angebracht. Im vorliegenden
Beispiel sind fünf gezeichnet; jede dieser Spindeln hat an ihrem Vorderende ein
Klemmfutter 77, um die Werkstoffstange festzuhalten.
Innerhalb jeder Spindel liegt ein durch sie hindurchgehendes Klemmfutterrohr 78 (Fig. 5),
dessen vorderes Ende mit dem Klemmfutter 77 verbunden ist. Durch jede Spindel geht innerhalb
des Klemmfutterrohres 78 ein Vorschubrohr 35 hindurch, das an seinem Vorderende
eine Spannpatrone 67 trägt.
An der Rückseite des feststehenden Spindelträgers 75 ist ein Speichenstück 16 durch Bolzen
befestigt, dessen rückwärts ausladende Nabe 17 bei 18 ausgebohrt ist, so daß sie das Vorderende
*o der Gleitstange 10 aufnimmt, die in dieser Ausbohrung
des Speichenstückes 16 frei gleiten kann. Die Nabe 17 des Speichenstückes hat
eine in ihrer Längsrichtung verlaufende Nut, in die eine Feder 19 eingreift. Ein Sternstück 20
ist gleitbar auf der Nabe 17 angebracht und weist eine zentrale Bohrung auf, die die Nabe 17
aufnimmt. Dieses Sternstück ist bei 20a auf
dem Vorderende der Gleitstange 10 befestigt
und hat ebenso wie die Nabe 17 eine Nut, die die Feder 19 gleichfalls aufnimmt, so daß das
Sternstück 20 auf der Nabe 17 vorwärts und rückwärts gleiten kann, aber gegen Drehbewegung
auf ihr gesichert ist.
Der Stern 20 weist eine Reihe von fünf
Schlitzen auf, die eine entsprechende Zahl von Schuhen 21 aufnehmen; diese Schuhe werden
in den Schlitzen durch Keile 22 und Schrauben 23 gehalten (Fig. 3). Jeder Schuh 21 ragt in
eine Nut eines Bundes 24 hinein.
Eine Vorderkappe 25 ist auf dem vorderen Ende des Zylinders xa angebracht. Sie ist so
durchbohrt, daß sie ein Gleitrohr 26 aufnehmen kann. Das hintere Ende dieses Rohres 26 ist
abgedreht, so daß es einen Kolben 27 aufnimmt, der in dem Zylinder xa hin und her gehen kann.
Das rückwärtige Ende des Rohres 26 ist mit Gewinde versehen, so daß es eine Mutter aufnehmen
kann, die den Kolben festhält. Das Rohr 26 ist so ausgebohrt, daß es frei über die
Gleitstange 10 paßt; das Rohr 26 und die Stange 10 können auf diese Weise teleskopartig
gegeneinander verschoben werden, und jeder dieser Teile kann unabhängig von dem anderen hin und her gehen. Die Kappe 25 wird
mittels Schrauben 29 in ihrer Lage gehalten und ist mit einer Ausbohrung zum Aufnehmen
und Festhalten einer Stopfbüchsenmutter 30 versehen; die Stopfbüchsenpackung liegt hinter
der Mutter 30, um jedes Entweichen von Luft aus dem Zylinder τα zu verhindern.
Das Vorderende des Rohres 26 ist zur Aufnahme des Führungsgliedes 31 abgedreht, das
auf dem Rohr durch eine Mutter 32 gehalten wird. Das Führungsglied 31 hat eine nach
hinten ausladende Nabe, auf der eine Scheibe 33 sitzt und eine nach vorn ragende'Nabe, auf der
eine Rückführscheibe 34 angebracht ist. Das Führungsglied 31 ist außerdem mit Bohrungen
versehen, die die erweiterten Enden 35° der
Vorschubrohre 35 aufnehmen, die sich in diesen Löchern frei drehen können.
Wie Fig 4 zeigt, ist die Scheibe 33 mit länglichen Schlitzen 33* versehen, durch die die
Schrauben 36, 37 hindurchgehen. Diese Schrauben sind durch das Führungsglied 31 und die
Scheibe 34 hindurchgeschraubt und halten diese Teile in richtiger Lage. Die Nabe des
Führungsgliedes 31 ist durchbohrt und nimmt das Ende eines Bolzens 38 auf, dessen größeres
Außenende in einen kreisförmig ausgedrehten Schlitz der Scheibe 33 hineinragt. In diesem
Schlitz liegt eine Feder 39, die gegen den Bolzen 38 drückt. Die beschriebene Bauart gestattet,
die Vorschubrohre nach Wunsch zu entfernen, indem man die Bolzen 36 löst, so daß die
Scheibe 33 auf der Nabe des Führungsgliedes 31 gedreht werden kann, bis die gekrümmten
Kerben 79 mit den Köpfen 35* der Vorschubrohre
übereinstimmen. Die Rohre können dann hinter die Zuführungsscheibe 33 gestoßen
werden. Sobald die Scheibe 33 freigegeben ist, dreht die Feder 39 die Scheibe in
ihre normale Stellung. Es ist ferner zu beachten, daß die Feder 39 bestrebt ist, die Scheibe in
ihrer richtigen Lage zu halten in dem Fall, daß die Bolzen 36 unversehens locker werden.
Der Lagerbock ι ist in geeigneter Weise durchbohrt, so daß er die Büchsen 40 aufnehmen
kann, die ihrerseits so bearbeitet sind, daß sie die Rohre 41 aufnehmen. Der Lagerbock
ι ist mit noch, weiteren Bohrungen versehen,
so daß "er eine Stange 42 aufnehmen
kann, die in ihrer Lage durch Muttern 43 festgehalten
wird. Diese Stange ist an einem feststehenden Teil an der Vorderseite der Maschine
befestigt und wirkt als eine Stütze für den Lagerbock 1. Der Vorderzylinder rT ist ausgebohrt,
so daß er die Enden der Rohre 46 und 47 aufnehmen kann. Das Rohr 46 führt Luft an die Rückseite des Kolbens 27, und
das Rohr 47 leitet Luft an die Vorderseite des Kolbens 27. Der hintere Zylinder 4 ist ebenfalls
ausgebohrt, so daß er die Enden von Rohren 44 und 45 aufnehmen kann; das Rohr 44
führt Luft an die Rückseite des Kolbens 11, und das Rohr 45 leitet Luft an die Vorderseite
des Kolbens 11. Ein Paar von Ventilen 48 und 49 ist in geeigneter Weise an dem Maschinenrahmen
2 befestigt. Diese Ventile sind durch die Einlaßrohre 48'* bzw. 48* mit einer
zentralen Luftzuleitung oder einem Lufteinlaß 59 verbunden. Die Rohre 44 und 45 sind mit
dem Ventil 48 und die Rohre 46, 47 mit dem Ventil 49 verbunden. Ein herabhängender
Hebel 50 ist mit dem Ventil 48 und ein ähnlicher Hebel ist mit dem Ventil 49 verbunden. Diese
Hebel sind an ihren unteren Enden mit Steuerrollen 52 bzw. 53 versehen.
Die Hauptsteuerwelle 57 der Maschine ist mit einer Steuertrommel 56 versehen, auf der
in geeigneten Stellungen eine Mehrzahl von Steuerkurven 54, 55, 60 und 61 sitzt. Diese
Steuerkurven sind in Fig. 1 in gestrichelten Linien angegeben. Die tatsächlichen Stellungen
dieser Kurven sind nicht gezeichnet; selbstverständlich werden sie auf der Steuertrommel
56 in solcher Lage befestigt, daß sie auf die Ventile 48 und 49 in den gewünschten
Zeitabständen einwirken.
Beim Arbeiten bewirkt die Drehung der Steuerwelle 57 eine Drehung der Steuertrommel
56; diese bringt die Steuerkurve 55 in solche Lage, daß sie auf die Rolle 53 stößt, und wenn
die Rolle über die Fläche der Steuerkurve 55 entlanggeht, so wird der Hebel 51 nach rückwärts
geschwungen, so daß er das Ventil 49 beeinflußt. Die durch den Haupteinlaß bei 58
kommende Luft geht durch das Rohr 47 in die Kammer A auf der Vorderseite des Kolbens
27. Der Kolben geht nach hinten, bis er an den Anschlagstift 8 anstößt; da der Kolben 27 mit
dem Gleitrohr 26 verbunden ist, so wird letzteres rückwärts geschoben und bewirkt dadurch,
daß die Scheibe 34 die Vorschubrohre 35 nach hinten schiebt. Bei diesem Vorgang gleiten die Spannpatronen 67 rückwärts über
die Werkstoff stangen 59, da das ■ Vorratsstück durch die Klemmfutter 77 festgehalten wird.
Wenn die Arbeit der Schneidwerkzeuge vollendet und das fertige Erzeugnis abgeschnitten
ist, gelangt die Steuerkurve 54 in eine solche Lage, daß sie mit der Rolle 52 zusammenwirkt,
dadurch den Hebel 50 verschwenkt und das Ventil 48 beeinflußt. In diesem Zeitpunkt geht die durch den Einlaß 58
kommende Luft durch das Ventil 48 in das Rohr 44 und wird von da in die Kammer B
auf der Rückseite des Kolbens 11 geleitet. Der Kolben 11 wird vorwärts bewegt, bis er gegen
die Nabe des Trennstückes 6 trifft, und da dieser Kolben auf der Stange 10 befestigt ist,
so wird das Sternstück 20 ebenfalls vorwärts geschoben; durch Vermittlung der Schuhe 21
werden die Bunde 24 über die Spindeln 76 geschoben. Dies bewirkt, daß die Klemmfutter 77
sich öffnen und das Werkstück freigeben. Der Vorgang wird im allgemeinen durch das Herabgehen
der Finger 63 herbeigeführt, wenn die Bunde 24 sich von diesen Fingern wegbewegen.
Das Herabgehen der Finger 63 wird durch die Wirkung von Federkolben 66 (Fig. 5) beim Vorwärtsschieben der Scheibe 64 bewirkt.
Diese Scheibe ist mit einem Ring 65 an dem rückwärtigen Ende des Klemmfutterrohres 78
befestigt. Die Vorwärtsbewegung der Scheibe 64 schiebt die Klemmfutterrohre 78 vorwärts,
öffnet dadurch das Einspannfutter und löst seinen Eingriff am Werkstück.
Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß das Sternstück 20, das mit den fünf Spannfutterschuhen
21 versehen ist, die in die Bunde 24 an allen fünf Spindeln eingreifen, in dem
beschriebenen Beispiel dahin wirkt, daß alle Klemmfutter zugleich geöffnet und geschlossen
werden.
Nach dem Öffnen der Klemmfutter erfolgt der Vorschub des Vorratsstücks. Die Steuerkurve
61 kommt zum richtigen Zeitpunkt in Eingriff mit der Rolle 53 und verschwenkt dadurch
den Hebel 51 in die entgegengesetzte Richtung mit Bezug auf die Schwingbewegung,
die durch die Steuerkurve 55 bewirkt wird. Dadurch wird das Ventil 49 so gesteuert, daß
es Luft durch das Rohr 46 in die Kammer C auf der Rückseite des Kolbens 27 läßt. Der
Kolben 27 bewegt sich infolgedessen vorwärts, bis er an die Nabe der Kappe 25 anstößt. Das
Gleitrohr 26 wird vorwärts bewegt und bewegt dadurch zugleich vermittels der Scheibe 33
die Vorschubrohre 35 vorwärts. Die Vorwärtsbewegung der Vorschubrohre 35 bewirkt den
Vorschub der Werkstoffstangen 59 durch die Klemmfutter hindurch. Dadurch, daß man
die Anschlagstifte 8 einstellt, kann man die Vorschublänge der Werkstoffstange 59 einstellen.
Die Bewegung oder der Hub des Kolbens 27 wird nämlich um so kürzer sein, je langer der Stift 8 ist. Daher wird der Weg, den
die Vorschubrohre 35 und die Spannpatronen zurücklegen, entsprechend kürzer. Nachdem
der Vorschub vollendet ist, kommt die Steuerkurve 60 in die Lage, in der sie mit der Rolle 52
zusammenwirkt, und schwingt den Hebel 50 entgegengesetzt zu der Richtung aus, in die er
durch die Steuerkurve 54 ausgeschwungen wurde. Hierdurch wird das Ventil 48 so gesteuert,
daß die Luft durch das Rohr 45 in die Kammer D geführt wird. Der Druck der Luft
auf den Kolben 11 verschiebt diesen rückwärts, bis er an dem Anschlagstift 13 anstößt. Diese
Rückwärtsbewegung des Kolbens 11 verschiebt die Stange 10 rückwärts und damit die Bunde 24
(Fig. 5) auf die Finger 63 zu. Diese Bunde to wirken hierbei so, daß die Finger sich spreizen
und dadurch die Klemmfutterrohre 78 zurückschieben und die Klemmfutter schließen.
Claims (7)
- Patentansprüche:i.' Mehrspindel - Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Schraubenmaschine, mit selbsttätig durch ein gasförmiges oder flüssiges Druckmittel gesteuerten Klemmbacken, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Druckmittel eine zentrale, zwischen den Spindeln angeordnete Vorrichtung bewegt wird, die gleichzeitig alle Werkstoffvorschubrohre und Spannpatronen steuert.
- 2. Metallbearbeitungsmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das gasförmige oder flüssige Druckmittel, z. B. Luft, in einen Zylinder geführt wird, in dem - mehrere Kolben hintereinander angeordnet sind, von denen der eine (11) mittels einer Kolbenstange (10) mit einem Sternstück (20) zwecks Öffnens und Schließens der Klemmfutter zusammenwirkt, während die Kolbenstange (26) des anderen Kolbens (27) auf der erstgenannten Kolbenstange (10) gleitet und mittels der Führungsglieder (31, 33, 34) die Vor- und Zurückbewegung der die Spannpatronen (67) tragenden Vorschubrohre (35) bewirkt.
- 3. Metallbearbeitungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch die von dem gasförmigen oder flüssigen Druckmittel gesteuerten Einrichtungen zuerst die Klemmfutter (77) geöffnet werden, darauf das Werkstück durch die Spannpatrone (67) vorgeschoben, alsdann die Klemmfutter geschlossen und schließlich die Werstoffvorschubvorrichtungen zurückgeführt werden, um die nächsten Abschnitte der Werkstoffstangen den Klemmfuttern zuzuführen.
- 4. Metallbearbeitungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub des Kolbens (11) zwecks Verschiebung der Kolbenstange (10) durch Anschlagstifte (13) regelbar ist und daß der Hub des Kolbens (27), mittels dessen Kolbenstange (26) der Werkstoffvorschub bewirkt wird, durch Anschlagstifte (8) einstellbar ist.
- 5. Metallbearbeitungsmaschine nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für den Werkstoffvorschub einen verstellbaren und mit Ausschnitten (79) versehenen Teil (33) aufweist, zum Zweck, die die Spannpatronen (67) tragenden Vorschubrohre (35) entfernen und auswechseln zu können.
- 6. Metallbearbeitungsmaschine nach Anspruch ι und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Ausschnitten (79) versehene Teil (33) durch Federwirkung in seine Arbeitsstellung zum Werkstoffvorschub zurückgedreht wird.
- 7. Metallbearbeitungsmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am hinteren Ende eines jeden Vorschubrohres (35) ein Kopf (35s) sitzt, der von beiden Seiten von Scheiben (33 bzw. 34) erfaßt wird, die auf der verschiebbaren Kolbenstange (26) sitzen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN26316D DE511764C (de) | 1926-09-02 | 1926-09-02 | Mehrspindel-Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Schraubenmaschine, mit selbsttaetig durch ein gasfoermiges oder fluessiges Druckmittel gesteuerten Klemmbacken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN26316D DE511764C (de) | 1926-09-02 | 1926-09-02 | Mehrspindel-Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Schraubenmaschine, mit selbsttaetig durch ein gasfoermiges oder fluessiges Druckmittel gesteuerten Klemmbacken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE511764C true DE511764C (de) | 1930-11-06 |
Family
ID=7343791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN26316D Expired DE511764C (de) | 1926-09-02 | 1926-09-02 | Mehrspindel-Metallbearbeitungsmaschine, insbesondere Schraubenmaschine, mit selbsttaetig durch ein gasfoermiges oder fluessiges Druckmittel gesteuerten Klemmbacken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE511764C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE755812C (de) * | 1937-08-10 | 1952-11-04 | Nat Acme Co | Werkstoff-Fuehrungsvorrichtung fuer mehrspindlige, selbsttaetige Stangendrehbaenke |
| DE855788C (de) * | 1943-05-18 | 1952-11-17 | Gildemeister Werkzeugmasch | Lagerung der Stangenvorschubrohre bei Mehrspindelautomaten |
-
1926
- 1926-09-02 DE DEN26316D patent/DE511764C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE755812C (de) * | 1937-08-10 | 1952-11-04 | Nat Acme Co | Werkstoff-Fuehrungsvorrichtung fuer mehrspindlige, selbsttaetige Stangendrehbaenke |
| DE855788C (de) * | 1943-05-18 | 1952-11-17 | Gildemeister Werkzeugmasch | Lagerung der Stangenvorschubrohre bei Mehrspindelautomaten |
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