DE554243C - Gewalzte Federzunge fuer Strassenbahnweichen - Google Patents

Gewalzte Federzunge fuer Strassenbahnweichen

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DE554243C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/02Tongues; Associated constructions
    • E01B7/06Constructions with flexible tongues or flexible fishplates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

  • Gewalzte Federzunge für Straßenbahnweichen Bei Federzungenweichen für Straßenbahnen läßt man in bekannter Weise vielfach die Federzunge ununterbrochen bis zum Stoß am Ende der Zungenvorrichtung laufen, um jeden Zungenstoß innerhalb der Vorrichtung zu vermeiden. Da aber eine solche Federzunge in ihrem vorderen Teil wesentlich niedriger ist als am Stoßende, wo sie die Höhe und die Form der Laschenkammer der anzuschließenden Schiene haben muß, so wird eine solche Federzunge aus einem geschmiedeten Stahlblock durch umfangreiche Bearbeitung hergestellt. Auch ist schon vorgeschlagen worden, die Federzunge aus einem hohen, gewalzten Rillenschienenprofil herauszuschneiden, wobei mit großem Materialabfall und nachträglicher Bearbeitung der Schnittflächen zu rechnen ist. Bei beiden Herstellungsarten ist die Herstellung der Federzungen recht kostspielig.
  • Weiter ist es bekannt,, die Zungenvorrichtung aus einem besonders niedrigen Oberbau mit durchlaufender gewalzter Federzunge his zum Stoßende herzustellen und diese Vorrichtung auf einem besonderen Unterbau zu lagern, wobei Oberbau und Unterbau zusammen die Höhe einer normalen Rillenschiene ausmachen. Bei einer solchen Lösung sind die Federzunge und die Schiene des Unterbaues gleichzeitig mit der normalen Anschlußscliiene zu verbinden, so daß ganz abnormale Anschlußlaschen erforderlich werden, was bei der Fabrikation und der Verwendung derartiger Zungenvorrichtungen störend wirkt.
  • Das Neue der Erfindung liegt nun darin, daß eine gewalzte, in ihrer ganzen Länge gleich hohe Zungenschiene von niedriger Höhe und mit breiten Füßen an ihrem Stoßende mit einem kurzen Stück einer normalen Rillenschiene durch Bearbeitung und Schweißung derart verbunden wird, daß die Zunge bis zum Stoß ununterbrochen durchläuft und am Stoßende auf Laschenlänge oder mehr die Form einer normalen Rillenschiene hat. Dieses wird dadurch erreicht, daß von der Federzunge auf eine entsprechende Länge der Fuß und der Steg und von der Rillenschiene der Kopf abgetrennt wird und beide Stücke durch Verschweißen längs der Trennfuge zu einem normalen Rillenschienenprofil vereinigt werden. Der Steg des Rillenschienenstückes kann am inneren Ende beiderseits durch Winkel verstärkt und durch den einen Winkel an der Gegenschiene abgestützt werden. Die Verbindung kann durch Lichtbogenschweißung, besser noch nach dem Stumpfabschmelzverfahren erfolgen.
  • Diese Neuerung hat den Vorteil, daß eine gewalzte Zunge von geringer Höhe, mit breiten Auflageflächen und ununterbrochen bis zum Schienenstoß durchlaufend verwendet werden kann, die jedoch am Zungenende mit der anschließenden Fahrschiene durch normale Laschen verbunden wird. Eine solche Federzunge läßt sich leicht zweckentsprechend dimensionieren und hat verhältnismäßig geringes Gewicht und einfache Formen, die sich leicht und billig auswalzen lassen, wobei die Aussparungen für die Federung mit eingewalzt werden können. Unter diesen Gesichtspunkten läßt sich auch hochverschleißfestes Material verwenden, ohne daß der Gestehungspreis der Zunge zu hoch wird, was ein weiterer Vorteil ist.
  • Die neue Anordnung ist auf der Zeichnung dargestellt: Abb. i ist ein Grundriß eines Weichenschenkels.
  • Abb.2 ist ein Schnitt nach der Linie VIII-VIII (Abb. 6), in Pfeilrichtung gesehen. Abb. 3 ist ein Schnitt an der Zungenspitze nach der Linie III-III.
  • Abb. 4 ist ein Schnitt an der Zungenspitze nach der Linie IV-IV.
  • Abb. j ist ein Schnitt an der Zungenspitze nach der Linie V-V.
  • Abb. 6 ist ein Schnitt an der Zungenspitze nach der Linie VI-VI.
  • Abb. 7 ist ein Schnitt an der Zungenspitze nach der Linie VII-VII.
  • Die Weichenzunge ist mit a bezeichnet, die normale Rillenschiene, welche mit ihr durch Schweißung verbunden ist, mit b und die Schweißfuge mit c. Die zum Weichenschenkel gehörige Fahrschiene ist d und die Gegenschiene e. An der Weichenzunge a. sind vom Stoßende i bis zur Linie f-g der Steg und der Fuß abgetrennt, von da ab hat die Zunge das volle Profil. An der Rillenschiene b sind vom Stoßende bis zur gebrochenen Linie f-g-la der Kopf und teilweise auch ein Stück des Steges abgetrennt. Die Leitkante der Rillenschiene b bleibt bis zum Beginn der Gegenschiene e erhalten, welche dann ihrerseits die Führung aufnimmt.
  • An dem dem Stoß abgewendeten Ende der Rillenschiene b ist der Schienensteg durch die beiden Winkel k und l verstärkt und durch die Schrauben in gegen die Gegenschienee abgestützt. Die Weichenzunge oder Federzunge a liegt auf der Zungenbettplatte ia mit ihrem vorderen Ende verschiebbar gelagert auf, während das Zungenende auf der Linie i-f, f-g und g-h, mit der Rillenschiene b bzw. den Winkeln k und l verschweißt ist und dadurch an seinem Ende mit der Schiene b zu einem festen Ganzen vereinigt wird. Die Schiene b ihrerseits wird auf der Unterplatte o des Weichenschenkels vernietet, verschweißt oder verschraubt, auch wird die Zunge a auf der Zungenbettplatte .ra durch die Klemmplatte p und q und die Schrauben r festgeklemmt, so daß durch beide Maßnahmen die Zunge a an ihrem Stoßende im Weichenschenkel eingespannt ist und nur der vordere Teil der Federzunge in der üblichen Weise frei beweglich bleibt.
  • Gegenüber den bekannten Konstruktionen hat diese Anordnung den Vorteil, daß eine verschleißfeste, gewalzte Weichenzunge mit eingewalzten Aussparungen für die Federung und mit breiten Zungenfüßen mit großer Auflagefläche verwendet werden kann, die gleichzeitig am Zungenende eine normale Laschenkammer hat und trotz ihrer großen Vorteile die geringsten Herstellungskosten verursacht, da nur gewalztes Material zur Verwendung gelangt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gewalzte Federzunge für Straßenbahnweichen, die bis zur anschließenden Fahrschiene ohne Unterbrechung durchläuft, dadurch gekennzeichnet, daß von der Federzunge (a) am Stoßende der Fuß und der Steg und von einem normalen Rillenschienenstück (b) der Kopf in einer Länge, die etwa der einer Lasche entspricht, und am inneren Ende ein Teil des Steges abgetrennt ist und beide Stücke (a, b) durch ,f, Verschweißen i) zu einem längs normalen der Trennfuge Rilienschienen- ((h, g profil vereinigt sind.
  2. 2. Federzunge nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg des Rillenschienenstücks (b) am inneren Ende beiderseits durch Winkel (k, L) verstärkt und durch den einen Winkel (L) an der Gegenschiene (e) abgestützt ist.
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