DE55400C - Falzverschliefsmaschine für Blechdosen - Google Patents
Falzverschliefsmaschine für BlechdosenInfo
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- DE55400C DE55400C DENDAT55400D DE55400DA DE55400C DE 55400 C DE55400 C DE 55400C DE NDAT55400 D DENDAT55400 D DE NDAT55400D DE 55400D A DE55400D A DE 55400DA DE 55400 C DE55400 C DE 55400C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D51/00—Making hollow objects
- B21D51/16—Making hollow objects characterised by the use of the objects
- B21D51/26—Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner
- B21D51/30—Folding the circumferential seam
- B21D51/32—Folding the circumferential seam by rolling
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Mechanische Με/γ j
allbearbeitung.
Der Arm α des Gestelles einer Blechdosen-Falzverschlufsmaschine
enthält einen um Zapfen drehbaren Hebel »», an dem sich die Arbeitsrollen r1 r2 r3 befinden, welche der um ihre
Achse rotirenden Blechdose gegenüber durch die Hand der bedienenden Person oder auch
selbsttätig von der Maschine aus nach einander
zur Wirkung gelangen.
Fig. ι zeigt die bezüglichen Theile der Maschine
sammt der zwischen die Futter fx f^
eingeführten Blechdose im Zusammenhang mit jenem Rollensystem im Aufrifs; Fig. 2 und 4
zeigen einen seitlichen Längendurchschnitt mit zugehöriger Projection und Fig. 3 zeigt den
Grundrifs des Arbeitsstückes und der Werkzeuge. Die verschiedenen Bearbeitungsstufen
der Blechdose . sind durch deren Querschnitte bezw: durch die Rollenstellungen I bis IV veranschaulicht.
Nachdem der Bördel des Dosendeckels d mittelst der daran vorbeigeführten Rolle rx aus
der Stellung I in die Stellung II umgelegt worden ist, gelangt durch geeignete Bewegung des
Rollensystems vom Hebel w aus die zweite Arbeitsrolle r2 an die Stelle der ersteren, wird
hierbei aufserdem noch durch die gegenseitige Wirkung der Nasen m und η gehoben und
drückt jenen Bördel nach Stellung. III schräg unter den vorhin schon etwas geneigten Bördel
der Zarge %. Hierauf springt die eine der
beiden Nasen m und η über die andere hinweg, die Rolle r2 nimmt wieder ihre frühere
tiefe Lage ein und weicht bei Weiterbewegung jenes Hebels der letzten Rolle r3, welche
schliefslich den von jenen beiden gebildeten Falz nach Stellung IV an den Dosenkörper
bezw. die Zarge \ fest andrückt.
Eine gelenkartige Ausbildung der einen Nase Ot hebt bei Rückbewegung des Rollensystems
bezw. des Hebels w die beschriebene' Wirkung auf die Rolle r2 auf, daher letztere
auf dem Rückwege an dem geschlossenen Dosenfalz, ohne ihn zu berühren oder zu beschädigen,
vorbeigehen kann.
Die so beschriebene Vorrichtung zum An- und Auffalzen der Böden und Deckel an
Blechdosen, welche zwischen den sie haltenden Futtern /, f2 der Verschliefsmaschine umlaufen,
ist in noch gröfserer Vereinfachung möglich, die in den Fig. 5 bis 8 zur Darstellung
gebracht ist. Nur zwei Rollen sind zur vollen Erreichung des Zweckes erforderlich,
weil zunächst die Ränder der Büchsenzarge und am Boden und Deckel derjenige Randtheil,
welcher, wie die Büchsenränder, bisher in einer zur Büchsen- und Drehachse normal
stehenden Ebene lag, von vornherein in einen Kegelmantel hineingebogen sind, zu dem die
Kegelspitze aufserhalb der Dose in der Drehachse liegt (Fig. 5).
Geht jetzt eine Rolle von der Form Fig. 7 aufwärts gegen den Deckel- bezw. Bodenrand
vor, so kneift sie das cylindrisch zuvor angebogene äufserste Randstück unter die beiden
kegelförmigen Blechränder der Dosenzarge und des Deckelbleches, Fig. 8. Es bedarf darauf
zum völligen Zufalzen nur des Zudrückens am Falz, das von der in Fig. 9 gezeigten und wie
Rolle r3 gestalteten Zudrückrolle r5 geleistet
wird.
Claims (1)
- Doch nicht nur die Vorgestaltung der zum Ineinanderfalzen bestimmten Ränder, sondern auch die Heranführungsvorrichtung der Rollen ist, wie Fig.'5 und 6 zeigen, bedeutend einfacher, als in den Fig. ι bis 4 dargestellt ist.Es ist, wenn die in einander zu schliefsenden Dosentheile fest zwischen ihren Rollen/j/2 sitzen, für die Wirkung der Rollen gleichgültig, ob die parallele oder die winklige Stellung der einzelnen Rollenachsen zu der Dosendrehachse während des arbeitenden Andrückens der Rollen die gleiche bleibt oder sich ändert.Steht der Zapfen χ des die Rollen tragenden Hebels w anders zur Dosendrehachse, als es bei der Anordnung der Fig. 1 bis 4 der Fall ist, also nicht parallel der Drehachse, sondern stark gegen dieselbe geneigt, Fig. 5 und 6, so dafs Zapfenachse und Drehachse in ihrer Verlängerung unterhalb der Dose sich schneiden, so heben sich die Rollen beim Heranführen an den Dosenfalzrand und senken sich nach überstandener Arbeit, vom Dosenrand sich fortbewegend, wieder. Selbst bei schräg geschränkter Stellung der Zapfenachse und der Drehachse zu einander wird Rollenhebung und Senkung entsprechend stattfinden.Dieses so durch Schrägstehen des Rollenträgerzapfens χ entstehende Rollenheben und -Senken ist jetzt benutzt, die schräg aufwärts gerichtete Prismaführung der Rolle r2 und die zur Aufbewegung zwingende schiefe Ebene n, Fig. ι und 2, unnöthig zu machen.Es steht der Zapfen χ des Hebels w in Fig. 5 und 6 schräg geschränkt zur Drehachse der Dose.Die Achse der Rolle r4 ist der Zapfenachse parallel gerichtet, und beim Schwünge des Hebels w nähert sich diese Randumlegerolle r4 schräg aufwärts gegen den Deckelblechrand, wie es für das Randumlegen nöthig ist. Die Rolle r6 ist zu der Zapfenachse hingegen derartig geschränkt gestellt, dafs sie im Augenblick ihrer höchsten Zudrückwirkung, Fig. 9, parallel zur Dosendrehachse zu stehen kommt.Die Einrichtung ist, wie aus den Fig. 5 und 6 zu erkennen ist, so getroffen, dafs die Achse der Rolle r5 leicht zur Zapfenachse verstellt und der günstigsten Arbeitswirkung entsprechend eingestellt werden kann.Patenτ-AnSprüche:Ein Falzschliefswerk für auf ihrer Verschliefsmachine um ihre Achse umlaufende Blechdosen, welches wirkt durch mehrere um einen Zapfen χ schwingende Walzrollen T1 r2 r3 oder rt r5, die nach einander zur den Falz bildenden und zudrückenden Thätigkeit kommen, wobei eine der Rollen r2 oder ri im Werkgang schräg aufwärts geführt wird, um das Ineinanderfalzen der Falzblechränder zu besorgen.
Zur Ermöglichung des Falzzudrückens mittelst einer Einrichtung nach Anspruch i. mit nur zwei Arbeitsrollen die Verbiegung der Falzblechränder am Dosenzargen- und Deckel- bezw. Bodenblechrand in eine Kegelmantelfläche, Fig. 5 und 7.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55400C true DE55400C (de) |
Family
ID=329932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55400D Expired - Lifetime DE55400C (de) | Falzverschliefsmaschine für Blechdosen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55400C (de) |
-
0
- DE DENDAT55400D patent/DE55400C/de not_active Expired - Lifetime
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