DE55394C - Maschine mit endloser Gliedersäge zum Holzschneiden - Google Patents
Maschine mit endloser Gliedersäge zum HolzschneidenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B17/00—Chain saws; Equipment therefor
- B27B17/06—Chain saws mounted on a bow
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
- B27B17/00—Chain saws; Equipment therefor
- B27B17/0041—Saw benches or saw bucks
- B27B17/0058—Saw benches or saw bucks with the saw being pivotally mounted
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
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- B27B17/00—Chain saws; Equipment therefor
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- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι ist eine Ansicht von der Seite, Fig. 2 eine Vorderansicht, Fig. 3 eine Oberansicht
eines über Rollen laufenden Sägeblattes und der die Rollen in Bewegung setzenden Welle,
Röhre und Kurbel und Fig. 4 eine Ansicht eines Gliedersägebandes, Fig. 4a Ansicht eines
anderen Sägebandes.
Als Grundgestell dient ein gewöhnlicher hölzerner Sägebock mit Verbindungswelle, wie
er allgemein angewendet wird.
An den beim Auseinanderstellen des Bockes nach hinten neigenden oberen Enden der
beiden parallel stehenden Füfse α und b, und zwar an deren äufseren Breitseiten sind eiserne
Winkel c und d angeschraubt, welche von den oberen Kanten der Bockfüfse aus erst
ein Stück horizontal abstehend laufen, dann aber, in scharfen Winkeln gleichzeitig auf- wie
rückwärts gebogen, die Sägebockfüfse nach beiden Seiten abstehend überragen und oben je
mit einem Loch (Lager) zur Aufnahme einer eisernen Welle versehen sind. In den Löchern
lagert eine verbindende eiserne Welle e. Diese Welle e wird eng umschlossen von einer verschiebbaren
eisernen Röhre/, welche an einem Ende gelocht und mit Stellschraube ρ versehen
ist, mittelst welcher sie auf jeder beliebigen Stelle der Welle festgestellt und jeweilig
mit solcher in Umdrehung versetzt werden kann.
An diese Röhre sind angeschlossen und mit ihr auf der Welle e hin- und herschiebbar
zwei ganz gleiche Sägegestelle, bestehend ein jedes aus zwei vertical sich gegenüberstehenden,
in ihrer Mitte durch horizontale Querstücke verbundenen Schenkeln, wie sie ähnlich bei
der althergebrachten Holzsäge angewendet werden. Die Gestelle stehen hinten, von der
Röhre/ bezw. der Welle e ausgehend, die Schenkel aufrecht, und deren Querstücke horizontal,
genau parallel und nur einige Centimeter Raum zwischen sich einhaltend, in ihrer
Länge quer über den Sägebock bezw. über das daselbst aufzulegende Holz und schweben
nach vorn ganz frei. Dieselben sind jedoch an den oberen Enden ihrer je neben einander
stehenden Schenkel durch horizontale Querbolzen t und u verbunden, also Schenkel g
mit h und i mit k, und um diese sie verbindenden Bolzen ist eine mehrfach zusammengelegte
Schnur gelegt, welche, durch ein Spannholz zusammengedreht, die zwei Gestelle auf
diese Weise auf einmal gleichzeitig und gleichmäfsig zu spannen bezw. ihre sich gegenüberstehenden
je zwei oberen Schenkelenden zusammenzuziehen vermag, während die unteren Schenkelenden, und zwar, wie schon bemerkt,
die hinteren der Gestelle g h mit ihren Löchern (Lagern) auf der Röhre / eingeschoben sind,
die zwei vorderen frei schwebenden unteren Schenkelenden i k dagegen ebenfalls gelocht,
aber durch eine in ihren Löchern (Lagern) laufende horizontale selbstständige Welle Z verbunden
sind. '
Von zwei ganz gleichen platten, um ihre ganzen Peripherien eingeschnittene Rollen m
und η ist die hintere (m) zwischen den unteren
Schenkelenden g h der genannten Sägestelle auf der Röhre f befestigt und dreht sich mit
dieser; die vordere (n) aber ist auf der die Sägestelle an ihren vorderen unteren Schenkelenden
ik verbindenden Welle / befestigt und dreht sich mit dieser innerhalb der beiden Gestelle. Die Rollen sind an ihren Seitenflächen
mit Ausschnitten versehen, um sie leichter zu machen, ,während da, wo an ihren aufseien
Flächen die durch die Einschnitte hergestellten inneren Peripherien zu suchen sind, den Gliedern
eines Sägebandes entsprechende, gleich weit von einander entfernte, sich horizontal
über jene inneren Peripherien legende Querstifte hindurchgetrieben sind, welche einem
Gliedersägeband als Lauf- und Lagerwellchen dienen.
Das Gliedersägeband s besteht aus einer Anzahl gleich grofser, hochkantig stehender Sägebandstücke,
deren breitseitig abgeschrägte Enden über bezw. an einander gelegt und durch versenkte
Nieten das eine an das andere gefügt sind, während von den nach oben stehenden Zähnen stets der letzte eines solchen Sägegliedes
ausgebrochen ist, damit der erste Zahn des nächsten angefügten Gliedes sich hier einschiebt
und somit da, wo. die Glieder an ihren platten Breitseiten zusammengefügt an einander
liegen, keine Doppelzähne entstehen, vielmehr stets ein einziges gleichmäfsig fortlaufendes,
einreihiges Zahnsägeblatt entsteht, während das Vertiefen und Glätten der Nieten jede Unebenheit
des Sägeblattes verhindert und durch theilweises Richten der Zähne nach auswärts
auch für die etwas auftragenden Verbindungsstellen genügend Raum geschaffen ist zum
glatten Durchziehen des Sägebandes durch das Holz.
Anstatt dieses Sägebandes s kann auch ein Gliedersägeband ο benutzt werden, welches besteht
aus einer Anzahl gleich grofser, hochkantig das eine immer dicht hinter dem anderen
stehender Sägebandstücke, deren Enden breitseitig je durch zu beiden Seiten angebrachte,
hüben wie drüben durch versenkte Niete verbundene dünne Stahlplättchen das
eine stets an und hinter das andere gefügt sind, und so ebenfalls ein einziges Sägeband
darstellen, welches durch Ausbrechen stets des ersten Zahnes eines Gliedes und durch Auswärtsrichten
einzelner Zähne ein glattes Durchziehen durch das Holz gestattet.
Das eine oder andere dieser so entstandenen, aus einer Anzahl gleichartiger Glieder zusammengesetzten und in ihren Verbindungsnieten nach jeder Richtung der Hochkanten
beweglichen, jeder Gestalt sich anpassenden Sägeblätter s oder ο wird alsdann an seinen Enden
zusammengefügt, stellt also ein Sägeblatt ohne Ende dar, und wird nun hochkantig um die
Rollen mn, d. h. mit der glatten Kante nach unten in deren Einschnitte gelegt, so dafs die
Zähne stets nach oben, der Peripherie der Rollen, aber noch im Einschnitt derselben
eingelassen stehen.
Eine Kurbel q ist an dem äufsersten rechten Ende der Welle e aufserhalb des sie tragenden
Winkels d befestigt und versetzt bei ihrer Umdrehung durch die Hand die Welle e mit
Röhre /und damit auch die Rollen m und η in Umdrehung.
Sobald die Säge in Thätigkeit treten soll, wird der Sägebock, die Füfse aus einander gespreizt,
aufgestellt, das zu schneidende Holz auf denselben gelegt und nun das Spannholz zwischen der Sägeschnur so oft umgedreht,
bis das über die Rollen m η bezw. in deren Einschnitten hochkantig liegende Gliedersägeband
so stramm gespannt ist, dafs es gleich einem einzigen Sägeband erscheint. Alsdann
werden die auf der Röhre f stehenden Sägegestelle mit dieser auf der Welle e etwas nach
oben gedreht, also vorn gehoben, dann aber in horizontaler Richtung mit derselben an den
Punkt der Welle e geschoben, von dem aus das Sägeblatt sich beim Wiederherablassen der
Gestelle genau mit seinen Zähnen auf das Holz legt, wo solches zuerst durchschnitten werden
soll.
Nachdem nun noch vorher die Röhre/ auf der Welle e durch die Stellschraube ρ festgestellt
ist, stützt der Säger die linke Hand auf das zu schneidende Holz, gerade wie bei der
althergebrachten Handsäge, damit es nicht rutscht und er gleichzeitig einen festen Standpunkt
gewinnt; alsdann legt er die rechte Hand an die oben rechts auswärts des Bockes angebrachte Kurbel und dreht solche nach der.ihm
entgegengesetzten Richtung herum. Die hierdurch sofort in Umdrehung gerathene Welle e
mit Röhre / setzen nun auch gleichzeitig die auf der Röhre / stehende hintere Rolle m in
Umdrehung, wodurch das Sägeband stets gleichmäfsig über die Rollen gleitet und der
untere Theil, desselben mit seinen Zähnen das Holz treffend, dieses mit um so gröfserer
Schnelligkeit schneidet, als das Sägeband immer vorwärts gezogen, auch immer weiter schneidet
und dadurch, dafs es kein Ende hat, so lange arbeitet, als die Kurbel gedreht wird. Sowie
ein Schnitt gemacht ist, wird das Sägegestell mit der Röhre / auf der Welle e in horizontaler
Richtung weiter geschoben und so stets ein neuer Schnitt begonnen. ■
Durch die Stellung des an den äufseren frei schwebenden Rahmenschenkeln angebrachten
Schwergewichts r wird stets der !Druck der
Säge gegen das Holz derart. regulirt, dafs das Schneiden ' stets gleichmäfsig . schnell und
stark ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Maschine mit endloser Gliedersäge zum Holzschneiden, bei welcher die in Bügeln cd des Sägebocks gelagerte Antrieb welle e die auf ihr längs verschiebliche Bandrolle m trägt, welch letztere von der zweiten Bandrolle zwecks Spannung der Gliedersäge durch eine Spannschnur zwischen den Gabeln t und u, von denen erstere mit Gewicht belastet ist, abgedrängt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55394C true DE55394C (de) |
Family
ID=329926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55394D Expired - Lifetime DE55394C (de) | Maschine mit endloser Gliedersäge zum Holzschneiden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55394C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4210049A (en) * | 1978-12-21 | 1980-07-01 | Gauthier R Raymond | Tubular frame supported, cantilevered chain saw |
-
0
- DE DENDAT55394D patent/DE55394C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4210049A (en) * | 1978-12-21 | 1980-07-01 | Gauthier R Raymond | Tubular frame supported, cantilevered chain saw |
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