DE55323C - Speiseregler mit Reibungskuppelung für Dampfkessel - Google Patents
Speiseregler mit Reibungskuppelung für DampfkesselInfo
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- DE55323C DE55323C DENDAT55323D DE55323DA DE55323C DE 55323 C DE55323 C DE 55323C DE NDAT55323 D DENDAT55323 D DE NDAT55323D DE 55323D A DE55323D A DE 55323DA DE 55323 C DE55323 C DE 55323C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D5/00—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
- F22D5/18—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators for varying the speed or delivery pressure of feed pumps
- F22D5/22—Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators for varying the speed or delivery pressure of feed pumps with floats
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Description
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittelst welcher der Wasserstand in Dampfkesseln
in der Weise geregelt wird, dafs der Apparat bei zu niedrigem Wasserstand die Pumpvorrichtung selbsttätig in Betrieb setzt.
Die Vorrichtung kann aber auch als Ersatz für die lose und feste Riemscheibe verwendet werden,
indem der innere, an der Welle festsitzende Theil des Apparates im Bedarfsfalle
mittelst Handhabe mit dem äufseren losen, als Riemscheibe dienenden Theil gekuppelt oder
von demselben gelöst werden kann.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung zur Darstellung gebracht; auf derselben
zeigen:
Fig. ι und 2 den Apparat in Vorderansicht und
Fig. 3 denselben in Hinteransicht nach abgenommenen einzelnen Theilen;
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie x-x der Fig. ι und
Fig. 5 ein Verticalschnitt durch den Apparat;
Fig. 6 und 7 veranschaulichen die Wirkungsweise des Apparates in schematischer Darstellung.
Die Vorrichtung besteht aus einem trommeiförmigen Gehäuse A, welches auf der Welle w
lose gelagert ist. Diese Welle ruht in einem gabelförmigen Stuhl B, welcher an einen Cylinder
D angegossen ist. In letzterem befindet sich ein Hebelmechanismus, welcher, beeinflufst
durch den im Dampfkessel steigenden und fallenden Schwimmer, das äufsere, als Riemscheibe dienende Gehäuse A mit einer
inneren, auf der Welle w befestigten Doppelscheibe a' a" zu kuppeln oder von derselben
zu entkuppeln vermag. Ersteres findet statt, d. h. die Welle n>
wird mit dem als Riemscheibe dienenden Gehäuse A gekuppelt, wenn der Schwimmer seinen tiefsten Stand erlangt
hat. Mit dem Schwimmer u ist nämlich eine Stange t verbunden, welche mittelst eines Kurbelmechanismus
rp η und k und der durch eine Feder Z beeinflufsten Schubstange i die um h'
drehbare Schubklinke h, Fig. 1, 2 und 5, dreht.
Dieses geschieht in der Weise, dafs die Stange t, welche mit zwei Scheiben 5 mit einem dazwischenliegenden
Stift r versehen ist, zunächst die Kurbel ρ nach unten dreht. Die Lagerung
dieses Stiftes r zwischen zwei an der Stange t angebrachten Scheiben hat den Zweck, ein
durch das Wallen des Wassers verursachtes Drehen des Schwimmers und der mit diesem
verbundenen Stange if zu gestatten, ohne die Gesammtwirkung des Apparates zu stören. Die
Kurbel ρ überträgt die Bewegung durch die Achse η auf eine Kurbel k, Fig. 1, 2 und 5,
welche mit einem Stift k1 versehen ist. Beim Abwärtsdrehen der Kurbel k, d. h. aus der in
Fig. 2 angegebenen Stellung in die bei Fig. 1 gezeigte, wenn also der Schwimmer sinkt, gleitet
der Stift kl an einer an der Schubstange i
vorgesehenen schiefen Ebene i" entlang, wirkt somit einer bei /' und k" befestigten Feder I
entgegen, um die Stange i nach rechts zu drücken; die Schubklinke h wird jedoch erst
gehoben, wenn der Stift k' die Spitze Γ der
schiefen Ebene i" erreicht hat, worauf die zusammengeprefste Feder / frei wird und die
Stange i wieder nach links schiebt. Dieselbe gleitet nun mit einer entgegengesetzt geneigten
schiefen Ebene V an dem Stift k' entlang nach oben und hebt hierbei die Schubklinke h.
Diese Art der Bewegungsübertragung hat den Zweck, ein freies Auf- und Niederbewegen des
Schwimmers innerhalb bestimmter Grenzen zu gestatten. Erst wenn der Schwimmer über die
Grenze hinaus nach unten sinken will, d. h. wenn der Stift k' bei dem Scheitel /' angelangt
ist, hebt die Schubstange i plötzlich die Klinke h, welche dann das Kuppeln des lose
laufenden Gehäuses A mit der inneren, an der Welle w festsitzenden Doppelscheibe a' a" bewirkt.
Wird nämlich das Gehäuse A in der Pfeilrichtung (Fig. ι und 2) gedreht, so verschiebt
die gehobene Klinke h einen aus dem Gehäuse A hervorragenden Stift /, Fig. 1, 2
und 5, in der Weise, dafs er hinter der Klinke vorbeigehen mufs. Dieser Stift/ ist an einem
am Gehäuse A angebrachten, um f drehbaren
Hebel f" befestigt, welcher infolge des Verschiebens des Stiftes f eine Sperrklinke g
freigiebt, die nun durch eine Feder g' in Eingriff gebracht wird mit einem Sperrrad d, das
mit der auf der Welle festsitzenden Doppelscheibe a' a" verbunden ist (Fig. 1).
In der Nabe c des Sperrrades d sind Aussparungen b' angebracht, in welchen scheiben-,
förmige Köpfe von nicht radial angeordneten Hebelarmen b sich drehen können. Die anderen
Enden dieser Hebelarme sind gleichfalls mit scheibenförmigen Köpfen versehen, welche in
entsprechenden Aussparungen b" von T-förmigen Segmenten α ebenfalls drehbar gelagert
sind (Fig. 1). Beim Eingriff der Sperrklinke g in das Sperrrad d wird letzteres ein wenig gedreht
und somit die nicht radial in der Nabe dieses Sperrrades gelagerten Hebelarme b durch
Bewegung in der Pfeilrichtung (Fig. 7) in die Stellung Fig. 6 gebracht, wobei die in Schlitzen
zwischen den an der Welle befestigten Scheiben a' a" verschiebbaren Segmente α ausgespreizt
werden und sich gegen die innere Fläche des Gehäuses A pressen. Hierdurch
wird das als Riemscheibe dienende Gehäuse A mit der Welle n>
gekuppelt und überträgt auf letztere die von einer ar/deren Riemscheibe
empfangene Bewegung. Die Welle w setzt dann wieder mittelst Riemscheiben oder dergleichen
eine Speisepumpe in Thätigkeit.
Ist durch die Speisepumpe genügend Wasser in den Kessel gepumpt, so steigt der Schwimmer
u und hebt die Kurbeln ρ und k, bis der Stift k' wieder bei der höchsten Stelle /' der
schiefen Ebene i' der Schubstange i angelangt ist; letztere, wird hierbei etwas nach links gedrängt.
Indem der Stift k' den Punkt /' überschreitet, gleitet die Schubstange z, veranlafst
durch den Druck der Feder l', mit der entgegengesetzt schiefen Ebene i" an dem Stift k'
entlang nach unten. Hierdurch wird auch die Klinke h gezwungen, nach unten zu gehen,
den Stift f nach der inneren Seite derselben zu schieben und die Sperrklinke g mittelst des
Hebels /" auszuheben, so dafs das Sperrrad d frei wird und sich, veranlafst durch den Druck
einer Feder e, Fig. 1, 3 und 5, zurückbewegt.
Infolge dessen werden auch mittelst der Hebelarme b die Segmente α aus der Stellung Fig. 6
in die Stellung Fig. 7 zurückgebracht; das Gehäuse A dreht sich nun wieder lose auf der
Welle w.
Die vorliegende Einrichtung kann aufser für den oben beschriebenen Zweck auch zum An-
und Abkuppeln von Betriebsmaschinen benutzt werden, indem, anstatt eines Schwimmers nebst ■
Stange, Drähte oder Seile die Schubstange i und somit auch die Schubklinke h bethätigen
und auf diese Weise eine Kupplung des als Riemscheibe dienenden Gehäuses A mit der
Welle w bewirken oder dieselbe auslösen. Auch kann die Anordnung des Apparates so
getroffen werden, dafs zwar die den Schwimmer tragende Stange t, sowie der Cylinder D mit
den darin gelagerten Theilen auf dem Kessel ihren Platz finden, der Lagerstuhl B, die
Schubklaue h, wie auch das ganze Gehäuse A dagegen an einem beliebigen anderen Ort untergebracht
sind, wobei es nur nothwendig ist, die beiden Theile durch Drähte oder Seile mit
einander in Verbindung zu bringen, um die verlangte Wirkung des In- oder Aufserbetriebsetzens
der Speisepumpe zu erlangen.
Ein dampfdichter Verschlufs wird vorzugsweise bei der Kurbelachse η hergestellt. Es
ist nä'mlich vorteilhafter, an dieser Stelle den Dampf abzuschliefsen, als zwischen der Stange t
und dem Cylinder D, da durch die Kurbelbewegung ein gröfserer Widerstand überwunden
werden kann als durch die Stange f. Der Dampfabschlufs besteht aus einer in die Scheidewand
des Cylinders eingeschraubten Stopfbüchse m, in welcher die die Kurbeln ρ und k
tragende Achse η lagert. Die Stopfbüchse ist bei der Kurbel ρ konisch geformt und wird
an dem anderen Ende zwischen der Kurbel k und der Scheidewand durch eine bogenförmige
Feder angezogen.
Claims (1)
- Patent- An speüch:Eine Regelvorrichtung für Dampfkessel oder dergleichen, gekennzeichnet durch eine eine Schiebklinke h bethä'tigende Schubstange i, auf deren unteren, zu zwei mit einander scheitelnden schiefen Ebenen VV ausgebildeten und von einer Feder / beeinflufsten Theil derStift einer von einem Schwimmer in Schwingung versetzten Kurbel einwirkt, wobei je nach der Höhe des Wasserstandes im Kessel die Schiebklinke/j entweder gesenkt oder gehoben wird, in welch letzterem Falle die Klinke h den Eintritt einer Sperrklinke g in ein Sperrrad d bewirkt, welches auf diese Weise die in ihrer Nabe nicht radial gelagerten Arme b der zwischen zwei mit der Triebwelle n> einer Pumpe fest verbundenen Scheiben a' a" geführten Segmente d auswärts schiebt und so eine feste Verbindung zwischen einem letztere umgebenden, einen Riemen tragenden losen Gehäuse A und der Welle w herstellt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55323C true DE55323C (de) |
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ID=329857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55323D Expired - Lifetime DE55323C (de) | Speiseregler mit Reibungskuppelung für Dampfkessel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55323C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS4945222B1 (de) * | 1968-06-08 | 1974-12-03 |
-
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- DE DENDAT55323D patent/DE55323C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| JPS4945222B1 (de) * | 1968-06-08 | 1974-12-03 |
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