DE552992C - Sicherungseinrichtung fuer Bahnen - Google Patents

Sicherungseinrichtung fuer Bahnen

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DE552992C
DE552992C DEV26522D DEV0026522D DE552992C DE 552992 C DE552992 C DE 552992C DE V26522 D DEV26522 D DE V26522D DE V0026522 D DEV0026522 D DE V0026522D DE 552992 C DE552992 C DE 552992C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
contact
counter
charging
railways
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Expired
Application number
DEV26522D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Platte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Publication date
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Publication of DE552992C publication Critical patent/DE552992C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/167Circuit details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

Im Patent 534 223 ist eine Achszähleinrichtung beschrieben, bei welcher durch den ersten Stromstoß ein Kondensator oder eine ähnlich wirkende Vorrichtung geladen wird und beim nächsten Stromstoß die Entladung dieser Vorrichtung über das Relais herbeigeführt wird.
Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung dieser Einrichtung,- darin bestehend, daß man die für das Laden und Entladen des Kondensators notwendigen Stromstöße unmittelbar über die Schienenkontakte führt, so daß außer dem Zählwerk (Zählrelais) weitere Steuerrelais o. dgl. nicht mehr benötigt werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist in den Abbildungen an Hand zweier Beispiele näher erläutert.
i, 2, 3 und 4 sind Schienenkontakte, die in der genannten Reihenfolge an dem Gleis angeordnet sind. Beim Befahren durch den Zug wird zuerst der Kontakt 1 geschlossen, dadurch wird der Kondensator C an die Stromquelle gelegt und aufgeladen. Würde nun der Zug auf dem Kontakt stehenbleiben, so würde der Kondensator die. Stromquelle nur so weit in Anspruch nehmen, als er durch Ausstrahlung an Ladung verliert. Dieser Verlust ist bei normalen Verhältnissen sehr gering, so daß er nicht ins Gewicht fällt. Würde jedoch der Zug erst stehenbleiben, nachdem der Kontakt 1 bereits wieder frei geworden ist, so würde der Kondensator allmählich seine Ladung durch Ausstrahlung verlieren können und dann, sobald der Zug weiterfährt und den Kontakt 3 schließt, nicht mehr imstande sein, sich über das Zählwerk Z zu entladen. Um dies zu vermeiden, wird hinter dem ■ Kontakt 1 ein Kontakt 2 vorgesehen, der durch die Zugachse geschlossen wird, sobald 1 geöffnet wird. Der Kondensator ist dann über den großen Widerstand R und den Kontakt 2 an die Stromquelle angeschlossen, derart, daß die geringen Ausstrahlungsverluste des Kondensators dauernd über den Widerstand ersetzt werden können. Ge- 4-5 langt dann die Achse auf den Kontakt 3, so entlädt sich nunmehr der Kondensator ,über den Kontakt 3 und das Zählwerk Z. Die Kontakte müssen sich zwar etwas überdecken, jedoch spielt es keine Rolle, ob gleichzeitig beim ersten Befahren des Kontaktes 3 der Kontakt 2 noch geschlossen ist, da der Widerstand R eine erhebliche Stromzufuhr zu dem Zählwerk Z unmittelbar von der Stromquelle
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Kurt Platte in Berlin-Siemensstadt.
verhindert. Das Zählwerk Z wird daher nur durch Entladen betätigt. Anders wäre es, wenn der Kontakt 2 und der Widerstand R nicht zwischengeschaltet wären. Dann würde bei gleichzeitigem Betätigen von 1 und 3 das Zählwerk Z unmittelbar an die Stromquelle angeschlossen werden. Der in der Betätigungsrichtung hinter 3 liegende Kontakt 4 hat die Aufgabe, das Zählen von Achsen nur in einer (Vorwärts-) Richtung zu ermöglichen. Fährt z. B. eine Achse auf den Kontakt 1 oder 2, bleibt dort stehen, ohne den aufgeladenen Kondensator C durch Schließen des Kontaktes 3 über Z zu entladen, und fährt dann rückwärts wieder vom Kontakt 1 herunter, so würde die in der Rückwärtsrichtung ankommende nächste Achse den noch aufgeladenen Kondensator beim Befahren von Kontakt 3 über Z entladen und dadurch zählen, ao wenn nicht der vor 3 betätigte Kontakt 4 durch Kurzschluß den Kondensator entladen hätte.
Bei großen Geschwindigkeiten ist es zweckmäßig, das Laden und auch das Em- »5 laden des Kondensators über Z zu verlängern. Dies kann man zweckmäßig durch Verwendung des bekannten Sechs-Feder-Radtasters erreichen, wie in Abb. 2 dargestellt.
Hierbei wird sowohl über den Kontakt 1 wie über den Kontakt 11 der Kondensator C an die Stromquelle angeschlossen. Über den Kontakt 2 und den Widerstand R erfolgt wieder nur die Erhaltung der Kondensatorladung, während bei geschlossenen Kontakten 3 und 33 das Entladen des Kondensators über das Zählwerk Z und durch Kontakt 4 wieder der Kurzschluß des Kondensators erfolgt. Je nach der Entfernung und Ausbildung der Kontakte 1 bzw. 11 und 3 bzw. 33. kann man selbst für große Geschwindigkeiten den Kontaktschluß beliebig verlängern.
Die vorliegende Achszählschaltung ist richtungsabhängig, d. h. in der Darstellung der Abb. ι und 2 könnte eine Achse immer nur in der Fahrtrichtung von links nach rechts zählen. Man braucht also nur, um auf nach beiden Richtungen befahrenen Gleisen ein einwandfreies Ein- bzw. Auszählen (in Abb. ι und 2 also Richtung von links nach rechts bzw. von rechts nach links) zu erhalten, eine zweite, genau gleich, aber umgekehrt arbeitende Kontaktgruppe am gegenüberliegenden Schienenstrang in Verbindung mit einer zweiten Achszähleinrichtung anzubringen. Oder man kann beide Kontaktgruppen in einem Vier- (oder mehr) Feder-Radtaster unterbringen, wobei jede der Tastfedern zwei voneinander getrennte Kontakte betätigt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Sicherungseinrichtung für Bahnen, wobei durch Aufladen eines Kondensators, der sich über das Zählwerk entlädt, die Zählung erfolgt, nach Patent 534 223, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (c) ohne Zwischenschaltung eines Relais mit Hilfskontäkten unmittelbar über einen Schienenkontakt (1) aufgeladen wird, nach dessen öffnung der Kondensator alsdann über einen zweiten Schienenkontakt (2) und einen Widerstand (R) an der Stromquelle angeschlossen bleibt, während über einen dritten Kontakt (3) die Entladung des Kondensators über das Zählwerk (Z) erfolgt, wobei zweckmäßig über einen vierten Kontakt (4) ein Kurzschluß des Kondensators (c) nach Betätigung des Zählwerkes (Z) herbeigeführt wird.
  2. 2. Sicherungseinrichtung nach An- So spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für das Aufladen und Entladen des Kondensators bei großen Geschwindigkeiten zwei am Gleis hintereinander, in der Schaltung parallel liegende Kontakte verwendet werden.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen
DEV26522D 1931-03-11 1931-03-11 Sicherungseinrichtung fuer Bahnen Expired DE552992C (de)

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