DE552280C - Aus zwei parallelen Hebeln bestehender Kohlenhalter in Zangenform - Google Patents

Aus zwei parallelen Hebeln bestehender Kohlenhalter in Zangenform

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DE552280C
DE552280C DEO18502D DEO0018502D DE552280C DE 552280 C DE552280 C DE 552280C DE O18502 D DEO18502 D DE O18502D DE O0018502 D DEO0018502 D DE O0018502D DE 552280 C DE552280 C DE 552280C
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carbon
tongs
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/02Details
    • H05B31/18Mountings for electrodes; Electrode feeding devices

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  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
10. JUNI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JKl 552280 KLASSE 21 f GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1929 ab
Das Auswechseln der Kohlenstifte bei Bogenlampen, insbesondere für therapeutische Zwecke, verursacht, da die Bedienung häufig von weiblichen Kräften vorgenommen wird, erhebliche Schwierigkeiten. So kommt es bei den bisher gebräuchlichen Kohlenhal-■ tern des öfteren vor, daß die Kohlen entweder zu fest oder zu lose eingespannt werden. Im ersteren Falle tritt dann ein Zerspringen oder Ausbrechen des spröden Kohlenstiftes ein, im anderen Falle verursachen die übermäßig hohen Übergangswiderstände ein Verschmoren und Oxydieren der Kohlenhalterteile. Dies hat nicht nur eine Ver-
•5 schlechterung des Kontaktes zur Folge, auch eine Erneuerung der Kohlen wird dadurch beschwerlicher und mühevoller. Vielfach sind die Kohlenhalter auch so ausgebildet, daß die von der Bedienungsperson beim
ao Auswechseln der Kohlenstifte zu berührenden Teile in der Nahe des Lichtbogens liegen und deshalb sehr heiß werden. Es sind auch federnde Kohlenhalter bekannt, bei denen die Federn jedoch in der Nähe des
a5 Lichtbogens angeordnet sind, so daß sie sehr heiß werden und in der Federung nachlassen. Gegenstand der Erfindung ist ein Kohlenhalter, der die erwähnten Nachteile nicht aufweist. Er bestellt im wesentlichen aus zwei parallelen ungleicharmigen Hebeln, die um ein Gelenk drehbar angeordnet sind. Zwischen den kurzen Hebelarmen ist der Kohlenstift in der Weise eingeklemmt, daß an einem Hebelende eine der Kohlenlagerung dienende Hülse angebracht ist, die erfindungsgemäß in ihrer Wandung eine Öffnung aufweist, durch die der andere Zangenteil hindurchgreift und die Kohle gegen die Hülsenwand drückt und festklemmt. Die längeren Hebelarme sind an ihren Enden als Handgriffe ausgebildet und werden durch eine Druckfeder (Blatt- oder Spiralfeder) auseinandergehalten. Es ist vorteilhaft, die Feder in möglichst großem Abstand vom Gelenk und von der Kohle anzubringen. 4S Soll nun die Kohle ausgewechselt werden, so genügt ein Handdruck auf die langen Hebelenden entgegen der Federspannung. Dadurch öffnen sich die kurzen Hebelenden, die Klemmvorrichtung löst sich, und die Kohle kann durch eine neue ersetzt werden. Beim Loslassen der Handgriffe drückt die Feder die Arme wieder auseinander, und die Klemmvorrichtung wird wieder geschlossen. Die Anordnung bringt es mit sich, daß die Teile, welche von der Hand berührt werden, in ziemlicher Entfernung vom Lichtbogen liegen und deshalb nicht heiß werden. Der Kohlenhalter kann auch für größere Stromstärken verwendet werden, da die die Kohlen aufnehmende Hülse einen guten Kontakt gewährleistet, so daß der Ubergangswider-
stand sehr klein gehalten wird. Die Kohle erhält eine sichere Führung und ist zuverlässig im Halter eingespannt.
Der Kohlenhalter nach der Erfindung weist gegenüber den älteren Kohlenhalterbauarten folgende Vorteile auf:
Zunächst sind die leicht zugänglichen Handgriffe, die verhältnismäßig weit vom Lichtbogen entfernt sind und deshalb nicht »o heiß werden, bequem zu bedienen.
Da auch die Feder nicht heiß werden kann, ist eine sichere Federung und Klemmung gewährleistet.
Weiterhin ist keine Beanspruchung der klemmenden Teile durch falsche Bedienung möglich.
Die Zange ist durch den Druck der Hand verhältnismäßig weit zu öffnen, wodurch das Einsetzen der Kohlenstifte erleichtert wird. ao In der Zeichnung ist ein einfaches Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 den Erfindungsgegenstand von vorn und Fig. 2 von der Seite. Zwei ungleicharmige Hebel i°, *5 i6 und 2°, 2* sind um ein Gelenk 3 drehbar gelagert. Die längeren Hebelarme ib und 2b sind am Ende mit Handgriffen 4 und 5 versehen und werden durch eine Druckfeder 6 auseinandergehalten. Zwischen den kürzeren Hebelarmen i° und 2a wird die Kohle 7 festgeklemmt. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß an dem Hebel i" eine Hülse 8 durch eine Schraube 9 befestigt wird, in die die Kohle 7 hineingesteckt wird. Die Hülse 8 ist mit einer öffnung 10 versehen, durch die ein am anderen Hebelende 2° befindlicher Stift 11 eingreift und die Kohle 7 festklemmt. Der Stift 11 kann auch auswechselbar und von beliebiger Gestalt sein. Zwei Nasen 12 und 13 an den Hebelarmen i6 und 2b geben dem Kohlenhalter an dem Gestänge 14 der Bogenlampe eine Führung.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel müßten die Zangen τ", ι6 und 2a, 2b zweckmäßigerweise aus Isolierstoff hergestellt sein. Es ist natürlich auch möglich, die Teile der Zangen, die mit dem Kohlenstift in Berührung kommen, 9 und 11, zu isolieren und die Hebelarme ia, ib und 2°, 2b aus Metall herzustellen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Aus zwei parallelen Hebeln bestehender Kohlenhalter in Zangenform für elektrische Bogenlampen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Zangenteil auswechselbar eine der Kohlenlagerung dienende Hülse befestigt ist, während der andere Zangenteil durch eine Öffnung in der Wandung der Hülse durchgreift und die Kohlen gegen die Hülsenwand drückt und festklemmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEO18502D 1929-09-21 1929-09-21 Aus zwei parallelen Hebeln bestehender Kohlenhalter in Zangenform Expired DE552280C (de)

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