DE293655C - - Google Patents

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DE293655C
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DE
Germany
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base
protective jacket
power lines
lamps
testing power
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DE1915293655D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/145Indicating the presence of current or voltage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Short-Circuits, Discontinuities, Leakage, Or Incorrect Line Connections (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 293655 KLASSE 21 e. GRUPPE
FERDINAND PROKSCH in WIEN.
Einrichtung zum Prüfen von Stromleitungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1915 ab.
für Ansprüche 4 bis 6 beansprucht.
Die bisher bekannten Einrichtungen zum Prüfen von Stromleitungen, welche aus tragbaren Glühlampen mit einem Kabel zum Anschluß an die zu prüfende Stromleitung bestehen, weisen viele Nachteile auf, unter welchen insbesondere die unhandliche Form derselben zu erwähnen ist, und sind>. diese Einrichtungen demnach Beschädigungen leicht ausgesetzt. Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung zu schaffen, durch welche die Nachteile der bisher bekannten Anordnung beseitigt werden und eine leicht transportable und leicht zu handhabende, vor Beschädigung geschützte Anordnung bedingt ist. Um diese Vorteile zu erreichen, sind die Lampen gemäß der vorliegenden Erfindung an einem flachen Sockel aus isolierendem Material angeordnet, welcher einen abnehmbaren, die Beobachtung der Lampen ermöglichenden flachen Schutzmantel trägt. An der unteren Stirnseite des Sockels sind die Sicherungen angeordnet, die in den Sockel eingebracht durch unmittelbare Berührung mit dem Kontakt des zugehörigen Lampensockels den Stromschluß bewirken. Zur Befestigung des Schutzmantels ist eine einfache federnde Klemmvorrichtung vorgesehen, welche ein rasches Abheben des Schutzmantels vom Sockel und eine leichte Zugänglichkeit der Glühlampen ermöglicht. Die Ausbildung des Sockels und des Schutzmantels ist derart getroffen, daß die ganze Einrichtung durch eine federnde Klemme am Kleidungsstück der mit dem Prüfen des Stromes betrauten Person befestigt werden kann.
In der Zeichnung sind mehrere beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht und zeigt Fig. ι eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Schnitt nach A-B der Fig. 1, Fig. 3 eine Unteransicht des Sockels, Fig. 4 einen Teil des Schnittes nach C-D der Fig. 2. Die Fig. 5 und 6 zeigen in Seitenansicht und Stirnansicht, teilweise im Schnitt eine weitere Ausführungsform, bei welcher der eine Knopf als Sicherung, der zweite zur Aufnahme der beiden Stromzuleitungskabel ausgebildet ist. In den Fig. 7 und 8 ist in Seitenansicht und Stirnansicht, teilweise im Schnitt die Anordordnung veranschaulicht, bei welcher durch einen Kontaktstöpsel eine der beiden Lampen in den zu prüfenden Stromkreis eingeschlossen bzw. kurzgeschlossen werden kann.
Der aus isolierendem Material hergestellte Sockel ι trägt zur Aufnahme der Glühlampen 2 zwei Ausnehmungen 3, welche an der oberen Stirnfläche des Sockels wie an dessen unteren Stirnfläche je eine Metallhülse 4 bzw. 5 enthalten. In die obere Metallhülse 4 werden die Glühlampen 2 eingeschraubt, während die unteren Metallhülsen 5 zum Einschrauben der Sicherungen 6 dienen, deren Kontakte 7 mit dem Kontakt 8 des zugehörigen Lampensockels bei vollständigem Einschrauben in Be-
rührung treten. Die Metallhülsen 4 sind durch eine metallische Brücke 9 untereinander verbunden, so daß das Kabel a, welches in die linke Sicherung eintritt und zunächst mit der Metallhülse 5 der linken Sicherung 6 in Verbindung steht, durch die Sicherung den Strom in die erste Glühlampe und von dieser durch die Metallhülse 4 und die Brücke 9 zur zweiten Glühlampe leitet, von wo der Strom durch die zweite Sicherung 6 und deren Metallhülse 5 an das austretende Kabel b angeschlossen ist.
Um die Glühlampen vor Beschädigung zu
sichern, ist ein Schutzmantel 12 vorgesehen, welcher zur Beobachtung der Glühlampen mit Perforierungen 13 versehen ist. Statt dieser Perforierungen kann auch ein Drahtnetz oder ein anderes Material eingesetzt sein, welches die Beobachtung der vom Schutzmantel 12 umschlossenen Glühlampen 2 ermöglicht. Um den Schutzmantel 12 am Sockel 1 festzuhalten, sind Arme 14 vorgesehen, welche mittels einer Auskröpfung 15 an einer Brücke 16 gelagert sind und vermittels Knöpfe 17 öffnungen am Mantel 12 durchgreifen. Eine U-förmig gebogene Feder 18 durchgreift mit ihren beiden Schenkeln gleichfalls die Schlitze der Brücke 16 und drückt mit ihren oberen Enden an auf den oberen Teil der als doppelarmiger Hebel wirkende Arme 14, so daß die Knöpfe 17 nach auswärts gepreßt, die unteren Enden der Arme 14 jedoch gegeneinandergedriickt werden. Um die geringste Entfernung der unteren Enden der Arme 14 zu begrenzen und ein Aufstecken des Mantels 12 auf den Sockel ι leicht zu ermöglichen, ist ein Steg ig vorgesehen, der an dem einen Arm 14 befestigt ist und mit seinem freien Ende die Einwärtsbewegung des zweiten Armes 14 begrenzt. Der Sockel 1 trägt an den beiden Längsseiten Ausnehmungen 20, in welchen die unteren Teile der Arme 14 geführt sind, wodurch ein leichtes Aufschieben des Mantels auf den Sockel ermöglicht ist. Am unteren Ende sind die Arme 14 mit Abkröpfungen 21 versehen, welche ein sicheres Festhalten dieser und somit des Schutzmantels 12 am Sockel 1 gewährleisten. Zum Abheben des Schutzmantels 12 vom Sockel ist es nur erforderlich, die Knöpfe 17 einwärts zu drücken, wodurch der Sockel freigegeben und der Mantel entfernt werden kann. Um die gesamte Einrichtung an dem Kleidungsstück der die Prüfung des Stromes vornehmenden Person befestigen zu können, trägt der Schutzmantel 12 eine federnde Klemme 22, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Hierdurch bleiben die Hände der mit dem Apparat arbeitenden Person vollkommen frei.
Wie bei dem in Fig. 1 bis 4 dargestellten Beispiel ist ein flacher Sockel 1 vorgesehen, in welchem gemäß der dargestellten Ausführungsform zwei Glühlampen 2 eingeschraubt sind. In Ausnehmungen 3 des Sockels, in welchem von der einen Seite die Glühlampen 2 in entsprechenden Metallhülsen 4 eingeschraubt sind, sitzen an dem entgegengesetzten Ende in Metallhülsen 5 die Knöpfe 6, welche durch ihren Kontakt 7 mit dem Kontakt 8 der Lampen 2 beim Einsetzen in den Sockel 1 in Berührung gebracht werden können. Die Metallhülsen 4 und 5 sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch Stromleiter 9 miteinander verbunden, wobei, wie Fig. 5 zeigt, in den einen Knopf 6 die Zuführungsleitungen einmünden und einerseits an den Kontakt 7, anderseits an die metallische Umkleidung des Knopfes 6 angeschlossen sind, während der zweite Knopf 6 als Sicherung ausgebildet ist. Der über die Glühlampen zu schiebende Schutzmantel und die Einrichtung zum Tragen der gesamten Anordnung sind in den Fig. 5 und 6 nicht zur Darstellung gebracht.
Nach der in Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform, bei welcher gleichfalls am Sokkel ι die Glühlampen 2 in Ausnehmungen 3 eingeschraubt sind, welche mit Metallhülsen 4 ausgekleidet sind, sind in den Hülsen 5 die als Sicherung ausgebildeten Knöpfe 6 vorgesehen, welche die Kontaktstücke 7 tragen, die mit den Kontakten 8 der Glühlampen 2 in leitende Verbindung gebracht werden können. Die beiden Hülsen 4 sind durch die Brücke 9 in leitender Verbindung und ist ein Kontaktstöpsel 10 vorgesehen, welcher in dem in Fig. 7 dargestellten eingeschobenen Zustande die Brücke 9 mit einer Brücke 11 verbindet, welche zwischen die Kontakte 7 und 8 der einen Glühlampe 2 und des einen Knopfes 6 greift. Bei eingeschobenem Kontakt 10 wird •die eine der beiden Lampen 2 kurzgeschlossen, so daß nur die eine Lampe zum Prüfen des Stromes benutzt wird. Durch Herausziehen des Kontaktstöpsels 10 werden beide Glühlampen zur Benutzung in den zu prüfenden Stromkreis eingeschlossen sein.

Claims (6)

Patent-An Sprüche:
1. Einrichtung zum Prüfen von Stromleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß die 110 ■ Lampen an einem Sockel aus isolierendem Material angeordnet sind, der einen abnehmbaren, die Beobachtung der Lampen ermöglichenden flachen Schutzmantel und an der unteren Stirnseite eine oder mehrere Sicherungen trägt, die in den Sockel eingebracht den Stromschluß bewirken.
2. Einrichtung zum Prüfen von Stromleitungen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Sockel mit Ausnehmungen 0. dgl. versehen ist, in welche sich am Schutzmantel angeordnete federnde
Arme einlegen und hierdurch den Schutzmantel am Sockel festhalten.
3. Einrichtung zum Prüfen von Stromleitungen nach Anspruch 1 bzw. 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Festhalten des Schutzmantels am Sockel bewirkenden Arme als doppelarmige Hebel ausgebildet sind, die am Schutzmantel gelagert und durch Zusammendrücken des mit Knöpfen versehenen oberen Endes entgegen der Wirkung einer Feder an ihrem unteren Ende auseinandergehalten werden können.
4. Einrichtung zum Prüfen von Stromleitungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer der in den flachen Sockel eingeführten Knöpfe die Stromzuführungen enthält, während der zweite bzw. die übrigen Knöpfe als Sicherungen ausgebildet sind.
5. Einrichtung zum Prüfen von Stromleitungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide der als Sicherung ausgebildeten Knöpfe je ein Kabel der Stromzuführung tragen.
6. Einrichtung zum Prüfen von Stromleitungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem flachen Sockel ein Kontaktstöpsel vorgesehen ist, durch dessen Betätigung eine oder mehrere der am Sockel vorgesehenen Lampen in den zu prüfenden Stromkreis eingeschaltet, die zweite bzw. die übrigen Lampen aber gleichzeitig kurzgeschlossen werden können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1915293655D 1915-03-22 1915-12-03 Expired DE293655C (de)

Applications Claiming Priority (2)

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AT72712T 1915-03-22
AT73769T 1915-11-04

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DE1915293655D Expired DE293655C (de) 1915-03-22 1915-12-03

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