DE399476C - Vorrichtung zum behelfsmaessigen Verlegen von Schaltstellen bei ortsfest angebrachten elektrischen Lampenanschlussstellen mit Hilfe einer in die Lampenfassung eingeschraubten Steckdose - Google Patents
Vorrichtung zum behelfsmaessigen Verlegen von Schaltstellen bei ortsfest angebrachten elektrischen Lampenanschlussstellen mit Hilfe einer in die Lampenfassung eingeschraubten SteckdoseInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H17/00—Switches having flexible operating part adapted only for pulling, e.g. cord, chain
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R33/00—Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
- H01R33/94—Holders formed as intermediate parts for linking a counter-part to a coupling part
Landscapes
- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
- Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum behelfsmäßigen Verlegen von
Schaltstellen bei ortsfest angebrachten elektrischen Lampenanschlußstellen mit Hilfe
einer in die Lampenfassung eingeschraubten Steckdose. Der Zweck der Erfindung besteht
darin, die an den Anschlußstellen vorgesehenen Beleuchtungskörper von einer oder
mehreren, den jeweiligen Erfordernissen entsprechend ausgewählten und bei Bedarf
wieder leicht verlegbaren Schaltstellen aus in den Stromkreis ein- oder auszuschalten.
Mit den bekannten Wechselschaltern ist es wohl möglich, eine Lichtquelle von verschiedenen
Stellen aus zu bedienen; jedoch sind diese Schalter ortsfest angebracht und müssen
im Bedarfsfalle vom Fachmann verlegt werden. Xach der Erfindung soll nun jedermann
ohne besondere Fachkenntnisse in der Lage sein, ohne Schwierigkeiten und ohne besondere
Kosten derartige Schaltstellen selbst anzulegen oder diese, je nachdem es die Umstände
erfordern, ohne viel Umständlichkeiten an einen anderen, geeigneteren Platz zu verlegen.
Das behelfsmäßige Anbringen und Verlegen der Schaltstellen geschieht nach der Erfindung
dadurch, daß die in die Steckdose eingeführten Leitungen mit beliebig anzubilligenden
Wechselschaltern verbunden werden, mit denen der in der Steckdose unterbrochene Lampenstrom geschlossen und
\vieder unterbrochen werden kann.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι zeigt den Schnitt nach A-B des in Abb. 2 in Seitenansicht dargestellten Schal- ;
ters. Abb. 3 ist ein Achsialschtiitt durch die
einschraubbare Steckdose, Abb. 4 der zugehörige vierpolige Stecker, Abb. 5 ein wagerechter
Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 3, j die Abb. 6, 7 und 8 sind Schaltskizzen für
einen oder zwei Schalter, die Abb. 9, 10 und 11 dgl. bei Anwendung der bislang gebräuchlichen
zweipoligen Steckdose in Verbindung mit einer zweipoligen Zusatzsteckdose.
Die Schalteinrichtung nach dem gewählten Ausführungsbeispiel setzt sich aus zwei
gleichförmig ausgebildeten Wechselschaltern und einer in die Lampenfassung einschraubbaren
Steckdose mit zwei vierpoligen Steckern zusammen. Der Wechselschalter (Abb. 1
und 2) besteht aus dem flachen Gehäuse 1, innerhalb dessen das Schaltrad 2 aus nicht
leitendem Werkstoff drehbar gelagert ist. Im Eingriff mit den Zähnen 3 des Schaltrades
steht die Schaltklinke 4 des in der Längsrichtung verschiebbaren, im Gehäuse 1 gelagerten
Bolzens 5, der unter der Spannung der Schraubenfeder 6 steht und an seinem oberen
linde als Druckknopf 7 ausgebildet ist, wäh- ' rend am unteren Ende ein abschraubbarer
Zugring 8 vorgesehen ist. Die in den längsgeschlitzten Bolzen 5 eingebrachte Schalt- 6g
klinke 4 ist um den Zapfen 9 drehbar und wird durch die Druckfeder 11 mit ihrer Nase
gegen das Schaltrad 2 angedrückt. Das letztere ist in acht gleich große Felder unterteilt,
von denen jedes zweite Feld mit einem das Schaltrad 2 durchsetzenden Kontaktkörperchen
10 versehen ist. Auf den beiden Seitenj flächen des Schaltrades gleiten federnde Kontaktzungenpaare
12, 14, die in dem nicht : leitenden Sockel 15 befestigt und mit den zu
den Steckkontakten führenden Leitungsdrähten 17", 17*, i8a 186 verbunden sind.
Über dem Schaltrad 2 sitzt die an der Gej häusewand angelenkte Sperrklinke 16, die ein
Zurückdrehen des Schaltrades beim Hochgehen des Bolzenschaftes 5 verhindern soll.
Die als Glühlampenfassung ausgebildete Steckdose 30 (Abb. 3) besitzt vier durchgehende
Bohrungen 26 mit Kontakthülsen , 26a, 26*, 20C, 26^1 in welche von beiden Seiten
her je ein mit vier Stiften 27s, 27*, 27^, 27''
versehener Stecker 27 (Abb. 4) eingeführt wird, der durch Leitungsdrähte 17°, 17*, i8"
i8ft mit seinem zugehörigen Schalter verbunden
ist (Abb. 2). Die beiden oberen Hülsen 26", 26* sind zweiteilig und an ihren
inneren Enden geschlitzt und bilden so Klemmen zur Aufnahme der Schmelzlamellen 28
(Abb. s).
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist durch die Schaltungsskizzen der Abb. 6, 7
und 8 erläutert.
Bei gleichzeitiger Verwendung der beiden Schalter a, b (Abb. 7) geht der Strom, wenn
der eine Stromkreis r geschlossen ist, von der + -Leitung 31 zur Lampe i, von hier zur
Hülse 26rf nach Schalter b, Hülse 26'' und
über Schalter α nach Hülse 26° und zur
Leitung 32. Ist dagegen der Stromkreise ge-
schlossen, so geht der Strom von der -|—Leitung
31 über Lampe ι nach Hülse 26^ von
hier über Schalter α nach der Hülse 26° über
Schalter b nach Hülse 20C und zurück nach
der Leitung 32.
Jeder der beiden Schalter α, b läßt sich
auch für sich allein ohne Zuhilfenahme des anderen verwenden. Zu diesem Zwecke ist
es nur notwendig, je zwei der Kontakthülsen
ίο mittels der Klemme 37 (Abb. 3) entsprechend
zu verbinden. Soll beispielsweise die Lampe 1 nur durch den Schalter α bedient werden, so
ist je eines der beiden Kontakthülsenpaare 26s, 20C oder 26*, 20d durch eine solche
Klemme zu überbrücken (Abb. 6). Bei dieser Schaltanordnung geht der Strom, wenn der
Stromkreis r geschlossen ist, von der -j—Leitung
3 r zur Lampe 1 nach Hülse 26d über
Klemme 37 nach Hülse 26* zum Schalter a
und von hier nach Hülse 26C und zurück zur
Leitung. Ist dagegen der Stromkreis .?
geschlossen, so geht der Strom von der -j— Leitung 31 nach Hülse 26^ über Schalter a
nach Hülse 26a, über Klemme 37 nach Hülse
26^ und zurück zur Leitung 32. In gleicher
Weise veranschaulicht die Abb. 8 den Stromverlauf bei ausschließlicher Verwendung des
Schalters b. Dabei sind die Hülsenpaare 2611,
26'1 oder 26*, 26° je durch eine Klemme 37
zu verbinden. Der Strom verläuft alsdann, wie aus Schaltungsskizze 8 ersichtlich ist,
wenn der Stromkreis r geschlossen ist, von der +-Leitung 31 über Lampe 1, Hülse 261^
nach Schalter b und von hier über Hülse 26s
über Klemme 37 nach Hülse 266" zur Leitung
32.
Um die bislang gebräuchlichen einschraubbaren Steckdosen mit nur zwei Stecköffnungen
auch für die Zwecke der Erfindung weiter verwenden zu können, ist es nur notwendig,
diese mit einer Hilfssteckdose in Verbindung zu bringen, deren beide Steckhülsen
in Anordnung und Wirkung den beiden oberen Hülsen 26", 26* der in Abb. 3 dargestellten
Steckdose entsprechen, während die beiden Kontakthülsen der gebräuchlichen Steckdosenanordnung nach entsprechenden
Abänderungen die Wirkung der Hülsen 26°, 26d übernehmen.
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist die gleiche wie im vorhergehenden beschrieben
und aus den Abb. 9, 10 und 11 zu ersehen. Abb. 10 zeigt die Verwendung zweier
Wechselschalter. Ist dabei der Stromkreis r geschlossen, so geht der Strom von der
-\—Leitung 31 zunächst zur Lampe 1, von
dieser zur Hülse 26d über Schalter b, Hülse
260, Schalter α zur Hülse 2ÖC und von hier
zur Leitung 32. Ist dagegen der Stromkreis s geschlossen, so fließt der Strom zunächst
von der +-Leitung 31 zur Lampe 1, von hier zur Hülse 20d über Schalter a, Hülse
2Öa, Schalter b, Hülse 26C und von hier zur
Leitung 32.
Auch bei dieser Anordnung kann die Lampe mittds eines einzigen Schalters α oder b
bedient werden, wenn die Klemme 37 entsprechend in die Kontakthülsen eingeführt wird. Bei ausschließlicher Verwendung des
Schalters α sind die beiden Hülsen 26d, 26''
oder 26C, 26a durch die Klemme 37 zu verbinden;
desgleichen sind bei ausschließlicher Verwendung des Schalters b entweder die
Hülsen 26", 26^ oder 26*, 26e miteinander zu
verbinden. Der Stromverlauf ist aus den Schaltungsskizzen der Abb. 9 und 11 ohne
weiteres ersichtlich.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum behelfsmäßigen Verlegen von Schaltstellen bei ortsfest angebrachten
elektrischen Lampenanschlußstellen mit Hilfe einer in die Lampenfassung
eingeschraubten Steckdose, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Steckdose eingeführten Leitungen mit beliebig
anzubringenden Wechselschaltern verbunden werden, mit denen der in der Steckdose unterbrochene Lampenstrom
geschlossen und wieder unterbrochen werden kann. ,
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die ausschließliche
Verwendung des einen Schalters (α) zwei Steckerhülsenpaare (26",
20C bzw. 26*, 26^) miteinander je durch
eine Klemme (37) verbunden werden, während für die ausschließliche Verwendung des anderen Schalters (b) dieselben
Steckerhülsen in anderer, paarweiser Anordnung (26*, 20C bzw. 20a, 20d) durch je
eine Klemme (37) leitend zu verbinden sind.
3. Wechselschalter mit unter Federwirkung stehendem Schaltrade und einem
als Druck- und Zugorgan ausgebildeten Schaltbolzen nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zwei an den Seitenflächen des Schaltrades (2) entlanggleitende,
an die Doppelkontakte der Stecker durch Leitungen angeschlossene Zungenfederpaare (12, 14) vorgesehen
sind, die abwechselnd mit den Kontakten (10) des Schaltrades (2) in leitende Verbindung
kommen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER54503D DE399476C (de) | Vorrichtung zum behelfsmaessigen Verlegen von Schaltstellen bei ortsfest angebrachten elektrischen Lampenanschlussstellen mit Hilfe einer in die Lampenfassung eingeschraubten Steckdose |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER54503D DE399476C (de) | Vorrichtung zum behelfsmaessigen Verlegen von Schaltstellen bei ortsfest angebrachten elektrischen Lampenanschlussstellen mit Hilfe einer in die Lampenfassung eingeschraubten Steckdose |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE399476C true DE399476C (de) | 1924-07-22 |
Family
ID=7409676
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER54503D Expired DE399476C (de) | Vorrichtung zum behelfsmaessigen Verlegen von Schaltstellen bei ortsfest angebrachten elektrischen Lampenanschlussstellen mit Hilfe einer in die Lampenfassung eingeschraubten Steckdose |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE399476C (de) |
-
0
- DE DER54503D patent/DE399476C/de not_active Expired
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