DE55015C - Selbstthätige Aufziehvorrichtung für Federuhren - Google Patents

Selbstthätige Aufziehvorrichtung für Federuhren

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Publication number
DE55015C
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DE
Germany
Prior art keywords
spring
wheel
clocks
winding device
lever
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55015D
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English (en)
Original Assignee
J. SCHEINBERGER in Nagy - Kikinda, Ungarn
Publication of DE55015C publication Critical patent/DE55015C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B5/00Automatic winding up
    • G04B5/20Automatic winding up by movements of other objects, e.g. by opening a hand-bag, by opening a case, by opening a door; Winding up by wind power

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung" verfolgt den Zweck, durch einen von der Stubenthür auf- und abbewegten Hebel das Aufziehen von Federzuguhren zu bewirken.
An dem Deckel des Federhauses α ist eine gewöhnliche Stellung b, Fig. 1 und 2, angeordnet, an deren äufserem Umfang sich ein abgerundeter Knopf c befindet, welcher bei aufgezogener Feder in der Nähe der Federhauswelle α1 liegt. Eine auf letztere gesteckte Scheibe d ist mittelst eines gebogenen Armes e1 mit einem leicht verschiebbaren Stift e fest verbunden, welcher durch eine Schraubenfeder f abwärts gedrückt wird. Dieser Druck überträgt sich auf die Scheibe d, die eine dem Federhause zugekehrte Abschrägung d1 hat. Wenn die Uhrfeder nicht vollständig aufgezogen ist, liegt die Scheibe d unmittelbar auf dem Stellungsrade b auf, wie Fig. 3 darstellt.
■ Das eine Ende des Stiftes e kann nun mittelst des Knopfes c zwischen zwei Zähne eines Rades g geschoben werden, Fig. 2, 3 und 4. Die Zähne dieses Rades sind nach einer Seite hin schräg ausgefeilt, so dafs das Rad stets über den am oberen Ende gleichfalls abgeschrägten Stift e, auch wenn dieser gehoben ist, nach einer Richtung gleiten kann. Auf die Federhauswelle al ist ein Hebel k gesteckt, welcher mit Hülfe einer Schnur 5 durch das Oeffnen der Stubenlhür in der durch die Fig. 5 angegebenen Weise bethätigt wird und aufserdem mit einer Schnur η verbunden ist, die um die Rollen h gewickelt und durch ein Gewicht ρ belastet wird. Auf die Rollen h, welche mit dem Rade g ein Stück bilden, drückt die Feder y. Der Hebel k .ist ferner mit einer Schiebklaue Z versehen, welche gegen die Zähne eines mit der Federhauswelle al verbundenen Sperrrades r durch eine Feder m gedrückt wird; eine Sperrklinke s verhindert den Rückgang des durch die Schiebklaue / gedrehten Sperrrades r.
Die vorstehend beschriebene Aufziehvorrichtung wirkt nun in folgender Weise:.
Durch die Bewegung der geöffneten Thür wird der Hebel k nach links gedreht und versetzt so seinerseits die Federhauswelle al mit Hülfe der Schiebklaue / und des Sperrrades r in Drehung; die Uhr wird dadurch ein wenig aufgezogen. Zugleich hebt der Hebel k das Gewicht p, welches dann, sobald die Einwirkung der geöffneten Thür auf den Hebel k nachläfst, die Rückwärtsbewegung des Rades g veranlafst und auf diese Weise den Hebel k in seine ursprüngliche Lage zurückbringt. Bei jedem Oeffnen der Stubenthür wiederholt sich dieses Spiel, bis die Feder der Uhr völlig aufgezogen ist. In diesem Falle kommt der Knopf c des Stellungsrades b in die Nähe der Federhauswelle und hebt die Scheibe d. Durch diese Bewegung wird auch der Stift e aufwärts geschoben, welcher nun zwischen die Zähne des Rades g tritt und die Rückwärtsbewegung dieses Rades und des Hebels k so lange verhindert, bis das Stellungsrad infolge. des Abwickeins der Uhrfeder sich derartig gedreht hat, dafs der Knopf c wieder von der Scheibe entfernt ist. Die Feder f vermag nun den Stift e wieder abwärts zu drücken und das Rad g wieder frei zu geben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: '.
    Eine durch das- Oeffnen einer Thür oder dergleichen in Thätigkeit gesetzte Aufziehvorrichtung für Federuhren, bei welcher ein Ueberanspannen der Triebfeder dadurch verhütet wird, dafs ein an dem Stellungsrad b angebrachter Knopf c nach genügendem Aufziehen einen Stift e zwischen die Zähne eines Rades g schiebt und dadurch die sonst durch ein an g angebrachtes Gewicht ρ bewirkte Zurückfuhrung des mit dem Rade g verbundenen, durch die Bewegung der Thür bethätigten Hebels k in die arbeitsbereite Lage verhindert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55015D Selbstthätige Aufziehvorrichtung für Federuhren Expired - Lifetime DE55015C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1150926B (de) * 1955-09-13 1963-06-27 Charles Tissot & Fils S A Schutzvorrichtung gegen das UEberspannen der Uhrtriebfeder durch die Aufziehschwingmasse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1150926B (de) * 1955-09-13 1963-06-27 Charles Tissot & Fils S A Schutzvorrichtung gegen das UEberspannen der Uhrtriebfeder durch die Aufziehschwingmasse

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