DE175239C - - Google Patents

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    • G07F17/30Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for musical instruments
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine durch Münzen-. einwurf auslösbare Sprechmaschine, bei der eine selbsttätige Plattenförderung mittels eines Schlittens stattfindet. Gemäß der Erfindung ,wird der Plattenbeförderungsschlitten zu Beginn des Aufziehens des Triebwerkes durch ein Vorschubgetriebe vorwärts bewegt. Dieses Vorschubgetriebe steht während der Hin- und Rückbewegung des Schlittens mit der Aufzugsvorrichtung in Verbindung. Es wird, nachdem der Schlitten seine Endstellung ,erreicht hat, selbsttätig vom Triebwerk abgekuppelt und nach Beendigung des Spiel Vorganges durch den die Schalldose tragenden Arm mit dem Triebwerk wieder verkuppelt, so daß dieses die Rückführung des Schlittens veranlaßt. Hierdurch wird erreicht, daß die Auswechselung der Platte vollkommen selbsttätig erfolgen kann. Das Vorschubgetriebe läßt sich äußerst einfach herstellen. Es kann z. B. in einer Kurven- oder Exzenterscheibe bestehen, in deren teilweise Umfangsverzahnung eine am Schlitten sitzende Zahnstange eingreift. Hierdurch wird nicht nur der Vorschub des Schlittens, sondern auch infolge des exzentrischen Umfanges dieser Scheibe das allmähliche Herabsenken des Schlittens und die Auflage der Spielplatte auf dem Plattenteller bewirkt. Der Vorteil besteht hierbei darin, daß besondere Vorrichtungen zum Herabsenken der Platte bezw. des Schlittens überflüssig sind. f..
Wichtig ist ferner, daß nach erfolgtem Aufziehen die selbsttätige Freigabe des Triebwerkes und am Schluß des Spielvorganges eine selbsttätige Stillsetzung desselben stattfindet. Die An- und Abstellung des Antriebwerkes erfolgt dabei vorteilhaft durch einen einfachen, von der Aufzugswelle beeinflußten Hebel, der auf das Triebwerk einwirkt.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht. Fig. 1 zeigt die Sprechmaschine in Seitenansicht in der Ruhestellung, Fig. 2 ebenfalls in Seitenansicht, im teilweisen Schnitt während des Spielvorganges. Fig. 3 ist ein Grundriß der ruhenden Sprechmaschine. Fig. 4 bis 8 sind Einzeldarstellungen.
Die zur Verwendung kommenden Spielplatten sind in einem Behälter in gleichem Abstande übereinander gelagert. Der Behälter besteht aus Drahtringen 1, welche auf der dem Plattenteller abgekehrten Seite durch ein Verbindungsblech 2 zusammengehalten werden. Der Behälter 1 ist in senkrechter Richtung beweglich. Zu dem Zweck sind an dem Verbin-, dungsblech 2 Bügel 4 vorgesehen, in denen Rollen 3 (Fig. 3) gelagert sind. Die Rollen 3 laufen an einer senkrechten Säule 3'. Der Behälter 1 selbst hängt an einem über zwei Führungsrollen gleitenden Seil 30, welches an seinem freien Ende als Gewichtsausgleich ein Gegengewicht 30' trägt (Fig. 3). Mit den
Bügeln 4 bezw. mit dem Behälter ι ist eine Stellstange 5 fest verbunden, an welcher die federnde, mit einem Sperrzahn 6' versehene Klinke 6 befestigt ist. Im Bereich dieser Sperrklinke 6 befindet sich ein mit dem Gestell verbundenes Zahngestänge 7, in dessen Zähne der Sperrzahn 6' der Klinke 6 eingreifen kann. Die Sperrzähne der Stange 7 haben dieselben Abstände wie die Spielplatten in den Fächern 1.
Um den Plattenbehälter zu heben oder zu senken, wird die Klinke 6 außer Eingriff mit den SpeiTzähnen der Stange 7 gebracht und an die Stellstange 5 angedrückt. Sobald aber die Klinke 6 wieder losgelassen wird, springt sie mit ihrem Zahn 6' in einen entsprechenden Sperrzahn der Stange 7, so daß der Behälter i, 2 festgestellt ist. Nach Einstellung des Plattenbehälters kommt eine der in den Fächern 1 liegenden Platten in den Bereich des Förderschlittens 8.
Der Schlitten 8 besitzt eine kreisförmige Aussparung, in welche mehrere Knaggen 9, 10 vorspringen. Die Knaggen sind so angeordnet, daß sie in der Ruhelage der Sprechmaschine die Auf- und Abwärtsbewegung des Behälters 1 mit den Platten nicht hindern, bei Verschiebung des Schlittens jedoch, beim Hingange mittels der Knaggen 9 und beim Rückgange mittels der Knaggen 10, die entsprechende Spielplatte mitnehmen. Der Schlitten 8 stützt sich auf zwei Schienen 11, die er so umgreift, daß er sich nur in Richtung der Schienen frei bewegen kann, beim Heben und Senken der Schienen jedoch deren Bewegungen mitmachen muß. Ein Querstück 11' verbindet die Schienen 11 miteinander (Fig. 3). An deren freiem Ende sind die Schienen 11 mittels Zapfen 13 an festen Säulen 13' drehbar gelagert. An den Säulen 13' befestigte Federn 41 (Fig. 2), auf die sich die Schienen 11 stützen, verhindern ein zu schnelles Fallen derselben und begünstigen deren Anheben.
Das Vorschubgetriebe besteht aus einer am Umfang nur teilweise verzahnten Kurven- oder Exzenterscheibe 14 und einer fest am Schlitten 8 sitzenden Zahnstange 12, die in die Verzahnung der Kurvenscheibe 14 eingreift. Gewöhnlich wird die lose Kurvenscheibe 14 mit der Aufzugswelle 19 verkuppelt gehalten.
Die Kupplung besteht in dem dargestellten Beispiel aus einem an der Kurvenscheibe 14 drehbaren Klinkenhebel 15, der durch eine Feder 18 mit seinem Sperrzahn 16 in eine Lücke des fest auf der Aufzugswelle 19 sitzenden ZaImrades 17 gedrückt wird. Auf die Aufzugswelle 19 wird in bekannter Weise eine Kurbel oder dergl. aufgesteckt, um das Triebwerk, in dem dargestellten Beispiel ein Federmotor 19', aufzuziehen.
Die Kurvenscheibe 14 bezw. die mit ihr verkuppelte Aufzugswelle 19 ist in der Ruhelage durch eine Sperrvorrichtung gegen Drehung gesichert. Die Sperrvorrichtung besteht in dem dargestellten Beispiel aus einer mit dem Münzenauslösehebel 22 (Fig. 1) verbundenen Sperrklinke 20, deren Sperrzahn 20' mit einem Anschlagstift 21 der Kurvenscheibe 14 zusammenwirkt. Erst nach Münzeneinwurf erfolgt die Freigabe des Stiftes 21. Die in den Trichter 22' fallende Münze bewirkt nämlich eine Drehung des Münzenhebels, so daß die Sperrklinke 20 aus dem Bereich des Anschlagstiftes 21 kommt. Infolgedessen kann die durch die Kupplung 15, 16, 17 mit der Aufzugswelle 19 verkuppelte Kurvenscheibe 14 so weit nach rechts gedreht werden, bis ein zAveiter an ihr sitzender Anschlagstift 24 unter den Sperrzahn 20' der nach Ableitung der Münze inzwischen wieder in die Anfangslage zurückgekehrten Sperrklinke 20 ■ tritt. Die Rückbewegung des Münzenhebels 22 mit der Klinke 20 in die Anfangslage erfolgt unter dem Einfluß eines oder mehrerer am rechten Hebelarm sitzender Gegengewichte 42.
Gleichzeitig mit der Wiedersperrung der Kurvenscheibe 14 durch den Stift 21 erfolgt die Lösung der Kupplung zwischen der Kurvenscheibe 14 und der Aufzugswelle 19. Die Auslösevorrichtung bildet ein Winkelhebel 25,25' (Fig. ι bis 3), der beim Aufziehen des Triebwerkes eine solche Lage einnimmt, daß sein Arm 25 den Klinkenhebel 15 anhebt (Fig. 2) und damit den Sperrzahn 16 außer Eingriff mit dem Zahnrad 17 bringt. Somit bewegt sich bei weiterem Aufziehen des Triebwerkes die Aufzugswelle 19 ohne die Scheibe 14. Während der Verkupplung und Bewegung der Kurvenscheibe 14 mit dem Aufzugswerk wird der Schlitten 8 mittels der in die Kurvenscheibe 14 eingreifenden Zahnstange 12 nach dem Plattenteller 26' zu verschoben. Diese Vorschubbewegung hört auf, sobald die Zahnstange 12 außer Eingriff mit der Verzahnung der Kurvenscheibe 14 gelangt. Es erfolgt nunmehr das Senken des Schlittens und das Ablegen der Spielplatte auf den Plattenteller. Schon während des Schlittenvorschubes erfolgte eine allmähliche Senkung des Schlittens infolge des kurvenförmigen Umfanges der Scheibe 14. Bei der Weiterbewegung· der letzteren wird die allmähliche Senkung des Schlittens, der mit der Zahnstange 12 auf dein unverzahnten Teil des Scheibenumfanges aufliegt, so lange fortgesetzt, bis sich die auf dem Schlitten 8 liegende Spielplatte mit ihrer zentralen Öffnung auf die Spindel 26 des Plattentellers schiebt und auf letzterem zur Auflage gekommen ist (Fig. 2).
Die Weiterdrehung der Aufzugswelle 19 wird nach einer bestimmten Zeit durch eine weiter unten beschriebene Einrichtung aufgehalten. Darauf beginnt das Rückdrehen der
Welle 19 durch den Federmotor 19' und der eigentliche Spielvorgang. Zu Beginn dieser Rückdrehung wird eine auf der Welle 19 lose sitzende Hülse mitgenommen, die mit einem Zahn 27 (Fig. 3 und 5 bis 8) versehen ist. Dieser Zahn 27 bewirkt bei der Rückdrehung der Welle 19 das Auslösen des Triebwerkes, indem er sich gegen einen Stift 29 legt, der an einem um eine Welle 34 drehbaren einarmigen Hebel 28 aufgesteckt ist. Der Stift 29 wird durch den Zahn 27 nach abwärts bewegt, so daß eine am freien Ende des Hebels 28 befindliche Platte 30' aus dem Bereich eines mit der Regelungsvorrichtung 31 verbundenen
Anschlages 32 gelangt. Dadurch wird das Triebwerk freigegeben und beginnt abzulaufen, so daß in bekannter Weise der Plattenteller 26' mit der Spielplatte in Umdrehung versetzt wird.
Am Schluß des Spielvorganges stößt der dem Mittelpunkt der Platte zustrebende, die Schalldose tragende Arm 43 gegen den aufwärts gebogenen Arm 25' des Winkelhebels 2 5 (Fig·. 3), so daß letzterer um seinen Drehpunkt gedreht wird. Infolge dieser Drehung wird der Arm 25 unter dem Klinkenhebel 15 fortgezogen, so daß dieser durch seine Feder 18.von neuem mit dem Sperrzahn 16 in Eingriff mit dem Zahnrad 17 gelangt. Damit ist die Kupplung des Vorschubgetriebes mit der Aufzugsvorichtung wieder hergestellt, und die Rückführung des Schlittens mit der abgespielten Platte kann beginnen. Die während des Spiels teilweise abgelaufene Triebfeder 19' besitzt noch Spannung genug, um die Rückbewegung der Kurvenscheibe 14 in Richtung des Pfeiles Fig. 2 zu veranlassen. Dadurch wird der Schlitten zunächst von dem unverzahnten Teil der Kurvenscheibe allmählich in die Höhe bewegt und die Spielplatte von dem Plattenteller 26' abgehoben. Darauf erfolgt, nachdem der Zahneingriff zwischen der Zahnstange 12 und dem verzahnten Teil der Scheibe 14 hergestellt ist, die Rückbewegung des Schlittens 8 mit der Spielplatte in die Anfangsstellung.
. Beim Aufziehen des Triebwerkes greift ein auf der Welle 19 sitzender Zahn 33 (Fig. 5 bis 7) in die Zähne eines auf einer Welle 34 befestigten Schaltrades 35 ein. Dadurch wird bei jeder Umdrehung der Welle 19 das Schaltrad 35 um einen Zahn weiter geschaltet, so lange, bis ein längerer Zahn 36 eine Weiterdrehung des Schaltrades und damit ein weiteres Aufziehen verhindert. Umgekehrt erfolgt bei der Rückdrehung der Welle 19 und dem Ablauf des Triebwerkes die Rückschaltung des Schaltrades 35 so lange, bis der Zahn 36 nach Beendigung des eigentlichen Spieles unter den Anschlagstift 29 tritt (Fig. 7) und diesen anhebt. Dadurch wird auch der Hebel 28 mit der Platte 30' angehoben und in den Bereich des Anschlages 3-2 gebracht, so daß die Stillsetzung des Reglers und des Triebwerkes erfolgt. .
Während des Spielvorganges ist der Plattenbehälter ι gegen Verstellung gesichert. Zu dem Zweck ist am Gestell eine mit einer senkrechten Lochreihe versehene Sperrplatte 38 um eine senkrechte Achse drehbar gelagert (Fig. 3). Eine Feder 39 sucht die Platte 38 mit den Sperrlöchern über einen an der Sperrstange 5 befestigten Dorn 40 zu drücken, so daß der Plattenbehälter 1 in der jeweiligen Lage gesichert ist. Bei der Rückführung des Schlittens in die Anfangslage erfolgt die Lösung der Sperrung. Zu dem Zweck ist am Schlitten 8 ein Vorsprung 37 vorgesehen, der bei der Rückführung des Schlittens die Platte 38 entgegen der Wirkung der Feder 39 außer Eingriff mit dem Dorn 40 bringt und die Sperrung des Platteilbehälters aufhebt. In der Ruhelage der Sprechmaschine kann daher in beliebiger Weise eine Verstellung des Plattenbehälters vorgenommen werden.' Während des Schlittenvorschubes dagegen und beim- Spielvorgang wird eine Verschiebung des Behälters durch die Sperrplatte 38 verhindert.
Die Erfindung kann in den Einzelheiten verschiedenartig abgeändert ausgeführt werden. Die Führung des Plattenbehälters, die Attslösung der Kurvenscheibe durch den Münzenhebel, das Vorschubgetriebe für den Schlitten und die Freigabe und Hemmung des Triebwerkes können auf andere AYeise bewirkt werden. An Stelle des in dem dargestellten Beispiel gewählten Federmotors kann irgend ein anderes geeignetes Triebwerk verwendet werden. Der Plattenbehälter selbst kann beliebig abgeändert ausgeführt sein. Wesentlich ist in jedem Falle, daß der Schlitten beim Aufziehen des Triebwerkes durch ein mit der Aufzugsvorrichtung in Verbindung stehendes Vorschubgetriebe bewegt wird, welches, nachdem der Schlitten seine Endstellung erreicht hat, selbsttätig von dem Triebwerk abgekuppelt wird, während nach beendetem Spielvorgang der die Schalldose tragende Arm die Wiederverkupplung des Vorschubgetriebes mit dem Triebwerk bewirkt, so daß letzteres die Rückführung des Schlittens in die Anfangslage veranlaßt.

Claims (11)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Durch Münzeneinwurf auslösbare Sprechmaschine mit selbsttätiger Schlittenförderung für die Platten, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (8) beim Aufziehen des Triebwerkes (Federmotor ig' o. dgl.) durch ein mit Aufzugsvorrichtung in Verbindung stehendes Vorschubgetriebe
    (i4, 12) vorgeschoben wird, welches nach Erreichung der Endstellung·' des Schlittens (8) selbsttätig von dem. Triebwerk abgekuppelt wird, während nach Beendigung des Spielvorganges der die Schalldose tragende Arm (43) die Kupplung des Vorschubgetriebes mit dem Triebwerk wieder bewirkt, so daß letzteres die Rückführung des Schlittens veranlaßt.
  2. 2. Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorschubgetriebe des Schlittens (8) in einer am Umfang teilweise verzahnten Kurven- oder Exzenterscheibe (14) und einer mit dem Schlitten (8) verbundenen Zahnstange (12) o. dgl. besteht, die zu Beginn des Aufziehens miteinander in Eingriff sind und bei Drehung der Kurvenscheibe (14) den Vorschub des Schlittens (8) mit einer Spielplatte über den Plattenteller (26') bewirken, worauf nach Aufhören des Zahneingriffs zwischen Kurvenscheibe (14) und Zahnstange (12) und nach Beendigung des Schlittenvorschubes infolge des kurvenförmigen Umfanges der weiter gedrehten Scheibe (14) ein allmähliches Herabsenken des Schlittens (8) zwecks Auflage der Spielplatte auf dem Plattenteller (26') bis zur Stillsetzung der Kurvenscheibe (14) erfolgt, wobei die Zahnstange (12) des Schlittens (8) auf die Scheibe (14) gestützt bleibt.
  3. 3. Sprechmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Kurvenscheibe (14) drehbarer Klinkenhebel (15), der gewöhnlich unter dem Einfluß einer Feder (18) mit einem Sperrzahn (16) in ein auf der Aufzugswelle (19) befestigtes Zahnrad (17) eingreift und damit Vorschubgetriebe und Aufzugswerk miteinander verkuppelt hält, nach Schlittenvorschub und Plattenauflage durch eine Auslösevorrichtung aitßer Eingriff mit dem Zahnrad (17) gebracht und während des Spielvorganges ausgerückt gehalten wird, zum Zweck, eine Bewegung der Kurvenscheibe (14) während des eigentlichen Aufzieh- und Spielvorganges zu verhindern.
  4. 4. Sprechmaschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösevorrichtung für die Kupplung (15 bis 17) in einem Winkelhebel (25, 25') besteht, der während des völligen Aufziehens des Triebwerkes und während des Spielvorganges mit einem Arm (25) als Auflage für den Klinkenhebel (15) dient und diesen außer Eingriff mit dem Zahnrad (17) hält, am Schluß des eigentlichen
    So Spielvorganges aber durch den gegen den anderen Arm (25') stoßenden Schalldosenarm (43) o. dgl. derart umgestellt wird, daß die Kupplung zwischen Zahnrad (17) und Kurvenscheibe (14) wieder hergestellt wird.
  5. 5. Sprechmaschine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Antriebswerk nach vollendetem Aufziehen ein Hebel (28) umgestellt wird, der das Triebwerk freigibt, während nach der Rückführung des Schlittens (8) in seine Anfangslage durch die Antriebsvorrichtung die Wiedereinrückung des Hebels (28) und damit die Stillsetzung des Triebwerkes erfolgt.
  6. 6. Sprechmaschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß beim Aufziehen des Triebwerkes durch einen mit der Aufzugswelle (19) verbundenen Zahn (33) em .Schaltrad (35) selbsttätig vorwärts geschaltet wird, welches nach erfolgtem Aufziehen eine Weiterdrehung der Aufzugswelle (19) durch Anstoßen eines größeren Zahnes (36) an einen Anschlagstift (29) des einarmigen Hebel (28) verhindert, und während des Spielvorganges rückwärts geschaltet wird, bis der größere Zahn (36) wieder gegen den Stift (29) des einarmigen Hebels (28) anstößt und letzteren mit einer an seinem Ende befindliehen Platte (30') in den Weg des Motorreglers (31) bringt und damit das Triebwerk stillstellt.
  7. 7. Sprechmaschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine am Münzenhebel (22) befestigte Sperrklinke (20) im Ruhezustand des Apparates sich vor einen an der Kurvenscheibe (14) befestigten Stift (21) legt und damit die Kurvenscheibe (14) bezw. die Aufzugs-Avelle (19) verriegelt, durch Umstellung des Münzenhebels (22) durch das Gewicht der eingeworfenen Münze aber aus dem Bereich des Stiftes (21) gebracht wird, so daß eine Drehung der Aufzugswelle (19) und des Vorschubgetriebes erfolgen kann.
  8. 8. Sprechmaschine nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß nach erfolgtem Schlittenvorschub und Ableitung der Münze ein zweiter Anschlagstift (24) an der Kurvenscheibe (14) mit der wieder zurückgeschwenkten Sperrklinke (20) in Eingriff gelangt, zum Zweck, die Rückbewegung der Kurvenscheibe (14) zu sichern.
  9. 9. Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des mit einer beliebigen Anzahl von nach dem Plattenteller (26') zu offenen Fächern zur Aufnahme je einer Spielplatte versehenen Plattenbehälters (1,2) in
    die gewünschte Höhenlage mittels einer fest mit ihm verbundenen Stange (5) und die Feststellung in dieser Höhenlage mittels einer an der Stange' (5) angeordneten federnden Sperrklinke (6,6') und einer am Gestell befestigten Zahnstange (7) erfolgt.
  10. 10. Sprechmachine nach Anspruch 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß während des Schlittenvorschubes und während des Spielvorganges der Plattenbehälter (1, 2) durch eine Sperrvorrichtung (38, 40) gegen Verstellung verriegelt gehalten wird, wobei die Auslösung der Verriegelung durch die Rückführung des Schlittens (8) in die Anfangslage erfolgt.
  11. 11. Sprechmaschine nach Anspruch 1, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einer um eine senkrechte Achse drehbaren, mit einer senkrechten Lochreihe versehenen Sperrplatte
    (38) und einem an der Stellstange (5) befestigten Dorn (40) besteht, welche während des Spielvorganges durch eine Feder
    (39) in Eingriff gebracht werden, bei Zurückziehung des Schlittens (8) aber durch einen an letzterem sitzenden Anschlag (37) außer Eingriff gebracht werden.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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