DE341407C - Sprechmaschinenautomat - Google Patents

Sprechmaschinenautomat

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DE341407C
DE341407C DE1913341407D DE341407DD DE341407C DE 341407 C DE341407 C DE 341407C DE 1913341407 D DE1913341407 D DE 1913341407D DE 341407D D DE341407D D DE 341407DD DE 341407 C DE341407 C DE 341407C
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    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
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Description

Der Gegenstand der Vorliegenden Erfindung betrifft einen Sprechmaschinenautomaten, bei welchem nach erfolgtem Einwurf eines Geldstückes sämtliche Funktionen, die erforderlich sind, um eine Sprechmaschine in Gang zu setzen und wieder auszuschalten, automatisch durch ein gemeinsames Federtriebwerk ausgeführt werden. Der vorliegende Atitomat bzw. das Triebwerk verrichtet nacheinander die folgenden Arbeitgänge:
Nach Einwurf des Geldstückes nehmen Greifer aus einem Plattenmagazin die gewünschte Platte heraus und führen dieselbe aufwärts, bis sie vor dem vertikal angeordneten Plattenteller zu liegen kommt. In dieser Lage wird die Platte. von einem automatisch einschnappenden Bolzen und einer Druckscheibe festgehalten, welche die nun einsetzende Drehbewegung des Plattentellers mitmachen. Beim Aufwärtsgange der Greifer wird die Decke des Automatengehäuses aufgeklappt und bildet einen Schalltrichter, gleichzeitig wird auch der Tonarm freigegeben und legt sich mit der an ihm sitzenden Schalldose bzw. deren Stift auf die Platte auf, wodurch das eigentliche Spiel beginnt. Ist die Platte abgespielt, so wirft die Schalldose den abgespielten Stift automatisch heraus, worauf ihr von einem Behälter, in dem sich beliebig viele Stifte befinden können, ein neuer Stift zugeführt und in den an der Dose befindlichen Haltestutzen eingesetzt wird. Beim Auswechseln des Stiftes wird die Tonplatte wieder freigegeben und von den Greifern aufgenommen, worauf der Tonarm in seine Anfangsstellung zurückschwingt und darin festgehalten wird. Alsdann bewegen sich die Greifer abwärts und setzen die Sprechplatte in das Magazin ein, wonach sie ihre Anfangsstellung wieder einnehmen. Hierbei gibt der Einwurf das Geldstück frei und dieses fällt nunmehr in den allgemeinen Sammelbehälter.
Bei den neuen Automaten können ferner Vorrichtungen vorgesehen sein, welche die das ' Einstellen des Plattenmagazins bewirkenden Mechanismen nur dann freigeben, wenn die Greifer in Anfangsstellung sind, d. h. wenn der Automat gänzlich außer Tätigkeit ist.
Der Erfindungsgegenstand ist auf den beiliegenden Zeichnungen an einem Selbstkassierer veranschaulicht.
Abb. ι zeigt den Antrieb für den Automaten in Vorderansicht, wobei die beiden Regulatoren der Deutlichkeit halber weggelassen sind, während Abb. 2. den die Greifer betätigenden Mechanismus darstellt. Abb. 3 zeigt die in den Abb. ι und 2 dargestellten Teile in Seitenansicht. Abb. 4 zeigt eine Gesamtanordnung der eigentlichen Wirkungsmechanismen für das Spiel. Abb. 5 zeigt in Seitenansicht und teilweise im Schnitt den die Sprechplatte und den Plattenteller andrückenden Arm, während Abb. 6 denselben in Vorderansicht darstellt, wobei gleichzeitig der Auslösemechanismus für den Stift und die Andrückscheibe mit veranschaulicht ist. Abb. 7 zeigt eine Einzelheit. Abb. 8 stellt den Tonarm in Seitenansicht und Abb. 9 denselben in Vorderansicht dar. Abb. 10 zeigt die Schalldose in Seitenansicht, während Abb. ir dieselbe im Grundriß darstellt. Abb. 12 veranschaulicht den Behälter nebst dem Zuführungsmechanismus für die Stifte. Abb. 13
ist eine Vorderansicht des Automatengehäuses, wobei der den Schalltrichter betätigende Mechanismus veranschaulicht ist. Abb. 14 zeigt eine Seitenansicht zu Abb. 13. Auf der Achse 1 sitzt ein Zahnrad 3 sowie ein Kegelrad 5, welches mit einem zweiten an der Kurbelstange 6 sitzendem Kegelrade 7 in Eingriff steht. Auf der Achse 1 ist das Federgehäuse 2 lose aufgeschoben, dessen Boden als Stirnrad 4 ausgebildet ist. Die Antriebsfeder ist mit ihrem inneren Ende an der Achse 1 und mit ihrem äußeren Ende an dem Federgehäuse 2 befestigt, so daß die Triebräder 3 und 4 abwechselnd in Tätigkeit treten können. In das Stirnrad 3 greift ein Zahnrad 8 ein, das. mit dem losse auf der Welle 10 sitzenden Zahnrade 9 in Eingriff steht. Am Ende der Welle 10 sitzt ein Kettenrad ix, welches mit einem zweiten Kettenrade 12 durch eine endlose Gliederkette 13 verbunden ist. Beide Kettenräder sind an einer von Bolzen 14 getragenen Schiene 15 angeordnet. An der Gliederkette 13 ist vermittels Bolzen 16 ein Gestänge 17 angelenkt, welches mit seinem anderen Ende am Greifergestell 18 (Abb. 13,14) befestigt ist, so daß dieses beim Lauf der Kette auf- bzw. abwärts bewegt wird. Das obere Ende der Stange 17 ist gabelförmig ausgebildet, wobei zwischen beiden Schenkeln der Gabel eine auf dem Bolzen 16 aufgeschobene Rolle 18 angeordnet ist, die bei ihrem Auf- und Niedergange verschiedene später noch näher zu beschreibende Auslösemechanismen betätigt. Fest auf der Welle 10 sitzt ein freiläufig mit dem Zahnrade 9 gekuppeltes Zahnrad 20 (Abb. 3), welches mit einem zweiten Zahnrade 21 in Eingriff steht, auf dessen Achse ein Spindelrad 22 angeordnet ist, welches die Spindel 23 betätigt und dadurch den an der Platte 200 angeordneten Regulator 24 in Drehung versetzt. Dadurch, daß die Zahnräder 9 und 20 freiläufig miteinander gekuppelt sind, dreht sich das Zahnrad 20 und die von ihm betätigten Mechanismen beim Aufziehen der Antriebsfeder nicht mit. Am Regulator 24 sitzt ein Stift 26, welcher in Ruhestellung des Automaten von einem Anschlage 27 festgehalten wird. Dieser Anschlag 27 ist an einer drehbar an der hinteren Platte 28 angeordneten "Welle 29 befestigt, an deren Ende ein Arm 30 mit einem Geldeinwurf 31 sitzt, so daß bei Belastung des Einwurfs die Welle 29 gedreht wird und der Anschlag 27 den Stift 26 freigibt.
An der Platte 28 ist in ihren Lagern verschiebbar eine unter Wirkung der Feder 35 (Abb. 1) stehende Stange 32 angeordnet, an der zwei Anschläge 33, 34 befestigt sind. An der Stange 32 sitzt außerdem ein Stift 36, der durch die Platte 28, welche an dieser Stelle einen Ausschnitt besitzt, hindurchgeht und von einem Klinkhebel 37 (Abb. 3, 8) festgehalten wird, an dessen Arm 38 ein Stift 39 sitzt, der auf dem an der Welle 40 fest angeordneten und belasteten Arm 41 aufliegt. Auf der drehbar in der Platte 28 und der Schiene 15 angeordneten Welle 40 sitzt fest aufgekeilt ein mit Gewicht belasteter Arm 42, der so ausgebildet ist, daß er sich stets mit seinem Anschlage 43 an den oberen Bolzen 14 anlehnt. Nur beim Aufwärtsgange des Greifergestelles 18 wird der Arm 42 durch des Gestänge 17 etwas ausgerückt, wodurch der Hebel 37 den Stift 36 und somit auch die Stange 32 freigibt.
Auf der den Plattenteller tragenden Welle 44 (Abb. 3) sitzt ein zweites. Spindelrad 45, welches den Regulator 46 antreibt, an dem ein Stift 47 befestigt ist, der von dem Anschlage 34 gehemmt wird. Gibt nun der Klinkhebel 37 die Stange 32 frei, so schnellt dieselbe unter Einwirkung der Feder 35 (Abb. 1) aufwärts und der an ihr sitzende Anschlag 34 gibt den Regulator 46 frei, während der obere Regulator 24 durch den Anschlag 33 aufgehalten wird. Lose auf einer Welle 48 (Abb. 1) sind zwei Hebelarme 49 und 50 angeordnet, die durch die Feder 51 und einen gekröpften Hebel miteinander verbunden sind.
An der Vorderseite der Platte 200 ist der Tonarm 52 (Abb. 4) angeordnet, der durch ein Gewicht 53, welches durch eine Feder 54 (Abb. 1) mit dem Hebelarm 49 verbunden ist, ausbalanciert ist. Am Tonarm 52 ist ein Zahnrad 55 (Abb. 8) angeordnet, das mit einem zweiten fest auf der Achse der Schalldose 56 sitzenden Zahnrade 57 in Eingriff steht. An der Schalldose 56 ist der zur Aufnahme der Nadel dienende hohle Stutzen 58 (Abb. io, 11) angeordnet, welcher seitlich eine Aussparung besitzt, in die sich bei normaler Lage der Schalldose eine Feder 59 einlegt und den Stift festklemmt. Diese Feder 59 wird bei Drehung der Schalldose durch einen unter Federwirkung stehenden Arm 60, welcher bei 61 seinen Drehpunkt hat, aus dem Ausschnitt im Stutzen 58 herausgehoben und gibt den Stift frei. An dem abgebogenen Schenkel 62 des Armes 60 sitzt eine unter Wirkung der Druckfeder 63 stehende Rolle 64, welche auf einer fest am Tonarm angeordneten Platte 65 umläuft. Befindet sich die Schalldose in normaler Stellung (Abb. 11), so steht die Rolle am Punkte 66 am Außenrande der Platte 65. Bei Drehung der Schalldose läuft die Rolle 64 auf dem Randauflauf auf und schwingt den Hebel 60,62 aus, welcher seinerseits die Feder 59 aus dem Stutzen heraushebt, wodurch der Stift aus ihm herausfallen kann. Das Herausfallen des Stiftes erfolgt, wenn die Rolle 64 den Punkt "68 des Auflaufs 67 erreicht hat, und während der ganzen weiteren Drehung der Schalldose ver-
bleibt die Feder 59 und der Hebel 60, 62 in dieser Stellung. Die Drehung der Schalldose wird durch einen an der Platte 65 sitzenden Anschlag 69 begrenzt. Kurz bevor die Schalldose von dem Anschlage 69 aufgehalten wird, wird die Rolle 64 von einem Aufsatzstück 70 auf einen zweiten in gleicher Höhe mit dem Auflauf 67 liegenden Auflauf 71 geschoben. Beim Rückgange der Schalldose läuft die Rolle 64 vom Auflauf 71 auf die Platte 65 ab, wodurch der Hebel 6o, 62 die Feder 59 wieder freigibt, welche nunmehr den Stift im Stutzen 58 festklemmt. Hat die Schalldose ihre Anfangsstellung wieder eingenommen, so springt die Rolle 64 unter Einwirkung der Feder 63 auf den Punkt 66 zurück.
Am Zahnrade 55 (Abb. 8,9) ist auf dem Stift 76 eine Stange 72 angelenkt, welche mit, ihrem anderen Ende mit einer zweiten Stange 73 drehbar verbunden ist. Die Stange 73 sitzt fest auf einer durch den Tonarm hindurchgehenden Achse 74, an deren anderem Ende ein Anschlag 75 angeordnet ist. Der am Zahnrade 55 sitzende Stift 76 ist mit einem am Tonarm angeordneten Stift 1J1J durch eine Feder 78 verbunden. Auf dem vorderen Ende einer durch den Tonarm hindurchgehenden Achs 79 sitzt eine Kapsel 80, welche an ihrem Rande einen Ausschnitt 81 besitzt, in dem der Stift 76 auf und ab gleitet, wodurch der Schalldose eine geringe zusätzliche Drehung erteilt wird, durch die der Stift auf die Tonplatte aufgesetzt wird. Am anderen Ende der Achse 79 sitzt ein Gegengewicht 82 und ein Anschlag 85. Ein am Tonarm sitzender Stift 83 begrenzt in Verbindung mit einem an der Kapsel 80 sitzenden Stift 84 die Drehung derselben.
Vor dem Plattenteller 86 (Abb. 4, 5, 6) ist ein hohler Arm 87 angeordnet, durch den die Stange 88, die bei 89 (Abb. 5) drehbar gelagert ist, hindurchgeht. Mit dem unteren Ende greift die Stange 88 in einen in dem Rohrstück 90 gleitend gelagerten hohlen Bolzen 91 ein, in dem der durch die Tonplatte gehende Bolzen 92 mit der auf ihm festsitzenden Andrückscheibe 93 drehbar gelagert ist. Die Andrückscheibe 93 wird in einer vorn offenen Kapsel 94 geführt, an der gleichzeitig eine Führung 95 zum Einführen der Tonplatte sitzt. Das obere Ende der Stange 88 (Abb. 5) ist gabelförmig ausgebildet und greift abwechselnd in Ausschnitte 96 eines auf und nieder schwenkbaren Armes 97 ein. An der Stange 88 sitzt ein Stift 98, an welchem das eine Ende einer Feder 101 befestigt ist, deren anderes Ende mit einem an der Scheibe 99 sitzenden Arm 100 verbunden ist. Durch die Feder ιοί wird die Stange 88 bei Freigabe durch den Arm 97 jeweils in die vom Arm roo eingenommene Stellung mitgenommen. Em Anschlag 102 (Abb. 6). begrenzt die Drehung der Scheibe 99. Auf dem anderen Ende der Welle 103, auf der die Scheibe 99 fest angeordnet ist, sitzt ebenfalls eine mit einem Anschlage 104 versehene Scheibe κ>5, mit der eine ebenso ausgebildete Scheibe 106 in Eingriff steht. Diese Scheibe 106 sitzt fest an dem lose auf der Achse 103 angeordneten Kegelrade 107, welches mit einem zweiten Kegelrade 108 in Eingriff steht. Auf dem anderen Ende der Achse des Kegelrades 108 ist ein Scheibenrad 109 (Abb. 2) aufgekeilt, über das eine Schnur 110 läuft, deren eines Ende mit dem Greifergestell 18 und dessen anderes Ende mit einem Gewicht in verbunden ist. Beim Aufwärtsgange des Greifergestelles 18 wird das Scheibenrad 109 (Abb. 2) und mit ihm das Kegelrad 108 (Abb. 6) mitgenommen, welches seinerseits das andere Kegelrad 107 in Umdrehung versetzt, wobei dasselbe so lange leer läuft, bis der Anschlag seiner Scheibe 106 gegen den Anschlag 104 der fest auf der Welle 103 aufsitzenden Scheibe 105 anstößt, wodurch die Scheibe 99 gegen Ende der Drehung des Zahnrades 107 mitgenommen wird. Bei Drehung der Scheibe 99 in dieser Richtung stößt der mit einem Ansatz 112 versehene, lose an der Scheibe sitzende Arm 113 (Abb. 6,7) gegen einen am Arm 97 sitzenden Stift 114 an, wodurch der Arm nach oben ausschwingt und die Stange 88 freigibt, die alsdann von der Feder 101 nachgezogen wird.
An der Platte 200 ist ein doppelarmiger Hebel 115 (Abb. 4, 6) angeordnet, der bei 116 seinen Drehpunkt hat und an einem Anschlage 117 anliegt. Am unteren Ende des Hebels
115 sitzt ein Anschlag 197, der beim Ausschwingen des Hebels gegen den Anschlag 85 stößt und dadurch den Tonarm so weit ausschwingt, daß die an ihm sitzende Schalldose eine Stellung einnimmt, in der das eigentliche Spiel beginnt. Am anderen Ende der Achse
116 des Hebels 115 ist ein zweiter Hebel 118 (Abb. 2) fest aufgekeilt, dessen freies Ende derart geformt ist, daß es in die Bahn des Greifergestänges 17 hineinragt und beim Hochgehen desselben von der Rolle 18 (Abb. 3) ausgeschwungen wird. Beim Ausschwingen des Hebels 118 wird der mit ihm auf einer drehbaren Achse sitzende Hebel 115 mitgenommen (in Pfeilrichtung, Abb. 6), der nun seinerseits den Arm 97 ausschwingt, so daß derselbe" die Stange 88 freigibt, die von der Feder 101 (Abb. 7) nach vorn gezogen wird und dadurch den Bolzen 92 in die Tonplatte eingreifen läßt (Abb. 5). An dem Hebel 115 sitzt ein Stift 119, welcher in einen Ausschnitt einer Stange 120 (Abb. 6) eingreift, die durch einen am Tonarm sitzenden Bügel 121 geführt und mit einem einarmigen Hebel 122 gelenkig verbunden ist. Der Hebel 122 ist auf einer
am Arme 87 angeordneten Platte 123 bei 124 drehbar gelagert und besitzt zwei Aussparungen 125,126, von denen die Aussparung 125 beim Spiel des Automaten durch eine Scheibe 127 verdeckt ist. In der Ruhestellung des Automaten sowie beim Auf- und Niedergange des Greifergestelles 18 greift der am Tonarme angeordnete Stift 83 (Abb. 6) in die Aussparung 125 ein, wodurch der Tonarm festgehalten wird. Beim beendeten Spiel wird der Tonarm vom Ausschnitt 126 so lange festgehalten, bis die Auswechselung des Spielstiftes erfolgt ist.
An der Platte 200 ist ferner ein drehbarer einarmiger Hebel 128 (Abb. 4,12) angeordnet, an dem ein Anschlagstift 129 sitzt, der gewöhnlich von einem doppelarmigen Klinkhebel 130 (Abb. 9), der bei 131 seinen Drehpunkt hat, festgehalten wird. Am oberen Arm des Hebels 130 ist eine Stange 132 angelenkt, die auf einen am Gewichte 53 sitzenden Anschlag 133 aufliegt, der die Stange 132 am Ende der Ausschwingung des Tonarmes mitnimmt, wobei die Klinke des Hebels 130 den Stift 129 und damit den Hebel 128 freigibt. Starr mit dem Hebel 128 ist ein Arm 134 (Abb. 12) verbunden, der eine Rolle 135 trägt, welche auf dem Rande einer mit einem exzentrischen Ausschnitt 136 versehenen Scheibe 137 umläuft. Auf der Achse 138 der Scheibe 137 sitzt gleichfalls fest aufgekeilt ein Zahnrad 139 (Abb. 1), welches unter Einschaltung des Zahnrades 140 vom Gehäusezahnrade 4 seinen Antrieb erhält. Die zum Antriebe des Plattentellers und des Regulators 46 dienende Welle wird gleichfalls unter Zwischenschaltung des Getriebes 141,142, 143 vom Rade 4 aus angetrieben.
Schnappt der am Tonarme sitzende Stift 83 in den Ausschnitt 126 des Hebels 122 ein (Abb. 6), so ist der Klinkenhebel 130 vom Anschlage 133 vermittels der Stange 132 so weit ausgeschwungen (Abb. 12), daß derselbe den Stift 129 und mit ihm den Hebel 128 freigibt. Tritt nun die Rolle 135 bei Drehung der Scheibe 137 in den· exzentrischen Ausschnitt derselben ein, so fällt der Hebel 128 so weit herab, bis der an ihm befindliche Stift 129 auf den Anschlag 75 des Tonarmes (Abb. 4) aufliegt, auf dem er dann so lange liegen bleibt, bis die Rolle 135 gegen die Kante 144 des exzentrischen Ausschnittes 136 anstößt. Nunmehr wird bei weiterer Drehung der Scheibe 137 die Rolle 135 und mit ihr der Hebel 128 nach abwärts gedrückt, wobei der Stift 129 den Anschlag 75 mitnimmt und dadurch unter Vermittlung der Teile 74, 73,72,55,57 (Abb. 8,9) die Schalldose dreht. An dem Hebel 128 sitzt ein zweiter Anschlagstift 145 (Abb. 12), der beim Niedergange des Hebels auf den Stift 102 (Abb. 7) drückt und dadurch die Scheibe 99 dreht. Gleichzeitig drückt der Stift 145 gegen eine an einer freihängenden Stange 147 be^ festigte Feder 148 und schwingt die Stange aus. Außerdem aber stößt der Hebel 128 ! noch gegen einen am Hebel 49 (Abb. 12) sitzenj den und durch einen Ausschnitt in der Platte I 49' hindurchgehenden Stift 149 und nimmt j ihn bzw. den Hebel 49 so weit mit, bis die Klink'e 158 (Abb. 12), welche einen an ihm sitzenden Stift 161 umgreift, festgehalten wird, wobei die Zugfeder 54 (Abb. 3) gespannt wird. Hat die Rolle 135 nun die andere Seite des exzentrischen Ausschnittes der Scheibe 137 erreicht, so wird der Hebel 128 wieder aufwärts bewegt und stößt dabei mit dem Stift 129 gegen einen Anschlag 152 (Abb. 6) an, j der auf einem doppelarmigen, um den Punkt j 153 drehbaren und durch die Stange 155 mit I dem Hebel 122 gelenkig verbundenen Hebel i 154 gelagert und so ausgebildet ist, daß er j von dem Stift 129 nur beim Aufwärtsgange I des Hebels 128 mitgenommen wird, während ! er bei seinem Niedergange ausweicht. Der Anschlag 152 wird nun vom Stift 129 (Abb. 12) mitgenommen, wobei auch der Hebel 122 ausgeschwungen wird, dessen Ausschnitt 126 den Tonarm freigibt, der nun durch die gespannte Feder 54 in seine Anfangsstellung zurückschwingt. Beim Zurückschwingen, des Tonarmes wird der in einer Schleife 202 vermittels einer Stange 203 lose aufgehängte Hebel 128 von der Stange so weit angehoben bzw. aus dem exzentrischen Ausschnitt der Scheibe 137 herausgehoben, bis die Klinke 130 den Stift 129 fängt.
Auf der Antriebswelle 138 der Scheibe 137 sitzt ein kurzer Kurbelarm 156, der einen Stift 157 trägt, welcher von dem gegabelten Ende eines doppelarmigen Hebels 158, der bei 159 seinen Drehpunkt hat, umfaßt wird. Am kürzeren Arme des Hebels 158 sitzt ein zweiter Stift 160, der beim Ausschwingen der Stange 147 von einem Ausschnitt 161 derselben erfaßt wird. Da der Ausschnitt 161 dem Stift 160 etwas Spielraum läßt, so schwingt die bei 162 gelenkig aufgehängte und durch ein Gewicht 163 belastete Stange 147 stets in Pfeilrichtung (Abb. 12) aus, sobald der Stift 145 des Hebels 128 dieselbe freigibt.
Das Magazin 164 (Abb. 12) für die Ton- no plattenstifte besteht aus einem Behälter 165, der zur Aufnahme der Stifte dient, die durch ein Gewicht 166 belastet sind. Im Behälter ist eine drehbar in seinen Wänden gelagerte Achse 167 angeordnet, auf der ein an seinem ganzen Umfange mit Rillen zur Aufnahme der Stifte versehenes Rad 168 sowie ein Klinkenrad 169 aufgekeilt ist. Auf der Achse 167 sitzt lose ein Hebel 170, der zwischen den beiden Rädern 168 und 169 angeordnet ist, und dessen eines Ende eine in das Rad 169 eingreifende Klinke 171 trägt, während das
andere Ende unter Wirkung einer an einem festen Arm angeordneten Feder 172 steht. Bei Schaltung der Räder 169, 168 fallen die freigegebenen Stifte in einen mit schräger Gleitbahn versehenen Ausgeber 173 und von diesem in ein trichterförmig erweitertes Rohr 174, welches sie in den Stutzen der Schalldose leitet.
Der Münzeneinwurf 31 (Abb. i, 4) besteht aus einem dreiwandigen Körper, dessen'vierte Wand durch eine an die Vorderwand des Körpers durch die Feder 175 angedrückte Klappe gebildet wird, deren abgebogener Rand beim Niedergänge des Einwurfs von einem Anschlage 177 aufgehalten wird, wodurch die Klappe ausschwingt und das Geldstück freigibt. Das Freigeben des Geldstückes bzw. zusätzliche Ausschwingen des Münzeneinwurfs 31, der bereits durch das Gewicht der Münze niedergedrückt ist, erfolgt durch einen Hebel 178, der mit seinem einen Ende mit dem Münzeneinwurf und mit seinem anderen Ende mit einer Hebelanordnung 179 verbunden, ist, die beim Niedergange des Greifergestelles 18 dadurch ausgeschwungen wird, daß der Bolzen 16 (Abb. 2) des Gestänges 17 den Arm 180 mitnimmt. Das freie Ende des Hebelarmes 180 ist durch eine Schnur 181 mit einer Stange 182 verbunden, die oan einem doppelarmigen Hebel 183 (Abb. 3) befestigt ist, der bei 184 (Abb. 1) seinen Drehpunkt hat und mit der Klinke 150 auf einer Achse sitzt. Wird nun der Hebelarm 180 mitgenommen, so schwingt der Hebel 183 und die mit ihm auf derselben Achse sitzende Klinke 150 aus, die nun den Arm 49 freigibt, durch den Stift 151. Am Gegengewicht 53 des Tonarmes ist eine Stange 185 angelenkt, die durch einen Stift 186 den von einer Feder 187 nach rechts gezogenen längeren Arm des Hebels 183 so lange hemmt, bis der Tonarm beim Spiel mehr und mehr nach innen schwingt, wobei das flache Ende des Hebels 50 in den Ausschnitt 199 des Hebels 183 eingreift, wodurch derselbe beim Nieder-gange des mit ihm verbundenen Hebels 49 aufgehalten wird. Ein am Hebel 183 sitzender Anschlagstift 201 dient zum Auslösen der Klinke 150.
Am Greifergestell 18 sind zwei Arme 188 (Abb. 13,14) angeordnet, die an ihrem vorderen Ende je eine mit einem Schlitz 189 versehene Klaue 190 tragen. Diese Klauen 190 erfassen beim Aufwärtsgange des Gestelles die betreffende in dem einstellbaren Magazin 191 .eingesetzte Tonplatte und nehmen dieselbe mit. Am Gestell 18 sitzt ferner eine Stange 192, die mit ihrem freien Ende an 'einer. Seitenwand 194 des als Schalltrichter dienenden Deckels 195 des Automatengehäuses 196 angelenkt ist, so daß beim Aufwärtsgange des Greifergestelles 18 der Deckel 195 gehoben bzw. der Schalltrichter geöffnet und beim Abwärtsgange ge^ schlossen wird.
Der Münzeneinwurf 31 (Abb. 1) steht zweckmäßigerweise mit einer Platte in Verbindung, die sich bei seinem Ausschwingen vor die Einwurfsöffnung für das Geldstück legt und so einen Einwurf während der Tätigkeit des Automaten unmöglich macht. Ebenso können geeignete Vorrichtungen vorgesehen sein, die während des Betriebes den Mechanismus für die Einstellung des Magazins sperren.
Der Automat wirkt wie folgt:
Nach Einwurf eines Geldstückes in den Münzeneinwurf 31 schwingt derselbe und mit ihm der Hebelarm 30 (Abb. 3) und die Welle 29 so weit aus, daß der an ihr sitzende Stift 27 den Anschlag 26 und damit den Regulator 24 freigibt. Hierdurch wird das Getriebe 3, 8,9 freigegeben und dreht das auf der Welle 10 sitzende Kettenrad 11 (Abb. 2), wobei die über das Kettenrad 11 laufende Gliederkette 13 das Greifergestell 18 mitnimmt. Beim Aufwärtsgange des Greifergestelles erfassen die Greifer 190 eine Tonplatte und führen dieselbe vor den Plattenteller 86 (Abb. 4). Hat der Bolzen 16 des Gestänges 17 das Kettenrad 11 erreicht, so wird der Hebel 118 und der mit ihm auf einer Achse sitzende Hebel 115 ausgeschwungen, wobei der Hebel 115 den Arm 97 (Abb. 6) anhebt, der hierbei die Stange 88 freigibt, die von der in der Anfangsstellung befindlichen Feder 101 (Abb. 7) nach vorn gezogen wird, wodurch der Bolzen 92 (Abb. 5) in das in der Tonplatte befindliche Loch eingreift und · die Andrückscheibe 93 gegen die Tonplatte gepreßt wird. Die Gliederkette 13 läuft hierbei so lange weiter, bis das Gestänge 17 den Arm 42 (Abb. 2) ausschwingt. Während dieses Weiterlaufes der Kette hat sich das Greifergestell etwas abwärts bewegt, so daß die Greifer die. Tonplatte freigegeben haben. Beim Ausschwingen des Armes 42 nimmt derselbe den belasteten Arm 41 mit, wobei der Klinkenhebel 37 den Stift 36 und somit aueh die Stange 32 (Abb. 1) freigibt, die nun unter Einwirkung der Feder 35 aufwärts schnellt und mit ihrem Anschlage 33 den oberen Regulator 24 (Abb. 3) hemmt, während der untere Anschlag 34 den Stift 47 und somit den unteren Regulator 46 freigibt, wodurch das Getriebe 4, 141, 142, 143 in Tätigkeit tritt dnd den auf der Achse 44 (Abb. 5) sitzenden Plattenteller 86 in Umdrehung versetzt.
Beim Ausschwingen des Hebels 115 (Abb. 4,6) hat derselbe vermittels der Stange 120 den Hebelarm 122 angehoben und dadurch den Tonarm 52 freigegeben, wobei derselbe durch die Anschläge 85, 197 so weit ausgeschwungen wird, daß die Nadel der an ihm sitzenden Schalldose über der Tonplatte zu liegen kommt. Bei Berührung der beiden Anschläge wird
außerdem noch der Anschlag 85 so weit ausgeschwungen, bis der Stift 76 (Abb. 9) sich in den Ausschnitt 81 der mit ihm auf einer Achse sitzenden Kapsel 80 einlegt, wodurch der Spielstift auf die Tonplatte gedrückt wird. Während des nun vor sich gehenden Abspielens der Tonplatte schwingt der Tonarm 52 in Pfeilrichtung (Abb. 4) so weit nach innen, bis nach erfolgtem Abspiel der Platte der Stift 83 (Abb. 9,6,4) in den Ausschnitt 126 einschnappt. Hierbei hat das Gegengewicht 53 des Tonarmes 52 den Klinkenhebel 130 (Abb. 4, 12) außer Eingriff mit dem Stift 129 des einarmigen Hebels 128 gebracht. Hat nun der Klinkenhebel 130 den Stift 129 und somit den einarmigen Hebel 128 freigegeben, so fällt die auf der in Umdrehung befindlichen Scheibe 137 umlaufende Rolle 135 und mit ihr der Hebelarm 128 in den exzentrischen Ausschnitt 136 so weit ein, bis der Anschlagstift 129 auf den Anschlag 75 aufliegt. Stößt nun die Rolle nach Weiterdrehen der Scheibe gegen den Punkt 135, so läuft dieselbe jetzt auf der Kante des exzentrischen Aufschnittes ab, wobei der Hebel 128 abwärts bewegt wird, und der Anschlagstift 129 den Anschlag 75 mitnimmt, wodurch der Gelenkhebel 72, 73 (Abb. 8. 9) ausschwingt, der seinerseits das Zahnrad 55 und das mit ihm gekuppelte Zahnrad 57 so weit dreht, bis die auf der Achse des Zahnrades 57 sitzende Schalldose eine Stellung einnimmt, in welcher. der Aufnahmestutzen unmittelbar unter dem Zuführungsrohr 174 (Abb. 12) zu liegen kommt. Beim Drehen der Schalldose wird die den Spielstift festklemmende Feder 59 (Abb. 10) aus dem Stutzen ausgehoben und der abgespielte Stift freigegeben, der nun herausfällt. Gleichzeitig hat bei Drehung der Schalldose und dem Niedergange des Hebels 128 (Abb. 12) der Stift 145 den an der Platte 99 sitzenden Anschlag 102 (Abb. 4,7) mitgenommen und dadurch die Scheibe 99 und mit ihr die Feder 101 nach der Platte 200 gedreht. Bei Drehung der Scheibe 99 hat der Arm 113 (Abb. 6, 7) mit seinem Ansatz 112 den am schwingenden Arm 97 sitzenden Stift 114 so weit angehoben, bis der Arm 97 (Abb. 5) die Stange 88 freigibt, die nun von der Feder 101 nachgezogen wird und in die Aussparung einschnappt. Hierbei gibt der Bolzen 92 und die Platte 93 die Tonplatte frei und diese fällt in die Schlitze der Greifer 190 (Abb. 13,14) hinein.
Beim Niedergehen des Hebels 128 (Abb. 12) hat der Anschlagstift 145 die Feder 148 mit ihm den schwingend aufgehängten Arm 147 so weit herausgedrückt, bis der Ausschnitt 161 desselben den Stift 160 beim Vorübergehen erfaßt. Nunmehr nimmt der an dem schwingenden doppelarmigen Hebel 158 sitzende Stift 160 die Stange 147 mit, wobei der Arm 170 gedreht wird und die an ihm sitzende Klinke 171 die Räder 169,168 um einen Zahn weiterschaltet. Hierdurch wird ein neuer Stift freigegeben, der in das Rohr 174 fällt und durch dieses in den Aufnahmestutzen 58 (Abb. 10,11) der Schalldose 56 geleitet wird. Nunmehr bewegt sich der Hebel 128 wieder aufwärts, wobei die Feder 78 (Abb. 8, 9) das Zahnrad 55 und mit ihm den Gelenkhebel 72, J^ und den Anschlag 75 in ihre Anfangsstellung zurückzieht. Bei Drehung der Schalldose und des Rades 55 wird der Stift 76 aus dem Ausschnitt 81 der Kapsel 80 herausgehoben und diese und mit ihr der Anschlag 85 werden durch das Gegengewicht 82 wieder in ihre Anfangsstellung gebracht, so daß beim Zurückdrehen, des Rades 55 der Stift 76 ebenfalls seine in Abb. 9 dargestellte Anfangsstellung einnimmt. Beim weiteren Aufwärtsgange des Hebels 128 stößt der Stift 129 (Abb. 4, 12) gegen einen Anschlag 152 (Abb. 4, 6), welcher so ausgebildet ist, daß er nur beim Niedergange des Hebels 128 dem Stift 129 ausweicht, während er beim Aufwärtsgange gesperrt ist und von demselben mitgenommen wird. Hierbei wird auch das mit dem Anschlage 152 verbundene Gestänge 154,155 mitgenommen und der Hebelarm 122 angehoben, wobei der Ausschnitt 126 den Stiff? 83 und mit ihm den Tonarm 52 (Abb. 8, 9) freigibt, der nun durch die Feder 54 (Abb. 1,3) in seine Anfangsstellung geschwungen und hier von dem Ausschnitt 125 (Abb. 6) des nun wieder heruntergefallenen Armes 122 festgehalten wird. Beim Ausschwingen des Tonarmes 52 wird der Klinkenhebel 130 (Abb. 4, 12) freigegeben und die in der Schleife 202 lose aufgehängte Stange 203 hebt den Hebel 128 so weit an, bis die Klinke 130 den Stift 129 fängt. Um der Feder 54 eine zum Ausschwingen des Tonarmes genügende Spannung zu erteilen, hat der Stift 145 beim Niedergange des Hebels 128 den Stift 149 (Abb. 1) des Hebels 49 so weit mitgenommen, bis der Stift 151, welcher am freien Ende des Hebels 49 sitzt, von der Klinke 150 erfaßt und festgehalten wird. Beim Ausschwingen des Tonarmes in Pfeilrichtung nach Abb. 4 gibt der an seinem Gegengewicht angelenkte Arm 185 (Abb. 3) den unter Spannung der Feder 187 stehenden doppelarmigen Hebel 183 mehr und mehr frei, wodurch das flache Ende des Hebels 50 in den Ausschnitt 199 des Hebels 183 eingreift, wodurch derselbe beim Abwärtsgange des mit ihm durch eine Feder verbundenen Hebels 49 festgehalten wird. Beim Zurückschwingen des Tonarmes in seine Anfangsstellung stößt der an dem Arm 185 sitzende Stift 186 (Abb. 1) an den doppelarmigen Hebel 183 an und schwingt diesen so weit aus, daß derselbe den Hebel 49 freigibt, der nun die Stange-so weit nieder-
drückt, bis die Klinke 150 den Stift 151 erfaßt und die Stange in dieser Stellung festhält. Hierdurch hemmt der Anschlag 34 den Regulator 46 (Abb. 3), und der Anschlag 33 gibt den oberen Regulator 24 frei, wodurch das das Kettenrad ir antreibende Getriebe ; wieder in Wirkung tritt und eine Abwärtsbewegung des Greifergestelles 18 erfolgt. Beim ; Abwärtsgange des Greifergestelles wird die
to Tonplatte wieder in das Magazin eingesetzt ' und die weiterlaufende Kette stößt mit dem Bolzen 16 des Gestänges gegen doi Hebel 180 (Abb. 2) an, der hierbei nach unten ausschwingt i und die mit ihm verbundene Stange 182 mitnimmt, wodurch der an ihr sitzende Hebel 183 in Pfeilrichtung (Abb. 1) ausgeschwungen ' wird. Hierbei nimmt der am Hebel 183 sitzende Anschlagstift 201 die Klinke 150 mit, und diese gibt jetzt den Stift 151 und damit den Hebel 49 wieder frei, der nunmehr von der Feder 51 in seine Anfangsstellung zurückgezogen wird. Gleichzeitig haben die Hebel 179, 180 (Abb. 1) den mit ihnen verbundenen Hebel 178 a.usgeschwungen, der den mit ihm verbundenen Geldeinwurf 31 mitnimmt, wobei die Klappe 176 vom Anschlage 177 aufgehalten wird, und das Geldstück freigibt, welches nunmehr in den Sammelbehälter herabfällt. Die Kette 13 (Abb. 2, 3) läuft jetzt noch so weit weiter, bis der Bolzen 16 des Gestänges die Hebelanordnung 179, 180 wieder freigibt und der Geldeinwurf in seine Anfangsstellung zurückgekehrt ist.

Claims (12)

Patent-Ansprüche:
1. Sprechmaschinenautomat, auch für Selbstkassierer, bei welchem die aufeinanderfolgenden Bewegungen des Transportieren einer ausgewählten Platte in die Gebrauchsstellung, des Festklemmens dieser auf den Plattenteller, des Abspielens und des Nadelauswechseins selbsttätig durch eine Triebfeder erfolgen; dadurch gekennzeichnet, daß der Transport in die Gebrauchsstellung und das Festklemmen der Spielplatte durch ein auf dem einen Ende der Federwelle (1) sitzendes Zahnrad (3) erfolgt, während ihr anderes Ende an der Wandung einer offenen und lose auf der Achse (1) aufgeschobenen Kapsel befestigt ist, deren Boden das Zahnrad (4) bildet, das das Abspielen und den Nadelwechsel bewirkt.
2. Sprechmaschinenautomat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einer endlosen, über die von dem Getriebe (3, 8, 9,10) angetriebenen Kettenräder (11, 12) laufenden Gliederkette (13) ein mit dem Greifergestell (18) verbundenes Gestänge (17) angelenkt ist, welches beim Lauf der Kette von ihr mitgenommen wird, wodurch das Greifergestell auf und nieder geführt wird.
3. Sprechmaschinenautomat nach Ansprüchen j: und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (17) des Greifergestelles (18) bei seinem Aufwärtsgange einen Hebel (118) ausschwingt, der seinerseits einen mit ihm auf einer drehbaren Achse (116) sitzenden zweiten Hebel (115) mitnimmt, welcher hierbei den Haltemechanismus für die Tonplatte sowie auch den Tonarm (52) auslöst.
4. Sprechmaschinenautomat nach Ansprüchen ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das von der weiterlaufenden Gliederkette (13) mitgenommene Gestänge (17) einen Arm (42, Abb. 2) ausschwingt, wodurch der mit ihm auf einer Achse (40) sitzende Arm (41) mitgenommen wird, der seinerseits einen Klinkenhebel (36, 37) so weit hebt, bis derselbe einen an einer Stange (32) sitzenden Stift (36) losläßt, wobei die unter Federwirkung stehende Stange aufwärts schnellt und hierbei ihr Anschlag (34) den Regulator (46) und damit das vom Rade (4) betätigte Getriebe freigibt, während ein zweiter Anschlag (33) den Regulator (24) sowie das vom Rade
(3) betätigte Getriebe hemmt.
5. Sprechmaschinenautomat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der beim Abspielen der Tonplatte nach ihrem Mittelpunkt zu schwingende Tonarm (52) eine Klinke (130) mitnimmt, die dabei einen Hebel (128, Abb. 12) freigibt, der von einer mit einem Kurvenausschnitt versehenen und vom Getriebe (4,140, 139) in Umdrehung versetzten Scheibe (137) abwärts bewegt wird, wobei der an ihm sitzende Stift (129) den am Tonarm angeordneten Anschlag (75) mitnimmt, der den mit ihm auf einer drehbaren Achse (74) (Abb. 8, 9) sitzenden Hebel (73, 72) und die Zahnräder (55, 57) und die mit dem Zahnrade (57) auf einer Achse sitzende Schalldose (56) in Umdrehung versetzt und die Schalldose in die für das Au'swechseln des Schallstiftes geeignete Lage dreht.
6. Sprecbmaschinenautomat nach Ansprüchen ι und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von einer Feder (59, Abb. 10) im Aufnahmestutzen (58) festgeklemmte Nadel bei Drehung der Schalldose freigegeben wird und herausfällt, während beim Rückgang· derselben der neu eingesetzte Stift von der Feder (59) wieder festgeklemmt wird.
7. Sprechmaschinenautomat nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß vor
dem Plattenteller eine Stange (88, Abb. 5) angeordnet ist. deren unteres Ende in einen im Rohrstück (90) gleitenden hohlen Bolzen (91) eingreift, in welchem ein zweiter Bolzen (92) und mit ihm die auf ihm sitzende Andrückplatte (93) drehbar gelagert ist, während das andere Ende der Stange abwechselnd von Ausschnitten (96) eines Armes (97) festgehalten wird. 8. Sprechmaschinenautomat nach Ansprüchen ι und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (88) durch eine Feder (101) mit der Scheibe (99, Abb. 6) verbunden ist, die abwechselnd je eine halbe Hin- und Herdrehung ausführt, wobei die Feder (101) die Stange (88) nachzieht, SDbald der Arm (97) dieselbe freigibt.
9. Sprechmaschinenautomat nach Anspruch i, dadurch gekenzeichnet, daß bei demselben ein zur Aufnahme neuer Nadeln dienender Behälter (165, Abb. 12) vorgesehen ist, aus dem die Nadeln in die Rillen eines Rades (168) einfallen, welches mit dem Klinkenrade (169) auf einer Achse sitzt und von einer Klinke (171) in absatzweise Umdrehung versetzt wird, wobei, jedesmal nur immer eine Nadel freigegeben wird, die durch ein Rohr (174) in den Aufnahmestutzen (58) der Schalldose (56) geleitet wird.
ίο.- Sprechmaschinenautomat nach Ansprüchen ι und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (171) auf einem lose auf der Achse (167) sitzenden Hebel (170) an-, geordnet ist, der von einer zeitweilig mit einer Kurbelstange (158) gekuppelten Stange (147) ausgeschwungen wird.
11. Sprechmaschinenautomat nach Ansprüchen ι und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der den Tonarm (52) sperrende, mit Ausschnitten (125,126) versehene Arm (122), d(.r bei Spielanfang vom Hebel (115) angehoben wird und hierbei den Tonarm freigibt, nach erfolgtem Einsetzen eines neuen Stiftes und Rückkehr der Schalldose, von dem nun wieder in seine Anfangsstellung zurückkehrenden Hebel (128) angehoben wird, indem der Stift (129) gegen einen nach einer Richtung hin ausweichenden Anschlag (152, Abb. 6) stößt und diesen mitnimmt, wobei der an ihm sitzende Hebel (154) ausgeschwungen wird, der seinerseits den durch eine Stange (155) mit ihm gelenkig verbundenen Hebelarm (122) so weit anhebt, bis er den Tonarm freigibt.
12. Sprechmaschinenautomat nach Ansprüchen ι und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der in seine Anfangsstellung zurückschwingende Tonarm (52, Abb. 8, 9) vermittels des an seinem Gegengewicht (53) angelenkten Armes (185) einen Hebel (183) ausschwingt, wobei derselbe einen unter Federzug stehenden Hebel (50) freigibt, der nun die Stange (32, Abb. i, 2) niederdrückt und die Klinke (37) den Stift (36) erfaßt und die Stange festhält, wobei ihr Anschlag (34) den Regulator (46, Abb. 3) sperrt und der Anschlag (33) den oberen Regulator wieder freigibt.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DE1913341407D 1913-04-22 1913-04-22 Sprechmaschinenautomat Expired DE341407C (de)

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