DE62113C - Selbstthätige Sicherheilsvorrichtung an Winden - Google Patents

Selbstthätige Sicherheilsvorrichtung an Winden

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DE62113C
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DE
Germany
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pawl
pin
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wheel
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Expired - Lifetime
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DENDAT62113D
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English (en)
Original Assignee
J. SILBEREISEN in Neustift bei Passau, Bayern
Publication of DE62113C publication Critical patent/DE62113C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F3/00Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads
    • B66F3/02Devices, e.g. jacks, adapted for uninterrupted lifting of loads with racks actuated by pinions

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt das selbstthätige Einfallen, sowie Auslösen der Sperrklinke an Winden.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Ansicht des oberen Theiles der Winde mit der neuen selbstthätigen Sicherung bei eingelegter Sperrklinke, also bei aufwärts gehender Zahnstange, Fig. 2 die Sicherheitsvorrichtung bei zurückgehender Zahnstange, also ausgelöster Sperrklinke ; Fig. 3 und 4 sind Einzelheiten.
Unter der Sperrklinke b ist ein Hebel e drehbar angeordnet, dessen ein Arm im entsprechenden Moment das Auslösen des Sperrhakens bewirkt, und dessen anderer Arm durch einen Stift c1 geführt wird. Letzterer vermittelt die Bewegung des Hebels e vom Rädervorgelege aus in folgender Weise:
Das die Bewegung vom Getriebe der Handkurbel α auf das Getriebe der Zahnstange übertragende grofse Zahnrad α1 (Fig. 3 diametraler Schnitt, Fig. 4 Vorderansicht), erhält in einer kammerartigen Vertiefung der vorderen Stirnseite eine Feder b1, welche sich gegen die Wandungen dieser Kammer legt und mit dem Stift c1 verbunden ist, der durch einen Schlitz/ der Deckplatte g des Rädervorgeleges über dieselbe hinausragt und in einen Schlitz des Hebels e eingreift.
Schlitz f dient zur Begrenzung der Bewegung d*es Stiftes c1 der Feder bl, so dafs die Feder bei der Drehung des Rades a1 an den Kammerwandungen schleift, bei einem Wechsel der Drehrichtung jedoch auf die Länge des Schlitzes f vom Rade a'1 mitgeführt wird.
Nun ist der Vorgang beim Arbeiten mit der Winde folgender:
Angenommen, Kurbel, Hebel e, Sperrklinke und Zahnstange befinden sich in Stellung Fig. 1. Sperrklinke b greift also in das Sperrrad ein. Wird nun aufgewunden, so gleitet die Sperrklinke an den Zähnen des Sperrrades. Ein Zurückdrehen der Kurbel kann in diesem Falle höchstens um einen Zahnweg geschehen. Diese geringe Drehung genügt, um dem ganzen Rädervorgelege die entgegengesetzte Bewegung wie beim Aufwinden zu ertheilen. Die Folge davon ist, dafs auch Rad α1 eine Drehung entgegengesetzt macht und hierbei auf die Länge des Schlitzes/ die Feder bl mitnimmt, so dafs Stift c1 aus Stellung Fig. 1 in die Stellung Fig. 2 gelangt. Hierbei verursacht derselbe eine Drehung des Hebels e, welcher die Sperrklinke auslöst, so dafs ein Zurückdrehen der ■Winde nun erfolgen kann. Aendert sich die Drehrichtung wieder, so wird Hebel e durch Stift cl wieder in Stellung Fig. 1 geführt und die Klinke fällt durch ihre eigene Schwere gegen das Sperrrad.
Durch dieses selbstthätige Einfallen und Auslösen der Sperrklinke wird der Winde eine grofse Sicherheit gegeben und der die Winde Bedienende kann stets beide Hände an der Handkurbel lassen und braucht nicht, wie bisher, bei einem wechselweisen Heben und Senken der Last erst die Sperrklinken einzulegen oder auszulösen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Selbstthätige Sicherheitsvorrichtung an Winden, gekennzeichnet durch einen Hebel (e), der durch einen vom Rädervorgelege aus
    bethä'tigten Stift (c1) beim Aendern der Drehrichtung der Winde verstellt wird, derart, dafs beim Zurückdrehen Hebel (e) die Sperrklinke aus dem Sperrrad aushebt und beim Aufwinden ein selbstthätiges Einfallen der Sperrklinke in letzteres gestattet. Zu dem unter i. bezeichneten Zweck, die Verbindung des sich in einem Schlitz ff) der Deckplatte des Rädervorgeleges führenden Stiftes fcx) mit dem letzteren durch eine am Stift befestigte Feder (b1), die sich gegen die Wandungen einer Kammer des grofsen Rades fa 1J des Rädervorgeleges legt und beim Aendern der Drehrichtung auf die Länge des Schlitzes ff) vom Rade Λ) mitgeführt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT62113D Selbstthätige Sicherheilsvorrichtung an Winden Expired - Lifetime DE62113C (de)

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