DE549809C - Webstuhlgeschirr - Google Patents

Webstuhlgeschirr

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DE549809C
DE549809C DEF70362D DEF0070362D DE549809C DE 549809 C DE549809 C DE 549809C DE F70362 D DEF70362 D DE F70362D DE F0070362 D DEF0070362 D DE F0070362D DE 549809 C DE549809 C DE 549809C
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DE
Germany
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strands
strand
harness
adjustable
resilient
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Expired
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DEF70362D
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SVEND SIGURD CHRISTIE FLEISCHE
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SVEND SIGURD CHRISTIE FLEISCHE
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/06Heald frames
    • D03C9/0608Construction of frame parts
    • D03C9/0616Horizontal upper or lower rods
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/06Heald frames
    • D03C9/0608Construction of frame parts
    • D03C9/0616Horizontal upper or lower rods
    • D03C9/0633Heald bars or their connection to other frame parts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Webstuhlgeschirr Die Erfindung bezieht sich auf ein Webstuhlgeschirr mit einzeln auswechselbaren Litzen. Es ist bekannt, die Litzen zwecks Auswechselbarkeit mit offenen, hakenförmigen oder als Federösen ausgebildeten Endei zti versehen. Ferner ist es nicht neu, die Auswechselung der mit U-förmigen Haken angehängten Litzen durch gegenseitige Näherung der die Litzen tragenden Schaftstäbe zu ermöglichen. Bei Anwendung von Litzen mit offenen, U-hakenförmigen Anhängeerden besteht die Gefahr, daß schon durch geringe Lageveränderungen der Litzen oder Schaftstäbe, durch Fadenzug usw. ein unbeabsichtigtes Aushaken der Litzen am Litzenträger erfolgt, wodurch der Webvorgang häufig und erheblich gestört wird. Um diesen Nachteil zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung der Zwischenraum zwischen dein Schaftstab und der zur Anhängung der Litzen dienenden Kante des Litzenträgers durch ein einstellbares Sicherungsglied so weit verringert, daß ein unbeabsichtigtes Aushängen des Litzenhakens nicht möglich ist. Dieses .besondere Sicherungsglied kann auch federnd ausgebildet sein, so daß die Litzen erst nach -Cberwindung einer gewissen Federwirkung des Sicherungsgliedes vom Litzenträger abgenominen werden können. Ist das Geschirr gleichzeitig in bekannter Weise als elektrischer Kettenfadenwächter ausgebildet, so kann das Sicherungsglied als Kontaktschiene dienen, mittels deren in Verbindung mit einem bei Fadenbruch seine Lage verändernden Litzenträger oder Litzenhaken der Stromkreis einer elektrischen Signalvorrichtung geschlossen wird.
  • Ein Geschirr der vorliegenden Art ist auf der Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen schematisch veranschaulicht.
  • Abb. i und 2 stellen einen Webschaft mit gleichzeitig als elektrische Kettenfadenwächter arbeitenden Litzen im Otterschnitt bzw. in Seitenansicht dar.
  • Abb.3 ist ein der Abb.2 entsprechendes Bild bei mechanischer Abstellwirkung der Litzen.
  • Abb. .1. und 5 stellen Einzelheiten dar. Abb. 6 ist ein der Abb. i entsprechendes Bild einer abgeänderten Ausführung der einstellbaren Sicherungsvorrichtung für die Litzen in der Arbeitslage.
  • Abb. 7 stellt ein Beispiel einer federnden Sicherung der abnehmbaren Litzen dar.
  • Die dargestellten Litzen 6 sind mit fragezeichenähnlich ausgestanzten Köpfen j versehen, für die die freien Kanten 8 je eines am oberen bzw. unteren Schaftstock c) angebrachten umgebogenen Blechs io o. dgl. als Träger bzw. Halter dienen. Bei dem in den Abb. i und .I veranschaulichten Beispiel sind die Bleche io z. B. durch einen schiefen Bogenschlitz i i und einen Stift 12 derart mit den Schaftstöcken verbunden, daß die Tragkanten 8 den inneren Stockkanten gegenüber zwei verschiedene Höhenlagen 8 und 8o einnehmen können, " so daß bei der einen der Kopf 7 gefangen, bei der anderen dagegen frei ausnehmbar ist.
  • Bei der Abänderung nach der Abb. 6 sind die Bleche io fest mit den Schaftstöcken verbunden, die letzteren aber mit besonders einstellbaren Sperrgliedern 9o versehen, die beim Fortrücken von den Schaftstöcken die Litzen in der Arbeitslage sichern, während sie bei der entgegengesetzten Bewegung die Ausnahme der Litzen gestatten.
  • Die Abb. i und 2 entsprechen der abwärts gehenden Phase des Geschirrs, während welcher die Litzen 6 von den Fäden 13 getragen und daher mit ihren unteren Köpfen gegen die Kante 8 des unteren Blechs gehalten werden. Im Falle eines Fadenbruchs kommt der obere Kopf der betreffenden Litze 6o (Abb. 2) wieder auf ihre als Träger während der Aufwärtsphase dienende Kante zu ruhen, während der untere Kopf in bekannter Weise auf eine schräge Kontaktschiene 14 herunterfällt und, falls das Geschirr an den einen Pol einer Stromquelle 15 gelegt ist, während die isolierte Kontaktschiene 14 mit einem Kontaktstift 16 verbunden ist, den Strom schließt und die Webstuhlabstellung veranlaßt.
  • Bei Ausführung als mechanische Kettenfadenwächtervorrichtung gemäß Abb. 3 trifft der Kopf 7 der bei Fadenbruch nicht mehr aufwärts gezogenen Litze 6o in bekannter Weise auf die im Schaftstock 9 gelagerten sägenähnlichen Schienen 18, i9 und leitet in bekannter Weise durch Sperrung der beweglichen Schiene die Stillsetzung des Webstuhles ein.
  • Die in der Abb. 5 veranschaulichte einstellbare Litzentragvorrichtung, die im übrigen der mit Bezug auf die Abb. i und 6 beschriebenen entspricht, setzt sich aus einer U-förmigen Schiene 29 und einer in dieser in der Höhe verstellbaren Schiene 30 zusammen. Die Verstellung der Tragkante 8 nach der Lage 8o erfolgt durch nicht dargestellte unrunde Scheiben, schräge Schlitze o. dgl. Die verhältnismäßig steife Doppelschiene 29, 30 ist an wenigen Punkten, etwa nur an den Enden, mit dem Schaftstock fest verbunden, z. B. durch Reiter.
  • Die fragezeichenähnliche Form der Litzenköpfe ist nur ein Beispiel. Für die vorliegende abnehmbare Litzenausbildung eignen sich auch andere, z. B. T-ähnliche Formen, wobei am Schaftstock zwei verstellbare Tragkanten statt nur einer vorgesehen sein können. Die vorliegenden Litzen lassen sich vorteilhaft in einem Stück stanzen. Die Litzenköpfe brauchen nicht offen im strengen Sinne des Wortes zu sein. In der Arbeitslage könnten sie, wenn erwünscht, federnd geschlossen gehalten sein. Die Kontaktbildung bzw. Einleitung einer mechanischen Wächtertätigkeit kann selbstverständlich durch jeden beliebigen Teil bzw. einen dazu besonders ausgebildeten Teil des Litzenkopfes erfolgen.
  • Statt der in den Abb. i, 4., 5 und 6 veranschaulichten oder ähnlichen Litzentragvorrichtungen, die erst nach einer gewissen Einstellung für die Ausnahme der Litzen genügend offen sind, könnte, wie beispielsweise in der Abb. 7 veranschaulicht, die Litzentragvorrichtung normal durch ein federndes Glied 31 geschlossen gehalten werden, so daß die Ausnahme der Litzen erst nach der Überwindung einer gewissen Federwirkung möglich ist. Das Glied 31 besteht z. B. aus einem am Schaftstock federnd angebrachten bzw. mit einem federnden Scharnier oder einer federnden Schwächung 32 versehenen geteilten oder ungeteilten Lineal. Selbstverständlich läßt sich die federnde Schließung der Litzentragvorrichtungen auch durch andere Mittel erreichen. So könnte z. B. das Sperrglied 9o der Abb. 6 statt steif und einstellbar federnd ausgebildet sein. Ferner läßt sich auch die Kontaktschiene 14 als Sicherungsglied ausbilden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Webstuhlgeschirr mit bezüglich des gegenseitigen Abstandes einstellbaren Litzenträgern und an die Litzenträger mit U-förmigen Haken angehängten, auswechselbaren Litzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen dem Schaftstab (9) und der zum Anhängen der Litzen dienenden Kante des Litzenträgers (8) durch ein einstellbares Sicherungsglied (9, 1q., 90) so weit verringert wird, daß ein Aushängen des Litzenhakens nicht möglich ist.
  2. 2. Geschirr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsglied federnd ausgebildet ist (31 der Abb. 7).
  3. 3. Geschirr nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung des Geschirres als elektrische Kettenfadenwächtervorrichtung im Geschirr das Sicherungsglied als Wächterkontaktschiene (14) ausgebildet ist.
DEF70362D 1931-02-25 1931-02-25 Webstuhlgeschirr Expired DE549809C (de)

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