DE549596C - Aufnahme- oder Wiedergabevorrichtung fuer Bildtonfilme - Google Patents

Aufnahme- oder Wiedergabevorrichtung fuer Bildtonfilme

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DE549596C
DE549596C DE1930549596D DE549596DD DE549596C DE 549596 C DE549596 C DE 549596C DE 1930549596 D DE1930549596 D DE 1930549596D DE 549596D D DE549596D D DE 549596DD DE 549596 C DE549596 C DE 549596C
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Tobis Tonbild Syndikat GmbH
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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    • G03B31/02Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is on a moving-picture film

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Description

  • Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 193o ab Die Erfindung bezieht sich auf Filmführungseinrichtungen, insbesondere für die Zwecke der Bildtontilmaufnahme oder -wiedergabe.
  • Die bekannten Vorrichtungen für die Aufnahme bzw. Wiedergabe von Bild- bzw. Tonfilmen benutzten für die Filmführung bzw. Fortbewegung horizontal gelagerte Führungs- bzw. Fortbewegungsrollen. Diese Anordnung hat den -L\;achteil, daß ein seitliches Spiel der Führungsorgane in ihren Lagerungen als auch des Films innerhalb der Führungsorgane unvermeidlich ist. Dadurch wird die erforderliche Genauigkeit der Filmführung, die sowohl für die Zwecke der Erzielung einer präzisen Deckung der Einzelbilder bei der Bildprojektion als auch für die präzise Führung der Tonaufzeichnungen vor den Tonabtast- bzw. -wiedergabeeinrichtungen unerläßlich ist, außerordentlich beeinträchtigt.
  • Es ist zwar bekannt, Filmbänder über horizontal liegende Auf- bzw. Abwickeltrommeln laufen zu lassen, um beispielsweise eine raumsparende Bauart zu gewinnen. Bei diesen Anordnungen sind jedoch die Achsen der Auf- bzw. Abwickeltrommel so weit von der Tonabtaststelle entfernt, daß die Lagerung der Trommeln keinerlei Einfluß auf die Güte der Tonabtastung haben kann; an der Abtaststelle als solcher wird der Film überhaupt nicht geführt. Durch die Erfindung -%vird es möglich, die Aufnahme- bzw. Wiedergabevorrichtung in einer solchen Weise auszuführen, daß ein jedes schädliche Spiel des Aufzeichnungsfilms an der Tonabtaststelle unterdrückt und eine erschütterungsfreie Führung des Films an dieser Stelle erreicht wird. _ Der Erfindungsgedanke besteht darin; da der Film an der Tonabtaststelle über Rollen geführt wird, deren Achsen im Winkel zur Horizontalen z. B. senkrecht angeordnet sind.
  • Durch die erfindungsgemäße Anordnung wird erreicht, daß durch das eigene Gewicht der Rollen u. dgl. stets ein Druck auf das tiefer liegende Lager ausgeübt wird, so daß dasselbe nicht nur als Traglager, sondern auch als Stützlager wirkt, so daß ein Schwanken oder Pendeln der Rollen in ihrer Axialrichtung unmöglich wird. Es ist dann auch möglich, die Lager statt als Halslager als Stützlager auszubilden u. dgl. Der über derartig gelagerte Rollen geführte Film kann dann mit äußerster Genauigkeit fortbewegt werden. Die Erfindung ist insbesondere auch wichtig bei der Anwendung von sogenannter Zackenschrift, bei welcher gerade die Querbewegungen und Ouererschütterungen des Films an der Tonabtaststelle von besonderem Einfluß sind und eine wesentliche Beeinträchtigung der Tonwiedergabe bedingen. Diese Erscheinung wird durch die Erfindung ausgeschaltet. Der Erfindungsgedanke ist in der Zeichnung an Hand einiger Anordnungsbeispiele in schematischer Weise veranschaulicht.
  • Abb. i zeigt eine Tonfilmwiedergabevorrichtung. i ist der Bildprojektor, 2 ist die Tonabtasteinrichtung. Während das Filmband 3, das von der Vorratsspule q. abgewickelt wird, in normaler Weise durch den Bildprojektor hindurchgeht, ist es an der Stelle 5 in einer Schleife in def°Weise herumgelegt, daß es sich um die Führungsrollen 6 und 7 bzw. um die die Abtaststellen tragende Rolle 8, die mit ihren Achsen 9, io und i i vertikal gelagert sind, herumlegt.
  • Im dargestellten Beispiel bildet somit das Filmband an den Tonabtaststellen eine Zylinderfläche mit lotrechten Erzeugenden. Ati der Stelle 12 ist das Filmband dann wiederum zurückgewunden und wird auf die Aufwickelrolle 13 aufgewickelt. Durch die dargestellte Anordnung stützen sich die Rollen an der Tonabtaststelle auf die Stützlager 1q., 15 und 16, so daß ein Wackeln derselben in ihrer Achsenrichtung nicht möglich ist.
  • Abb. 2 zeigt eine der Abb. i ähnliche Anordnung für die Zwecke der Tonfilmaufnahme. 20 ist die Bildaufnahmeeinrichtung, 21 die Tonaufnahmeeinrichtung. Auch hier läuft das Filmband 22 in normaler Weise durch das Bildfenster 23 und wird erst an der Stelle 24 derart herumgewunden, daß es an den Rollen 25, 26 usw. der Tonabtaststellen zum Aufliegen kommt. Im dargestellten Beispiel bewegt sich somit der Film 22 an der Tonabtaststelle 27 von vorn nach rückwärts zur Zeichenebene vorbei, beschreibt somit eine Zv linderfläche auf lotrechten bzw. zur Zylinderfläche der Abwickelrolle 28 bzw. Zylinderfläche Schleifen 29 USW. senkrechten Erzeugenden.
  • 29 ist die zur Tonaufzeichnung dienende Aufzeichnungslampe, 3o die Aufwickelspule. Abb. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens, bei dem der Film an der Tonabtaststelle über einen Zylinder mit schräg angeordneter Achse geführt wird. 35 ist wieder die Bildprojektionseinrichtung, 36 die Tonabtasteinrichtung. Das Filmband 37 wird, nachdem es in der Schleife 38 zur Verdrehung gelangt, über den Führungszylinder 39 geführt. Andruckrollen, Antrieb usw. sind in der Zeichnung fortgelassen. Das Filmband 37 legt sich an der Abtaststelle d.o dicht an den Zylinder 39 an und wird nach Verlassen des Zylinders wieder auf die Aufwickelrolle 41 aufgewickelt. An der Abtaststelle 40 wird das Filmband mit Hilfe des von der Lampe 42 erzeugten Lichtbüschels durchleuchtet, und die auf die Photozelle 4.3 fallenden Lichtstrahlen erzeugen die zur Tonwiedergabe erforderlichen Strommodulationen. Der Zylinder 39 ist um die Achse 45, welche zur Horizontalen schräg angeordnet ist, drehbar gelagert. 46 ist ein Stützlager, 47 ein Halslager. Das Halslager ist hohl, und es werden durch dasselbe die Zuleitungen zur Zelle 43 herausgeführt. Die schräge Anordnung des Zylinders 4.6 ermöglicht im gezeichneten Beispiel unter anderem auch die Verwendung der Lampe q.2 der Projektionseinrichtung zum Durchleuchten des Films ohne Verwendung besonderer Lichtumlenkmittel.
  • Die in den Abbildungen gezeichneten Beispiele stellen nur einige wenige Ausführungsbeispiele dar. Es sind in den Abbildungen alle Triebteile sowie alle an sich bekannten, für Bildprojektoren bzw. Tonabtasteinrichtungen erforderlichen Einzelheiten fortgelassen. Die Einrichtung eignet sich ebensogut für die Tonaufnahme oder -Wiedergabe für Sprechfilmzwecke als auch für Filmgrammophone u. dgl.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aufnahme- oder Wiedergabevorrichtung für Bildtonfilme, bei denen Bild und Ton auf gemeinsamem Träger angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Film an der Tonabtaststelle über Rollen geführt wird, deren Achsen im Winkel zur Horizontalen z. B. senkrecht angeordnet sind.
  2. 2. Aufnahme- oder Wiedergabevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Film zwischen der Bildaufnahme- oder -Wiedergabestelle und der Tonaufnahme- oder -Wiedergabestelle in bekannter Weise in Schleifen oder mittels Rollen derart umgelenkt wird, daß die Erzeugenden der vom Film gebildeten Schleifen in der Toneinrichtung senkrecht oder annähernd senkrecht stehen zu den Erzeugenden in der Bildeinrichtung.
  3. 3. Aufnahme- oder Wiedergabevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Film sowohl in der Bildeinrichtung wie auch in der Toneinrichtung horizontal, auf der Kante stehend, geführt wird.
DE1930549596D 1930-02-25 1930-02-25 Aufnahme- oder Wiedergabevorrichtung fuer Bildtonfilme Expired DE549596C (de)

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DE549596T 1930-02-25

Publications (1)

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DE549596C true DE549596C (de) 1932-04-29

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ID=6562356

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930549596D Expired DE549596C (de) 1930-02-25 1930-02-25 Aufnahme- oder Wiedergabevorrichtung fuer Bildtonfilme

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DE (1) DE549596C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1245165B (de) * 1958-12-11 1967-07-20 Kalart Co Inc Projektor mit Bildwerferteil und Tonteil zur Wiedergabe einer Folge von Stehbildern mit zugehoerigen Tonaufzeichnungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1245165B (de) * 1958-12-11 1967-07-20 Kalart Co Inc Projektor mit Bildwerferteil und Tonteil zur Wiedergabe einer Folge von Stehbildern mit zugehoerigen Tonaufzeichnungen

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