DE583546C - Abtastvorrichtung fuer Lichttonaufzeichnungen - Google Patents
Abtastvorrichtung fuer LichttonaufzeichnungenInfo
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-
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- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B7/00—Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Abtastvorrichtung für Lichttonaufzeichnungen,
welche in an sich bekannter Weise aus einer Spaltblende und einer lichtelektrischen Zelle
■ 5 besteht, welche innerhalb einer aus zwei mindestens um Tonaufzeichnungsbreite voneinander
getrennten Teilrollen bestehenden Filmführungsrolle angeordnet ist.
Auch bei den bisher bekannten Einrichtungen dieser Art wurde das Ziel verfolgt, die
Begrenzung des Strahlenbündels einwandfrei vorzunehmen und gleichzeitig Erschütterungen
der Photozelle nach Möglichkeit zu vermeiden.
Gemäß der Erfindung wird in dieser Hinsicht ein Fortschritt durch gemeinsame Halterung
von Blende- und Photozelle erzielt, indem nämlich dadurch wenigstens eine Verschiebung
dieser beiden Teile relativ zueinander ausgeschlossen wird.
Zweckmäßig wird dabei die Photozelle in einem feststehenden Hohlzapfen angeordnet,
welcher die Spaltblende und zugleich die auf ihm drehbar gelagerten Teilrollen trägt, wodurch
eine handliche, gedrungene und geschlossene Bauart erzielt wird, welche weiterhin
dazu beiträgt, eine Verschiebung von Blende- und Photozellen zueinander auszuschließen.
Wird endlich gemäß der weiteren Ausbildung des Erfindungsgedankens die Spaltblende
gebildet durch den zwischen den Teilrollen befindlichen Rand eines kaminartigen Hohlkörpers, welcher zweckmäßig mittels
eines Ringes auf dem Hohlzapfen befestigt ist, so werden dadurch gleichzeitig etwaige
unerwünschte Schwankungen der Belichtungsintensität der Photozelle vermieden, welche
durch das seitliche Spiel der Teilrollen sonst herbeigeführt werden könnten.
In Anpassung an die kegelförmige Gestalt des die Photozelle belichtenden Strahlenbündels
wird dabei zweckmäßig die zwischen den Teilrollen liegende Öffnung des kaminartigen
Körpers in Richtung auf den Hohlzapfen erweitert, so daß eine genügend starke Bestrahlung
der Photozelle ermöglicht wird bei Wahrung einer genügend breiten Führungsfläche des Filmbandes auf den Teilrollen. .
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Abtastvorrichtung für Lichttonaufzeichnungen
gemäß der Erfindung dargestellt. s
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des Ausführungsbeispiels.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht desselben, in der Richtung von rechts nach links der Fig. 1.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2.
Fig. 4 zeigt in Perspektive einen besonders wichtigen Teil der Abtastvorrichtung.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht die Abtastvorrichtung aus zwei drehbar angeordneten
Teilrollen i, 2, über welche der
Filmstreifen läuft. Der Trennspalt zwischen den beiden Teilrollen befindet sich an derjenigen
Stelle, über welche der Tonstreifen des Filmstreifens läuft.
Die beiden. Teilrollen ι und 2 laufen auf Kugellagern 3 und 4, welche um einen Hohlzapfen S angeordnet sind. Die einander zugekehrten Seiten der beiden Teilrollen sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich, konisch ausgebildet, und zwar derart, daß der freie Zwischenraum zwischen beiden Teilrollen sich in der Richtung nach dem Hohlzapfen 5 erweitert. Dieser Hohlzapfen steht in starrer Verbindung mit einem sich fest gegen ihn auflegenden Ring 6 und einem kaminartigen Rohr 7, welches von diesem Ring nach außen zwischen den beiden Teilrollen 1 und 2 verläuft. Der Querschnitt dieses als Blende dienenden kaminartigen Hohlkörpers 7 ist rechteckig und nimmt in der Richtung nach außen ab. Er verläuft mit genügendem Spiel zwischen den keilförmigen Flächen der Teilrollen 1 und 2 nach außen, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Das offene äußere Ende des kaminartigen Hohlkörpers 7 mündet zwischen oder kurz hinter der äußeren zylindrischen Filmführungsfläche der Teilrollen 1 und 2, und das innere Ende dieses kaminartigen Hohlkörpers deckt sich mit einer Aussparung im Haltering 6 und einer Aussparung in dem Hohlzapfen 5, so daß durch den kaminartigen Hohlkörper ein Lichtweg von dem Tonstreifen des Filmbandes bis in das Innere des Hohlzapfens in stets gleichbleibender Größe offengehalten wird. Innerhalb des Hohlzapfens 5 befindet sich eine. (nicht gezeichnete) Photozelle, und es kann daher ein
Die beiden. Teilrollen ι und 2 laufen auf Kugellagern 3 und 4, welche um einen Hohlzapfen S angeordnet sind. Die einander zugekehrten Seiten der beiden Teilrollen sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich, konisch ausgebildet, und zwar derart, daß der freie Zwischenraum zwischen beiden Teilrollen sich in der Richtung nach dem Hohlzapfen 5 erweitert. Dieser Hohlzapfen steht in starrer Verbindung mit einem sich fest gegen ihn auflegenden Ring 6 und einem kaminartigen Rohr 7, welches von diesem Ring nach außen zwischen den beiden Teilrollen 1 und 2 verläuft. Der Querschnitt dieses als Blende dienenden kaminartigen Hohlkörpers 7 ist rechteckig und nimmt in der Richtung nach außen ab. Er verläuft mit genügendem Spiel zwischen den keilförmigen Flächen der Teilrollen 1 und 2 nach außen, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Das offene äußere Ende des kaminartigen Hohlkörpers 7 mündet zwischen oder kurz hinter der äußeren zylindrischen Filmführungsfläche der Teilrollen 1 und 2, und das innere Ende dieses kaminartigen Hohlkörpers deckt sich mit einer Aussparung im Haltering 6 und einer Aussparung in dem Hohlzapfen 5, so daß durch den kaminartigen Hohlkörper ein Lichtweg von dem Tonstreifen des Filmbandes bis in das Innere des Hohlzapfens in stets gleichbleibender Größe offengehalten wird. Innerhalb des Hohlzapfens 5 befindet sich eine. (nicht gezeichnete) Photozelle, und es kann daher ein
• Lichtstrahl von der Lichtquelle 8 aus durch den Tonstreifen des Films und durch den
kaminartigen Hohlkörper 7 nach der Photo-
4.0 zelle gelangen.
Die Abstützung des feststehenden Hohlzapfens 5 erfolgt direkt am Boden, unabhängig
von derjenigen der (nicht gezeichneten) Projektionseinrichtung für die Filmbilder, und
zwar mittels eines Ständers 9, von welchem in Fig. ι und 2 nur der obere Teil gezeichnet ist.
Oben an dem Ständer ist der Halterahmen 10 befestigt, an dessen einem Ende der feststehende
Hohlzapfen 5 starr befestigt ist, und ebenso der feststehende Stützarm 11 für die
Lichtquelle 8 des Tonstreifens und endlich auch ein Schwenkarm 12 mit einem an seinem
freien Schwenkende- befestigten Roller 13, welcher unter dem Einfluß der Schwerkraft
oder einer Feder sich gegen die äußere Oberfläche der Rollen 1 und 2 legt und dadurch
den Filmstreifen gegen diese hält.
Die (nicht gezeichnete) Photozelle wird in dem Hohlzapfen 5 mittels Erschütterungen
absorbierender Einlagen gehalten bzw. in Form von Ringen 14 aus Gummischwamm.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Abtastvorrichtung für Lichttonaufzeichnungen, bestehend aus einer Spaltblende und einer lichtelektrischen Zelle, die innerhalb einer aus zwei mindestens um Tonaufzeichnungsbreite voneinander getrennten Teilrollen bestehenden Filmführungsrolle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß Spaltblende (7) und Photozelle innerhalb der Teilrollen (1, 2) von einem gemeinsamen Konstruktionsteil (5) getragen werden.
- 2. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Photozelle in einem feststehenden Hohlzapfen (5) liegt, der die Spaltblende (7) und die auf ihm drehbar gelagerten Teilröllen (1, 2) trägt. 8d
- 3. Abtastvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltblende durch den zwischen den Teilrollen (1,2) befindlichen Rand eines kaminartigen Hohlkörpers (7) gebildet wird, der mittels eines Ringes (6) auf dem Hohlzapfen (S) befestigt ist.
- 4. Abtastvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der kaminartige Körper (7) sich von der zwischen den Teilrollen (1, 2) liegenden öffnung nach dem Hohlzapfen (5) erweitert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB583546X | 1929-11-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE583546C true DE583546C (de) | 1933-09-05 |
Family
ID=10481398
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930583546D Expired DE583546C (de) | 1929-11-07 | 1930-11-08 | Abtastvorrichtung fuer Lichttonaufzeichnungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE583546C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750939C (de) * | 1934-12-25 | 1945-02-03 | Lichtsteuergeraet fuer die Tonaufnahme mit Kontrolleinrichtung |
-
1930
- 1930-11-08 DE DE1930583546D patent/DE583546C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE750939C (de) * | 1934-12-25 | 1945-02-03 | Lichtsteuergeraet fuer die Tonaufnahme mit Kontrolleinrichtung |
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