DE187426C - - Google Patents

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DE187426C
DE187426C DENDAT187426D DE187426DA DE187426C DE 187426 C DE187426 C DE 187426C DE NDAT187426 D DENDAT187426 D DE NDAT187426D DE 187426D A DE187426D A DE 187426DA DE 187426 C DE187426 C DE 187426C
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Germany
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rollers
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photographic
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/48Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus
    • G03B17/50Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor adapted for combination with other photographic or optical apparatus with both developing and finishing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

T TPe 9^ b^ι/M^ bet,
OVVX
für
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 187426 KLASSE 57a. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1906 ab.
Die Erfindung betrifft eine photographische Kamera, in der unmittelbar nach der Belichtung· das Entwickeln und Fixieren des Negativs stattfinden kann. Das fertige Negativ gelangt bei lichtdicht abgeschlossenem Apparat zur Ausgabe, gleichzeitig wird das nächstfolgende Pllmstück für die Belichtung bereitgestellt. Das Neue bestellt hierbei in der Anordnung von getränkten Schwammwalzen, die über dem horizontal liegenden Film hingerollt werden, um ihn zu entwickeln und zu fixieren.
In der Zeichnung veranschaulicht:
Fig.- ι einen Längsschnitt eines Apparates mit dieser Einrichtung bei für die Belichtung bereitgestelltem Filmstück,
Fig. 2 einen Grundriß und
Fig. 3 einen Querschnitt nach Fig. 1.
Fig. 4 zeigt im Querschnitt eine Einzeldarstellung des Filmhalterahmens,
Fig. 5 einen Längsschnitt des Apparates bei für das Entwickeln und Fixieren bereitgestelltem Film,
Fig. 6 eine Einzeldarstellung der am FiImhalterahmen befindlichen Klemme,
Fig. 7 einen teilweisen. Aufriß des Apparates mit in Ausstoßstellung befindlichem Filmhalter.
Der Apparat besitzt einen in bekannter Weise mit roten Beobachtungsscheiben a versehenen Oberbau, in dem sich auf einer Achse b die Filmrolle V und, in Pfannen d, d' ruhend, die mit Schwamm oder anderen aufsaugenden Stoffen bekleideten Rollen g g' befinden, welche zur Entwickelung und Fixie-45
rung des Negatives benutzt werden. Unmittelbar vor der Mattscheibe h wird, um Zapfen i schwingbar, ein Rahmen k gehalten, an welchem längsverschiebbar ein zweiter Rahmen m angebracht ist (Fig. 4). Letzterer ist zu beiden Seiten mit Klemmfedern f besetzt (Fig. 6), die bestimmt sind, den zwischen beiden Rahmen k, m eingeschobenen Filmstreifen oder lichtempfindlichen Papierstreifen V so einzuklemmen, daß er nicht wieder zurückgezogen werden kann. An der nach außen verlängerten Rahmenachse % befindet sich eine Kurbel V, mit deren Hilfe sich der Doppelrahmen k, m nach erfolgter Belichtung in die aus Fig. 5 und 7 ersichtliche annähernd horizontale Lage schwingen läßt. In dieser Stellung erfolgt das Entwickeln und Fixieren des belichteten Streifens, wozu die Rollen g, g' benutzt werden. Die in der Pfanne d befindliche, mit Schwamm oder ähnlichem Material gepolsterte Walze g ist mit Entwickelungsflüssigkeit zu tränken, so daß sie, wenn sie über den Streifen V
wird, die Entwickelung des Bildes
55
so
bewegt bewirkt, ausge-
Ganz ähnlich ist auch die Walze g' ausgebildet, die mit Fixierflüssigkeit getränkt wird und bestimmt ist, nach beendeter Entwickelung zur Fixierung des Bildes zu dienen. Die Walze g ist in ausziehbaren Armen nf der Hebel η gelagert, welche um die Achsen 0, 0' schwingen, die beide außerhalb des Apparates mit Kurbeln p, p' besetzt sind.
Der eine Hebel η steht mit der Achse 0 in fester Verbindung, wogegen der andere Hebel η sich lose auf der Achse 0' dreht, so daß 70,
nur die Walze g der Bewegung der Kurbel p folgt.
In ganz ähnlicher Weise steht die Fixierwalze g' durch verlängerbare Arme r' der Hebei r mit den Achsen ο in Verbindung, jedoch mit dem Unterschiede, daß der eine Hebel r mit der Achse o' in fester Verbindung· steht und demzufolge die Fixierwalze g' ihre Bewegung durch die Kurbel p' erhält. Zum
ίο leichteren Ausheben der Walzen g, g' aus den Pfannen d, d' sind im Bereiche der letzteren mit Armen s, s' besetzte Wellen t, t' angeordnet, die außerhalb des Apparates Handgriffe zum Drehen besitzen. Soll beispielsweise die Entwicklungswalze g aus der Pfanne d gehoben werden, so sind durch angemessenes Drehen der Welle t die Arme s gegen die Walzenachse zu schwingen, die letzterer eine schräg ansteigende Gleitfläche bieten (Fig. 5), so daß nun beim Schwingen der Hebel n, n' nach links die Walze g aus der Pfanne d gehoben wird. Sobald die Walze g die Pfanne d verlassen hat, wird sie durch die an den Verlängerungen n' und den Hebeln η angreifen- den Federn u auf den hochgeschwungenen Rahmen k bezw'. auf den belichteten Streifen niederbewegt. Wird'jetzt die Kurbel p abwechselnd vor- und zurückgeschwungen, so rollt die Walze wiederholt über den belichteten Streifen und bewirkt so die Entwickelung des Bildes.
Dieser Vorgang kann von außen her durch die Rotscheiben α beobachtet werden. Nach der Entwickelung wird in ganz ähnlicher Weise die Walze g' aus ihrer Pfanne d' gehoben und wiederholt über das Bild bewegt. Nachdem die Entwickelung und Fixierung beendet ist, kann die \¥alze g wieder in ihre Pfanne d gehoben werden, dagegen ist die Walze g' so weit auszuheben, daß sich der Rahmen m mit dem fertigen Negativ ungehindert nach außen bewegen läßt (Fig. 7).
Zu diesem Zwecke sind die Arme s' an ihren freien Enden mit hakenartigen Umbiegungen s" versehen, in denen die Walzenachse beim Ausstoßen des fertigen Bildes ruht. Zum Ausstoßen dienen Stangen v, die unmittelbar unter dem Oberbau in den Kasten eingeführt, sind und beim Hineinstoßen in den Apparat sich gegen Erhöhungen mf des Rahmens m legen (Fig. 7) und auf diese Weise den Rahmen m mit dem fertigen Bilde in die Ausgebeöffnung· w hineinbewegen (Fig. 7).
Das Bild kann nun mit der Hand erfaßt, vollständig herausgezogen und von dem unbelichteten Streifen abgeschnitten werden. Hierbei kommt auf den Rahmen k ein neuer Teil des unbelichteten Streifens zu liegen, so daß beim darauffolgenden Zurückschieben des Rahmens m, das durch Federn y (Fig. 3 und 7) erfolgt, und durch Abwärtsschwingen des Doppelrahmens k, m der Apparat für die nächstfolgende Belichtung bereitgestellt ist. Die Ausgabeöffnung w ist natürlich lichtdicht zu verschließen, was durch Anwendung federnder Klappen oder Schieber erfolgen kann, die mit Plüsch überzogen sind und beim Ausstoßen der fertigen Platte, des Films oder dergl. nur einen Spalt von der Dicke des Bildträgers freigeben und sich hinter diesen selbsttätig wieder schließen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Photographische Kamera, in welcher die lichtempfindliche Schicht unmittelbar nach der Belichtung entwickelt und fixiert werden kann, gekennzeichnet durch zwei im Innern des Apparates angeordnete, auf der mit ihrer Unterlage in entsprechende Lage zu bringenden belichteten Schicht abrollbare Walzen (g, g'), die mit dem Entwickler bezw. der Fixierflüssigkeit getränkt sind.
2. Photographische Kamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen von verlängerbaren Hebeln (n, n' bezw. r, r') getragen werden, die durch Federn (n) eingezogen werden, damit die Walzen beim Drehen der Hebel in Berührung mit der lichtempfindlichen Schicht bleiben.
3. Photographische Kamera nach Anspruch i, gekennzeichnet durch zum Herausführen der Walzen (g, g') aus ihren Pfannen (d, d') dienende Schwinghebel (s, s'), deren Enden (s") als Lager für die herausgehobenen Walzen ausgebildet sein können.
4. Photographische Rollkamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen als Unterlage für das zu belichtende und zu entwickelnde Filmstück dienenden Doppelrahmen (k,m), dessen einer mit Klemmfedern (f) ausgestatteter Teil (m) durch Stangen (v) in eine Ausgebeöffnung (w) vorschiebbar ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT187426D Active DE187426C (de)

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DE (1) DE187426C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4629394A (en) * 1983-07-25 1986-12-16 Chandler Evans Inc Centrifugal pump having low flow diffuser

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4629394A (en) * 1983-07-25 1986-12-16 Chandler Evans Inc Centrifugal pump having low flow diffuser

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