DE707347C - Aufwickelvorrichtung fuer Baender, insbesondere fuer Bild- oder Tonfilme - Google Patents

Aufwickelvorrichtung fuer Baender, insbesondere fuer Bild- oder Tonfilme

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Publication number
DE707347C
DE707347C DEK147337D DEK0147337D DE707347C DE 707347 C DE707347 C DE 707347C DE K147337 D DEK147337 D DE K147337D DE K0147337 D DEK0147337 D DE K0147337D DE 707347 C DE707347 C DE 707347C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
take
reel
roll
curvature
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Expired
Application number
DEK147337D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Hermann Freese
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Klangfilm GmbH
Original Assignee
Klangfilm GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufwickelvorrichtung für Bänder, insbesondere für Bild- oder Tonfilme. Es ist bekannt, die Aufwickelspulen für Bild- bzw. Tonfilme durch eine glatte Rolle anzutreiben, die auf der obersten Lage des Bandwickels anliegt. Die bisherigen Antriebe dieser Art hatten aber den Nachteil, daß bei der Aufwicklung ein zu loser Wickel entsteht, wodurch sich schließlich im Verlauf des Aufwickelvorganges Schleifen ausbildeten, welche die weitere Wicklung unmöglich machten. Diese Nachteile sind darin begründet, daß die glatte Reibrolle im Sinne einer Lockerung des Wickels wirkt. Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, bei der geschilderten Einrichtung eine feste Aufwicldiung zu erreichen. Nach der Erfindung geschieht dies dadurch, daß das den Wickel antreibende aufzuwickelnde
ao Band an der Antriebsstelle nach einem kleineren Radius als dem Kleinstradius des Bandwickels und entgegengesetzt zu den Lagen des Wickels gekrümmt ist. Dem aufzuwickelnden Band wird hierdurch an der Antriebsstelle an der unteren, dem Wickel zugekehr- ten und ihn unmittelbar antreibenden Seite eine größere Geschwindigkeit erteilt als an der oberen, dem Wickel abgekehrten und ihn mittelbar antreibenden Seite. Dieser Geschwindigkeitsunterschied sorgt dafür, daß der Wickel fest aufgewickelt wird. Die Krümmung wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung beispielsweise dadurch hergestellt, daß das aufzuwickelnde Band vor und hinter der Antriebsstelle mit Führungsrollen so· geführt ist, daß seine Krümmung an der Antrieb sstelle entgegengesetzt ist zur Krümmung des Wickels, wobei außerdem der Krümmungsradius des auflaufenden Filmbandes ,an der Antriebsstelle kleiner ist als der kleinste
Krümmungsradius des Wickels. Als Führungsrollen können hierbei selbständige Führuingsrollen dienen oder auch die auf dem Band aufliegenden Antriebsrollen sowie weitere sonst vorhandene Antriebs- bzw. Führungsrollen.
Die Antriebsrolle, welche über die oberste Lage des Bandwickels die Aufwickelspule antreibt, kann ihrerseits von normalen Triebwerken beispielsweise über Riemen, z. B. aus Gummi, ihren Antrieb erhalten. Sie kann aber auch von der Abwickelspule selbst angetrieben werden, indem sie auch auf der obersten Lage des Bandwickels der Abwickelspule aufliegt. Schließlich kann die erforderliche Krümmung des Filmbandes auch dadurch hervorgerufen werden, daß nur eine Führungsrolle, die gleichzeitig als Andruckrolle dient, vorgesehen ist.
Die Erfindung ist in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι und Fig. 2 erläutern schematisch die Erfindung. Fig. 3 zeigt die neue Aufwickelvorrichtung in einem Tonaufnahmegerät. Fig. 4 zeigt eine etwas geänderte Ausführungsform der Fig. 3. Fig. S zeigt eine weitere 'Möglichkeit der Verwirklichung der Erfindung.
In Fig. ι sei der Filmwickel der Aufwickelspule durch die Filmlagen o, i und b angedeutet. Das Filmband b stellt die oberste Lage des Wickels dar. Auf diesem obersten Filmband b liegt die Reibrolle α auf, die den Film b unmittelbar antreibt. Der Film b, der auf den bereits aufgewickelten Lagen / und ο um die Aufwickelspule läuft, schiebt infolge der Reibungskräfte zwischen den Lagen den Wickel und hält in Umlauf. Dieser Schub wirkt im Sinne einer Lockerung des Wickels. Damit ergeben sich die Nachteile der losen Aufwicklung. Diese Nachteile wurden auch dadurch nicht beseitigt, daß man der Reibrolle α eine größere Geschwindigkeit erteilen würde. Die Fig. 1 stellt die schematische Darstellung der bisher benutzten und bekannten Ausführungsformen von. Aufwickelvorrichtungen dar, bei denen der Wickel von einer Reibrolle über das aufzuwickelnde Filmband angetrieben wird.
In Fig. 2 ist schematisch gezeigt, wie die Nachteile, die mit einer Anordnung nach Fig. 1 verbunden sind, vermieden werden können. In dieser ist der Film b an der Antriebsstelle η um die Rolle α gekrümmt. Seine Fläche c läuft wegen der Krümmung um die Reibrolle a langsamer als die Fläche d. Dadurch werden die Lagen i',o' schneller angetrieben, als der Film in den Wickel einläuft, und daher fester gewickelt. In Fig. 3 ist an einem praktischen Ausführungsbeispiel gezeigt, wie die Krümmung des Filmbandes b um die Reibrolle α erreicht werden kann. Die Erfindung ist hier an Hand einer Tonaufnahmeeinrichtung beschrieben. Der Film 1 wird von der Vorratsspule 2 durch die Zackenrolle 3 über die Tonrolle 4 und dann wiederum über die Zackenrolle 3 zur Aufwickelspule 5 transportiert. Die Tonaufzeichnung erfolgt durch eine bekannte Einrichtung 6. Vor der Tonrolle 4 liegt eine Bremse 7 und hinter der Tonrolle eine Rolle 8, die den Film mit Hilfe der Feder 9 spannt. An die Transportrolle wird der Film mit Hilfe der Andruckrollen 10 angedrückt. Die Aufwickelspule 5 wird durch die glatte Rolle 11 angetrieben. Diese Rolle wird zu diesem Zweck durch die Feder 12, deren Spannung durch die Schraube 13 geregelt werden kann, gegen den Bandwickel gezogen. Die Rolle 11 erhält ihren Antrieb durch eine Gummischnur 14 von der Welle der Transportrolle 3 aus. Vor und hinter der Rolle 11 liegen die Führungsrollen 15 und 16, die so angeordnet sind, daß sie dem auflaufenden Film eine Krümmung erteilen, die entgegengesetzt der Krümmung des Wickels liegt. Die Rollen 11, 15, 16 sind zweckmäßig auf einem Fiihrungsstück gelagert, das sich in Abhängigkeit von dem Wickeldurchmesser der Aufwickelspule verlagert. Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß an Stelle der Feder die elastische Antriebsschnur 14 den Andruck der Rolle 11 an den Wickel bewirkt. An Stelle der einen Transportrolle 3 könnein auch zwei oder mehrere Transportrollen vorgesehen sein.
In Fig. 4 ist eine etwas geänderte Ausführung nach Fig. 3 gezeigt.· In dieser Fig. 4 wird die an der Antriebsstelle vorhandene Reibrolle 11 von der Vorratsspule 2 selbst angetrieben. Es fällt also bei dieser Anordnung ein besonderer Antrieb der Reibrolle 11 for,t. Die erforderliche Krümmung an der Antriebsstelle bei der Aufwicklung wird im übrigen in derselben Weise erreicht wie in der Anordnung der Fig. 1. Der Film 1 wird durch die Transportrolle 3 von der Vorratsspule 2 zur Aufwickelspule 5 transportiert. Je nach dem Zweck, dem die Einrichtung dienen soll, können auf dem Wege des Filmlaufes die geeigneten Vorrichtungen eingeschaltet werden, ähnlich wie in Fig. 1.
Nach einem weiteren Erfindungsgedanken können die in Fig. 1 und 2 gezeigten Führungsrollen 15 und 16 fortfallen, indem die Reibrolle bzw. Andruckrolle gleichzeitig dazu dient, die erforderliche Krümmung an der Antriebsstelle hervorzurufen. Eine solche Aueführungsmöglichkeit zeigt die schematische Darstellung der Fig. 5. In dieser liegt die iao Reibrolle α an der Spule 5 an. Der Film b wird von der Vorratsrolle 2 abgezogen und
treibt mit seiner schnellaufenden Fläche den Wickel 5 an.
Die Erfindung ist besonders zweckmäßig für alle Einrichtungen zur Aufnahme, Wiedergabe oder Vervielfältigung von Ton- oder Bildaufzeichnungen auf bandförmigen Trägern.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Aufwickelvorrichtung für Bänder, insbesondere für Filme oder Tonfilme, dadurch gekennzeichnet, daß das den Wickel antreibende aufzuwickelnde Band an der Antriebsstelle nach einem kleineren Radius als dem Kleinstradius des Bandwickels und entgegengesetzt zu den Lagen des Wickels gekrümmt ist.
  2. 2. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß dem Band, über das der Wickel angetrieben wird, vor und hinter der Antriebsstelle vorzugsweise mit Führungsrollen die Krümmung erteilt wird.
  3. 3. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Antriebsstelle vorhandene Reibrolle direkt von der Vorratsspule angetrieben wird.
  4. 4. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Führungsrolle, die gleichzeitig als Andruckrolle dient, die erforderliche Krümmung des Filmbandes hervorruft.
  5. 5. Aufwickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmung veränderbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK147337D 1937-07-23 1937-07-23 Aufwickelvorrichtung fuer Baender, insbesondere fuer Bild- oder Tonfilme Expired DE707347C (de)

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