DE693701C - besondere solche fuer Schmalfilm - Google Patents

besondere solche fuer Schmalfilm

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DE693701C
DE693701C DE1936ST055496 DEST055496D DE693701C DE 693701 C DE693701 C DE 693701C DE 1936ST055496 DE1936ST055496 DE 1936ST055496 DE ST055496 D DEST055496 D DE ST055496D DE 693701 C DE693701 C DE 693701C
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system

Description

  • Filmführung für kinematographische Apparate, insbesondere solche für Schmalfilm Die Erfindung betrifft kinematographische Apparate, insbesondere solche für Schmalfilm, bei denen zum Zweck der Vereinfachung auf die üblichen gezahnten, im Gleichschritt mit dem Schaltwerk umlaufenden, stetig bewegtem Vor- bzw. Nachwickelwalzen oder andere mechanische Vor- und Nachwickelelemente (Schwnghebel o. dgl.) verzichtet ist und nur 'das zwischen dem Bildfenster und der Abwickelspule einerseits und zwischen dem Bildfenster und der Aufwickelspule andererseits gelegene Filmband selbst zum fedeniden Ausgleich benutzt wird. Bei den b.ekannt&i, Geräten dieser Art hat das Filmband eine derartige Führung, daß seine beiden Längskanten je in einer Laufebene verbleiben, das Band aber infolge seiner Mgenfederung einerseits zwischen Abwickelspule und Bildkanal eine die ruckweisie Bewegung, des Schaltmittels von der Ab.wickelspule fernhaltende Schleife und andererseits zwischen Aufwickelspule und Bildkanal eine die Übertragung von Unregelmäßigkeiten in der Aufwickelung auf den im Bildfenster stehenden Filmabsch'n;itt verhindernde Schleife bildet. Diese Bauart arbeitet nur bei -verhältnismäßig kleinen Spulen zuverlässig. ' Die Erfindung löst die Aufgabe, die Eigenfederurig des Filmbandes für den Vor- bzw. Nachivickelprozeß auch bei Filmspulen verhältnismäßig ;großen. Durchmessers und Gewichts nutzbar zu machen. Nach der Erfindung erhalten die Filmschleifen zwischen Ab- und Aufwick elspule vor und hinter dem Bildkanal je eine derartige der natürlichen Krümmung des Bildbandes im Raum folgende schraub,engangförmige Gestalt, daß bei schrittweiser Förderung des Bildbandes im Bildkanal eine stetige Ab- bzw. Aufwicklung erfolgt.
  • Diese schrauhengangförmige Gestalt der Filmschleifen gibt ihnen eine erheblich grö: ßere Federwirkung und ermöglicht so, insbesondere bei Verwendung von Schmalfilm, einen einwandfreien Betrieb nicht nur bei kleinen, sondern auch bei großen Filmspulen, wie sie in Wiedergabpgetäten üblich sind.
  • Eine zwangslose Ausbildung der vor und hinter dem Bildkanal liegenden Filmschleifen kann durch,entsprechende Lagerung der Filmspulen erreicht werden. Bei einer besonderen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes werden deshalb die Ab- und Aufwickelspulen in .an sich bekannter. Weise in bezug auf die Bildfensterebene versetzt. Vorteilhaft ist das Maß für die seitliche Versetzung der den Film aufnehmenden Spule mindestens gleich einer Filmbreite; hierdurch wird eine schädliche Reibung der Filmkanten aneinander vermieden. Es hat sich ferner für den reibungsfreien Einlauf des Films zwischen die Spulenscheiben als vorteilhaft erwiesen, bei einer seitlichen Versetzung der Spulen, insbesondere, wenn sie das Maß einer Filmbreite übersteigt, die Spulen. dergestalt schräg zu stellen, däß die Spulenehenen zur Filmbahn des Apparats im Wink e1 stehen. Vorbedingung für den .einwandfreien Ablauf des Films bei einer Filmführung nach der Erfindung ist die -Lagerung der Filmspulen in einer Ausführung, welche selbst bei Anwendung großer Spulen die leichte Drehbarkeit derselben sicherstellt. Die Mittel .hierzu sind in bekannter Weise kugelgelagerte Spulenachsen o. dgl: Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung zeigt die Zeichnung. Das Bildband kommt von der Aliwickelrolle a, tritt bei h in den Filmkanal ein, verl,äßt den Filmkanal bei c und` läuft auf die Aufwickelspule d auf. Die Abwickelspule a liegt um mindestens eine Filmbreite nach hinten gegenüber dem Bildkanal versetzt. Die Aufwickelspule d ist um mindestens eine Filmbreite nach vorn gegenüber dem Bildkanal versetzt. Hierdurch ist es möglich, die dargestellten Filmschleifen vor und hinter den Bildkanal zu legen. Der Filmschleifenteil e liegt dabei hinter dem Filmschleifenteil f. Den Verlauf der unteren Filmschleife gibt die Zeichnung klar wieder.
  • Die Elastizität der Filmschleifen sorgt dafür, daß trotz der schrittweisen Filmförderung im Bildkanal eine stetige Ab- bzw. Aufwicklung des Filmbandes erfolgt. Unterstetig soll hier nicht eine absolut gleichförmige Drehbewegung der Filmspulen verstanden werden, denn die Form der Schleife ;ändert sich natürlich während des Betriebes in der Weise, daß die Schleifenkrümmung gelegentlich größer oder kleiner wird. Dabei ändert sich dann auch die Umfangsgeschwindigkeit der Spule. Die Elastizität der Filmschleifen im Sinne der Erfindung ist jedoch so groß, d.aß auch bei Filmspulen großen Durchmessers keine ruckweisen Bewegungen der Film4ulen auftreten und daß schädliche Zerrungen des Bildbandes vermieden werden.
  • Das Ausführungsbeispiel zeigt einen Kineprojektor, dessen Gehäuse besonders flach gehalten ist. Es läßt sich hier erreichen; daß die Versetzung der Filmspulen nur gering ist. In den Fällen, in denen der Aufbau des kinematographischen Apparats zu einer verhältnismäßig großen Versetzung der Filmspulen zwingt, stellt man zweckmäßig die Spulen schräg, so daß die Spulenebenen in ,einem spitzen Winkel zur optischen Achse des Apparats stehen. Man erreicht hierdurch, daß der Film reibungsfrei zwischen den Spulenscheiben aus- bzw. einläuft.
  • Die Erfindung ist auf das dargestellte Ausführungsbeispiel nicht beschränkt, sie umfaßt vielmehr alle Filmführungen, bei denen. als Vor- bzw. Nackwickelelemente zwischen Bildkanal und Filmspulen lediglich der natür= lichen Krümmung des Bildbandes im Raum folgende, sehraubengangförmige Filmschleifen Anwendung finden.

Claims (3)

  1. PATRNTANSPRÜCHR: a. Filmführung für kinematographische Apparate, insbesondere solche für Schmalfilm, bei der nur die Eigenelastizität des Filmbandes für die Vor- und Nachwicke-Jung benutzt wird, indem zwischen Ab-und @ufwckelspule vor und hinter dem Bildkanal je .eine Filmschleife gelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Filmschleifen je eine derartige, der natürlichenKrümmung des. Bildbandes folgende; schraubengangförmige Gestalt haben, daß bei schrittweiser Förderung des Bildbandes im Bildl=al eine stetige Ab- bzw. Aufwickelung erfolgt.
  2. 2. Filmführung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab- bzw. die Aufwickelspule in bezug auf die Bildfensterebene seitlich versetzt sind.
  3. 3. Filmführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet; daß das Maß für .die seitliche Versetzung der den Film aufnehmenden Spulen mindestens seine Filmbreite beträgt. Filmführung nach Anspruch r oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenebienen so zur Filmbahn des Apparats im Winkel stehen, daß .ein reibungsloser Ab- bzw. Einlauf des Filmstreifens zwischen die Spulenscheiben .erfolgt.
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