DE625746C - Kineaufnahmeapparat - Google Patents
KineaufnahmeapparatInfo
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- DE625746C DE625746C DEI46803D DEI0046803D DE625746C DE 625746 C DE625746 C DE 625746C DE I46803 D DEI46803 D DE I46803D DE I0046803 D DEI0046803 D DE I0046803D DE 625746 C DE625746 C DE 625746C
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- cassette
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- film
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- rotation
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Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 5
- 244000145841 kine Species 0.000 claims 1
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims 1
- 239000000839 emulsion Substances 0.000 description 2
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- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 2
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/18—Motion-picture cameras
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Replacement Of Web Rolls (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
14. FEBRUAR 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57 a GRUPPE
I. G. Farbenindustrie Akt.-Ges. in Frankfurt a. M.*)
Kineaufnahmeapparat
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. März 1933 ab
Es hat sich herausgestellt, daß bei der Wahl sehr lichtempfindlichen Äufnahmematerials
die Kassette einen zuverlässigeren Aufnahmebehälter darstellt als die Spule, zumal,
wenn man gezwungen ist, die Spule bei ungedämpftem Tageslicht einzulegen. Auch aus
einem anderen Grunde ist es noch erwünscht, außer Spulen auch Kassetten in Kineaufnahmeapparaten
verbrauchen zu können. Die Spule ist zwar das billigere Aufbewahrungsund Führungsmittel für den Film, jedoch ist
die Kassette — besonders bei schleifenloser Führung des Films — wegen ihrer Abnahmebereitschaft
bedeutend günstiger als die Spule. Der Wechsel einer Kassette nimmt
nur einen Bruchteil der Zeit in Anspruch wie das Einlegen einer Spule. Die üblichen
Aufnahmeapparate sind zu einer solchen wahlweisen Verwendung von Spulen und
Kassetten aus sich aus nachfolgenden Ausführungen von selbst ergebenden Gründen nicht geeignet.
Der Erfindung liegt nun das Problem zugrunde, in ein und demselben Apparat abwechselnd
Spulen oder Kassetten zu verbrauchen, je nachdem es dem Aufnehmenden wünschenswert
erscheint, diese oder jene Verpackungsart zu wählen. Bei der Verwendung von Spulen oder Kassetten in einem Apparat
ist jedoch darauf zu achten, daß die Emulsionsschicht immer dem Objektiv zugekehrt
ist, da infolge der dunkelgefärbten Lichthofschutzschicht eine Belichtung durch die Rückschicht
nicht möglich ist. Bei Kassetten liegt nun aber die Emulsionsschicht in der Regel
auf der äußeren, bei Spulen auf der inneren Seite der Filmrolle. Der Film muß demzufolge
bei der Verwendung von Spulen in anderer Weise durch den Apparat geführt werden und in einem anderen Drehsinne aufgewickelt
werden als bei der Benutzung von Kassetten.
Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung
ein Wendegetriebe zwischen das Kinewerk und die Aufwickelspule eingebaut, mit Hilfe
dessen die Drehrichtung des Aufwickelkerns geändert werden kann. Zweckmäßigerweise
wird die Drehrichtung beim Wechseln der Verpackungsart des Aufnahmematerials (Spule oder Kassette) selbsttätig geändert.
Dies kann in der Weise erfolgen, daß ein Anschlag, der mit dem die Wechselräder tragenden
Arm gelenkig verbunden ist, durch 'die Kassette beim Einlegen in den Aufnahmeapparat
zurückgezogen wird und bisher leerlaufende Wechselräder mit der Antriebsachse des Aufwickelkerns kuppelt.
Einzelheiten der Bauart sind aus der folgenden Beschreibung zu entnehmen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform
*) Von dem Patentsiicher ist als der Erfinder angegeben zvorden:
Leo Goldhammer in Münchep,.
des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt,-und zwar zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht des mit Filmspulen
· beschickten Kineauf nahtneapparats nach Entfernung des Deckels,
Abb. 2 eine Seitenansicht des mit einer Kassette beschickten Aufnahmeapparats,
gleichfalls nach Entfernung des Deckels.:
Werden im Aufnahmeapparat ι Filmspulen
Werden im Aufnahmeapparat ι Filmspulen
ίο verwendet, so läuft das Bildband 2 von der
Abwickelspule 3 über den an sich bekannten und nicht den Gegenstand vorliegender Erfindung
bildenden Ausgleichsarm 4 zum Bildfenster ,5 und von dort über den gleichfalls
an sich bekannten federnden Ausgleichsarm 6 zur Aufwickelspule 7, die sich in Richtung
des Pfeiles A dreht. Bei der Verwendung einer Kassette 8 läuft der aus dem Filmaustrittsschlitz
9 austretende Film 2 direkt zum Bildfenster 5 und von dort zu dem Filmeintrittsschlitz
10 der Kassette. Der Aufwickelkern 11 der Kassette dreht sich im entgegengesetzten
Sinne wie die Filmspule 7 (vglv ' Pfeil B, Abb. 2), da der winkelförmige, als
Anschlag ausgebildete Schieber 12 beim Einlegen durch die Rückwand 8° der Kassette
nach hinten gezogen wird {vgL Pfeil C1
Abb. 1) und hierdurch das Wendegetriebe 13
die Drehrichtung des Aufwickelkerns 11 umkehrt. Die. Kassette 8 ist im Mittelteil 8* auf
•der Objektivseite in bekannter Weise so weit ausgespart, daß die Andruckplatte 5° ohne
■ Entfernung der Kassette zurückgezogen werden .kann.
Claims (5)
1. Kineaufnahmeapparat ohne Vor- und Nachwickeltrommel, dadurch gekennzeichnet,
daß derselbe sowohl für Spulen, auf denen der Film vor und nach der Belich-
• tung mit den Schichtseite nach innen gewickelt
ist, als auch für Kassetten, in denen der Film vor und nach der Belichtung mit der Schichtseite nach außen
liegt, verwendbar ist.
2. Kineaufnahmeapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß
die Drehrichtung des Aufwickelkerns (n) umkehrbar ist.
3. Kineaufnahmeapparat nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung
zur Betätigung eines mit dem Aufwickelkern (11) verbundenen Wendegetriebes
(13). .
4. Kineaufnahmeapparat nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch
eine Vorrichtung (12), durch die beim Einsetzen einer Kassette (8) die Drehrichtung
des für das Aufwickeln auf einer Spule vorgesehenen Aufwickelkerns (11) selbsttätig umgekehrt wird.
5. Kineaufnahmeapparat nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch
einen Anschlag (12), der beim Einsetzen der Kassette das Wendegetriebe (13) derart
steuert, daß die Drehrichtung des Aufwickelkerns (11) geändert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI46803D DE625746C (de) | 1933-03-22 | 1933-03-22 | Kineaufnahmeapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI46803D DE625746C (de) | 1933-03-22 | 1933-03-22 | Kineaufnahmeapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE625746C true DE625746C (de) | 1936-02-14 |
Family
ID=7191844
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI46803D Expired DE625746C (de) | 1933-03-22 | 1933-03-22 | Kineaufnahmeapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE625746C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1213238B (de) * | 1964-10-07 | 1966-03-24 | Agfa Gevaert Ag | Batteriegespeiste Schmalfilmkamera im Taschenformat |
-
1933
- 1933-03-22 DE DEI46803D patent/DE625746C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1213238B (de) * | 1964-10-07 | 1966-03-24 | Agfa Gevaert Ag | Batteriegespeiste Schmalfilmkamera im Taschenformat |
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